03/09/2026
Für Kinder und Jugendliche gehört das Internet zum Alltag. Digitale Medien werden zur Kommunikation, Information, Bildung, Unterhaltung und zum Spielen genutzt.
Die digitale Welt birgt jedoch auch Risiken.
Anonymität, eine große Reichweite und Künstliche Intelligenz können neue Formen von Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt begünstigen.
Darunter fallen z. B. die Darstellungen von sexualisierter Gewalt im Internet, Cybergrooming, Missbräuchliches Sexting und Se****le Ausbeutung wie Sextortion, Livestreaming, die Loverboy-Methode oder Taschengeld-Treffen.
Täterpersonen machen sich die Möglichkeit zunutze anonym oder unter falscher Identität mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu treten.
Die Kommunikation wird absichtlich in private oder verschlüsselte digitale Räume verlagert - weitgehend unentdeckt für Außenstehende.
Täterpersonen im digitalen Raum nutzen als Tatstrategien - wie auch Täterpersonen im analogen Raum - Macht, Vertrauen, Unsicherheiten und persönliche Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aus, um Nähe, Abhängigkeit und Kontrolle aufzubauen.Geheimhaltung ist dabei ein zentraler Faktor. Häufig werden Kinder und Jugendliche angesprochen, die sich in belastenden Lebenssituationen befinden - Einsamkeit, das Gefühl nicht dazuzugehören, familiäre Konflikte oder finanziellen Sorgen fallen zum Beispiel darunter.
Quelle:https://beauftragte-missbrauch.de
Weitere Infos zu Täterpersonen, deren Strategien und sexualisierter Gewalt im Netz findest du hier:
https://www.bka.de
https://beauftragte-missbrauch.de
Solltest du auf Missbrauchsdarstellungen im Internet stoßen, melde diese sofort:
👉jugendschutz.net
👉eco (Verband der Internetwirtschaft e. V.)
👉FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V.).
Bist du selbst von sexualisierter Gewalt betroffen oder hast Fragen. Wir sind für dich da!
Rauhreif-Hilfe bei sexualisierter Gewalt
☎0981 98848
📧www.rauhreif-ansbach.de