10/03/2026
Eröffnungsfeier der Woche für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit der BAP!
Hier das Programm:
MITTWOCH, 11. MÄRZ VON 9 BIS ETWA 18 UHR ABFAHRT 9 UHR AM BAHNHOFSPLATZ ANSBACH
Begegnungsfahrt zu den jüdischen Gemeinden Bamberg.
In der Tagesfahrt lernen die Teilnehmenden die beiden jüdischen Gemeinden Bambergs ker nen. Am Vormittag steht ein Besuch der Liberalen Jüdischen Gemeinde Franken, Mischka HaTfila, und ein Treffen mit Rabbinerin Dr. Antje Yael Deusel auf dem Programm. Nach der Mittagessen lernt die Gruppe die Gemeinde Israelitische Kultusgemeinde Bamberg, Or Ch jim, kennen.
Teilnahmegebühr (Busfahrt, Nebenkosten): 40 Euro
Leitung: Pfarrer Dr. Johannes Wachowski
Anmeldung: Evangelisches Bildungswerk, Tel. 0981/9523122
[email protected], www.ebw-ansbach.de
DONNERSTAG, 12. MÄRZ UM 19 UHR
PFARRZENTRUM ST. LUDWIG, KAROLINENSTRASSE 30 (RÜCKGEBÄUDE)
Einmal ein anderer Zugang zur Bibel? Interreligiös-diskursive Zugänge zu biblischen Narrativen in Judentum, Christentum und Islam. Vortrag von PD Dr. Christian Lange.
Sowohl das Judentum als auch das Christentum und der Islam beziehen sich in der Antike auf grundlegende biblische Narrative, die sie im Sinne ihrer religiösen Hauptaussage ausgelegt haben. Dabei haben sich spannende Verbindungslinien ergeben. Es ist das Ziel dieses
45-minütigen Beitrages, einige Beispiele einer solchen interreligiös-diskursiven Interaktion im Altertum vorzustellen.
Referent: PD Dr. Christian Lange, stellvertretender Direktor des Bayerischen Forschungszentrums für Interreligiöse Diskurse
WC
an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
FREITAG, 13. MÄRZ UM 19 UHR
GEMEINDEZENTRUM ST. JOHANNIS, SCHAITBERGER STRASSE 8 Konrad Adenauer und die Juden. Der Kanzler nach der Katastrophe in einer neuen Biografie. Vortrag von Prof. Dr. Norbert Frei.
Konrad Adenauer ist es, der nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust 1949 die erste Bundesregierung bilden kann und die von außen gestiftete Demokratie im Westen ver-ankert. Damit legt er die Fundamente einer Erfolgsgeschichte, die den Westdeutschen auf Jahrzehnte hinaus Wohlstand und Frieden beschert. Zu den Grundpfeilern seiner Politik ge-hören, neben dem engen Bündnis mit den USA, die europäische Integration und die Aussöhnung mit Israel. Aber Adenauer ist es auch, der die deutsche Teilung in Kauf nimmt und Millionen seiner Landsleute ein Beschweigen ihrer Vergangenheit ermöglicht.
In seinem Vortrag schildert Norbert Frei Adenauers intensive Beziehungen zu den Kölner Juden während seiner Zeit als Oberbürgermeister (1917-1933) und seine lebenslange Freundschaft mit Dannie Heineman, die ihn bei seiner Politik der „Wiedergutmachung" nach 1945 zustattenkam.
Referent: Norbert Frei, Autor der Adenauer-Biografie, erschienen am 5. Januar 2026
Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich. Spendenbox am Ausgang.
Informationen: Evangelisches Bildungswerk, Tel. 0981/9523122, www.ebw-ansbach.de
SAMSTAG, 14. MÄRZ VON 10 BIS 12 UHR
ROSENBADSTRASSE 3
Offene Synagoge und Infozentrum Synagoge.
Die barocke Synagoge lädt zum Besuch ein.
Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.
Informationen: in der Tourist Info Ansbach unter Telefon: 0981/51243
oder beim Frankenbund Ansbach: www.synagoge-ansbach.de
SAMSTAG, 14. MÄRZ UM 19 UHR
GEMEINDEHAUS DER KIRCHENGEMEINDE ST. LAMBERTUS (EYB), EYBER STR. 165
„Oyfn Veg shteyt a boym". Abendandacht mit jiddischer Musik und Impulsen.
„Auf dem Weg steht ein Baum", unter diesem Liedtitel steht in diesem Jahr die musikalische Andacht mit jiddischen Liedern. Susanne Luckhardt und Bruno Arnold gestalten Lieder und Instrumentalstücke, in denen Leid und Lebensfreude gleichermaßen zum Ausdruck kommt Texte und Impulse von Pfarrerin Ulrike Bracks untermalen die Klänge.
Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.
Spenden gerne am Ausgang.
Kontakt: Telefon: 0981/14453 | www.st-lambertus-eyb.de
SONNTAG, 15. MÄRZ UM 11.15 UHR
FRIEDHOFSEINGANG, JOSEF-FRUTH-PLATZ
Führung über den jüdischen Friedhof mit Alexander Biernoth (Historiker/Stadtführer).
Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.