Templer Komturei Vogtland

Templer Komturei Vogtland Poor Knights of Christ of the Temple of Solomon in Jerusalem.

Hl. Franz von Sales der westliche Tagesheilige.gefeiert am 24. JanuarBischof von Genf, Ordensgründer, Kirchenlehrer* 21....
23/01/2026

Hl. Franz von Sales der westliche Tagesheilige.

gefeiert am 24. Januar

Bischof von Genf, Ordensgründer, Kirchenlehrer

* 21. August 1567 bei Annecy in Savoyen in Frankreich
† 28. Dezember 1622 in Lyon in Frankreich

Franz, auf dem Schloss Sales in Savoyen 1567 geboren, studierte in Paris und Padua. 1594 wurde er Priester. Er missionierte unter großen Anstrengungen und mit Erfolg bei den Kalvinisten südlich des Genfer Sees. 1602 wurde er Bischof von Genf mit dem Sitz in Annecy. Er war ein unermüdlicher Seelsorger und Prediger, ein Lehrer des geistlichen Lebens durch Wort und Schrift. Seine berühmtesten Werke sind „Philothea“ und „Theotimus“; man kann sie auch heute noch mit Nutzen lesen. Zusammen mit der hl. Johanna Franziska von Chantal gründete er den Orden von der Heimsuchung Mariens, die „Salesianerinnen“ (die Genossenschaft der Salesianer wurde vom hl. Johannes Bosco gegründet). Er starb 1622 in Lyon, wurde 1665 heilig gesprochen, 1877 zum Kirchenlehrer ernannt. Er ist Patron der katholischen Presse, der Journalisten und der Schriftsteller, außerdem auch Patron der Gehörlosen, da er, sehr ungewöhnlich für seine Zeit, einen gehörlosen Jungen geistig und geistlich gefördert und gebildet hatte.



„Zu viel und zu wenig nachsichtig sein, beides ist gefehlt. Er ist für uns Menschen hart, die Mitte zu halten; doch wenn ich fehle, will ich lieber durch die große Milde als durch zu große Strenge fehlen.“

„So sehr verlangen wir manchmal, Engel zu werden, dass wir vergessen, gute Menschen zu sein.“

„Ich will keine absonderliche, unruhige, traurige und verdrossene Frömmigkeit, sondern eine milde, sanfte, angenehme und friedliche, mir einem Wort: eine freie und fröhliche Frömmigkeit, die liebenswürdig ist vor Gott und den Menschen.“

(Franz von Sales)

Die Laudes für Samstag den 24. Januar.² O Gott, komm mir zu Hilfe.³ Herr, eile mir zu helfen.Ehre sei dem Vater und dem ...
23/01/2026

Die Laudes für Samstag den 24. Januar.

² O Gott, komm mir zu Hilfe.
³ Herr, eile mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Halleluja.

HYMNUS
Du Wort, das der Vater spricht,
behältst deine Gottheit nicht
als Beute und Raub,
du springst in den Staub:
Du Leben, du Licht
wirst Mensch, der zerbricht,
da fließen die lebenspendenden Wasser
des Heils.
Halleluja.

Herr, gib uns zu trinken davon.
Dein Wort ist nicht irgendein Ton.
Es dringt in uns ein
wie Feuer, wie Wein:
Wer glaubt, der hat schon
das Leben im Sohn,
dem Urquell der lebenspendenden Wasser
des Heils.
Halleluja.

Du Wort des Herrn bist ein Schwert,
das Sehne und Mark durchfährt
und Wahrheit heißt
und Macht ist und Geist,
das ewig währt
und uns verklärt
in der Kraft der lebenspendenden Wasser
des Heils.
Halleluja.

PSALMODIE
Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verschmähen.

Ps 51 (50),3-21

Wasche ab meine Schuld

Erneuert euren Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an! (Eph 4,23.24)

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, *
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!

Wasch meine Schuld von mir ab *
und mach mich rein von meiner Sünde!

Denn ich erkenne meine bösen Taten, *
meine Sünde steht mir immer vor Augen.

Gegen dich allein habe ich gesündigt, *
ich habe getan, was dir missfällt.

So behältst du recht mit deinem Urteil, *
rein stehst du da als Richter.

Denn ich bin in Schuld geboren; *
in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Lauterer Sinn im Verborgenen gefällt dir, *
im Geheimen lehrst du mich Weisheit.

Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein; *
wasche mich, dann werde ich weißer als Schnee.

Sättige mich mit Entzücken und Freude! *
Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.

Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden; *
tilge all meine Frevel!

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz *
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht *
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil; *
mit einem willigen Geist rüste mich aus!

Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege, *
und die Sünder kehren um zu dir.

Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles, *
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.

Herr, öffne mir die Lippen, *
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.

Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben; *
an Brandopfern hast du kein Gefallen.

Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist, *
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen.

In deiner Huld tu Gutes an Zion; *
bau die Mauern Jerusalems wieder auf!

Dann hast du Freude an rechten Opfern, †
an Brandopfern und Ganzopfern, *
dann opfert man Stiere auf deinem Altar.



Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verschmähen.



Auch wenn du zürnst, Herr, denk an dein Erbarmen.

Hab 3,2-4.13a.15-19

Gottes Gericht über die Feinde seines Volkes

Richtet euch auf und fasst Mut; denn eure Erlösung ist nahe. (Lk 21,28)

Herr, ich höre die Kunde, *
ich sehe, Herr, was du früher getan hast.

Lass es in diesen Jahren wieder geschehen, *
offenbare es in diesen Jahren!

Auch wenn du zürnst, *
denk an dein Erbarmen!

Gott kommt von Teman her, *
der Heilige kommt vom Gebirge Paran.

Seine Hoheit überstrahlt den Himmel, *
sein Ruhm erfüllt die Erde.

Er leuchtet wie das Licht der Sonne, †
ein Kranz von Strahlen umgibt ihn, *
in ihnen verbirgt sich seine Macht.

Du ziehst aus, um dein Volk zu retten, *
um deinem Gesalbten zu helfen.

Du bahnst mit deinen Rossen den Weg durch das Meer, *
durch das gewaltig schäumende Wasser.

Ich zitterte am ganzen Leib, als ich es hörte, *
ich vernahm den Lärm, und ich schrie.

Fäulnis befällt meine Glieder, *
und es wanken meine Schritte.

Doch in Ruhe erwarte ich den Tag der Not, *
der dem Volk bevorsteht, das über uns herfällt.

Zwar blüht der Feigenbaum nicht, *
an den Reben ist nichts zu ernten,

der Ölbaum bringt keinen Ertrag, *
die Kornfelder tragen keine Frucht;

im Pferch sind keine Schafe, *
im Stall steht kein Rind mehr.

Dennoch will ich jubeln über den Herrn *
und mich freuen über Gott, meinen Retter.

Gott, der Herr, ist meine Kraft. †
Er macht meine Füße schnell wie die Füße der Hirsche *
und lässt mich schreiten auf den Höhen.



Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Auch wenn du zürnst, Herr, denk an dein Erbarmen.



Jerusalem, preise den Herrn; Zion, lobsinge deinem Gott!

Ps 147,12-20

Gottes Fürsorge für seine Stadt

Komm! Ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. (Offb 21,9)

(Jerusalem, preise den Herrn, *
lobsinge, Zion, deinem Gott!)

Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, *
die Kinder in deiner Mitte gesegnet;

er verschafft deinen Grenzen Frieden *
und sättigt dich mit bestem Weizen.

Er sendet sein Wort zur Erde, *
rasch eilt sein Befehl dahin.

Er spendet Schnee wie Wolle, *
streut den Reif aus wie Asche.

Eis wirft er herab in Brocken, *
vor seiner Kälte erstarren die Wasser.

Er sendet sein Wort aus, und sie schmelzen, *
er lässt den Wind wehen, dann rieseln die Wasser.

Er verkündet Jakob sein Wort, *
Israel seine Gesetze und Rechte.

An keinem andern Volk hat er so gehandelt, *
keinem sonst seine Rechte verkündet.



Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Jerusalem, preise den Herrn; Zion, lobsinge deinem Gott!

KURZLESUNG
Eph 2,13-16
Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.

Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.

Er hob das Gesetz mit seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden

und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet.

RESPONSORIUM
³ Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, * zu Gott, der mir beisteht. -³
² Er sendet mir Hilfe vom Himmel; zu ihm flüchte ich. * Zu Gott, der mir beisteht.
Ehre sei dem Vater. -³

BENEDICTUS
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe.



Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.

So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.

Er hat uns errettet vor unsern Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;

er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet †
und an seinen heiligen Bund gedacht, *

an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, †
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *

vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; †
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.

Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe.

BITTEN
Gepriesen sei Christus, der uns mit seinem kostbaren Blut erkauft hat. Zu ihm lasst uns beten:

³ Lamm Gottes, erbarme dich unser.

Als du am Kreuze hingst, floss Blut und Wasser aus deiner Seite;
- wasche uns rein von unseren Sünden.

Du hast den Neuen Bund in deinem Blut gestiftet;
- gib, dass wir dir die Treue halten.

Durch dein Kreuz hast du die ganze Welt erlöst;
- gib, dass wir in allen Dingen deine Spur erkennen.

Du hast uns den Anfang dieses Tages geschenkt;
- stärke uns auf dem Weg deiner Nachfolge.

(Bitten in besonderen Anliegen)

Lasst uns beten, wie der Herr uns gelehrt hat:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.



Allmächtiger Gott, wir bringen dir unser Morgenlob dar. Gib, dass unser Lied einst sich vollende im Chor deiner Heiligen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

² Der Herr segne uns. Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
³ Amen.

Das Tagesgebet für Freitag den 23. Januar 2026. Gott, du willst,dass alle Menschen gerettet werdenund zur Erkenntnis de...
22/01/2026

Das Tagesgebet für Freitag den 23. Januar 2026.

Gott, du willst,dass alle Menschen gerettet werden
und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Sende Arbeiter in deine Ernte,
damit sie der ganzen Schöpfung
das Evangelium verkünden.
Sammle dein Volk durch das Wort des Lebens
und stärke es durch die Kraft des Sakramentes,
damit es auf dem Weg des Heiles voranschreitet.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1047

Liebe Schwestern Brüder Freunde und Bekannte, kommt morgen gut in das Wochenende 😊🙏.

Die Tageslesungen für Freitag den 23. Januar 2026.Lesung1 Sam 24,3-21Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn...
22/01/2026

Die Tageslesungen für Freitag den 23. Januar 2026.

Lesung
1 Sam 24,3-21
Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des HERRN

In jenen Tagen
nahm Saul dreitausend Mann,
ausgesuchte Leute aus ganz Israel,
und zog aus,
um David und seine Männer
bei den Steinbock-Felsen zu suchen.

Auf seinem Weg kam er zu einigen Schafhürden.
Dort war eine Höhle.
Saul ging hinein, um seine Notdurft zu verrichten.
David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle.

Da sagten die Männer zu David:
Das ist der Tag, von dem der HERR zu dir gesagt hat:
Sieh her, ich gebe deinen Feind in deine Hand
und du kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint.
Da stand David auf
und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Mantel ab.

Hinterher aber schlug David das Gewissen,
weil er einen Zipfel vom Mantel Sauls abgeschnitten hatte.

Er sagte zu seinen Männern:
Der HERR bewahre mich davor,
meinem Gebieter, dem Gesalbten des HERRN, so etwas anzutun
und Hand an ihn zu legen;
denn er ist der Gesalbte des HERRN.

Und David fuhr seine Leute mit scharfen Worten an
und ließ nicht zu, dass sie sich an Saul vergriffen.

Als Saul die Höhle verlassen hatte und seinen Weg fortsetzte,

stand auch David auf,
verließ die Höhle
und rief Saul nach: Mein Herr und König!
Als Saul sich umblickte,
verneigte sich David bis zur Erde und warf sich nieder.

Dann sagte David zu Saul:
Warum hörst du auf die Worte von Leuten,
die sagen: Gib Acht,
David will dein Verderben?

Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen,
dass der HERR dich heute in der Höhle
in meine Hand gegeben hat.
Man hat mir gesagt, ich solle dich töten;
aber ich habe dich geschont.
Ich sagte: Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen;
denn er ist der Gesalbte des HERRN.

Sieh her, mein Vater!
Hier, der Zipfel deines Mantels ist in meiner Hand.
Wenn ich einen Zipfel deines Mantels abgeschnitten
und dich nicht getötet habe,
dann kannst du erkennen und einsehen,
dass ich weder Bosheit noch Aufruhr im Sinn habe
und dass ich mich nicht gegen dich versündigt habe;
du aber stellst mir nach, um mir das Leben zu nehmen.

Der HERR soll zwischen mir und dir entscheiden.
Der HERR soll mich an dir rächen;
aber meine Hand wird dich nicht anrühren,

wie das alte Sprichwort sagt: Von den Frevlern geht Frevel aus;
aber meine Hand soll dich nicht anrühren.

Hinter wem zieht der König von Israel her?
Wem jagst du nach?
Einem toten Hund, einem einzigen Floh!

Der HERR soll unser Richter sein
und zwischen mir und dir entscheiden.
Er blicke her,
er soll meinen Rechtsstreit führen
und mir dir gegenüber Recht verschaffen.

Als David das zu Saul gesagt hatte,
antwortete Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David?
Und Saul begann laut zu weinen

und sagte zu David: Du bist gerechter als ich;
denn du hast mir Gutes erwiesen,
während ich böse an dir gehandelt habe.

Du hast heute bewiesen, dass du gut an mir gehandelt hast;
obwohl der HERR mich in deine Hand gegeben hatte,
hast du mich nicht getötet.

Wenn jemand auf seinen Feind trifft,
lässt er ihn dann im Guten seinen Weg weiterziehen?
Der HERR möge dir mit Gutem vergelten,
was du mir heute getan hast!

Jetzt weiß ich, dass du König werden wirst
und dass das Königtum in deiner Hand Bestand haben wird.

Antwortpsalm
Ps 57 (56),2.3-4.6 u. 11 (R: 2a)
Kv Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! - Kv



Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig, *
denn ich habe mich bei dir geborgen,
im Schatten deiner Flügel will ich mich bergen, *
bis das Unheil vorübergeht. - (Kv)

Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, *
zu Gott, der mir beisteht.

Er sende vom Himmel und rette mich, /
es höhnte, der mir nachstellt. *
Gott sende seine Huld und seine Treue. - (Kv)

Erhebe dich über den Himmel, Gott! *
Deine Herrlichkeit sei über der ganzen Erde!

Deine Liebe reicht, so weit der Himmel ist, *
deine Treue, so weit die Wolken ziehn. - Kv

Evangelium
Mk 3,13-19
Er rief die zu sich, die er selbst wollte

In jener Zeit
stieg Jesus auf einen Berg
und rief die zu sich, die er selbst wollte,
und sie kamen zu ihm.

Und er setzte zwölf ein,
damit sie mit ihm seien und damit er sie aussende,
zu verkünden

und mit Vollmacht Dämonen auszutreiben.

Die Zwölf, die er einsetzte, waren:
Petrus - diesen Beinamen gab er dem Simon -,

Jakobus, der Sohn des Zebedäus,
und Johannes, der Bruder des Jakobus
- ihnen gab er den Beinamen Boanérges,
das heißt Donnersöhne -,

dazu Andréas, Philíppus, Bartholomäus,
Matthäus, Thomas,
Jakobus, der Sohn des Alphäus,
Thaddäus, Simon Kananäus

und Judas Iskáriot, der ihn dann ausgeliefert hat.

Hl. Emerentiana die westliche Tagesheilige.gefeiert am 23. JanuarMärtyrerin† um 304 (?) in RomPatronin der Schwangeren, ...
22/01/2026

Hl. Emerentiana die westliche Tagesheilige.

gefeiert am 23. Januar

Märtyrerin

† um 304 (?) in Rom

Patronin der Schwangeren, gegen Magenleiden und Koliken

Sel. Nikolaus Gross der westliche Tagesheilige.gefeiert am 23. JanuarGewerkschaftssekretär, Journalist, Märtyrer* 30. Se...
22/01/2026

Sel. Nikolaus Gross der westliche Tagesheilige.

gefeiert am 23. Januar

Gewerkschaftssekretär, Journalist, Märtyrer
* 30. September 1898 in Niederwenigern an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen
† 23. (?) Januar 1945 in Berlin-Plötzens
Gewerkschaftssekretär, Journalist, Märtyrer

* 30. September 1898 in Niederwenigern an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen
† 23. (?) Januar 1945 in Berlin-Plötzensee

Nikolaus Groß wurde am 30. September 1898 als Sohn eines Zechenschmiedes in Niederwenigern – nahe der Stadt Essen – geboren. Nach seiner Schulzeit war er zunächst in einem Blechwalzwerk tätig. Als Schlepper, später als Hauer, arbeitete er dann fünf Jahre lang “unter Tage” in einer Kohlengrube.

In seiner knappen Freizeit war er um intensive Weiterbildung bemüht. 1917 trat er dem Gewerkverein christlicher Bergarbeiter bei, wurde 1918 Mitglied der Zentrumspartei und schloss sich 1919 dem Antonius-Knappenverein (KAB) Niederwenigern an. Schon mit 22 Jahren wurde er Jugendsekretär in der christlichen Bergarbeitergewerkschaft, bereits ein Jahr später Hilfsredakteur der Zeitung “Bergknappe”. Seine weitere Gewerkschaftstätigkeit führte ihn nach Waldenburg in Schlesien und über Zwickau wieder zurück an die Ruhr nach Bottrop.

In der Zwischenzeit hatte er Elisabeth Koch aus Niederwenigern geheiratet, die ihm im Verlauf einer glücklichen Ehe sieben Kinder schenkte. Seine Familie liebte er über alles und war ein vorbildlicher Vater in seiner Verantwortung für die Erziehung und die Vermittlung des Glaubens. In seinem Büchlein “Sieben um einen Tisch” schreibt er: “Die tiefen Sorgen kreisen unablässig um die Sieben, aus denen tüchtige, aufrechte und seelenstarke Menschen werden sollen.” Bei seiner ganzen Familienliebe kennt Groß keinen Rückzug in die Familienidylle. Er bleibt wach für die großen gesellschaftlichen Probleme gerade auch in der Verantwortung für die Familie. Arbeit und gesellschaftliche Verpflichtungen sind für ihn der Ort, an dem er seinen christlichen Auftrag verwirklicht. In seiner 1943 verfassten Glaubenslehre schreibt er: “Die meisten großen Leistungen entstehen aus der täglichen Pflichterfüllung in den kleinen Dingen des Alltags. Dabei gilt unsere besondere Liebe immer den Armen und Kranken”.

Zu Beginn des Jahres 1927 wurde Groß Hilfsredakteur bei der Westdeutschen Arbeiterzeitung, dem Organ der Katholischen Arbeiter-Bewegung (KAB), und schon bald ihr Chefredakteur. In dieser Funktion vermittelte er den katholischen Arbeitern Orientierung in vielen Fragen der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass für ihn die politischen Herausforderungen einen sittlichen Anspruch enthalten und dass die sozialen Aufgaben ohne geistliche Bemühungen nicht zu lösen waren. Der Redakteur wurde zu einem Boten, der auch hier seinen Glauben bezeugt.

Als Nikolaus Groß 1929 in seiner Eigenschaft als Chefredakteur ins Kölner Ketteler-Haus einzog, hatte er sich bereits ein klares Urteil über den heraufziehenden Nationalsozialismus gebildet. Ausgehend von der Leitidee Bischof Kettelers, dass eine Reform der Zustände in der Gesellschaft nur durch eine Reform der Gesinnung erreicht werden kann, sah er in den Erfolgen der Nationalsozialisten in der Gesellschaft “politische Unreife” und “mangelnde Urteilsfähigkeit”. Schon damals betitelte er die N***s als “Todfeinde des heutigen Staates”. Als Redakteur des KAB-Organs schrieb er am 14. September 1930: “Wir lehnen als katholische Arbeiter den Nationalsozialismus nicht nur aus politischen und wirtschaftlichen Gründen, sondern entscheidend auch aus unserer religiösen und kulturellen Haltung entschieden und eindeutig ab.”

Schon einige Monate nach Hi**ers Machtergreifung 1933 nannte der Führer der Deutschen Arbeiterfront die Westdeutsche Arbeiterzeitung der KAB “staatsfeindlich”. Groß versuchte in der Folgezeit, die Zeitung vor der Vernichtung zu bewahren, ohne inhaltliche Zugeständnisse zu machen. Er verstand es fortan, “zwischen den Zeilen” zu schreiben, so dass Eingeweihte es verstanden. Im November 1938 erfolgte das endgültige Verbot der inzwischen in “Kettelerwacht” umbenannten Arbeiterzeitung.

Nikolaus Groß, der seine Qualifikation sehr hart hatte erarbeiten müssen, war kein großer Redner. Doch er sprach eindringlich, warmherzig und mit Überzeugungskraft. Dass Nikolaus Groß sich dem Widerstand in Deutschland anschloss, erwuchs aus seiner katholischen Glaubensüberzeugung. Für ihn galt, “dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen”. “Wenn von uns etwas verlangt wird, was gegen Gott oder den Glauben geht, dann dürfen wir nicht nur, sondern müssen den Gehorsam (gegen Menschen) ablehnen”, schrieb Nikolaus Groß 1943. Ihm wurde immer deutlicher, dass dieser Zustand in Deutschland unter dem Hi**er-Regime erreicht war.

Die gemeinsamen Überlegungen hielt Groß in zwei Aufzeichnungen fest, die später der Gestapo in die Hände fielen. Sie führten mit zu seiner Verurteilung. Ab 1940 musste er Verhöre und Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Nach dem Verbot der Verbandszeitung gab er eine Reihe von Kleinschriften heraus, die helfen sollten, Glaubens- und Wertebewusstsein bei den Arbeitern zu stärken. Für Groß war das Vertrauen auf Gott das Fundament seines Lebens.

Nach dem fehlgeschlagenen Attentat gegen Hi**er am 20. Juli 1944 überschlugen sich die Ereignisse. Groß, der an der Vorbereitung und Ausführung selbst nicht beteiligt war, wurde am 12. August 1944 gegen Mittag in seiner Wohnung verhaftet und zunächst in Gefängnis Ravensbrück und dann ins Zuchthaus nach Berlin-Tegel gebracht. Seine Frau Elisabeth kam zweimal nach Berlin, um ihn zu besuchen. Sie berichtete über deutliche Folterspuren an seinen Händen und Armen. Seine Briefe aus dem Gefängnis bezeugen eindrucksvoll, dass für Nikolaus Groß das beständige Gebet der Kraftquell in seiner schwierigen und am Ende aussichtslosen Lage war. In fast jedem Brief bat er seine Frau und seine Kinder um das beständige Gebet, wie er selbst auch Tag für Tag für seine Familie betete.

Am 15. Januar 1945 erging das Todesurteil. Seine Leiche wurde verbrannt und die Asche über die Rieselfelder verstreut. Am 7. Oktober 2001 wurde Nikolaus Groß durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Das Invitatorium für Freitag den 23. Januar 2026.² Herr, öffne meine Lippen.³ Damit mein Mund dein Lob verkünde.PsalmDer...
22/01/2026

Das Invitatorium für Freitag den 23. Januar 2026.

² Herr, öffne meine Lippen.
³ Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Psalm
Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Ps 95,1-11

Aufruf zum Lob des Herrn

Ermahnt einander jeden Tag, solange es noch heißt: Heute! (Hebr 3,13)

Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn *
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!

Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen, *
vor ihm jauchzen mit Liedern!



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Denn der Herr ist ein großer Gott, *
ein großer König über allen Göttern.

In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, *
sein sind die Gipfel der Berge.

Sein ist das Meer, das er gemacht hat, *
das trockene Land, das seine Hände gebildet.



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen, *
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!

Denn er ist unser Gott, †
wir sind das Volk seiner Weide, *
die Herde, von seiner Hand geführt.



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! †
«Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, *
wie in der Wüste am Tag von Massa!

Dort haben eure Väter mich versucht, *
sie haben mich auf die Probe gestellt und hatten doch mein Tun gesehen.»


Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Vierzig Jahre war mir dies Geschlecht zuwider †
und ich sagte: Sie sind ein Volk, dessen Herz in die Irre geht; *
denn meine Wege kennen sie nicht.

Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: *
Sie sollen nicht kommen in das Land meiner Ruhe.»



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Das Tagesgebet für Donnerstag den 22. Januar 2026.Gott.In Jesus von Nazaret hast du der Weltden neuen Menschen gegeben....
21/01/2026

Das Tagesgebet für Donnerstag den 22. Januar 2026.
Gott.In Jesus von Nazaret hast du der Welt
den neuen Menschen gegeben.
Wir danken dir,
dass wir ihn kennen dürfen;
dass sein Wort und Beispiel
in dieser Stunde unter uns lebendig wird.
Öffne uns für seine Gegenwart.
Rühre uns an mit seinem Geist.
Mach durch ihn auch uns zu neuen Menschen.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus. (MB 315, 29

Liebe Schwestern Brüder Freunde und Bekannte, kommt gut in den neuen Tag 😊🙏.

Die Tageslesungen für Donnerstag den 22. Januar 2026Lesung1 Sam 18,6-9; 19,1-7Mein Vater Saul will dich tötenIn jenen Ta...
21/01/2026

Die Tageslesungen für Donnerstag den 22. Januar 2026

Lesung
1 Sam 18,6-9; 19,1-7
Mein Vater Saul will dich töten

In jenen Tagen
als die Israeliten
nach Davids Sieg über den Philíster heimkehrten,
zogen die Frauen aus allen Städten Israels
König Saul singend und tanzend
mit Handpauken, Freudenrufen und Zimbeln entgegen.

Die Frauen spielten
und riefen voll Freude:
Saul hat Tausend erschlagen,
David aber Zehntausend.

Saul wurde darüber sehr zornig.
Das Lied missfiel ihm
und er sagte: David geben sie Zehntausend,
mir aber geben sie nur Tausend.
Jetzt fehlt ihm nur noch die Königswürde.

Von diesem Tag an war Saul gegen David voll Argwohn.

Saul redete vor seinem Sohn Jónatan
und vor allen seinen Dienern
davon, dass er David töten wolle.
Sauls Sohn Jónatan aber hatte David sehr gern;

deshalb berichtete er David davon
und sagte: Mein Vater Saul will dich töten.
Nimm dich also morgen früh in Acht,
verbirg dich in einem Versteck!

Ich aber will hinausgehen
und auf dem Feld gerade dort zu meinem Vater hintreten,
wo du bist.
Dann werde ich mit meinem Vater über dich reden,
und wenn ich etwas erfahre, werde ich dir Bescheid geben.

Jónatan redete also zugunsten Davids mit seinem Vater
und sagte zu ihm:
Der König
möge sich doch nicht an seinem Knecht David versündigen;
denn er hat sich ja auch nicht an dir versündigt
und seine Taten sind für dich sehr nützlich gewesen.

Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt
und den Philíster erschlagen.
Der HERR hat ganz Israel eine große Rettung geschenkt.
Du hast es selbst gesehen und dich darüber gefreut.
Warum willst du dich nun versündigen
und unschuldiges Blut vergießen,
indem du David ohne jeden Grund tötest?

Saul hörte auf Jónatan
und schwor: So wahr der HERR lebt:
David soll nicht umgebracht werden.

Jónatan rief David und berichtete ihm alles.
Dann führte Jónatan David zu Saul
und David war wieder in Sauls Dienst wie vorher.

Antwortpsalm
Ps 56 (55),2-3.9-10a.10b-12a.12b-13 (R: vgl. 5b)
Kv Auf Gott vertraue ich. - Kv



Sei mir gnädig, Gott, denn Menschen stellten mir nach, *
Tag für Tag bedrängen mich meine Feinde.

Den ganzen Tag stellten meine Gegner mir nach, *
ja, es sind viele, die mich voll Hochmut bekämpften. - (Kv)

Die Wege meines Elends hast du gezählt. /
In deinem Schlauch sammle meine Tränen! *
Steht nicht alles in deinem Buche?

Dann weichen die Feinde zurück, *
am Tag, da ich rufe. - (Kv)

Ich habe erkannt: *
Mir steht Gott zur Seite.

Auf Gott, dessen Wort ich lobe, /
auf den HERRN, dessen Wort ich lobe, *

auf Gott setzte ich mein Vertrauen. - (Kv)

Ich fürchte mich nicht. *
Was kann ein Mensch mir antun?

Ich schulde dir, Gott, was ich gelobte, *
Dankopfer will ich dir weihen. - Kv

Evangelium
Mk 3,7-12
Die von unreinen Geistern Besessenen schrien: Du bist der Sohn Gottes! Er aber gebot ihnen,\ndass sie ihn nicht bekannt machen sollten

In jener Zeit
zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück.
Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm nach.
Auch aus Judäa,

aus Jerusalem und Idumäa,
aus dem Gebiet jenseits des Jordan
und aus der Gegend von Tyrus und Sidon
kamen Scharen von Menschen zu ihm,
als sie hörten, was er tat.

Da sagte er zu seinen Jüngern,
sie sollten ein Boot für ihn bereithalten,
damit er von der Menge nicht erdrückt werde.

Denn er heilte viele,
sodass alle, die ein Leiden hatten,
sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.

Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen,
fielen sie vor ihm nieder
und schrien: Du bist der Sohn Gottes!

Er aber gebot ihnen,
dass sie ihn nicht bekannt machen sollten

Hl. Dietlinde (Theodelind) die westliche Tagesheilige gefeiert am 22. JanuarKönigin der Langobarden* 2. Hälfte 6. Jahrhu...
21/01/2026

Hl. Dietlinde (Theodelind) die westliche Tagesheilige

gefeiert am 22. Januar

Königin der Langobarden

* 2. Hälfte 6. Jahrhundert in Bayern
† 22. (oder 28.) Januar 627

Dietlinde war die Tochter eines bayerischen Herzogs und dessen Frau, der Tochter des Langobardenkönigs Wacho; mit Langobardenkönig Authari war sie verheiratet, nach dessen Tod wurde ihr zweiter Mann, Agiluf von Turin, König der Langobarden. Dietlinde führte das langobardische Volk, das dem Arianismus anhing, zum katholischen Christentum zurück: sie setzte sich bei ihrem Mann für katholische Bischöfe ein, so dass diese ihre Kirchengüter wieder erhielten, und vermittelte 599 den Friedensschluss der Langobarden mit Papst Gregor dem Großen. Ihr Sohn Adaloald wurde der erste katholische Langobardenherrscher. Papst Gregor widmete ihr vier Bücher. Für Kolumban stiftete sie das berühmt gewordene Kloster Bobbio in Oberitalien; auch der Bau des Doms in Monza, wo sie bestattet wurde, ging auf sie zurück.

21/01/2026

Hl. Walter von Bierbeek der westliche Tagesheilige.

gefeiert am 22. Januar

Mönch

* in Bierbeek in Belgien
† zwischen 1206 und 1222 in Himmerod in Rheinland-Pfalz

Walter trat nach einer Kreuzfahrt ins Heilige Land um 1182/1186 ins Zisterzienserkloster in Himmerod ein. Seine tiefe Frömmigkeit und seiner große Liebe zu Maria machten ihn schon zu Lebzeiten bekannt und verliehen ihm den Ruf eines Heiligen.

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Lesehore² O Gott, komm mir zu Hilfe.³ Herr, eile mir zu helfen.Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.Wi...
21/01/2026

Lesehore
² O Gott, komm mir zu Hilfe.
³ Herr, eile mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Halleluja.

HYMNUS
Göttliches Wort, der Gottheit Schrein,
führ uns in dein Geheimnis ein.

Brennender Dornbusch, der nicht verbrennt,
nenn uns den Namen, den niemand kennt.

Wolkensäule voll Herrlichkeit,
geh uns voran im Dunkel der Zeit.

Schlüssel Davids, der öffnet und schließt,
weis uns die Quelle, die immer fließt.

Logos, Wort und Antwort zugleich,
erschließe uns das Gottesreich.

PSALMODIE
Du hast uns gerettet, Herr, wir preisen deinen Namen auf ewig.

Ps 44,2-9

In Kriegsnot

All das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. (Röm 8,37)

Gott, wir hörten es mit eigenen Ohren, *
unsere Väter erzählten uns

von dem Werk, das du in ihren Tagen vollbracht hast, *
in den Tagen der Vorzeit.

Mit eigener Hand hast du Völker vertrieben, *
sie aber eingepflanzt.

Du hast Nationen zerschlagen, *
sie aber ausgesät.

Denn sie gewannen das Land nicht mit ihrem Schwert, *
noch verschaffte ihr Arm ihnen den Sieg;

nein, deine Rechte war es, dein Arm und dein leuchtendes Angesicht; *
denn du hattest an ihnen Gefallen.

Du, mein König und mein Gott, *
du bist es, der Jakob den Sieg verleiht.

Mit dir stoßen wir unsere Bedränger nieder, *
in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner.

Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, *
noch kann mein Schwert mir helfen;

nein, du hast uns vor unsern Bedrängern gerettet; *
alle, die uns hassen, bedeckst du mit Schande.

Wir rühmen uns Gottes den ganzen Tag *
und preisen deinen Namen auf ewig.


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.


Du hast uns gerettet, Herr, wir preisen deinen Namen auf ewig.



Verschone dein Volk, o Herr; gib dein Erbe nicht der Schande preis.

Ps 44,10-17

In Kriegsnot

All das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. (Röm 8,37)

Nun hast du uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, *
du ziehst nicht mit unserm Heer in den Kampf.

Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen *
und Menschen, die uns hassen, plündern uns aus.

Du gibst uns preis wie Schlachtvieh, *
unter die Völker zerstreust du uns.

Du verkaufst dein Volk um ein Spottgeld *
und hast an dem Erlös keinen Gewinn.

Du machst uns zum Schimpf für die Nachbarn, *
zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.

Du machst uns zum Spottlied der Völker, *
die Heiden zeigen uns nichts als Verachtung.

Meine Schmach steht mir allzeit vor Augen *
und Scham bedeckt mein Gesicht

wegen der Worte des lästernden Spötters, *
wegen der rachgierigen Blicke des Feindes.


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.


Verschone dein Volk, o Herr; gib dein Erbe nicht der Schande preis.



Steh auf und hilf uns, Herr; in deiner Huld erlöse uns.

Ps 44,18-27

In Kriegsnot

All das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. (Röm 8,37)

Das alles ist über uns gekommen †
und doch haben wir dich nicht vergessen, *
uns von deinem Bund nicht treulos abgewandt.

Unser Herz ist nicht von dir gewichen, *
noch hat unser Schritt deinen Pfad verlassen.

Doch du hast uns verstoßen an den Ort der Schakale *
und uns bedeckt mit Finsternis.

Hätten wir den Namen unseres Gottes vergessen *
und zu einem fremden Gott die Hände erhoben,

würde Gott das nicht ergründen? *
Denn er kennt die heimlichen Gedanken des Herzens.

Nein, um deinetwillen werden wir getötet Tag für Tag, *
behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.

Wach auf! Warum schläfst du, Herr? *
Erwache, verstoß nicht für immer!

Warum verbirgst du dein Gesicht, *
vergisst unsere Not und Bedrängnis?

Unsere Seele ist in den Staub hinabgebeugt, *
unser Leib liegt am Boden.

Steh auf und hilf uns! *
In deiner Huld erlöse uns!


Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.


Steh auf und hilf uns, Herr; in deiner Huld erlöse uns.

² Herr, zu wem sollen wir gehen?
³ Du hast Worte des ewigen Lebens.

ERSTE LESUNG
Gen 15,1-21

Das Wort des Herrn erging in einer Vision an Abram: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild; dein Lohn wird sehr groß sein.

Abram antwortete: Herr, mein Herr, was willst du mir schon geben? Ich gehe doch kinderlos dahin und Erbe meines Hauses ist Eliëser aus Damáskus.

Und Abram sagte: Du hast mir ja keine Nachkommen gegeben; also wird mich mein Haussklave beerben.

Da erging das Wort des Herrn an ihn: Nicht er wird dich beerben, sondern dein leiblicher Sohn wird dein Erbe sein.

Er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel hinauf und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

Abram glaubte dem Herrn und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.

Er sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Chaldäa herausgeführt hat, um dir dieses Land zu Eigen zu geben.

Da sagte Abram: Herr, mein Herr, woran soll ich erkennen, dass ich es zu Eigen bekomme?

Der Herr antwortete ihm: Hol mir ein dreijähriges Rind, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine Haustaube!

Abram brachte ihm alle diese Tiere, zerteilte sie und legte je eine Hälfte der andern gegenüber; die Vögel aber zerteilte er nicht.

Da stießen Raubvögel auf die Fleischstücke herab, doch Abram verscheuchte sie.

Bei Sonnenuntergang fiel auf Abram ein tiefer Schlaf; große, unheimliche Angst überfiel ihn.

Gott sprach zu Abram: Du sollst wissen: Deine Nachkommen werden als Fremde in einem Land wohnen, das ihnen nicht gehört. Sie werden dort als Sklaven dienen und man wird sie vierhundert Jahre lang hart behandeln.

Aber auch über das Volk, dem sie als Sklaven dienen, werde ich Gericht halten und nachher werden sie mit reicher Habe ausziehen.

Du aber wirst in Frieden zu deinen Vätern heimgehen; in hohem Alter wirst du begraben werden.

Erst die vierte Generation wird hierher zurückkehren; denn noch hat die Schuld der Amoriter nicht ihr volles Maß erreicht.

Die Sonne war untergegangen und es war dunkel geworden. Auf einmal waren ein rauchender Ofen und eine lodernde Fackel da; sie fuhren zwischen jenen Fleischstücken hindurch.

An diesem Tag schloss der Herr mit Abram folgenden Bund: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land vom Grenzbach Ägyptens bis zum großen Strom Eufrat,

(das Land) der Keniter, der Kenasiter, der Kadmoniter,

der Hetiter, der Perisiter, der Rafaïter,

der Amoriter, der Kanaaniter, der Girgaschiter, der Hiwiter und der Jebusiter.

RESPONSORIUM
³ Abraham glaubte Gott, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet; * und er wurde Freund Gottes genannt.
² Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde. * Und er wurde Freund Gottes genannt.

ZWEITE LESUNG
Beda Venerabilis († 735)

Aus einer Auslegung zum Buch Genesis.

Das Opfer des Melchisedek, ein Vorbild

Salem ist die Stadt, die später vom König David Jerusalem genannt wurde. Sie wurde zur Hauptstadt des ganzen Landes Judäa, weil David dort den Platz für den Tempel kaufte und seinem Sohn Salomo die Kosten für den Bau hinterließ. Melchisedek wies durch die Art seines Opfers, an dem er Abram durch den Segen Anteil gab, auf Künftiges hin, nämlich auf das Opfer des Neuen Testamentes, das unser Herr zuerst selbst darbrachte mit der Bestimmung, daß es in das Sakrament seines Leibes und Blutes einginge. Dieses Opfer hat er dann der Kirche hinterlassen, damit sie es immerdar zur Vergebung der Sünden darbringe. In einzigartiger Teilnahme an diesem Opfer sollten die Kinder der Verheißung gesegnet werden, so daß niemand ohne diese Teilnahme das ewige Leben erlangen könne. Er sagt: "Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben" (1). Ein Hinweis auf das große Sakrament war es also, als Melchisedek den Abram segnete, indem er ihm einen Teil des Opfers reichte, das er dem Herrn in Brot und Wein dargebracht hatte. Dabei deutete er im Bild an, daß nicht allein wir, die wir erst gekommen sind, nachdem der Herr im Fleisch gelitten hat, sondern auch Abram selbst, der die Verheißungen empfing, mit seiner ganzen erwählten Nachkommenschaft den ewigen Segen aus dem Leiden des Herrn erhalten sollte. Der gleiche Abram hatte vom Herrn gehört: "Ich will dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein." Er hatte hören dürfen: "Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen." Doch bevor ihm noch ein Sohn geboren wurde, der Miterbe des nämlichen Segens sein konnte, noch ehe er Gott eine Opfergabe darbrachte, um für die Erteilung des Segens Dank zu sagen, begegnete ihm Melchisedek, der König von Salem, reichte ihm Brot und Wein, die er Gott geopfert hatte, und segnete ihn.

1 Joh 6,53-54.

RESPONSORIUM
³ Nimm unsere Gaben an wie das Opfer unseres Vaters Abraham, wie Brot und Wein deines Hohenpriesters Melchisedek; * das reine Opfer, die heilige Gabe.
² Dein heiliger Engel trage dieses Opfer auf deinen himmlischen Altar. * Das reine Opfer, die heilige Gabe.



Allmächtiger Gott, du gebietest über Himmel und Erde, du hast Macht über die Herzen der Menschen. Darum kommen wir voll Vertrauen zu dir; stärke alle, die sich um die Gerechtigkeit mühen, und schenke unserer Zeit deinen Frieden. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

² Singet Lob und Preis.
³ Dank sei Gott, dem Herrn.

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