31/08/2026
Viel wird gebaut, viel wird bewegt: Büdingen investiert in seine Zukunft
Wer derzeit durch Büdingen und seine Stadtteile fährt, begegnet an vielen Stellen Baustellen, Umleitungen und Baumaschinen. Zahlreiche Projekte werden gleichzeitig umgesetzt oder stehen unmittelbar vor dem Baubeginn. Das bringt Einschränkungen mit sich. Gleichzeitig entstehen Verbesserungen, von denen die Bürgerinnen und Bürger viele Jahre profitieren werden.
„Uns ist bewusst, dass die derzeitige Situation den Menschen einiges abverlangt. Umleitungen, Lärm, Staub und längere Wege sind nicht angenehm“, erklärt Bürgermeister Benjamin Harris. „Aber hinter jeder Baustelle steht ein konkretes Ziel. Wir erneuern unsere Infrastruktur und schaffen gleichzeitig neue Orte für Begegnung, Freizeit und Lebensqualität. Die Einschränkungen sind vorübergehend. Die Verbesserungen bleiben.“
An vielen Stellen geht es voran
Besonders sichtbar sind die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Die Brücke in der Brunostraße soll im September fertiggestellt und damit eine wichtige Verkehrsachse wieder freigegeben werden. Mit der Eberhard-Bauner-Allee steht bereits die nächste größere Straßenbaumaßnahme bevor. Hinzu kommen Straßensanierungen und Investitionen in die Kanalinfrastruktur, unter anderem in Rinderbügen. In Eckartshausen wird nach rund acht Jahren Planungszeit die Brücke über den Krebsbach am Kindergarten saniert.
Auch für Radfahrer entstehen neue Verbindungen am Hammer sowie zwischen Rinderbügen und Wolferborn. Zusätzliche Parkmöglichkeiten werden an der Fahrbach und in der Berliner Straße geschaffen.
„Viele dieser Maßnahmen laufen parallel und müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Dabei geht es nicht nur um das, was man oberirdisch sieht. Auch Straßen, Kanäle, Brücken und andere technische Infrastruktur müssen kontinuierlich erneuert werden, damit wir keinen Sanierungsstau entstehen lassen“, erklärt die stellvertretende Bauamtsleiterin Susanne Mahnke.
Sicherheit, Familien und Stadtteile
Auch bei der Feuerwehr wird kräftig investiert. Das neue Feuerwehrgerätehaus in Diebach am Haag befindet sich auf der Zielgeraden und soll im Herbst übergeben werden. Gleichzeitig wächst in Wolf das nächste neue Feuerwehrgerätehaus.
Beim Hochwasser- und Gewässerschutz schreitet die Renaturierung des Seemenbachs an der Kläranlage Düdelsheim voran. Gleichzeitig haben die Arbeiten zwischen Büdingen und Rinderbügen begonnen.
Für Kinder und Familien wurde im Sommer der neue Spielplatz am Eichelberg fertiggestellt. Ab September entsteht im neuen Stadtpark ein weiterer großer Spielbereich, der inklusiv angelegt ist. Die Erweiterung der Kita Weiherwiesen ist ebenfalls in vollem Gange. In Lorbach wird die Wolfgang-Konrad-Halle nach einem Wasserschaden saniert. Das Neubaugebiet in Düdelsheim steht kurz vor dem Abschluss der Erschließung.
Landesgartenschau schafft bleibende Werte
Besonders sichtbar ist die Entwicklung auf der Bruchwiese. Der neue Stadtpark nimmt immer mehr Gestalt an und wird im Zuge der interkommunalen Landesgartenschau Oberhessen 2027 zu einem neuen Ort für Begegnung, Freizeit, Kultur und Erholung.
Auch die Stadtteile profitieren. Projekte wie die Aufwertung des Erlenborns in Michelau, die Pflanzung der Nussecken in verschiedenen Stadtteilen, die Erweiterung des TraumWalds mit der ApfelArche und die Sanierung des Backhauses in Wolf schaffen bleibende Werte weit über das Jahr 2027 hinaus.
„Bei einer Landesgartenschau geht es uns ganz bewusst um nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Viele Projekte wurden für das Durchführungsjahr 2027 angestoßen, sind aber langfristig gedacht. Die Bau- und Ertüchtigungsmaßnahmen zur Landesgartenschau Oberhessen schaffen neue Treffpunkte und werten Lieblingsorte auf, die Büdingen noch lebenswerter machen“, erklärt Arnika Haury, Leitung der Stabstelle Landesgartenschau bei der Stadt Büdingen.
Gemeinsam für Büdingen
Hinter den vielen Projekten steht die Arbeit zahlreicher Menschen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Bauhofs koordinieren Planungen, Förderanträge, Vergaben und Bauabläufe. Planungsbüros, Ingenieure, Handwerksbetriebe und ausführende Firmen setzen die Maßnahmen um. Die politischen Gremien haben mit ihren Beschlüssen für viele Projekte den Weg freigemacht und begleiten deren Umsetzung.
„Was momentan gleichzeitig in unserer Großgemeinde geleistet wird, verdient Anerkennung“, betont Harris. „Mein Dank gilt allen, die daran mitarbeiten, und ebenso den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis.“
Ein Großteil der Projekte kann auch dank umfangreicher Fördermittel umgesetzt werden. Unterstützung erhält die Stadt unter anderem aus dem Regionalbudget, von Hessen Mobil und dem Land Hessen, über die LEADER-Region Wetterau/Oberhessen sowie von der KfW. „Ohne diese Fördermöglichkeiten wären viele Investitionen für eine Kommune in dieser Größenordnung kaum oder nur über einen wesentlich längeren Zeitraum zu stemmen. Deshalb gilt unser ausdrücklicher Dank auch allen Fördermittelgebern und Partnern, die diese Entwicklung Büdingens unterstützen“, so Harris.
Denn am Ende geht es nicht um Baustellen, sondern um das, was danach bleibt: sichere Brücken, bessere Straßen und Radwege, moderne Feuerwehrhäuser, eine gute Kinderbetreuung und attraktive Orte zum Treffen und Erholen.
„Wir haben noch viel vor. Unser Ziel ist eine funktionierende Infrastruktur und eine Stadt mit lebenswerten Orten in der Kernstadt und in unseren Stadtteilen. Wenn die Bauzäune verschwinden, sollen die Menschen sagen können: Die Geduld hat sich gelohnt.“