Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V.

Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V. Wir fördern den Aufbau eines stationären Hospizes in Nassau im Rhein-Lahn-Kreis Der Verein wurde am 4. Aber auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Hauptanliegen des Vereins ist der Aufbau, die Gründung sowie nach Zulassung der Betrieb eines stationären Hospizes im Rhein-Lahn-Kreis. November 2016 in Bad Ems gegründet, so daß unsere Arbeit noch ganz am Anfang steht. Und der ist jetzt getan! Auf dieser Seite wollen wir aktuell über die Fortschritte unserer Arbeit berichten sowie andere Informationen sammeln, die ggf. nützlich sein können oder i

nteressant sind. Spendenkonto:

Commerzbank Koblenz
DE98 5704 0044 0208 0380 00

Beitrittserklärungen sind unter dieser Adresse downloadbar:

https://mynfs.files.wordpress.com/2016/11/beitrittserklc3a4rung.pdf

4.000 Euro für das stationäre Hospiz Delegation des Diezer Lions Clubs überbrachte willkommene SpendeHanne Benz, die Lei...
31/05/2026

4.000 Euro für das stationäre Hospiz

Delegation des Diezer Lions Clubs überbrachte willkommene Spende

Hanne Benz, die Leiterin des stationären Hospizes in Nassau, hatte Grund zu großer Freude: Der Lions Club Diez überbrachte eine Spende in Höhe von 4.000 Euro. Dafür sagte Hanne Benz herzlichen Dank und gab den interessierten Gästen vor Ort Einblicke in den Betrieb des Hospizes.

Die Spende verdankt der Lions Club Diez seinem ehemaligen Mitglied Arthur Opel. Zu seiner Beerdigung hatte sich der Bauunternehmer Spenden für die Hospizarbeit gewünscht. Dabei kam eine Summe von über 7.000 Euro zusammen, welche vom Club auf 9.000 Euro aufgestockt wurde. So konnten die Lions neben dem Hospiz auch die Ambulanten Hospizdienste Rhein-Lahn und die Hospizdienste Limburg mit einer Spende bedenken.

Schon vor zwei Jahren hatte sich Arthur Opel zu seinem 90. Geburtstag Spenden für das stationäre Hospiz gewünscht. Dabei waren für das Nassauer Hospiz 8.000 Euro zusammengekommen und damals Dr. Schencking und Hanne Benz in Diez übergeben worden. „Die Hospizarbeit war ihm sehr wichtig“, erklärte sein Sohn Dirk Opel, der mit seiner Tochter Jule zur Spendenübergabe der Lions mit nach Nassau gekommen war.

Bei der Besichtigung zeigte sich die Diezer Delegation beeindruckt vom Hospiz. Zu ihr gehörten Lions-Präsident Torsten Biehl, Past-Präsident Matthias Lammert (MdL), Schatzmeister Frank Kaltheier, Jörg Holl und Rainer Illy. Hanne Benz zeigte das Wohnzimmer, die offene Wohnküche, ein Patientenzimmer und den Raum der Stille.

„Bei uns steht das Leben im Vordergrund. Hier wird gelebt und auch gelacht“, sagte Hanne Benz. Das Wohnzimmer mit gemütlichen Sitzmöbeln, Klavier und Puzzle-Tisch sei ein Allzweckraum. Hier wird Geburtstag gefeiert oder auch schon mal mit Freunden und Familie bei Bier und Pizza Fußball geschaut. Besondere Mühen wurden für die wohnliche und funktionale Ausstattung der Gästezimmer aufgewandt, wie Hanne Benz im Lärchenzimmer zeigte. Die Tatsache, dass die Zimmer keine Nummern, sondern Blumen- und Bäume-Namen haben, gefiel den Besuchern.

Alle der großzügigen Zimmer sind zum Mühlbach hin mit Blick in die Natur ausgerichtet. Alle verfügen sie über ein eigenes Bad, Kühlschrank und Wertfach. In ihrem Bett können die Gäste auf den Balkon und in den Garten geschoben werden. Alle Zimmer, in denen auch Angehörige mit übernachten können, sind mit biodynamischem Licht versehen.

Für die Pflege der Gäste stehen rund um die Uhr zwei Pflegefachkräfte zur Verfügung. Für die medizinische Versorgung sind im Wechsel drei Palliativmediziner verantwortlich. Küche und Reinigung erfolgen in Eigenregie. Außerdem gibt es zwei Hausmeister in Teilzeit.

Die Auslastung des Acht-Betten-Hauses ist gut, berichtete Hanne Benz. Sie erzählte auch von den Verabschiedungsritualen, die im Hospiz gepflegt werden. Sie reichen vom Baum der Erinnerung über das Gedenkbuch bis zu den halbjährlichen Gedenkfeiern. Froh sei man, dass man auch mit einem tollen Ehrenamtsteam gesegnet sei. vy

Bildunterschrift:
Dank Arthur Opel erhielt das stationäre Hospiz in Nassau abermals eine großzügige Spende. Der Lions Club Diez überbrachte 4.000 Euro. Foto: Nele Heidemann-Biehl

Kreative Frauen spenden 1000 €Eine Abordnung des FRAUENTREFFS Holzappel besuchte das Hospiz Rhein-Lahn in Nassau und übe...
06/05/2026

Kreative Frauen spenden 1000 €

Eine Abordnung des FRAUENTREFFS Holzappel besuchte das Hospiz Rhein-Lahn in Nassau und überbrachte eine Spende in Höhe von 1000 €, welche Hanne Benz, die Leiterin des Hospizes mit Freude entgegennahm.

Bei einem Rundgang durch das Haus, zeigten sich die Frauen sehr beeindruckt von der Einrichtung und der freundlich entspannten Atmosphäre. Frau Benz erläuterte die professionelle, wichtige Arbeit die dort geleistet wird, und ging auf die ganzheitliche Betreuung der kranken Menschen, und auch ihren Angehörigen ein.

Ein würdevoller Ort, der den Betroffenen in ihrer letzten Lebensphase die erforderliche Behandlung und Geborgenheit bietet.

Fazit der Frauen: Unsere Spende ist hier in den richtigen Händen.
Die private Initiative FRAUENTREFF Holzappel ist seit 1988 sozial und kulturell aktiv.

30/04/2026
Finanzierung des Hospizes bleibt wichtiges ThemaCDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat informierte sich vor Ort – Viele Fra...
20/04/2026

Finanzierung des Hospizes bleibt wichtiges Thema

CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat informierte sich vor Ort – Viele Fragen und viele Antworten

Wie sieht es nach über einjährigem Betrieb im Hospiz Rhein-Lahn aus, was hat sich getan, was bleibt zu tun? Das waren nur einige der Fragen, die die Vertreter der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat BEN bei ihrem Besuch des Hospizes in Nassau-Scheuern hatten. Dr. Martin Schencking, Initiator des Hospizes und dessen Ärztlicher Leiter, Vorsitzender des Fördervereins und der Stiftung Hospiz Rhein-Lahn, nahm sich fast zwei Stunden Zeit, um den Kommunalpolitikern die Räume zu zeigen und ihre Fragen zu beantworten.

Reichen denn acht Plätze im Hospiz aus, wollte Fraktionsvorsitzender und Kandidat für das Bürgermeisteramt der Verbandsgemeine Bad Ems-Nassau Oliver Krügel wissen. Ja, sie reichen derzeit aus, könnten noch um einen Platz erweitert werden. Wie lange verweilen die Gäste im Hospiz? Im Durchschnitt fünf bis sieben Tage, aber es gibt auch Gäste die mehrere Wochen oder Monate im Hospiz leben.

Zusammen mit Oliver Krügel waren die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Petra Wiegand (Nassau) und Ratsmitglied Peter Nörtershäuser (Nievern) gekommen. Stimmt es, dass Menschen spüren, dass sie bald sterben, fragte Petra Wiegand. Ja, das trifft in vielen Fällen zu, bestätigte der Palliativmediziner Dr. Martin Schencking. Mit ihm sind zwei weitere Palliativärzte für jene Menschen zuständig, für die das Haus am Sauerborn 4 im Stadtteil Scheuern ihre letzte Station im Leben ist.

Sie sollen ein möglichst gutes Leben bis zuletzt haben, bestens begleitet in Ruhe und menschenwürdig sterben können. Was im Klinikalltag meist nicht möglich ist, wird im Hospiz gewährleistet: Eine quasi 1:1-Betreuung. „Wir nehmen die Schmerzen“, verdeutlicht Dr. Schencking. Gleiches gilt für weitere Symptome. Niemand müsse Angst haben zu ersticken. Auch Ängste und Unruhe können die Ärzte und die Fachkrankenpfleger*innnen Palliativcare lindern.

Peter Nörtershäuser interessierte sich unter anderem für die Finanzierung der Einrichtung. Diese ist in der Tat ein Problem, weil die Krankenkassen nur 90 Prozent der Kosten übernehmen. Die fehlenden Beträge müssen aus Eigenmitteln, also aus Spenden, aufgebracht werden. „Wir brauchen Spenden wie die Luft zum Atmen“, erklärte Dr. Schencking. Pro Jahr beläuft sich der Spendenbedarf für den Betrieb des Hospizes auf 200 000 bis 250 000 Euro. Staatliche Zuschüsse gibt es nicht. Dieses Defizit wollen die Vertreter der CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion in ihre Netzwerke in Land und Bund zur Diskussion stellen.

„Hier ist jeder Quadratzentimeter spendenfinanziert“, erfuhren die Kommunalpolitiker und auch, dass zum acht Millionen teuren Neubau des Hospizes kein einziger Cent aus öffentlichen Mitteln geleistet wurde. „Ohne unsere Großspender würde hier kein Stein auf dem anderen stehen“.

Wie sieht es mit Sterbehilfe aus, wollten die Besucher weiter wissen. In der Tat hat das Hospiz viele Anfragen. „Dafür sind wir die falsche Adresse“, antwortete Dr. Schencking. Gleiches gilt für Sterbefaster. Man habe viele Schwersterkrankte die Hilfe suchen.

Was ist Ihre Motivation für solch ein Engagement, interessierte Oliver Krügel. „Ich bin Bopparder und habe ein karnevalistisches Gemüt“, antwortete Dr. Schencking scherzhaft. Doch im Ernst, ohne die Unterstützung seiner Frau und seiner Familie wäre ein solcher Einsatz mit tausenden von Überstunden und hunderten von Veranstaltungen über die lange Zeit nicht möglich. „Ohne Ehrenamt wird es nicht gehen“, weiß der engagierte Mediziner und Menschenfreund.

Die Besucher hatten Gelegenheit, sich in allen Räumlichkeiten des Hospizes Rhein-Lahn umzusehen so in der Wohnküche, in der jeden Tag frisch gekocht wird und die Gäste auch essen können, im Wohnzimmer, einem Raum für viele Aktivitäten so für Geburtstagsfeiern, zu denen auch schon einmal 30 Personen kommen. Verblüfft zeigten sie sich über die bei Dunkelheit leuchtenden Himmelskörper im Raum der Stille und auch das Pflegebad überzeugte.

Ebenso konnten sie den gerade neu gestalteten Park in Augenschein nehmen, in den die Gäste in ihren Pflegebetten gebracht werden können. Jeder von ihnen hat am Zimmer einen barrierefreien Balkon. Etliche Gäste haben sich dafür entschieden, dort in der Natur zu versterben. Von Angehörigen gerne angenommen wird die Möglichkeit, im geräumigen Zimmer ihrer Liebsten mit zu übernachten. Auch die völlig offenen Besuchszeiten kommen gut an.

„Ich bin maximal beeindruckt“, konstatierte Petra Wiegand nach dem Gespräch und dem Rundgang durch die hellen, wohnlichen Räume. Für Peter Nörtershäuser wurde noch einmal deutlich, wie wichtig ein würdevolles Sterben ist. Oliver Krügel befand: „Wie gut, dass es das Hospiz gibt. Es ist ein wahres Pfund für Nassau und die Region“. Vy

Bildunterschrift:
Vertreter der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat BEN informierten sich im Hospiz Rhein-Lahn in Nassau. Bei der Besichtigung des Pflegebades v.l.n.r.: Petra Wiegand, Oliver Krügel, Dr. Martin Schencking, Peter Nörtershäuser. Foto: Christine Vary

Auf dass im Leben Neues entstehtWürdige Gedenkfeier für die im Hospiz Rhein-Lahn verstorbenen Menschen in der Stiftung S...
18/04/2026

Auf dass im Leben Neues entsteht

Würdige Gedenkfeier für die im Hospiz Rhein-Lahn verstorbenen Menschen in der Stiftung Scheuern

Mit dem Tod sind die Menschen, die im Hospiz Rhein-Lahn gestorben sind, für dieses nicht vergessen. Es gibt Rituale wie die Stele mit Kerze vor dem Zimmer eines Verstorbenen, ein Blatt mit seinem Namen am Baum der Erinnerung und einen persönlichen Eintrag im Gedenkbuch. Zur Erinnerungskultur gehören auch die Gedenkfeiern.

Nun hatte das Hospiz zur dritten Gedenkfeier in die Stiftung Scheuern eingeladen, ein Angebot, dass gerne angenommen wurde. Es kamen 42 Angehörige, teils auch von weiter her. Sie gedachten der 32 Frauen und Männer, deren Leben im letzten halben Jahr im Hospiz endete.

Das Organisationsteam hatte für eine würdevolle Feier gesorgt. Ihr Höhepunkt: Das Verlesen jedes Namens. Für jeden wurde eine Schwimmkerze entzündet und mit dem Erklingen einer Klangschale in ein Glasgefäß gelegt. Davor wurde das Namensblatt vom Erinnerungsbaum platziert, welches die Angehörigen sich mitnehmen konnten.

Geistlichen Beistand leisteten Pfarrer Matthias Schmidt und Gemeindereferentin Tanja Kaminski. Sie bezogen sich auf den neuen Garten, der am Hospiz entsteht. Wie die Pflanzen brauchte auch die Trauer Zeit. „Doch wie ein Garten, der behutsam gepflegt wird, darf auch in uns langsam Neues entstehen“. Leben und Abschied gehörten dicht zusammen.

„Vielleicht fühlt sich unsere Trauer noch zu groß an. Und doch dürfen wir vertrauen, dass Neues wachsen kann, dass Erinnerungen zu Blüten werden, die unser Herz wärmen, dass Liebe bleibt über den Tod hinaus“, sagte Tanja Kaminski mit Verweis auf die Ostergeschichte.

Gerhard Luhofer verlas die Geschichte der Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten. Als die Insel zu sinken drohte, verließen sie alle – außer der Liebe – das Eiland. Keiner, weder der Reichtum, noch der Stolz, noch die Traurigkeit wollte die Liebe retten. Bis doch noch ein Helfer kam. Es war die Zeit, „weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist“.

Es folgte eine kurze Meditation, bei der die Teilnehmer die kostbaren Momente mit ihrem/ihrer Verstorbenen symbolisch in Händen hielten, mit den Händen auf dem Herzen Verbundenheit bedeuteten und ebenfalls mit den Händen losließen in der Hoffnung, „dass das Leben mehr ist als das Sichtbare“.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Rolf Unterlöhner mit der Eigenkomposition „I believe in love“, dem Song von den sieben Brücken, Over the rainbow und einer Improvisation. „Das war eine schöne Gedenkfeier“, „es hat uns sehr gut gefalllen“, „so würdevoll und einfühlsam“, „vielen Dank dafür“, waren einige Kommentare der Gäste an der Gedenkfeier. vy

Bildunterschriften:
Für jeden Verstorbenen wurde eine Gedenkkerze entzündet. Auf dem Foto v.l.n.r. Ariane Schencking, Heidi Wachter, Hanne Benz, Gerd Luhofer. Fotos: Christine Vary

Bei einer kurzen Meditation Pfarrer Matthias Schmidt und Gemeindereferentin Tanja Kaminski.

Rund ums Hospiz wird es bald grünen und blühenAußenanlagen werden gestaltet – Am Mühlbach entsteht ein kleiner ParkRund ...
02/04/2026

Rund ums Hospiz wird es
bald grünen und blühen
Außenanlagen werden gestaltet – Am Mühlbach entsteht ein kleiner Park

Rund um das Hospiz Rhein-Lahn sind derzeit die Landschaftsgärtner zu Gang. Vor und hinter dem Gebäude pflanzen sie Baume und Sträucher. Zum Mühlbach hin soll ein kleiner Park entstehen. „Das wird richtig, richtig schön“, sagt Dr. Martin Schencking, Vorsitzender des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn und der Stiftung Hospiz Rhein-Lahn.

Den Auftrag dafür hat Michael Schnorbach, Chef von Garten- und Landschaftsbau Michael Schnorbach aus Dörth bei Emmelshausen im Hunsrück. Das Familienunternehmen in zweiter Generation hat sich auf die Gestaltung öffentlicher Flächen spezialisiert. An der Baustelle in Nassau gilt es strenge naturrechtliche Auflagen zu erfüllen, die Bestandteil der Baugenehmigung waren.

Michael Schnorbach gibt nähere Auskunft über das, was schon gemacht wurde und noch gemacht wird. Die Gesamtfläche, die er mit seinen Mitarbeitern gestaltet, beträgt vor und hinter dem Hospiz ca. 3000 Quadratmeter. Zunächst wurden im Eingangsbereich 100 Quadratmeter mit Bodendeckern wie Efeu und Storchenschnabel bepflanzt. Ferner wurden sieben kleinkronige Hochstämme, nämlich Ahorne, gesetzt. Eine neue Hainbuchhecke dient als Abgrenzung zu den Parkplätzen und Pflanzflächen.

Im hinteren Bereich entstehen derzeit Staudenbeete mit der Veitshöchsheimer Staudenmischpflanzung „Blütenzauber“. Sie blüht ab Ende April über den ganzen Sommer. Vor den Balkonen der Hospizgäste pflanzen die Gärtner verschiedene Blühstauden wie Magnolie, Felsenbirne, Alpenjohannisbeere, Edelrose. Dahinter steht das Spalier bereits nebst den sechs Spalierapfelbäumen.

Auf der jetzigen Wiese wird eine Obstbaumwiese geschaffen mit verschiedenen Apfelbäumen, Birnbäumen, Tulpenbaum, Linde und schließlich einer Trauerweide. Die Abgrenzung zum Nachbargrundstück erfolgt durch Wildsträucher wie Haselnuss, Hartriegel und Pfaffenhütchen.

Die Grünflächen werden mit drei verschiedenen Saatgutsorten eingesät. Direkt am Haus wird es eine Blumenwiese geben. Öfter gemäht werden muss der Wildkräuterrasen, der um die untere Terrasse angelegt wird. „Absolut alle Naturschutzaspekte“, so Landschaftsgärtner Michael Schnorbach erfüllt schließlich auch die Frischwiese, die nur ein bis zweimal im Jahr gemäht werden muss. Die Wiesenflächen unmittelbar am Mühlbach bleiben unangetastet. Alles diene der Artenvielfalt an Insekten.

„In der Natur geht nicht alles nach Plan. Da muss man flexibel sein“, stellte Michael Schnorbach fest, als er sich den Boden hinter dem Hospiz ansah. Dieser ist steinig und lehmig. Dabei mögen Stauden keine Staunässe, die ein solcher Boden wie ein Schwamm aufsaugt. Also tragen die Gartenbauer einen Teil des Bodens bis zu 20 Zentimeter ab und ersetzen ihn durch geeignetere Erde. Die vorhandene Wiese hinter dem Hospiz wird mit einer Umkehrfräse einmal umgedreht, so dass ein oben sauberes Saatbeet entsteht.

Die Bäume, die jetzt gesetzt wurden, sind etwa fünf Meter hoch. Sie sind schon dreimal in der Baumschule Ley in Meckenheim, einer der größten Baumschulen Deutschlands, verpflanzt worden. Ihr Stammumfang in ein Meter Höhe von 16 bis 18 Zentimeter weist darauf hin, dass die Bäume etwa zehn Jahre alt sind. Ihren Pflanzschnitt, mit dem die Kronen reduziert wurden, haben sie bereits erhalten. Nächstes Jahr folgt der Erziehungsschnitt.

Man wird die Gärtner aus dem Hunsrück auch in den kommenden Monaten oft am Hospiz sehen, denn sie übernehmen auch die Fertigstellungspflege, die etwas mit der Gewährleistung ihrer Arbeit zu tun hat. Der abnahmefähige Zustand, so Michael Schnorbach, ist erst dann, wenn man mit Gewissheit sagen könne, dass die Pflanzen angewachsen sind. „Man muss sich um die Bäume kümmern“, sagt er. So rechnet er damit, dass er und seine Mitarbeiter 10 bis 20 mal im Jahr nach Nassau kommen müssen, um zu gießen, Unkraut zu beseitigen und nach dem Rechten zu sehen.

Etwa zwei Wochen hat das Unternehmen für die Umsetzung der Arbeiten am Hospiz angesetzt. Die Kosten, so Dr. Martin Schencking, belaufen sich auf knapp 100 000 Euro. vy

Bildunterschriften:
Vor dem Hospiz werden Bodendecker gepflanzt. Foto: Michael Schnorbach

Hinter dem Hospiz entsteht ein kleiner Park mit Blumenwiese, Bäumen und auch Spalierobst. Auf dem Foto Michael Schnorbach. Fotos: Christine Vary

Teilweise musste für die künftige Bepflanzung der Boden ausgetauscht werden.

Mit Spende fürs Hospiz Gutes getanMenschen, denen es wesentlich schlechter geht als ihm, etwas Gutes tun, das war die Ab...
16/03/2026

Mit Spende fürs Hospiz Gutes getan

Menschen, denen es wesentlich schlechter geht als ihm, etwas Gutes tun, das war die Absicht von Klaus Metz aus Kehlbach. „Es macht Spaß, wenn man helfen kann“, sagte er bei der Spendenübergabe an Hospizleiterin Hanne Benz. Diese bedankte sich herzlich für die Spende in Höhe von 500 Euro.

Das Geld war aus dem Erlös der Verzehrstände beim Spendenweihnachtsmarkt in Kehlbach zusammengekommen. Dabei wurde sogar die 2000-Euro-Marke überschritten. So konnten sich neben dem Hospiz drei weitere Empfänger über eine 500-Euro-Spende freuen.

Der kleine aber feine Spendenweihnachtsmarkt hat sich zu einem Magnet für Besucher aus der Umgebung der 170 Einwohner zählenden Gemeinde Kehlbach entwickelt. Klaus Metz, der von Beruf Metzger ist und im Lebensmitteleinzelhandel arbeitet, berichtet vom vielfältigen Angebot des Marktes. So gab es Kräuter, Seifen, Schafswollprodukte, gestrickte Strümpfe, Origami-Arbeiten, Holzschnitzereien und jede Menge Bastelarbeiten. vy

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Hospizleiterin Hanne Benz freute sich über die Spende, die Klaus Metz, Organisator des Kehlbacher Spendenweihnachtsmarktes, überbrachte. Foto: Jürgen Janzen

Teammitglied für die Hauswirtschaft im Hospiz in Nassau gesuchtWir suchen für die Hauswirtschaft zum 01.04. kurzfristig ...
06/03/2026

Teammitglied für die Hauswirtschaft im Hospiz in Nassau gesucht

Wir suchen für die Hauswirtschaft zum 01.04. kurzfristig ein neues Teammitglied für eine halbe Stelle.
Zur Aufgabe unseres vierköpfigen Hauswirtschaftsteams gehört abwechselnd die Küchenarbeit und die Reinigung.
Wir brauchen hierfür eine zuverlässige und flexible Person, die sich den umfassenden Aufgaben in unserem Hospiz gewachsen sieht. Es ist eine sehr bunte Aufgabe in einem tollen Team.
Wir freuen uns über Bewerbungen mit kurzem Lebenslauf, gerne per E-Mail.

„Wie ein Sechser im Lotto“Mike Brilll ist glücklich, im Hospiz Rhein-Lahn zu sein – Gute Pflege wird gelobtSchwerkrank u...
27/02/2026

„Wie ein Sechser im Lotto“

Mike Brilll ist glücklich, im Hospiz Rhein-Lahn zu sein – Gute Pflege wird gelobt

Schwerkrank und trotzdem „mega froh“ ist Mike Brill. Seit dem 9. Januar ist er als Gast im Hospiz Rhein-Lahn. „Ich bin glücklich hier zu sein. Das ist für mich wie ein Sechser im Lotto“, sagt der 63-jährige Dausenauer. Gerne möchte er anderen davon erzählen, wie es ihm hier geht.

Schon der herzliche Empfang und der Anblick seines schönen Zimmers habe ihm Tränen in die Augen getrieben. Sofort sei viel Stress von ihm abgefallen und er habe sich gesagt: „Jetzt kann man hier sterben“. Das Personal sei enorm freundlich, ruhig und herzlich.

Mike Brill kam nach einer langen Krankengeschichte direkt aus dem evangelischen Stift St. Martin in Koblenz ins Nassauer Hospiz. Dafür ist er seinem Hausarzt dankbar. Er hatte ihm auf den Anrufbeantworter gesprochen und wurde zurückgerufen.
Seine Krankengeschichte begann vor sieben Jahren durch einen Zufallsbefund bei einer Magen-Darm-Untersuchung. Routinemäßig wurde dabei die Lunge geröntgt. Zunächst fand man ein „Geschwür“, was jedoch dazu führte, dass der linke Lungenlappen entfernt wurde. Dann, erzählt er, entzündeten sich die Narben und das Geschehen nahm seinen Lauf. Der Krebs brach aus. Es gab noch einen zweiten Eingriff an der Lunge. Chemo und Bestrahlung folgten. Außerdem musste er sich noch drei Operationen an der Wirbelsäule unterziehen.

Als die Lunge geheilt gewesen sei, habe der Krebs auf die Knochen und das Gewebe übergegriffen. Trotz seiner Erkrankung arbeitete Mike Brill als Zimmermann weiter. Diesen Beruf hatte er in Scheuern erlernt und war dann 40 Jahre in Niederelbert tätig. Sein Chef hatte viel Verständnis für seinen treuen Mitarbeiter: „Die Tür ist immer offen. Du kannst kommen und gehen, wann Du willst“.

So konzentrierte sich Mike Brill auf leichtere Arbeiten wie den Zuschnitt von Hölzern und die Unterweisung von Lehrlingen an den Maschinen. Ihnen brachte er auch bei, immer offen und ehrlich zu sein und einzugestehen, wenn man Hilfe braucht. „Man kann nicht alles alleine machen“. Seine Arbeit hat er immer gerne gemacht. Gerne erzählt er davon, wie er im Bauwesen, im Trockenbau, gearbeitet hat.

Heute sitzt Mike Brill im Rollstuhl. Er ist vom Oberkörper abwärts gelähmt. Das war auch der Grund, warum er zuletzt die Bestrahlungen abgelehnt hat. Der Transport vom Krankenhaus ins radiologische Institut war für ihn zu schmerzhaft.

Jetzt hat er trotz seiner schweren Erkrankung keine Schmerzen mehr. Dafür sorgen im Hospiz Rhein-Lahn die Ärzte, die Schwestern und Pfleger. „Wenn ich klingele, kommt jemand“. Darüber ist er froh, denn nie habe er sich vorstellen mögen, in einem Pflegeheim „dahin zu vegetieren“.

„Tiere werden von ihrem Leid erlöst“, sinniert Mike Brill. Und meint damit, warum nicht Menschen? Am liebsten wäre ihm am Ende eine Spritze. Aber Beihilfe zum Tod gibt es anders als in der Schweiz in Deutschland nicht und damit auch nicht im Hospiz Rhein-Lahn.

Ein Einschnitt wäre es, wenn er gefüttert werden müsste. Dann würde er für sich einen Schlussstrich ziehen. „Wenn man nichts mehr machen kann, muss auch Schluss sein.“ Das sei die Laune der Natur. Der Mensch müsse lernen, seine Grenzen zu erkennen.

Krebs, meint er, lauere in jedem. Er habe halt Pech gehabt. Ja, er habe geraucht, leidenschaftlich ab dem 21. Lebensjahr täglich 40 Zi******en, aber sein Lungenkrebs sei kein Raucherkrebs. Noch am Abend vor seiner OP kaufte er eine Schachtel Zi******en und verschenkte sie samt Feuerzeug am nächsten Tag bei einem Spaziergang an eine Mitpatientin. Das Aufhören sei ihm nicht schwergefallen.

„Ich bin zufrieden und glücklich, dass ich meine letzten Stunden, Tage und Monate hier verbringen kann“, erklärt Mike Brill. Große Hochachtung hat er vor allen, die den Bau und Betrieb des Hospizes Rhein-Lahn ermöglichten. „Hut ab“. Der Staat müsse eine solche Einrichtung doch unterstützen.

Gerne verbringt er Zeit im Raum der Stille, frühstückt zusammen mit den anderen Gästen oder speist allein. Alles ist möglich und das gefällt ihm. „Das Personal sorgt dafür, dass man am Leben teilhaben kann.“

Oft kommt Besuch aus Dausenau. Dort ist Mike Brill in die Dorfgemeinschaft integriert. Geboren in Wuppertal, war er in Remscheid bei Pflegeeltern, ehe er ins Dausenauer Kinderheim kam. Das sei eine glückliche Kindheit und Jugend gewesen. Ehrenamtlich arbeitete er später für das Kinderheim und ganz besonders engagiert war er als Fußballer beim TuS Dausenau. Von der Jugend bis zu den Alten Herren spielte er in der zweiten Mannschaft. „Der begabteste Fußballer war ich nicht“, erzählt der Alleinstehende. Aber dafür war er Betreuer der 1. Mannschaft, Zeug- und Platzwart und pflegte das Sporthäuschen. Unter den Vereinen, ob Feuerwehr oder Fischereiverein, half man sich bei Festen.

Seine Besucher sind, so sagt Mike Brill, begeistert vom Hospiz. Wie gut und schön es hier sei, könne man sich gar nicht vorstellen. „Man muss es gesehen, erlebt und gefühlt haben.“ Zusammen mit ihnen hat er im Wohnzimmer Fußball geschaut. Auch dass es keine Besuchszeiten gibt und man bis spät am Abend zusammen feiern kann, gefällt ihm.

Als er erkrankte, hat er sich vorgenommen, was er alles noch erleben will. Er hat seine Wünsche verwirklicht von der Kreuzfahrt auf der Aida um die türkische und griechische Küste bis zum Besuch von Dart- und Fußballturnieren in Dortmund oder bei Mainz 05.

„Mich kann nichts mehr erschüttern“, sagt Mike Brill gelassen. Angst vor dem Sterben habe er nicht. Das müsse schließlich ja jeder Mensch. „Wenn man nichts mehr machen kann, muss auch Schluss sein“. Lebensverlängernde Maßnahmen will er nicht, wenn die Lähmung voranschreitet und er nicht mehr selbstständig essen kann. Er hofft friedlich und in Würde einschlafen zu können. „Dann gehe ich über in die nächste Welt, in das nächste Leben, aufs nächste Level – bestimmt“. vy

Mit Crêpes dem Hospiz geholfenDie Sonne-Apotheke in Bad Ems spendete 1000 EuroAlexander Kirsch, Inhaber der Sonnen-Apoth...
26/02/2026

Mit Crêpes dem Hospiz geholfen
Die Sonne-Apotheke in Bad Ems spendete 1000 Euro

Alexander Kirsch, Inhaber der Sonnen-Apotheke in Bad Ems, und sein Team haben ein Herz für das Hospiz Rhein-Lahn. Darüber freuten sich besonders Dr. Martin Schencking, der Vorsitzende, und Rainer Lindner, der Schatzmeister des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn, die zur Scheckübergabe in die Apotheke gekommen waren.

Alexander Kirsch überreichte einen symbolischen Scheck und befand: „Das Hospiz ist eine tolle Einrichtung, eine Bereicherung für die Region“. Der Apotheker kennt die Einrichtung in Nassau aus eigener Anschauung. Beim Tag der offenen Tür sah er sich im Inneren des Gebäudes um. Er lobt das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen, die hier arbeiten, um den Gästen eine bestmögliche letzte Lebenszeit und ein würdiges Sterben zu ermöglichen.

Die 1000-Euro-Spende setzt sich zusammen aus dem Erlös des Crêpes-Verkaufs der Sonnen-Apotheke beim Baargassenfest und dem Betrag, mit dem der Apotheker die Summe aufrundete.

Dr. Martin Schencking, der sich herzlich für die Spende bedankte, betonte, wie wichtig die Spende sei. Für den Betrieb des Hospizes, dessen Kosten nicht alle von den Krankenkassen übernommen werden, seien pro Jahr Spenden in Höhe von 200 000 bis 250 000 Euro erforderlich.

Alexander Kirsch kündigte an, dass er so wie im vergangenen Jahr, mit einer Mannschaft der Sonnen-Apotheke wieder am Nassauer Hospiz-Charity-Run teilnehmen werde. vy

Bildunterschrift:
Bei der Spendenübergabe vor der Sonnen-Apotheke in Bad Ems (v.l.n.r.) Rainer Lindner, Dr. Martin Schencking und Alexander Kirsch. Foto: Christine Vary

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