19/08/2026
Jochen Ott und Justus Moor besuchen Seniorenheim St. Stephanus:
Wie gelingt gute Altenpflege unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen? Dieser Frage gingen Jochen Ott und der Hammer Landtagsabgeordnete Justus Moor im Rahmen von Otts Sommertour bei einem Besuch im Seniorenheim St. Stephanus nach. Gemeinsam mit der stv. Geschäftsführerin der Seniorenheim St. Stephanus gGmbH, Tanja Warias, tauschten sie sich über den Alltag in der stationären Pflege, den Fachkräftemangel, eine attraktivere Pflegeausbildung und notwendige politische Verbesserungen aus. Auch steigende Eigenanteile in der stationären Altenpflege und die Frage, wie Pflege für Betroffene dauerhaft bezahlbar bleibt, waren Teil des Austauschs.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der direkte Austausch mit den Menschen, die den Betrieb der Einrichtungen Tag für Tag möglich machen. Dabei wurde deutlich, dass gute Pflege weit über die Arbeit der Pflegekräfte hinausgeht. Auch die Beschäftigten in Küche, Wäscherei, Fahrdienst, Haustechnik, Verwaltung, Reinigung und soziale Betreuung leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Wohl der Bewohnenden. Darüber hinaus bereicherte der Austausch mit Bewohnenden den Besuch und machte deutlich, wie wichtig eine menschenwürdige und verlässliche Betreuung für ihre Lebensqualität ist. Jochen Ott bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der Mitarbeitenden.
Für Justus Moor war der Besuch eine Rückkehr an einen vertrauten Ort, er hat 2023 ein dreitägiges Praktikum im Seniorenheim St. Stephanus absolviert. „Ich habe selbst mitgearbeitet und erlebt, mit wie viel Herzblut und Professionalität die Kolleg*Innen ihre Aufgaben erfüllen.
Auch Tanja Warias begrüßte den Besuch und die Zeit für den offenen Austausch. Die Herausforderungen in der Altenpflege sind groß – vom Fachkräftemangel bis hin zu einem hohen bürokratischen Aufwand mit nicht ausreichender Refinanzierung. Umso stolzer bin ich auf unser gesamtes Team in beiden Einrichtungen. Alle tragen dazu bei, dass unsere Bewohnenden bestens versorgt sind. Es ist dringend erforderlich, dass diese Leistungen auch politisch gewürdigt werden und sich die Rahmenbedingungen für die stati