12/08/2026
𝗜𝗻 𝗕𝗮𝗱 𝗛𝗲𝗿𝗿𝗲𝗻𝗮𝗹𝗯 𝗺ü𝘀𝘀𝗲𝗻 𝟭𝟴 𝗸𝗿𝗮𝗻𝗸𝗲 𝗕ä𝘂𝗺𝗲 𝗴𝗲𝗳ä𝗹𝗹𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻
𝗭𝘂𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝘀𝘁ä𝗱𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗕ä𝘂𝗺𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗶𝗺 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗻 𝗕𝗮𝘂𝗺𝗸𝗮𝘁𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗼𝗸𝘂𝗺𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘁
In der Herrenalber Kernstadt und den Höhenorten müssen bis Jahresende nach derzeitigem Stand 18 Bäume gefällt werden. Grund dafür ist die fehlende Stand- und Bruchsicherheit. Krankheiten wie der Brandkrustenpilz, blutende Nekrosen, Weißfäule oder abgestorbene Kronen haben die Bäume so stark geschwächt, dass sie eine Gefahr für Passanten und den Straßenverkehr darstellen.
Betroffen sind in der Kernstadt mehrere Birken, zwei Linden, ein Ahornbaum, ein Mammutbaum und eine Hemlocktanne. Die Bäume stehen auf der Schweizerwiese, im Kurpark, im Klosterviertel sowie am Feuerwehrhaus. In Rotensol sind eine Robinie und eine Buche am Sportplatz betroffen und eine Kirsche beim Hotel Restaurant Lamm. Zudem werden tote Bäume aus einer Baumgruppe beim Waldkurhaus entfernt. In Bernbach müssen eine Birke am Spielplatz, ein Ahornbaum an der Festhalle und eine Fichte an der Haltestelle Talblickstraße gefällt werden, in Neusatz eine Kastanie am Friedhof sowie ein abgestorbener Ahornbaum auf dem gegenüberliegenden Parkplatz. Die Arbeiten werden von einer Fachfirma durchgeführt.
Grundlage für die Entscheidungen ist das neue Herrenalber Baumkataster, in dem der Zustand der rund 2.000 städtischen Bäume dokumentiert ist. Ein Fachbüro untersucht dafür regelmäßig alle Bäume und aktualisiert die Befunde fortlaufend. Fällungen erfolgen erst dann, wenn Pflegemaßnahmen wie der Totholzschnitt nicht mehr ausreichen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Die Fotos zeigen eine Linde, die vom Brandkrustenkrebs (im roten Kreis) befallen ist, der das Holz verfaulen lässt sowie eine Kastanie am Friedhof Neusatz. Der Stamm der Kastanie weist eine großflächige, abgestorbene Stelle auf, an der sich die Rinde löst und das darunterliegende Totholz freilegt.