07/09/2026
Die Seehundeskulptur des Künstlers Karl Steiner hat nach langer Standortsuche nun ihren festen Platz im Oranienpark gefunden. Am Teich des Parks wurde das Kunstwerk in einer kleinen Feierstunde von Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl, der scheidenden Kulturamtsleiterin Grit Gigga und ihrem Nachfolger in der Amtsleitung, Nils Wachner, offiziell eingeweiht.
Für Grit Gigga bildete die Einweihung der Seehunde einen würdigen Rahmen ihrer Zeit als Kulturamtsleitung, da dies ihr letzter öffentlicher Termin war:
"Wenn wir heute die Seehunde einweihen, dann ist das vor allem ein schöner Abschluss einer langen Geschichte. Einer Geschichte, in der viele Menschen nicht lockergelassen haben. Einer Geschichte, in der mit viel Engagement, mit handwerklichem Können und auch mit persönlicher Verbundenheit dafür gesorgt wurde, dass dieses Werk von Karl Steiner wieder den Platz bekommt, den es verdient. Und ich finde, man sieht diesem Ort an, dass hier jetzt etwas zusammengefunden hat: die Skulptur, das Wasser, die Pergola und die Sorgfalt, mit der alles umgesetzt wurde."
Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl: "Mit dem Beschluss des Kulturausschusses, für die restaurierte Seehundeskulptur einen neuen und würdigen Standort zu finden, ist ein wichtiges Zeichen für den Stellenwert von Kunst, Stadtgeschichte und kultureller Erinnerung in unserer Stadt gesetzt worden. Mit dem Oranienpark wurde nun ein Ort gefunden, an dem dieses besondere Werk wieder sichtbar und erlebbar werden kann. Die 1961 von Karl Steiner geschaffene Skulptur, rund 1,40 Meter hoch und etwa 2,5 Tonnen schwer, ist dank des großen Engagements des Altstadtvereins und mit Spendengeldern in Höhe von 4.500 Euro fachgerecht restauriert worden".
Ein besonderer Dank gilt dem Altstadtverein und Steffen Kaul, dem Steinmetzbetrieb Bussmer und Orben um Julius Orben und der Glaserei Förster.