Waldläufer "Tokala" Der "Alte Wilde"
(klimpernder Pirol)
Vor gut einem halben Jahrhundert habe ich in einem kleinen Dorf im Fläming das Licht der Welt erblickt. Die Wälder und die Tiere in der Umgebung hatten dort immer einen ganz besonderen Reiz für mich, was bis heute so geblieben ist. So habe ich schon immer gerne anderen von meinen Erlebnissen in der Natur berichtet und sie teilhaben lassen.
Der Umgang mit Kindern war für mich schon immer etwas Besonderes, so habe ich zwei Freie Schulen mitbegründet und habe dort über eine längere Zeit den Gartenbauunterricht begleitet
Inzwischen bin ich Vater von 5 Kindern lebe in der Natur und teile meine Erlebnisse gerne mit anderen Menschen. So habe ich mich entschlossen, mehr zu erfahren,mehr von der Natur zu lernen und das Wissen der Naturvölker zu verstehen und all die schönen und nützlichen Dinge an andere weiter zu geben. Drei tolle Mentoren haben sich viel Mühe gegeben mir "Das grosse Geheimnis" ein Stück weit zu öffnen und nun ist es an der Zeit diese wunderschönen Dinge der Wildnis mit Euch zu teilen. Euer Waldläufer Tokala
Werte & Haltung
In meiner Arbeit mit Menschen und Natur stehen Achtsamkeit, Verbundenheit und Respekt im Mittelpunkt. Ich glaube daran, dass Lernen am tiefsten wirkt, wenn es mit Freude, Staunen und echtem Erleben verbunden ist. Die Natur ist für mich keine Kulisse, sondern ein lebendiger Raum, in dem alles miteinander in Beziehung steht. Ob Tier, Pflanze, Stein oder Mensch – jedes Wesen hat seinen Platz und seine Geschichte. Diese Haltung prägt meine Arbeit: Ich lade dazu ein, wieder Teil dieses Kreises zu werden und die Natur nicht nur als „da draußen“, sondern als Teil von uns selbst zu begreifen. Ich arbeite achtsam, wertschätzend und auf Augenhöhe. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen in meinen Angeboten spüren dürfen, dass ihre Wahrnehmung zählt, dass sie vertrauen können – ihren Sinnen, ihrem Körper, ihrer Intuition. Wichtig ist mir, Räume zu schaffen, in denen Erfahrung vor Erklärung steht. Denn echtes Wissen entsteht aus Begegnung: wenn wir dem Wind zuhören, Spuren im Sand folgen, uns am Feuer Geschichten erzählen oder einfach gemeinsam still sind. Wildnispädagogik bedeutet für mich nicht, die Natur zu „benutzen“, sondern mit ihr in Beziehung zu treten – mit Dankbarkeit, Achtung und Neugier. Sie erinnert uns daran, dass wir Teil eines großen lebendigen Netzwerks sind – und dass jeder Schritt, den wir achtsam tun, die Welt ein kleines Stück heiliger machen kann.