05/08/2024
Das Rettet-die-Bienen-Bayern gibt es seit 5 Jahren. Die ÖDP initiierte 2018 das erfolgreichste Volksbegehren aller Zeiten: über 100.000 Unterschriften haben wir eingereicht, es folgte die Genehmigung beim Innenministerium, dann: 1,7 Millionen Wahlberechtigte strömten bei Eis und Schnee in die Rathäuser. Und heute? Ist die lange Nachspielzeit des gewonnen Volksbegehrens angebrochen. Die für die Umsetzung verantwortliche Regierung begeht so manches kleine Handspiel... aber: es tut sich was. Heute richten wir den Fokus auf die Wegränder. Der Wegsaum ist nicht nur häufig eine fantastische Trockenblumenwiese mit vielfältigem Futterangebot für Bienen und Schmetterlinge und viele bayerische Insekten. Er ist auch ein Gestaltungsmotiv der bayerischen Landschaftsvielfalt. Öffentliche Wege und Straßen haben einen Wegrand, der von vielen Bäuerinnen* respektiert wird, sofern ihr Acker dran grenzt. Das heißt, hier wird nicht geistlos über das eigene Feld der Boden bearbeitet, gesät und Insektengift ausgebracht, sondern der Schatz von Bayerns Natur von Bauern* gehütet. Die Natur ihrerseits nutzt diesen schmalen öffentlichen Streifen und kreiert ein buntes Blühparadies, das die Augen der Radlerinnen* und Fußgänger* freut, und natürlich auch der Autofahrer* aller Couleur (Farbe). Also: Acker im Acker, Wegrand im Wegrand. Denn der Wegrand hat alle Ehren verdient. Das Rettet-die-Bienen-Bayern schätzt seine Wegränder.