Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen

Förderverein Bauernhoftiere bewegen Menschen tiergestützte Arbeit - Beratung - Weiterbildung
Individuell. Bewegend. Heilsam.

Unsere Esel sind noch im Urlaub im Eselparadies. Aber auch im Urlaub müssen die Hufe gepflegt werden. Deshalb besucht un...
29/08/2026

Unsere Esel sind noch im Urlaub im Eselparadies. Aber auch im Urlaub müssen die Hufe gepflegt werden. Deshalb besucht unser Hufpfleger die Esel am See und bringt ihre Hufe wieder in Form 🙏

Blick hinter die Kulissen - Unsere Tiere haben Ferien! „Arbeiten eure Tiere eigentlich jeden Tag?“Nein. 😊Bei uns haben d...
13/08/2026

Blick hinter die Kulissen - Unsere Tiere haben Ferien!

„Arbeiten eure Tiere eigentlich jeden Tag?“
Nein. 😊

Bei uns haben die Tiere nicht nur am Wochenende frei – sie haben auch Ferien. Da unsere SBBZ jetzt Sommerferien haben, machen auch unsere tiergestützten Angebote Pause. Bis Ende September heißt es deshalb für unsere Tiere: Zeit zum Tier-Sein.

Die Kühe genießen ihre Weide, die Esel sind in der Landschaftspflege unterwegs und auch Ziegen, Schafe, Schweine und Hühner dürfen einfach ihrem eigenen Rhythmus folgen.

Keine Termine.
Keine Klienten.
Kein Programm.

Und diese Zeit gehört für uns genauso zu guter tiergestützter Arbeit wie die gemeinsamen Begegnungen. Denn Tiere sind keine Mitarbeitenden, die jederzeit verfügbar sein müssen.Sie sind unsere Partner.
Und deshalb dürfen auch sie Ferien haben.

Haben eure Tiere Ferien?

26/07/2026
Entdecken. Erweitern. Einordnen.Genau unter diesem Leitgedanken stand unser Exkursionswochenende. Gemeinsam besuchten wi...
09/07/2026

Entdecken. Erweitern. Einordnen.
Genau unter diesem Leitgedanken stand unser Exkursionswochenende. Gemeinsam besuchten wir Einrichtungen, die tiergestützte Interventionen in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern bereits seit vielen Jahren erfolgreich umsetzen. Ein Wochenende voller Begegnungen, Fragen und Perspektivwechsel.

Wir besuchten ein Sonderpädagogisches Bildungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache und durften erleben, wie Pferde (und zukünftig auch Ziegen) gezielt eingesetzt werden, um Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten. Im Zentrum für Psychiatrie erhielten wir Einblicke in tiergestützte Ergotherapie im Kontext der Forensischen Psychiatrie. Neben dem Kontakt zu den Tieren stand auch der Austausch mit Patient*innen im Mittelpunkt. Auf dem Löwenhof wurde deutlich, welche Möglichkeiten entstehen können, wenn Ergotherapie und Bauernhof miteinander verbunden werden. Auf einem Therapiehof beschäftigten wir uns mit tiergestützter Arbeit im Rahmen von Mutter-Vater-Kind-Kurmaßnahmen und der Frage, wie tiergestützte Intervention auch bei wechselnden Gruppen professionell gestaltet werden kann. Zum Abschluss durften wir bei Anne Wiltafsky auf ihrem Lohhof erleben, was es bedeutet, Kühe achtsam und fachlich fundiert für die tiergestützte Arbeit auszuwählen und vorzubereiten.

Dabei begleiteten uns immer wieder zentrale Fragen: Wer trägt Verantwortung für die Tiere? Wie bleibt das Tierwohl gesichert? Wie entsteht und erhält sich eine vertrauensvolle Mensch-Tier-Beziehung? Denn professionelle tiergestützte Arbeit bedeutet nicht nur Begegnung – sie bedeutet auch Reflexion, Verantwortung und die Bereitschaft, die eigene Haltung immer wieder weiterzuentwickeln.

Ein herzliches Dankeschön an alle Einrichtungen und Dozentinnen, die uns ihre Türen geöffnet und uns so offen an ihrer wertvollen Arbeit haben teilhaben lassen. Es ist nicht selbstverständlich, Einblicke in so unterschiedliche Arbeitsfelder zu erhalten. Umso dankbarer sind wir für das Vertrauen, die Zeit und den offenen Austausch.

Wenn dich diese Themen bewegen und du dir vorstellen kannst, selbst professionell tiergestützt zu arbeiten, laden wir dich herzlich ein, uns kennenzulernen. Bei unserem nä

Bei der Hitze hilft nur Eis und Schatten. In diesem Sinne: Passt gut auf euch und eure Tiere auf.
27/06/2026

Bei der Hitze hilft nur Eis und Schatten.
In diesem Sinne: Passt gut auf euch und eure Tiere auf.

Blick hinter die Kulissen: Sommer Das Coverbild unseres heutigen Beitrags zeigt das, was viele mit tiergestützter Arbeit...
23/06/2026

Blick hinter die Kulissen: Sommer

Das Coverbild unseres heutigen Beitrags zeigt das, was viele mit tiergestützter Arbeit im Sommer verbinden:

Sonne.
Draußen sein.
Tiere auf der Wiese.
Begegnungen voller Freude.

Ja, solche Momente gibt es. Aber der Sommer hat auch eine andere Seite. Die Kühe schlagen mit dem Schwanz nach Bremsen und versuchen, die Plagegeister durch Kopfschütteln loszuwerden. Die Schafe reagieren auf Kribbelmücken und zeigen deutlich, dass sie belastet sind.

Für uns heißt das: genau hinschauen.
Denn tiergestützte Arbeit bedeutet nicht nur, schöne Begegnungen zu ermöglichen. Sie bedeutet, die Signale der Tiere wahrzunehmen und Entscheidungen zu treffen.

Dann heißt es: Das geplante Setting überdenken. Statt festhalten an dem, was wir uns vorgenommen haben, besser dem folgen, was das Tier uns zeigt.

Denn nur wenn es dem Tier gut geht, kann tiergestützte Arbeit auch für den Menschen gut sein. Nur ein entspanntes Tier kann Sicherheit, Beziehung und echte Begegnung ermöglichen.

Tierwohl und Klientenwohl gehören untrennbar zusammen. Auch und gerade im Sommer. ☀️

Ein Hof für alle - Folge 6: Unser inklusiver Spielplatz Unser Spielplatz war schon immer ein Ort voller Bewegung, Abente...
19/06/2026

Ein Hof für alle - Folge 6: Unser inklusiver Spielplatz

Unser Spielplatz war schon immer ein Ort voller Bewegung, Abenteuer und Kinderlachen. Doch lange Zeit konnten nicht alle Kinder wirklich mitmachen. Während die mobileren und fitteren Kinder schaukelten, hüpften und spielten, mussten Kinder im Rollstuhl oder mit Hilfsmitteln oft zuschauen. Das hat uns bewegt – und wir wollten etwas verändern.

Dank der Unterstützung unseres Crowdfundingpartners Volksbank Bad Saulgau konnten wir eine besondere Rollstuhlschaukel anschaffen. Heute können auch Kinder mit schweren Mehrfachbehinderungen sicher schaukeln und gemeinsame Glücksmomente erleben.

Mit Unterstützung des Service Club Old Table Sigmaringen sowie der Clubs Round Table, Ladies Circle und Tangent Sigmaringen kam außerdem ein Rollstuhltrampolin dazu. Es ermöglicht Kindern mit Behinderung, mitten im Spielplatzgeschehen dabei zu sein: gemeinsam springen, lachen, warten und anfeuern.

Für uns bedeutet „Ein Hof für alle“: gemeinsame Freude, gemeinsame Bewegung und echtes Dazugehören. Denn Teilhabe ist bei uns kein Extra – sie gehört dazu.

Erleben – Erproben – Integrieren                                                                                        ...
11/06/2026

Erleben – Erproben – Integrieren
Wenn Theorie lebendig wird
Ein Blick in unsere Praxiswoche mit Bauernhoftieren
Eine intensive, bewegende und unglaublich vielfältige Praxiswoche unserer Fachkraftweiterbildung in der tiergestützten Intervention liegt hinter uns.
Nach den theoretischen Modulen im Frühjahr war diese Woche für viele ein besonderer Moment: endlich raus zu den Tieren. Endlich erleben statt nur darüber sprechen. Endlich ins Tun kommen.
In der Begegnung mit den Tieren wurde das Wissen der vergangenen Module lebendig. Welche Stärken und Besonderheiten bringen die einzelnen Tierarten mit? Für welche Klient*innen eignen sie sich besonders? Durch Beobachten, Erleben und eigenes Erspüren entstand ein tiefes Verständnis, das über reine Theorie hinausgeht.
Auch die kreative Arbeit war ein wichtiger Teil dieser Woche: beim Filzen, Spinnen, Töpfern und beim Entwickeln neuer Ideen für den Bauernhof als Lern- und Erfahrungsraum füllte sich der eigene Methodenkoffer Schritt für Schritt mit neuen Impulsen und Erfahrungen.
Besonders bereichernd war die Vielfalt unserer Gastdozent*innen.
Grit Glöckner gab Einblicke in ihre TierNatur gestützten Angebote auf dem Herzwurzelhof.
Georg Schulze-Schilddorf zeigte Perspektiven aus dem Strafvollzug.
Dr. Jessica Fischer berichtete von ihrem Weg von der Tiermedizin in die tiergestützte Arbeit und sprach über Tierauswahl und Verantwortung.
Selina Tudan stellte ihre Arbeit mit Fach- und Führungskräften sowie ihre Auszeit- und Präventionsangebote vor.
Diese Woche hat erneut gezeigt:
Tiergestützte Intervention entsteht dort, wo Wissen, Haltung und echte Begegnung zusammenkommen.
Und genau das durfte wachsen. 💚
👉 Wenn du mehr über unsere Fachkraftweiterbildung erfahren möchtest, laden wir dich herzlich zu unserem Infotag am 19. September ein.
Alle Infos findest du hier:
https://andrea-goehring.de/infotag-fachkraftweiterbildung-bauernhoftiere/

Glücksgeschichte Teil 7: Mittags bei LeniAm 06. Mai wurde unser kleines Kalb Leni geboren. Seit ihrer Geburt zieht es mi...
28/05/2026

Glücksgeschichte Teil 7: Mittags bei Leni

Am 06. Mai wurde unser kleines Kalb Leni geboren. Seit ihrer Geburt zieht es mich jeden Mittag hinaus auf die Weide zu ihr. Dann setze oder lege ich mich einfach zu ihr ins Gras. Ganz ohne Erwartungen. Einfach nur da sein.

Für Leni sind diese Begegnungen wichtig, damit sie Menschen als liebevoll, sicher und vertrauenswürdig kennenlernen darf. Eine Grundlage für eine feine Mensch-Tier-Beziehung, die wachsen darf.

Und gleichzeitig sind genau diese Momente meine ganz persönlichen Glücksmomente: Wenn Leni ruhig neben mir liegt, ihr weiches Fell von der Sonne gewärmt wird und sie mit ihren großen, neugierigen Augen in die Welt schaut, sich an mich kuschelt, wird alles still. Ich bin vollkommen im Hier und Jetzt. Gedanken, Termine und Sorgen verlieren ihre Bedeutung. Bei ihr kann ich mich wieder erden und ankern. Dann gibt es nur diesen kleinen Herzschlag neben mir im Gras, die Wärme der Sonne und dieses stille Gefühl von Frieden.

Leni erinnert mich jeden Tag daran, wie wenig es manchmal braucht, um Glück zu spüren: Nähe, Vertrauen und ein Lebewesen, das einfach da ist. Und genau deshalb ist sie schon jetzt ein kleines Wunder für mein Herz.

Blick hinter die Kulissen: Thema muttergebundene Aufzucht „Warum bleibt das Kalb bei euch eigentlich bei seiner Mutter?“...
24/05/2026

Blick hinter die Kulissen: Thema muttergebundene Aufzucht

„Warum bleibt das Kalb bei euch eigentlich bei seiner Mutter?“

In vielen landwirtschaftlichen Betrieben werden Kälber kurz nach der Geburt von der Mutter getrennt. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe und betriebliche Abläufe – besonders in der Milchproduktion.
Bei uns ist die Situation eine andere.

Unsere Tiere sind Teil der tiergestützten Arbeit und werden nicht zur Milchproduktion gehalten. Deshalb haben wir uns bewusst für einen anderen Weg entschieden. Luna darf ihr Kalb Leni selbst großziehen. Und es ist unglaublich berührend zu beobachten, wie fürsorglich sie mit ihr umgeht: wie sie sie abschleckt, ruft, säugt und beschützt.

Dabei ist mir in den letzten Tagen noch etwas bewusst geworden: Ein Kalb, das bei seiner Mutter aufwachsen darf, hat von Anfang an eine andere Sicherheit. Es muss sich nicht ausschließlich am Menschen orientieren. Es bekommt Nähe, Schutz und Körperkontakt durch seine Mutter und die Herde. Dadurch entsteht oft auch mehr Eigenständigkeit.

Leni entscheidet selbst, ob sie gerade Nähe möchte oder lieber bei Luna bleibt. Sie braucht uns Menschen nicht, um gefüttert zu werden oder sich sicher zu fühlen. Und genau deshalb braucht diese Art der Aufzucht oft mehr Zeit und Geduld.

Für die tiergestützte Arbeit ist das nicht immer der einfachste Weg. Aber für uns fühlt er sich richtig an.

Gerade Jungtiere lernen unglaublich viel von ihren Müttern: Verhalten, Kommunikation und Sicherheit in der Herde. Für unsere Arbeit ist genau diese Doppelbindung wichtig: eine enge Bindung zur Herde und Vertrauen zum Menschen.

Eine gute Mensch-Tier-Beziehung bedeutet für uns nicht, dass Tiere abhängig vom Menschen werden, sondern, dass Beziehung freiwillig entstehen darf. Auch das ist ein Teil unserer Haltung in der tiergestützten Arbeit.

Mich würde eure Perspektive interessieren:
Welche Erfahrungen oder Gedanken habt ihr zum Thema muttergebundene Aufzucht?

Adresse

RiedbachStr. 3
Baden
88512

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