CSU Kreisverband Bamberg

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Zukunftsdialog Bamberg

Die Christlich-Soziale Union hat Bamberg seit ihrer Gründung im September 1945 entscheidend gestaltet. Im Kern der Bemühungen unserer politisch Handelnden steht eine klare Wertorientierung, die sich immer aktuellen Herausforderungen stellt und auch künftige Ziele formuliert. Gerade die Wirtschafts- und Finanzkrise hat gezeigt, wie schnell sich entscheidene Rahmenbedingungen

und Problemlagen ändern können. Wir wollen deshlab unsere Stadt nachhaltig weiterentwickeln - zusammen mit dem Bürgerinnen und Bürgern Bambergs. Wir freuen uns auf einen offenen Dialog hier und im direkten Gespräch. Für die Kommunikation auf unserer Seite haben wir einige Verhaltensregeln. Wir wollen dabei Höflichkeit, Toleranz und Respekt voreinander fördern. Auf unserer Pinnwand wollen wir offene und faire Diskussionen. Beleidigende oder herabwürdigende Beiträge jenseits einer sachlichen Auseinandersetzung werden nicht geduldet. Wir behalten uns vor, Postings, die offensichtlich von Fakeprofilen stammen zu löschen und den betreffenden Nutzer zu sperren. Auch Beiträge, die gegen geltendes Recht verstoßen, werden gelöscht. Ebenso wie Werbung und Spam oder Postings, die mehrfach auf unserer Pinnwand publiziert worden sind. Im Übrigen dürfen wir auf die geltende Netiquette hinweisen. Lest unsere Netiquette nach: http://www.csu.de/partei/dialog/foren/125610828.htm

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🔷 Aktuelle Pressemitteilung unserer CSU-FraktionCSU WILL ÜBERREGIONAL FÜR ICE-SYSTEMHALT BAMBERG WERBEN(Bamberg) Gestern...
14/06/2026

🔷 Aktuelle Pressemitteilung unserer CSU-Fraktion

CSU WILL ÜBERREGIONAL FÜR ICE-SYSTEMHALT BAMBERG WERBEN

(Bamberg) Gestern wurde in den überregionalen Medien ein Gutachten der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG bekannt, nach welchem – bedingt durch den Einstieg eines italienischen Zuganbieters – am Bahnhof Bamberg bis zu 35 IC- und ICE-Halte in Bamberg wegfallen könnten. Die CSU-Stadtratsfraktion reagiert alarmiert auf diese Medienberichte. Sie regt umgehend ein breites überparteiliches Bündnis an, um den ICE-Systemhalt in Bamberg zu erhalten. „Ein ICE-Systemhalt ist für die Region Bamberg so wichtig, dass wir meinen, dass hier alle politischen Kräfte an einem Strang ziehen sollten, um den ICE-Systemhalt in Bamberg zu sichern“, sagte der Co-Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Prof. Dr. Christian Lange.
„Die CSU-Stadtratsfraktion schlägt daher vor, dass der Oberbürgermeister rasch eine Krisensitzung mit dem Landrat des Landkreises Bamberg und allen Abgeordneten des Deutschen Bundestages wie des Bayerischen Landtages aus der Region einberuft, um gebündelt auf diese Herausforderung zu reagieren“, bekräftigte die Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml, die zusammen mit Lange die CSU-Stadtratsfraktion als Co-Vorsitzende führt. „Ich biete hierzu gerne meine Kontakte in das Bayerische Verkehrsministerium an.“ Die CSU-Stadtratsfraktion hofft, dass dieser Vorschlag für eine überparteiliche Initiative rasch aufgegriffen wird.

🔷 Aktuelle Pressemitteilung unserer CSU-FraktionCSU-FRAKTION FÜR BUNDESWEHRSTANDORT IN BAMBERG(Bamberg) Gestern hat Ober...
11/06/2026

🔷 Aktuelle Pressemitteilung unserer CSU-Fraktion

CSU-FRAKTION FÜR BUNDESWEHRSTANDORT IN BAMBERG

(Bamberg) Gestern hat Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier (SPD) in einer Diskussionsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Bamberger Wirtschaft öffentlich erklärt, dass er „zu 90 Prozent davon aus[gehe], dass die Bundeswehr nach Bamberg kommt.“ Auf diese öffentliche Erklärung reagiert die CSU-Stadtratsfraktion nun mit einer klaren Unterstützung eines Bundeswehrstandortes Bamberg. „Wenn die Bundeswehr dauerhaft eine Einrichtung in Bamberg ansiedeln möchte, dann unterstützt die CSU-Stadtratsfraktion eine solche Ansiedlung“, sagte der Co-Vorsitzende der Fraktion, Prof. Dr. Christian Lange, in einer Pressemitteilung.
Aus Sicht der CSU-Stadtratsfraktion sprechen in erster Linie vier Gründe für eine Ansiedlung der Bundeswehr in Bamberg: Zum einen würde durch eine Präsenz der Bundeswehr an eine jahrhundertealte Tradition in Bamberg angeknüpft, die mit der Schließung des US-Standortes im Jahr 2014 weitgehend zu einem Ende gekommen sei. Zum anderen eröffneten sich Jugendlichen neue berufliche Perspektiven bei der Bundeswehr – „beispielsweise durch Ausbildungen im IT-Bereich, in der Mechatronik oder in der Zubereitung von Lebensmitteln“, hob der CSU-Kreisvorsitzende, Prof. Dr. Gerhard Seitz, hervor. Darüber hinaus „erhofft sich die CSU-Stadtratsfraktion von der Ansiedlung der Bundeswehr Aufträge für die heimische Wirtschaft – etwa für das Baugewerbe, für Metzger, Bäcker oder Dienstleister“, unterstrich Stadtrat Matthias Graßmann. Schließlich wäre die Entwicklung dringend benötigter neuer Gewerbeflächen auf dem Muna-Areal nicht gefährdet, wenn es, wie es der Oberbürgermeister angekündigt habe, gelänge, Synergieeffekte zwischen der Bundeswehr und der Bundespolizei zu nutzen. „Durch eine solche Kooperation zwischen Bundespolizei und Bundeswehr könnten beide Seiten profitieren; nämlich dann, wenn eine Zusammenarbeit mit der Bundeswehr auch neue Investitionen des Bundes bei der Bundespolizei auslösen würde“, meinte daher Stadtrat Stephan Mühlich.
„Wir werden uns daher überörtlich bei unserem Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Thomas Silberhorn, als auch in der Bayerischen Staatsregierung für einen Bundeswehrstandort in Bamberg einsetzen“, erklärte abschließend die Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml, die zweite Co-Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion. Aus diesem Grund hat Huml bereits am 20. Mai 2026 am so genannten „Standortdialog“ der Bundeswehr mitgewirkt, zu dem die Bayerischen Staatskanzlei eingeladen hat. „In dieser wichtigen Zukunftsentscheidung für unsere Stadt arbeiten wir gerne mit der Stadtspitze konstruktiv zusammen.“

(Bildquelle: Prof. Dr. Gerhard Seitz)

🔷 Handwerk ist Zukunft: Besuch zum Bayerischen Tag der Ausbildung bei Reinfelder Bau in OberhaidOberhaid. Zum Bayerische...
10/06/2026

🔷 Handwerk ist Zukunft: Besuch zum Bayerischen Tag der Ausbildung bei Reinfelder Bau in Oberhaid

Oberhaid. Zum Bayerischen Tag der Ausbildung heute (10.06.2026) haben die Bamberger Landtagsabgeordnete Staatsministerin a.D. Melanie Huml und Matthias Graßmann, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, die Valentin Reinfelder Bau GmbH in Oberhaid besucht.

Im Mittelpunkt standen die Bedeutung der dualen Berufsausbildung, die Fachkräftesicherung im Handwerk und die Perspektiven für junge Menschen in regionalen Betrieben.

Beim Austausch mit Geschäftsleiter Hubert Reinfelder, Geschäftsführerin Pia Reinfelder, Verwaltungsleiter Silvio Reinfelder, Bürgermeister Carsten Joneitis, 3. Bürgermeister Ernst Ringel und CSU-Ortsvorsitzender Harald Krug wurde deutlich: Ausbildung ist für Handwerksbetriebe nicht nur eine Investition in den eigenen Betrieb, sondern auch in die Zukunft der Region.

„Gerade im Handwerk zeigt sich: Die duale Ausbildung ist ein starkes Fundament für beruflichen Erfolg, regionale Wertschöpfung und die Zukunft unserer Heimat. Deshalb ist es mir wichtig, vor Ort dazu ins Gespräch zu kommen. Der Tag der Ausbildung – heute in ganz Bayern – ist eine schöne Gelegenheit, die Leistung unserer Ausbildungsbetriebe sichtbar zu machen, jungen Menschen die Chancen einer Ausbildung aufzuzeigen und deutlich zu sagen: Handwerk ist Zukunft“, betont Melanie Huml.

Bayernweit gibt es aktuell 76.601 Berufsausbildungsstellen bei 56.046 Bewerberinnen und Bewerbern.

Ausbildung und Nachwuchsgewinnung – im Familienbetrieb Reinfelder Bau spielt das eine große Rolle. Hubert und Pia Reinfelder haben das Unternehmen seit 2003 gemeinsam geführt. Inzwischen schultern sie die Verantwortung zusammen mit ihren Söhnen Sandro und Silvio Reinfelder. Für die Familie ist klar: Auszubildende sind die Zukunft des Betriebs. Gute Arbeit könne nur mit guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelingen – und genau deshalb sei Ausbildung so wichtig.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist der 19-jährige Auszubildende Kevin Maier, der seit drei Jahren bei Reinfelder Bau arbeitet und kurz vor seiner Abschlussprüfung steht. Für ihn war die Ausbildung im Bauhandwerk genau die richtige Entscheidung. Besonders schätzt er den Zusammenhalt im Betrieb und die Unterstützung durch die Chefs. Auch seine berufliche Zukunft ist bereits geklärt: Kevin Meier hat seinen Arbeitsvertrag unterschrieben und bleibt dem Unternehmen treu.

„Dass Kevin Maier seine Ausbildung Spaß gemacht hat und er bleiben will, freut mich besonders. Sein Beispiel zeigt, worum es bei Ausbildung wirklich geht: um Chancen, Vertrauen und Perspektiven. Wenn ein junger Mensch sagt, dass er sich im Betrieb wohlfühlt, gut unterstützt wird und bleiben möchte, dann ist das ein starkes Zeichen – für den Betrieb, für das Handwerk und für unsere Region“, so Huml.

HWK-Präsident Matthias Graßmann machte deutlich, dass das Handwerk jungen Menschen viele Wege eröffnet. Eine Ausbildung sei keine Sackgasse, sondern ein starker Karriereeinstieg: vom Gesellenbrief über den Meisterbrief oder auch zu weiteren Bildungswegen, bis hin zur Selbstständigkeit. Gerade in Familienbetrieben könnten junge Menschen von Anfang an praktisch mitarbeiten und Verantwortung übernehmen.

Er unterstrich die zentrale Rolle des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft. Das Handwerk sei das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und biete jungen Menschen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.

Auch Bürgermeister Carsten Joneitis betonte, wie wichtig Ausbildungsbetriebe für eine Gemeinde wie Oberhaid sind. Junge Menschen bräuchten Perspektiven vor Ort. Wer in der Heimat einen guten Ausbildungsplatz finde, bleibe oft auch der Region verbunden – beruflich, persönlich und ehrenamtlich. Das sei wertvoll gerade auch für das gesellschaftliche Leben vor Ort.

Melanie Huml sieht darin eine zentrale Aufgabe für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft: „Wir müssen jungen Menschen wieder stärker zeigen, welche Chancen in einer Ausbildung stecken. Nicht jeder Weg muss über die Hochschule führen. Das Handwerk bietet sichere, sinnvolle und zukunftsfeste Berufe. Wer ein Handwerk lernt, hat etwas in der Hand – und kann darauf ein ganzes Berufsleben aufbauen.“

Der Besuch in Oberhaid machte deutlich: Die duale Ausbildung bleibt ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung, für wirtschaftliche Stabilität und lebendige Regionen. Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen junge Menschen Orientierung – und Betriebe, die bereit sind, auszubilden und Verantwortung zu übernehmen.

🔷 Unsere Teilnahme an der „Kleinen Fronleichnamsprozession“ Gestern fand in der Bamberger Gärtnerstadt die traditionelle...
08/06/2026

🔷 Unsere Teilnahme an der „Kleinen Fronleichnamsprozession“

Gestern fand in der Bamberger Gärtnerstadt die traditionelle „Kleine Fronleichnamsprozession“ statt. Sie wird seit dem 19. Jahrhundert am Sonntag nach Fronleichnam gefeiert und führt von St. Gangolf durch die festlich geschmückten Straßen der Gärtnerstadt. Mit Birkenzweigen, Blumen, Fahnen und liebevoll gestalteten Altären wird die einzigartige Verbindung von Glauben, Gemeinschaft und Gärtnertradition sichtbar.

Unser herzlicher Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, den Gärtnerfamilien, den Helferinnen und Helfern sowie allen Mitwirkenden, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, diese wertvolle Tradition lebendig zu halten. Solche Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll, wie eng Brauchtum, Glaube und Gemeinschaft in unserer Welterbestadt miteinander verbunden sind.

05/06/2026

🔷 Aktuelle Pressemitteilung unserer CSU-Fraktion

CSU WILL EINE NEUE HEIMAT FÜR DAS NEO

(Bamberg) Wenn in der Pestalozzischule im Bamberger Osten Kinder löten, elektronische Kleinteile zusammenstecken und fasziniert in Kleingruppen zusammenarbeiten, dann geschieht dies zumeist im Neo, dem, wie es sich selbst nennt, „Kreativ- und Technikort für Bamberg“. Nun steht das Institut für Innovative Bildung, der Träger des Neo, jedoch vor einer ungewissen Zukunft, da die Räumlichkeiten, die Neo bisher von der Stadt Bamberg überlassen worden sind, für eine schulische Nutzung herangezogen werden sollen. „Wir möchten deshalb erreichen, dass die Stadt Bamberg dem Institut für Innovative Bildung andere vergleichbare Räumlichkeiten zu ähnlichen Konditionen zur Verfügung stellt, wie sie dies bisher in der Pestalozzischule getan hat, damit die wichtige Arbeit für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt erfolgreich fortgeführt werden kann“, sagte der Co-Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Prof. Dr. Christian Lange.
Die CSU-Stadtratsfraktion hat daher einen entsprechenden Antrag an den Oberbürgermeister gestellt. Dieser sieht ebenfalls vor, dass das Neo die Räume in der Pestalozzischule so lange wie möglich nutzen können soll; denn, wie es CSU-Stadtrat Stephan Mühlich unterstrich, „es wäre äußert schade, wenn dieser wichtige Lernort keine geeignete neue Heimat in der Stadt Bamberg mehr hätte“. Die CSU sehe die Verwaltung insbesondere deshalb in der Pflicht, für neue Räumlichkeiten für das Neo zu sorgen, da sie es sei, die das Mietverhältnis mit dem Institut für Innovative Bildung beende. „Wenn die Stadt aber das Mietverhältnis beendet, dann muss sie auch für eine entsprechende finanzierbare und geeignete Alternative sorgen“, hob Mühlich abschließend hervor.

04/06/2026

CSU Stadt und Land - Hand in Hand!
Gut vertreten waren die CSU Stadt und die CSU Land heute bei der Fronleichnamsprozession. V. I. n. r.: Melanie Huml (Stadt), Stephan Mühlich (Stadt), Thomas Silberhorn (Land), Matthias Graßmann (Stadt), Kathi Stubenrauch (Stadt), Prof. Dr. Christian Lange (Stadt), Wolfgang Möhrlein (Land), Johannes Maciejonczik (Land).

EIN FRIEDENSSTIFTER MiT KLAGESCHRIFT ?!Man muss nicht alles mögen, was in der politischen Auseinandersetzung passiert. M...
04/06/2026

EIN FRIEDENSSTIFTER MiT KLAGESCHRIFT ?!

Man muss nicht alles mögen, was in der politischen Auseinandersetzung passiert. Man darf sich ärgern. Man darf widersprechen. Man darf auch deutlich werden.

Aber wer sich als Vermittler darstellt und dann Gerhard Seitz vor Gericht zieht, sollte sich schon fragen lassen: Geht es hier wirklich um Frieden oder um alte persönliche Rechnungen?

Gerhard Seitz hat vor einer schwierigen Wahl Verantwortung übernommen. Er ist gewählter CSU-Kreisvorsitzender, engagiert, präsent und unbequem, wenn es sein muss. Genau das braucht eine Partei, die wieder stärker werden will.

Heribert Trunk ist in den Debatten der Bamberger CSU nicht der neutrale Beobachter von außen. Er war immer Teil politischer Interessen, Erwartungen und Konflikte. Deshalb wirkt es reichlich schräg, wenn ausgerechnet er nun als großer Versöhner auftritt und gleichzeitig den Kreisvorsitzenden verklagt.

Politik gehört in den demokratischen Streit. Nicht jede Zuspitzung, nicht jede Satire und nicht jede verletzte Eitelkeit gehören vor Gericht.

Die CSU Bamberg sollte jetzt nicht kleiner werden, sondern größer denken: Zusammenhalt, klare Haltung, Arbeit für Bamberg.

Und dazu gehört auch: Wir stehen zu Gerhard Seitz.

(Photo mit Oberbürgermeister Andrij Baloha - beim Besuch in Mukachevo)

🔷 Aktuelle Pressemitteilung unserer CSU-FraktionCSU SIEHT ANDEREN KOMMUNIKATIONSSTIL ALS BEI ALT-OB STARKE(Bamberg) Gest...
03/06/2026

🔷 Aktuelle Pressemitteilung unserer CSU-Fraktion

CSU SIEHT ANDEREN KOMMUNIKATIONSSTIL ALS BEI ALT-OB STARKE

(Bamberg) Gestern hat Bambergs neuer Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier (SPD) in einem Pressegespräch mit dem Fränkischen Tag erläutert, dass er den bisher von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) genannten Kaufpreis für das Areal im Bamberger Osten, das bisher für die Flüchtlingseinrichtung vom Freistaat Bayern genutzt werde, als zu hoch empfinde. „Wir freuen uns darüber, dass der neue Oberbürgermeister die Position der Stadt nachdrücklich vertritt,“ kommentierte dazu nun die Co-Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, die Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml (CSU). Unter Alt-OB Andreas Starke sei es allerdings üblich gewesen, dass alle Fraktionen und Gruppierungen im Stadtrat über den aktuellen Stand der Verhandlungen der Verwaltung mit den Vertreterinnen und Vertreten von Bund und/oder Ländern informiert werden – beispielsweise in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Ältestenrates. Eine entsprechende Information sei aber bisher noch nicht an die CSU-Stadtratsfraktion ergangen, merkte Stadtrat Matthias Graßmann an. „Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher einen neuen Kommunikationsstil unter dem neuen Oberbürgermeister fest.“
Die CSU-Stadtratsfraktion wünsche sich alledings, dass der neue Oberbürgermeister an der Tradition seines beliebten Amtsvorgänger festhalte und alle Fraktionen und Gruppierungen des Stadtrates über den Stand dieser wichtigen Verhandlungen informiere. Denn nur dann könnten sich diese eine eigene Position in dieser zentralen Frage mit massiven finanziellen Auswirkungen für die Stadt bilden. „Wir bauen daher darauf, dass in der nächsten Sitzung des Ältestenrates eine umfassende Information aller Fraktionen und Gruppierungen des Stadtrates erfolgt, wie es unter Altoberbürgermeister Andreas Starke üblich gewesen ist“, fasste der zweite Co-Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Altbürgermeister Prof. Dr. Christian Lange, die Hoffnung der Christsozialen zusammen.

Mukatschewo. Oder: Manchmal setzt sich eine gute Idee eben doch durch!Es gibt politische Geschichten, die beginnen mühsa...
24/05/2026

Mukatschewo. Oder: Manchmal setzt sich eine gute Idee eben doch durch!

Es gibt politische Geschichten, die beginnen mühsam, werden zwischendurch ärgerlich und enden am Ende doch gut.

Die Städtepartnerschaft zwischen Bamberg und Mukatschewo ist so eine Geschichte.

Schon wenige Monate nach Beginn des russischen Angriffskrieges war für mich klar: Bamberg sollte nicht nur reden, nicht nur betroffen schauen und nicht nur Solidarität erklären. Bamberg sollte eine echte Brücke in die Ukraine bauen.

Eine Städtepartnerschaft. Verlässlich. Persönlich. Langfristig.

Ich habe diesen Vorschlag damals in die CSU-Fraktion eingebracht. Nicht einmal. Nicht zweimal. Sondern mehrfach.

Die Antwort des damaligen Fraktionsvorsitzenden war: Nein.

Mal hieß es, wir hätten ja kein Geld, um Häuser aufzubauen. Mal wurde abgewiegelt. Mal wurde gezögert. Dabei ging es nie darum, aus Bamberg heraus ganze Straßenzüge wieder aufzubauen. Es ging darum, Menschen miteinander zu verbinden. Schulen, Vereine, Kultur, Verwaltung, Jugend, Kirche, Bürgerschaft. Genau das, was Städtepartnerschaften leisten können.

Interessant ist ja: Den Eifer, den der frühere CSU Spitzenmann später entwickelt hatte, als es darum ging, die CSU als Sprungbrett zu benutzen, eine eigene Gruppierung (CSB)zu bauen und neue Regeln (Stellvertreterregelung) im Stadtrat erstaunlich schnell auch nach dem eigenen politischen und finanziellen Vorteil zu sortieren, diesen Eifer hätte ich mir damals bei einer Partnerschaft mit der Ukraine gewünscht.

Da wäre er wirklich gut angelegt gewesen.

Aber sei es drum.

Nachdem ich im Sommer 2023 den Vorsitz der CSU-Fraktion übernehmen durfte, haben wir die Sache unverzüglich auf den Weg gebracht. Und dann ging es plötzlich. In der CSU-Fraktion. Gegenüber der Stadt. Mit Unterstützung anderer Fraktionen. Und am Ende wurde aus einer Idee eine Partnerschaft.

Mukatschewo war dabei kein Zufall.

Die Stadt ist vergleichbar groß wie Bamberg. Sie liegt in Transkarpatien, weit im Westen der Ukraine. Und es gibt historische Verbindungen nach Oberfranken. Mein Freund Michael Kleiner hatte mich damals auf diese Stadt aufmerksam gemacht, weil er Osteuropa, die Kirchenkontakte und die deutsche Minderheit in dieser Region seit vielen Jahren hervorragend kennt.

Genau so muss man eine Städtepartnerschaft vorbereiten: nicht aus dem Bauch heraus, sondern mit Herz, Verstand und Kenntnis.

Bislang waren Schülerinnen und Schüler aus Mukatschewo in Bamberg, einzelne Gruppen und auch Vizebürgermeisterin Julia Taips. Einen offiziellen Gegenbesuch aus Bamberg gab es wegen der Kriegslage bisher nicht.

Nun darf ich als erster offizieller Vertreter der Stadt Bamberg Mukatschewo besuchen.

Ich freue mich sehr darauf.

Und ich danke ausdrücklich Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier, der mir ein Empfehlungsschreiben und Geschenke für das Bamberg-Zimmer in Mukatschewo mitgegeben hat. Das ist ein gutes Zeichen. Und bei aller politischen Unterschiedlichkeit darf man auch einmal sagen: Wenn etwas richtig ist, dann ist es richtig.

Natürlich bleibt die Ukraine ein Land im Krieg. Auch Mukatschewo ist davon nicht unberührt. Die Stadt liegt zwar weit entfernt von der Front und diesseits der Karpaten, aber sie trägt die Last dieses Krieges trotzdem: durch Binnenflüchtlinge, durch Angst, durch Unsicherheit und durch die Frage, wie lange dieses Leid noch weitergehen soll.

Genau deshalb sind solche Partnerschaften wichtig.

Sie sind keine Folklore. Sie sind keine Sonntagsreden. Sie sind keine Postkartenromantik.

Sie sind gelebte Verantwortung.

Eine Städtepartnerschaft bedeutet: Wir sehen euch. Wir vergessen euch nicht. Wir reden nicht nur über Europa, wir füllen Europa mit Leben. Von Mensch zu Mensch. Von Stadt zu Stadt. Von Bamberg nach Mukatschewo.

Ja, ich bin stolz darauf, dass diese Brücke heute steht.

Nicht, weil ich immer recht haben muss. Sondern weil eine gute Idee am Ende stärker war als Bedenken, Ausreden und parteiinterne Bremsklötze.

Ich hoffe auf Frieden. Ich hoffe auf viele Begegnungen. Ich hoffe, dass bald noch viel mehr Menschen aus Bamberg und Mukatschewo über diese Brücke gehen können.

Denn Politik ist dann am besten, wenn sie nicht spaltet, sondern verbindet.

Und manchmal zeigt sich eben: Wer erst dreimal Nein sagt, muss später trotzdem erleben, dass das Richtige passiert.

Zum Glück.

24/05/2026

Adresse

Luitpoldstraße 55
Bamberg
96052

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