Ich bin nicht rassistisch. Oder?

Ich bin nicht rassistisch. Oder? Du bist dir sicher nicht rassistisch zu sein, zu handeln oder zu sprechen? Du weist Rassismusvorwürfe stets von dir ab, da du "keine Hautfarben siehst"?

Wir laden dich ein auf eine rassismuskritische Reise - denn gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Beinahe jede*r von uns hat im Leben schon Erfahrungen mit Benachteiligung gemacht. Sei es aufgrund des Geschlechts, der Religion, der sexuellen Orientierung, aufgrund einer Behinderung oder eines anderen Merkmals, welches die Menschen gerne dazu verleitet uns mit Vorurteilen entgegenzutreten. Jede

Geschichte ist es wert, gehört zu werden. Jeder Mensch hat ein Recht darauf, dass man ihm zuhört, ausgelöste Gefühle ernst nimmt und nicht mehr wegschaut oder Kritik von sich weist. Genau wie alle anderen Diskriminierungsformen, verdient es auch der Rassismus als individuelles Problem wahrgenommen zu werden – und nicht in Relation zu anderen Diskriminierungsformen zu stehen. Gleichzeitig ist niemand von uns frei von Vorurteilen. Dieser Vorurteile müssen wir uns aber zuerst bewusst werden, bevor Veränderungen stattfinden können
( https://wiki.yoga-vidya.de/Mit_Vorurteilen_behaftet ). Die 'Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021' (März 2021) haben wir, der Migrationssozialdienst des Kreisverbands der AWO Bamberg Stadt und Land e.V., dafür genutz, um über „Rassismus“ zu sprechen. Wir alle kennen die „bösen, schlechten und extremen“ Facetten von Rassismus, doch rassistische Diskriminierung geht nicht immer mit einer bösen Absicht einher, sondern viel zu oft mit Unwissenheit. Auf dieser Seite haben wir mit unseren Posts vom 15.03.-28.03.2021 bereits dazu ermutigen wollen, das eigene rassistische Denken oder rassistische Sprache nicht abzustreiten, sondern sich der Konfrontation zu stellen und Betroffenen zuzuhören. Rassismuskritisches Wissen ist weiterhin in einem krisitschen gesellschaftlichen Diskurs, weshalb wir hier zu einer offenen Auseinandersetzung und Aufklärung ermuntern wollen. Es ist Zeit für unsere Gesellschaft sich über die Mechanismen, die Geschichte und auch die Schicksale der Betroffenen zu informieren. Denn zur deutschen Gesellschaft gehören nun mal nicht ausschließlich _weiße_ Menschen, die dem Bild einer stereotypisch aussehenden deutschen Person entsprechen. Zu unserer deutschen Gesellschaft gehören auch Schwarze Menschen und viele weitere Peope of Color (PoC), denen wir zuhören müssen, um rassistische Strukturen in Deutschland aufzubrechen und ein gleichberechtigtes Miteinander zu erreichen. Der MSD möchte dabei helfen, den "WIR-Gedanken" zu verbreiten und darauf aufmerksam zu machen, dass es gerade die Vielfalt ist, die unser Land und unserer Gesellschaft so erfolgreich und beliebt macht. Täglich haben wir während der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" auf dieser Seite Videos, Berichte, Artikel und andere Materialien, die zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema verhelfen, gepostet. Wenn Sie die Posts nachverfolgen wollen, dann bietet Ihnen die folgende zeitliche Einteilung einen ersten Überblick:

1. Begonnen haben wir in den ersten Tagen (15.03.-18.03.2021) mit einer Heranführung an das Thema:
- Was ist eigentlich Rassismus und wie sollten wir diesem Thema begegnen?
- Gibt es Rassismus gegen _weiße_ Menschen?
- Wer hat welche Privilegien in einer _weißen_ Mehrheitsgesellschaft?
- Bin ich selbst rassistisch oder rassistisch sozialisiert? Wir haben u.a. Literaturvorschläge präsentiert, die dabei helfen können, rassismuskritisch zu denken und zu handeln. Viele Menschen in Deutschland ärgern sich auch über die Sprachdiskussionen, die oft zu Aussagen wie „Man darf ja heutzutage gar nichts mehr sagen“ führen. Wir erklärten warum das so ist und warum man selbstverständlich weiterhin alles sagen darf, was man möchte – nur dann eben mit dem Bewusstsein, dass es rassistisch konnotiert ist.

2. Nach dieser Einführung haben wir in einem zweiten Schritt (19.03. – 23.03.2021) das Thema etwas vertieft, indem wir die Problematik des strukturellen und institutionellen Rassismus in Deutschland aufzeigten:
- Welche Erfahrungen machen People of Color und Afro-Deutsche Personen in ihrem Alltag in Deutschland?
- Wie tief ist Rassismus in unseren Strukturen, Institutionen und in der Gesellschaft verwurzelt? Kleine Exkurse gab es auch zur Einordnung dieser Diskriminierungsform, denn oft setzen wir Rassismus fälschlicherweise mit beispielsweise Rechtsextremismus oder Fremdenfeindlichkeit gleich. Auch die Bedeutung der Kolonialzeit, deren Nachwirkungen und den Einfluss bekannter „Dichter, Denker und Aufklärer“ haben wir hier aufgegriffen.

3. In einem dritten Teil zeigten wir, dass wir nicht nur mit Hilfe von Literatur und dem Internet, sondern auch in Film und Fernsehen die Möglichkeit haben, uns mit dieser Form der Diskriminierung zu beschäftigen (24.03 + 25.03.2021).

4. Anschließend zeigten wir Infos und Handlungsstrategien auf, um das erworbene Wissen weitergeben zu können und vielleicht auch den Mut zu entwickeln, das ein oder andere Mal einzuschreiten, wenn man rassistische Situationen beobachtet oder sich Freunde, Verwandte, Bekannte oder gar Fremde in unserer Gegenwart rassistisch äußern.

5. Zudem haben wir Materialien an die Hand gegeben, die beispielsweise für den (Schul-)Unterricht genutzt oder auch für betriebsinterne Schulungen herangezogen werden können (26.03 – 28.03.2021). Anfragen zu Materialien, Fragen und Anregungen zum Aufbau und Inhalt unserer Seite können gerne per Mail ([email protected]) oder via Facebook-Nachricht an uns gesendet werden. Wir wünschen euch viel Erfolg auf dieser rassismuskritischen Reise – auch wenn diese oft ein Gefühl des Unwohlseins oder der Schuld hervorruft. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass es ein ungemütlicher Weg ist. Ein Weg, der mit Selbstzweifel, Wut und dem unermüdlichen Drang, sich gegen Rassismusvorwürfe wehren zu wollen, verbunden ist. Aber dieses Gefühl von Unwohlsein ist nichts Negatives - im Gegenteil. Es ist ein Zeichen von Veränderung. Es ist ein Zeichen dafür, dass sich in uns etwas bewegt, dass wir uns öffnen und bereit für Veränderungen sind.

"Gibt es Rassismus gegen Weiße? Ja, sagt Migrationsforscher Jannis Panagiotidis – wenn er sich gegen Osteuropäer*innen r...
28/03/2022

"Gibt es Rassismus gegen Weiße? Ja, sagt Migrationsforscher Jannis Panagiotidis – wenn er sich gegen Osteuropäer*innen richtet. Warum diese Gruppe oft übersehen wird."

"Wenn man sagt, dass Rassismus gegen Weiße nicht existiert, ist das eine defensive Reaktion, die auch ihre Berechtigung hat – in dem Sinne, dass man sich gegen die rechte These wehren muss, es gebe Rassismus durch Migranten gegen Weiße. Dieser soll sich durch Beleidigungen wie "deutsche Kartoffel" oder "Almans" ausdrücken. Das ist natürlich völliger Unsinn, weil es die strukturellen Machtverhältnisse außer Acht lässt. Das ist auch nicht, was ich unter Rassismus gegen Weiße verstehe."

Gibt es Rassismus gegen Weiße? Ja, sagt Migrationsforscher Jannis Panagiotidis – wenn er sich gegen Osteuropäer*innen richtet. Warum diese Gruppe oft übersehen wird.

https://www.facebook.com/volksverpetzer/posts/3071502953089634
28/03/2022

https://www.facebook.com/volksverpetzer/posts/3071502953089634

Rassismus und solche Pauschalisierungen nach Herkunft sind immer falsch, auch jetzt bei Putins Angriffskrieg auf die Ukraine. Putin und sein Regime sind die Schuldigen, nicht jede:r Russ:in! Differenzierung ist weiterhin extrem wichtig. Viele Russ:innen gehen mutig gegen Putin auf die Straße und werden zu tausenden dafür verhaftet. Und klar, gibt es Putin-Fans und -Relativierer! Aber dann kritisiert diese dafür und nicht, weil sie russisch sind!

Das ganze Zitat der Amadeu Antonio Stiftung:

"Russlandstämmige Menschen in Deutschland erleben derzeit massive Anfeindungen, auch rassistisch. Ihnen wird pauschal unterstellt, den Krieg in der Ukraine zu befürworten und Putins zu unterstützen. Das ist nicht nur falsch, sondern hilft auch niemandem.

Teilweise sind ganze Familien gespalten, werden Russlandstämmige Menschen gemieden und isoliert oder gezwungen, sich zu rechtfertigen. Der Krieg, Desinformationen, Propaganda und Verchwörungserzählungen sind großes Thema in der Community und eine große Herausforderung.

Es gibt genügend Menschen, die wegen des Putin-Regimes das Land verlassen haben. Pauschalisierungen helfen nicht, im Gegenteil. Sie machen eine differenzierte Auseinandersetzung unmöglich, treffen Unschuldige und bremsen progressive Stimmen in der Community."

Zitatquelle: https://twitter.com/amadeuantonio/status/1498947904874201088?s=12
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Wir als Anti-Fake-News-Blog können aktuell nicht viel tun, außer der russischen Desinformation widersprechen und Fakes aufklären, aber wir wollen zumindest etwas zeigen.

Unser Live-Blog zum Thema: https://www.volksverpetzer.de/ukraine/volksverpetzer-ukraine-liveblog/

Unsere bisherigen Artikel zum Thema:
https://www.volksverpetzer.de/afd/afd-putin-ukraine/
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/ukraine-tipps/
https://www.volksverpetzer.de/analyse/rt-de-putin-streubomben/
https://www.volksverpetzer.de/ukraine/putins-propaganda/
https://www.volksverpetzer.de/analyse/putin-ukraine-fakes/

Wir haben Support-Artikel in unserem Shop!

100% der Erlöse aus dem Verkauf des Motivs gehen an UNICEF für das Programm der Ukraine Nothilfe, um dort Kindern zu helfen. Vielleicht bringt es zumindest etwas Positives.
https://www.volksverpetzer-shop.de/navi.php?qs=peace&search=

Zitat Ali Can (Sozialaktivist und Autor): „Die meisten Menschen gehen von kultureller Eindeutigkeit aus. Die gibt es nic...
27/03/2022

Zitat Ali Can (Sozialaktivist und Autor): „Die meisten Menschen gehen von kultureller Eindeutigkeit aus. Die gibt es nicht. Deutschsein ist die Summer der Menschen, die in Deutschland leben.“

Ali Can, geboren 1993, ist Sozialaktivist und Autor. Vor allem als Initiator der „Hotline für besorgte Bürger“ sowie 2018 des Hashtags ist er national wie international bekannt geworden. Anfang 2019 eröffnete in Essen das von ihm gegründete „VielRespektZentrum“. Für sein Engageme...

Wer ist unter welchen Umständen deutsch? Und wer entscheidet das? Darf sich nicht jede*r deutsch fühlen? Habe ich das Re...
27/03/2022

Wer ist unter welchen Umständen deutsch? Und wer entscheidet das? Darf sich nicht jede*r deutsch fühlen? Habe ich das Recht dazu jemandem zu sagen, ob er deutsch ist oder nicht? Wäre es nicht interessanter, sich anzuhören, welches Identitätsgefühl andere Menschen gegenüber Deutschland haben? Und was können wir dafür tun, dass sich hier jeder zu Hause und sicher fühlen kann?

"Woher kommst du? Woher kommst du wirklich? DW hat mit Deutschen geredet, die hier geboren und/oder aufgewachsen sind. Ihre Zugehörigkeit zu Deutschland wird jedoch immer wieder aberkannt, weil sie einen Migrationshintergrund haben und nicht "typisch deutsch" aussehen."

"Woher kommst du? Woher kommst du wirklich?" DW hat mit Deutschen geredet, die hier geboren und/oder aufgewachsen sind. Ihre Zugehörigkeit zu Deutschland wir...

*Lust auf einen Spielshow-Abend?*Die Moderatorin Melissa Lee, zwei Experten und sechs Kandidat*innen stellen sich einer ...
26/03/2022

*Lust auf einen Spielshow-Abend?*

Die Moderatorin Melissa Lee, zwei Experten und sechs Kandidat*innen stellen sich einer Frage: wie aufgeklärt ist die Mitte der Gesellschaft, wie aufgeklärt sind wir alle? Es geht um Sichtbarmachung und Sensibilisierung zum Thema Rassismus in öffentlichen sowie geschlossenen Räumen und darum, wie und wo sich jede*r Einzelne positionieren kann oder bereits positioniert. Schaut euch die Show an und versucht euch selbst an den Spielen. (Alle Infos zur Antirassismus-Show zum Nachlesen, Nachdenken und Nachspielen auf findet ihr unter www.mittedergesellschaft.de)

https://www.youtube.com/watch?v=QNNeltmnqCE

Alle Infos zur Show zum Nachlesen, Nachdenken und nachspielen auf http://www.mittedergesellschaft.deDie Moderatorin Melissa Lee, zwei Experten und sechs Kand...

„Michel Friedman spricht mit Justice Mvemba, Ali Can, Musa, Abdelkarim, Dr Asmaa Soliman, Samuel Kantorovych, Thi Minh H...
26/03/2022

„Michel Friedman spricht mit Justice Mvemba, Ali Can, Musa, Abdelkarim, Dr Asmaa Soliman, Samuel Kantorovych, Thi Minh Huyen Nguyen und Otto Karl Scheider über ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus. Sie sind in Deutschland geboren, sie sind Deutsche, und doch gibt es da immer dieses „Obwohl“: Fragen, woher sie denn kommen, Komplimente, dass sie so gut Deutsch sprechen, Blicke und Gesten, die Unverständnis oder Ablehnung zeigen, Witze, die ausgrenzen. Mikroaggressionen, die ihre Adressaten viel Kraft kosten und gleichzeitig auf ein strukturelles Problem in unserer Gesellschaft hinweisen.“

Michel Friedman spricht mit Justice Mvemba, Ali Can, Musa, Abdelkarim, Dr Asmaa Soliman, Samuel Kantorovych, Thi Minh Huyen Nguyen und Otto Karl Scheider übe...

"Machen Sie einen Moment die Augen zu und stellen Sie sich die Ankunft von Kolumbus aus der Sicht der Menschen vor, die ...
26/03/2022

"Machen Sie einen Moment die Augen zu und stellen Sie sich die Ankunft von Kolumbus aus der Sicht der Menschen vor, die am Strand standen. Die Menschen am Strand sagten nicht: 'Kolumbus hat Amerika entdeckt' – denn sie waren schon vorher da."

"Ich war neun, als ich nach Paris gekommen bin. Und hier haben mich andere Kinder als dreckigen Schwarzen beschimpft. Und ich wollte wissen: Warum glauben diese Kinder, nur weil sie weiß sind, sind sie etwas Besseres? Und irgendwann habe ich verstanden: Rassismus ist vor allem das Ergebnis eines politischen Willens und einer ökonomischen Ideologie. Wenn Sie glauben, Rassismus ist nur ein Problem zwischen Personen mit verschiedenen Hautfarben, dann haben Sie nichts verstanden"."

*Lilian Thurman, Buchautor und ehemaliger französischer Fußball-Nationalspieler*

https://www.br.de/kultur/buch/rassismus-lilian-thuram-das-weisse-denken-100.html?fbclid=IwAR2LTNU1sr2X1LUFwrUMEFFKdFSy_HaKBFdZ9rY1mE2g0414uqGQNotMtxQ

Das große Thema des Lilan Thuram – Ex- Spitzenverteidiger der Nationalelf Frankreichs – ist der Rassismus. Kein Wunder, er verbrachte seine Jugend in einer der Vorstädte von Paris. Sein neues Buch heißt: "Das weiße Denken".

"Der Bundestagsabgeordnete ­Karamba Diaby will erreichen, dass "Racial Profiling" und verdachtsunabhängige Kontrollen ve...
23/03/2022

"Der Bundestagsabgeordnete ­Karamba Diaby will erreichen, dass "Racial Profiling" und verdachtsunabhängige Kontrollen verboten werden. Er wurde bereits selbst Opfer einer solchen Überprüfung."

Der Bundestagsabgeordnete ­Karamba Diaby will erreichen, dass "Racial Profiling" und verdachtsunabhängige Kontrollen verboten werden. Er wurde bereits selbst...

"Ob Schule, Ausbildung oder Studium: Die angehende Medizinerin Gülcan Cetin erfährt überall Rassismus. Doch sie lässt si...
23/03/2022

"Ob Schule, Ausbildung oder Studium: Die angehende Medizinerin Gülcan Cetin erfährt überall Rassismus. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Das macht sie für uns zur Heldin – ob bei ihrer Arbeit im Krankenhaus oder auf Instagram bei , wo sie ihre Erfahrungen mit anderen teilt."

https://www.youtube.com/watch?v=f7PYJrV1M4g

Ein Gespräch aus der Reihe "Alltagsrassismus protokolliert": https://www.amnesty.de/alltagsrassismus-protokolliert

Ob Schule, Ausbildung oder Studium: Die angehende Medizinerin Gülcan Cetin erfährt überall Rassismus. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Das macht sie f...

*Alltagsrassimus protokoliert*„Täglich machen Menschen in Deutschland rassistische Erfahrungen. Sie werden aufgrund ihre...
23/03/2022

*Alltagsrassimus protokoliert*

„Täglich machen Menschen in Deutschland rassistische Erfahrungen. Sie werden aufgrund ihrer „Hautfarbe“, ihrer vermeintlichen Religion oder anderer Zuschreibungen diskriminiert und ausgegrenzt. Rassismus zeigt sich in allen Lebensbereichen: in der Politik, bei der Job- und Wohnungssuche, in der Ausbildung, [auf der Straße,] beim Arzt, in der Disko oder auf dem Fußballplatz. In einer Serie von [Amnesty International Deutschland] erzählen [in diesen Beiträgen] ganz unterschiedliche Menschen ihre persönliche Geschichte. Sie berichten von ihren rassistischen Erfahrungen im Alltag und was diese für ihr Leben bedeuten.“

„Vor zehn Jahren kam Inana Othman (25) aus Syrien nach Deutschland. Schon als Jugendliche war sie mit Rassismus konfrontiert.“

https://www.youtube.com/watch?v=QSmOLrThHJc

Weitere Videos und Texte aus der Serie "Alltagsrassismus protokolliert" gibt es auf
https://www.amnesty.de/alltagsrassismus-protokolliert

Alltagsrassismus protokolliert: Vor zehn Jahren kam Inana Othman (25) aus Syrien nach Deutschland. Schon als Jugendliche war sie mit Rassismus konfrontiert.T...

Diskriminierungserfahrungen in Deutschland. Im dieser Doku des WDR erzählen u.a. eine deutsche Bundeswehrsoldatin, eine ...
23/03/2022

Diskriminierungserfahrungen in Deutschland. Im dieser Doku des WDR erzählen u.a. eine deutsche Bundeswehrsoldatin, eine Pflegerin und ein Schauspieler ehrlich und emotional, wie ihr Alltag in Deutschland aussieht und welche Erfahrungen sie mit rassistischen Verhaltensweisen gemacht haben – auch wenn diese nicht immer böse gemeint sind.
Es geht um Anfeindungen, Klischeerollen, und auch die ganz kleinen Momente, die trotzdem weh tun. Auch der Leiter eines Theaterhauses reflektiert, dass Rassismus nicht wirklich ernst genommen wird, wenn er passiert und angesprochen wird.

https://www.youtube.com/watch?v=PMKC3DlRTeI

"Nach der TV-Ausstrahlung am 18.3.2021 hat die Leitung des Düsseldorfer Schauspielhauses den Schauspieler Ron Iyamu öffentlich „um Entschuldigung für die entstandenen Verletzungen“ gebeten. Man hoffe „auf die Fortführung der persönlichen Gespräche“.
Darüber hinaus hat das Schauspielhaus angekündigt, an Strukturen zu arbeiten, um Missstände in Zukunft zu erkennen und zu beseitigen. Es soll einen Verhaltenskodex und Ansprechpartner*innen für Betroffene geben."
Einen solchen Umgang mit Rassismus sollten wir von allen Einrichtungen, Insitutionen und Arbeitgebern erwarten dürfen.

In dieser Reportage kommen Betroffene zu Wort und schildern, wie sehr sie jeden Tag mit Rassismus konfrontiert werden und welche persönlichen und gesellschaf...

"Wo und wie begegnet Kindern im Alltag Rassismus? Wie sollten Eltern, Erzieher:innen und Lehrkräfte darauf reagieren? Wa...
22/03/2022

"Wo und wie begegnet Kindern im Alltag Rassismus? Wie sollten Eltern, Erzieher:innen und Lehrkräfte darauf reagieren? Was müssen pädagogische Fachkräfte wissen? Und was muss gesellschaftlich und politisch passieren, um Kinder vor Diskriminierung zu schützen?"
In diesem Gespräch vom 04.11.2021 in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung diskutieren folgende Personen u.a. über Rassismus-Erfahrungen und Gegenstrategien:

- Seyran Bostancı (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM))
- Prof. Dr. Juliane Karakayalı (Evangelische Hochschule Berlin)
- Hoa Mai Trần (Kompetenznetzwerk „Demokratiebildung im Kindesalter“ und Institut für den Situationsansatz)
- Tebogo Nimindé-Dundadengar (Psychologin, Gründerin und Geschäftsführerin des Spielzeugladens Tebalou)

Wo und wie begegnet Kindern im Alltag Rassismus? Wie sollten Eltern, Erzieher:innen und Lehrkräfte darauf reagieren? Was müssen pädagogische Fachkräfte wisse...

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