02/09/2024
Damit Ihr nächste Woche Donnerstag nicht vom Stuhl fallt, wenn am Vormittag überall Handys piepen und Sirenen heulen: Beim mittlerweile vierten bundesweiten Warntag wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wieder eine Notfallwarnung über Apps, Radio, Fernseher, Sirenen und digitale Anzeigetafeln simulieren. Der Warntag soll die Bevölkerung für das Thema Warnhinweise sensibilisieren und die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des bestehenden Warnmittelmixes bestätigen. Bei uns in Brandenburg beteiligen sich alle kreisfreien Städte und Landkreise am Warntag.
Für die Expertinnen und Experten unter Euch: Ab 11 Uhr wird das Bundesamt das Modulare Warnsystem (MoWaS) und alle daran angeschlossenen Warnmultiplikatoren, also zum Beispiel Rundfunksender und App-Server, ansteuern. Für die Auslösung lokaler und regionaler Warnsysteme wie Sirenen, Stadtinformationstafeln, Anzeigetafeln von Verkehrsbetrieben oder Lautsprecherwagen sind die Landkreise, kreisfreien Städte und die kommunalen Aufgabenträger zuständig. Das Auslösen der Tonfolgen "Warnung" und "Entwarnung" für die Sirenen erfolgt durch die Integrierten Regionalleitstellen. Falls das parallele Ansteuern der im Leitstellenbereich aufgestellten Sirenen nicht möglich ist, sollten diese durch die Landkreise oder durch die kommunalen Aufgabenträger ausgelöst werden. Eine Entwarnung wird gegen 11:45 Uhr gegeben – und zwar in der Regel über die Warnmittel, an die zuvor auch die Warnung versendet wurde. Eine Entwarnung über "Cell Broadcast" auf Mobiltelefonen soll nach Angaben des BBK allerdings nicht stattfinden.