10/03/2026
𝐋𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫 𝐖𝐚𝐫𝐧𝐭𝐚𝐠 𝐚𝐦 𝟏𝟐. 𝐌ä𝐫𝐳
Rhein-Lahn-Kreis. Zusätzlich zum jährlichen bundesweiten Warntag im September eines Jahres, wird das Landes Rheinland-Pfalz dieses Jahr am 12. März wieder einen landesweiten Warntag durchführen. Dieser findet jährlich wiederkehrend am 2. Donnerstag im März statt. Auch im Rhein-Lahn-Kreis werden an diesem Tage die verschiedenen Warnsysteme getestet. Zugleich soll die Gelegenheit genutzt werden, um die Bevölkerung über die verschiedenen Warnsysteme zu informieren und zu sensibilisieren.
Gegen 10 Uhr wird durch das Lagezentrum Bevölkerungsschutz eine Warnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) versendet. Diese Warnung wird über die Warn-Apps (z. B. NINA oder KATWARN), Cell Broadcast, aber auch über TV- und Radiosender wei-tergegeben und verbreitet. Eine Entwarnung über diese Systeme erfolgt gegen 10.45 Uhr. Zeitgleich nutzt der Rhein-Lahn-Kreis die Möglichkeit und überprüft das Sirenennetz auf Funktionsfähigkeit. Dieses Sirenennetz ist demnächst geeignet, um verschiedene Töne, so z. B. Warnung und Entwarnung, aber auch Sprachdurchsagen abzuspielen. Am Warntag selbst wird aber jede Sirene noch den Ton der Feuerwehr-Alarmierung abspielen. Damit die Alarmierung der Rettungskräfte zu einem realen Einsatz nicht verzögert wird, werden die Test-Alarmierungen zeitverzögert ausgelöst.
Die Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz des Rhein-Lahn-Kreises wirbt in diesem Zuge nochmals für die Nutzung der Warn-Apps, z. B. NINA oder KATWARN. Über die Apps können neben der Warnung auch ortsabhängige Handlungsempfehlungen im Scha-densfall verbreitet werden, nur so ist eine zielgerichtete und schnelle Bevölkerungswarnung gewährleistet. Installieren Sie eine Warn-App, testen Sie diese auf Funktion und befolgen Sie im Ernstfall, zu Ihrer eigenen Sicherheit, die Anweisungen.
Weitere Infos unter: www.warnung-der-bevölkerung.de
𝐕𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧𝐞 𝐖𝐚𝐫𝐧𝐭ö𝐧𝐞 𝐢𝐦 𝐑𝐡𝐞𝐢𝐧-𝐋𝐚𝐡𝐧-𝐊𝐫𝐞𝐢𝐬
Rhein-Lahn-Kreis. Der Brand- und Katastrophenschutz informiert zu den beiden unterschiedlichen Sirenen-Tönen im Rhein-Lahn-Kreis.
Die Katastrophenschutz-Sirene dient der Warnung der Bevölkerung.
Sie beginnt mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Ton, der die Warnung signalisiert.
Ruhe bewahren, Radio einschalten und Warnmedien wie beispielsweise Warn-Apps prüfen gehören zu den ersten Maßgaben. Informationen und Anweisungen können durch Sprachdurchsagen vorgenommen werden und sollten unbedingt befolgt und andere Personen informiert und gewarnt werden.
Je nach Warnung sollte man geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen und Lüftungsanlagen ausschalten.
Nach der Warnung folgt die Entwarnung: Ein einminütiger Dauerton bedeutet, dass keine Gefahr mehr besteht.
Zusätzlich gibt es die Feuerwehr-Sirenen: Drei Mal je 15 Sekunden Dauerton kennzeichnen den Feueralarm und signalisieren einen Einsatz für die Feuerwehr. Hier ist ein Handeln der Bevölkerung nicht vonnöten.