Forstamt Pfälzer Rheinauen

Forstamt Pfälzer Rheinauen Ein Forstamt von Landesforsten Rheinland-Pfalz.
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Vogel- Nestwurz  (Neottia nidus-avis)Diese Pflanze hat eine wirklich sehr spezielle Lebensweise. Sie gehört in die Famil...
01/06/2026

Vogel- Nestwurz (Neottia nidus-avis)

Diese Pflanze hat eine wirklich sehr spezielle Lebensweise. Sie gehört in die Familie der Orchideen und kommt in nährstoffreichen Laubwäldern wie unserem Auenwald vor.

Wie kann eine Pflanze völlig ohne Blattgrün überleben? Photosynthese durch Chlorophyll ist der Lebensmotor in der Pflanzenwelt.

Gilt nicht für die Vogel- Nestwurz. Sie ergaunert sich alles, was sie braucht von Pilzen im Boden. Sie ist ein Parasit. Häufig ist es umgekehrt. Zahlreiche Pilzarten leben parasitisch von Pflanzen. Die Vogel- Nestwurz bezieht Nährstoffe, Wasser und Zucker komplett von Pilzen, die sie befällt. Sie zapft diese quasi an. Der Pilz bekommt dabei den Zucker von Bäumen, mit denen sie in Symbiose leben. Dieses Anzapfen eines Lebewesens, das wiederum teilweise andere Lebewesen anzapft, nennt man Epiparasitismus. Daher braucht die Pflanze kein Blattgrün. Parasitiert werden Pilze aus der Familie der Wachskrustenverwandten.

Noch eine Sache ist an der Pflanze besonders. Sie benötigt von Keimung bis zur Blühreife meist neun Jahre. Ein sehr langes Leben völlig im Verborgenen, um dann für kurze Zeit zu blühen.

Auenwaldimpressionen im Mai
31/05/2026

Auenwaldimpressionen im Mai

Das Forstamt Pfälzer Rheinauen wünscht ein schönes Wochenende
29/05/2026

Das Forstamt Pfälzer Rheinauen wünscht ein schönes Wochenende

Unser Held des TagesDer große Eichenbock oder Heldbock. Dieser seltene Käfer braucht Eichen, denen man erlaubt, sehr alt...
28/05/2026

Unser Held des Tages

Der große Eichenbock oder Heldbock. Dieser seltene Käfer braucht Eichen, denen man erlaubt, sehr alt zu werden. Ohne diese alten Bäume, die in Ruhe und Würde alt werden dürfen, bis sie irgendwann zerfallen, gäbe es zahlreiche Pilz- und Insektenarten nicht. Im Forstamt Pfälzer Rheinauen sind Waldteile und Einzelbäume aus der Nutzung genommen um dem Artenschutz zu dienen. Auch das gehört zu verantwortungsbewusster Forstwirtschaft. Die Population des Heldbocks hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zahlreiche alte Eichen zeigen Vitalitätsverlust, der durch den Klimawandel bedingt zu sein scheint. Davon profitiert der Käfer zumindest temporär.

Die Larven brauchen 3-5 Jahre, bis sie voll entwickelt sind. Sie hinterlassen im Baum sehr breite und Bohrgänge. Das fertige Insekt zeigt sich von Mai bis August, ist aber meist nachtaktiv.

Spannende Stellenausschreibungen bei Landesforsten. Auch in unserem Forstamt.😉
27/05/2026

Spannende Stellenausschreibungen bei Landesforsten. Auch in unserem Forstamt.😉

Lausige Zeitensind es tatsächlich. Überall im Wald und in den Gärten finden sich die vielfältigsten Lauskolonien. Sie si...
25/05/2026

Lausige Zeiten

sind es tatsächlich. Überall im Wald und in den Gärten finden sich die vielfältigsten Lauskolonien. Sie sind nicht überall gerne gesehen.... Sie können Pflanzen schwächen, Krankheiten übertragen, Pilzbefall fördern. Stimmt alles.

Aber eigentlich sind es tolle Lebewesen mit einer enormen Bedeutung für die Natur. Alleine in Deutschland sind fast 1000 Lausarten bekannt. Pflanzenläuse haben die Fähigkeit ihrer Wirtspflanze Saft zu entziehen. Den brauchen sie zum Leben und für ihre Entwicklung. Nicht alles was entzogen wird braucht die Laus. Man entnimmt was der Körper gerade so braucht und gibt den Rest ab. Dieser zuckerhaltige Saft, Honigtau auch genannt, ist eine unglaublich wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insekten. Läuse ernähren im Wald reichlich viele Lebewesen auf diese Weise.

Der beliebte Waldhonig entsteht indem die Honigbiene diesen Honigtau sammelt und verarbeitet. Ameisen halten sich Lauskolonien als eine Art Haustiere und verteidigen die Herde vor Fressfeinden. Die allermeisten Nutznießer dieser lausigen Tätigkeit erkennen wir jedoch kaum.

Wer sein Auto unter Linden parkt, aber auch unter manch anderer Baumart, kennt das klebrige Vergnügen.

Was soll's:
Läuse gehören dazu. Sie ernähren viele andere Arten, sind selbst Nahrung für viele und selektieren in der Natur die weniger gut Angepassten aus. Greift bitte im Garten nicht zur Giftspritze, es gibt andere Möglichkeiten Läuse einzugrenzen. Oder lasst sie einfach auch leben. meistens verschwinden die Kolonien wie von Geisterhand so schnell wie sie aufgetaucht sind.
Und, wie schrieb die Neue Züricher Zeitung einst in einem lesenswerten Artikel: "Die Blattlaus ist ökologisch wichtiger als der Hirsch"!

Die ersten Pfifferlinge Die Regenfälle der letzten Tage lassen die Fruchtköper der Pilze sprießen. Die ersten Pfifferlin...
20/05/2026

Die ersten Pfifferlinge

Die Regenfälle der letzten Tage lassen die Fruchtköper der Pilze sprießen. Die ersten Pfifferlinge zeigen sich im Wald.
Wir freuen uns über alle Waldbesucher. Auch das Pilze sammeln gehört zu den Rechten, die Menschen im Wald haben. Bitte verhaltet Euch dabei aber so, dass die Natur keinen Schaden nimmt. Es ist Brut- und Setzzeit. Wildernde und jagende Hunde schaden der Tierwelt um diese Zeit besonders. Beim Pilze sammeln gilt die übertragene Handstraußregelung des Naturschutzgesetztes. Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf gesammelt werden. Man spricht von 1-2 Kg pro Person und Tag. Lasst den übrigen Waldbewohnern, den anderen Pilzesammlern und der Natur zur Weitervermehrung auch noch etwas übrig.

Wald-Olympische Spiele in MutterstadtInsgesamt 10 Schulklassen mit fast 200 Kindern nahmen am 18. Mai an einer Waldsport...
20/05/2026

Wald-Olympische Spiele in Mutterstadt

Insgesamt 10 Schulklassen mit fast 200 Kindern nahmen am 18. Mai an einer Waldsportveranstaltung der besonderen Art teil. Ziel der Veranstaltung war Freude an der Bewegung im Freien und Freude an der Natur zu wecken.
Die angehenden Sportlehrer des Studienseminars Pamina und die Mitarbeiter der Rucksackschule des Forstamts Pfälzer Rheinauen haben zu einer Waldolympiade in den Mutterstadter Wald eingeladen.
An 10 Stationen entlang eines ca. 2 Kilometer langen Parcours durften die Kinder Ihr sportliches Können und naturkundliches Wissen spielerisch unter Beweis stellen. Es galt u.a. Disziplinen wie Armbrustschießen, Zapfen werfen, Seillabyrinth, Balancieren und Zielsägen zu bewältigen. Der Wald war voller Kinder, die sich anfeuerten und Erreichtes bejubelten.
Die Schulklassen kamen aus Mutterstadt und den umliegenden Ortschaften. Aus 20 Klassen, die sich beworben hatten, wurden 10 Startplätze ausgelost.
Und schließlich, es war ja eine Olympiade, gab es auch etwas zu gewinnen.
Herr Beigeordneter Hartmut Kegel von der Gemeinde Mutterstadt übernahm die Siegerehrung.
Die Goldmedaille gewann die Klasse 4d der Kurpfalzschule aus Dannstadt- Schauernheim. Sie gewann eine Trainingsstunde für die ganze Klasse mit einem Bundesligatrainer des AC Mutterstadt.
Die Silbermedaille ging an die 4 a der Astrid- Lindgren- Schule aus Ruchheim, die eine Training- Stunde mit dem Judosportclub aus Speyer gewann, der ebenfalls in der Bundesliga spielt.
Die 4e aus Dannstadt- Schauernheim gewann die Bronzemedaille und eine Slackline für die Klasse. Diesen und alle weiteren Preise stiftete der Förderverein der Rucksackschule des Forstamts.
Vielen Dank an die Spender der Gewinnerpreise und an die jungen Sportlehrer für die prima Durchführung der Spiele. Es waren definitiv die besten Waldolympischen Spiele aller Zeiten.

Adresse

Am Hasenspiel 33
Bellheim
76756

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Montag 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 12:00
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