23/09/2021
Unsere Fraktion war Mitiniatorin zur Initiative "Gemeinsam gegen Kinderarmut". Unter der Federführung von Die Falken Erftkreis gab es dazu schon parteiübergreifend diverse Veranstaltungen. Jetzt hat die Politik in Bergheim auch reagiert wie der Artikel im heutigen Kölner Stadt-Anzeiger zeigt.
Achim Brauer von den Falken und Fraktionsvorsitzender von MDW!-DIE LINKE gab dazu folgenden Kommentar:
Unser Projekt "Gemeinsam gegen Kinderarmut" trägt weitere Früchte.
Heute bekennt sich die CDU und Verwaltung in Bergheim presseöffentlich zum Thema und ruft zur Vernetzung auf. (Anhang beachten)
Tom Juschka - als Bergheimer Allzweckmanager bekannt - soll Vernetzung und Zusammenarbeit fördern und die Bildung soll im Vordergrund stehen.
Wir sind also alle aufgerufen, aus den Worten auch Taten werden zu lassen.
Die Falken haben im Sommer mit dem Förderverein Wohnpark Ahe, dem Stadtteilbüro Bergheim Ahe, dem Ortsbürgermeister von Ahe - Dr.Kösters- und vielen anderen HelferInnen mit Taten begonnen.
Wichtig ist nun eine kritische Bstandsaufnahme der Taten und Hemmnisse der letzten Jahre. Geld war vorhanden, so ist z.B. von 20.000 € für die Förderung armer Kinder bei "La Musica" (öffentliche Musikschule) nicht ein Cent ausgegeben worden.
Die Mittel "Sonderzuschüsse" zur Teilhabe armer Kinder an Ferien - und Bildungsangeboten werden nicht ausgeschöpft.
Wir wissen, woran das liegt.
Es muss sich für Veranstalter lohnen, das Thema Armutbekämpfung ganz nach oben auf die Agenda zusetzen. Solange die bürokratischen Hürden hoch sind und die Veranstalter keine besondere Anerkennung bekommen, ist es leichter Angebote für "Sonnenkinder" zu etablieren. Es muss selbstverständlich werden, alle Kinder zu beglücken. Die Ausgrenzung armer Kinder muss endlich ein Ende haben. Kinder in Armut müssen im Zweifelsfall Vorrang haben vor Kindern, die zumindest finanziell abgesichert sind. Noch besser wäre es, keinen Mangel bei der Bildung und Erholung zuzulassen. "Das Beste für alle Kinder!" Oder "Reiche Eltern für alle Kinder!" sollte die Orientierung sein. Denn Armut ist am besten mit Geld zu bekämpfen, wie Anna Mayr bei unsere Veranstaltung richtig feststellte.
Ich freue mich auf rege Diskussionen in Bergheim und bin auf die Taten gespannt.