MDW-Die Linke Bergheim

MDW-Die Linke Bergheim In der neuen Ratsperiode bis 2025 wird die Fraktion ihre erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fo

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Achim Brauer (li.) und unser sachkundiger Bürger, Alexander Roentgen (re....
12/03/2024

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Achim Brauer (li.) und unser sachkundiger Bürger, Alexander Roentgen (re.) auf der Demo "Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit" am Samstag, den 09.03.2024 in Bergheim.

Update: Es wird auch ein Kinderprogramm am Kundgebungsort geben, damit unsere Kleinen auch Freude an der Familienunterne...
07/03/2024

Update: Es wird auch ein Kinderprogramm am Kundgebungsort geben, damit unsere Kleinen auch Freude an der Familienunternehmung haben.

07/03/2024

⚽️ Pünktlich zur UEFA EURO 2024 in genau 100 Tagen werden in den deutschen Fußballstadien zusätzliche Easy-Access- und Rollstuhlplätze geschaffen. Das ist gut! Allerdings sollen diese nach dem Turnier vielerorts wieder rückgebaut werden.

🥅 Ein Eigentor für die Inklusion im Sportbereich, findet der Behindertenbeauftragte Jürgen Dusel: „Dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu Fußballstadien haben müssen, ist nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch des Rechts. Und letztlich geht es um die Frage, für welche Werte der deutsche Fußball einsteht.”

🏟️ Noch haben wir die Chance, einen Sieg für die Barrierefreiheit einzufahren. Diese sei ein Qualitätsmerkmal für ein modernes Land, so Dusel.

Die Fraktion MDW-DIE LINKE ruft zur Teilnahme an der  Demonstration auf. Wer kann soll unbedingt mitmachen, denn auch di...
04/03/2024

Die Fraktion MDW-DIE LINKE ruft zur Teilnahme an der Demonstration auf. Wer kann soll unbedingt mitmachen, denn auch die Kreisstadt Bergheim soll ein starkes Signal in die Gesellschaft senden. Für Demokratie, Freiheit, Recht, Solidarität und Vielfalt.

Am 20.02.2024 stand ein wichtiges Thema auf der Tagesordnung des Ausschusses für Soziales, Liegenschaften und Finanzen: ...
28/02/2024

Am 20.02.2024 stand ein wichtiges Thema auf der Tagesordnung des Ausschusses für Soziales, Liegenschaften und Finanzen: die Auftragsvergabe für die Energieversorgung städtischer Gebäude. Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Achim Brauer, wollte die Eckpunkte des Vertrages um die Position: "Bezug nur aus Ökostrom" ergänzen lassen. Dies wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt. Dazu haben wir gestern folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Warum spielt der Bürgermeister nicht mit offenen Karten?
Im Ausschuss für Soziales, Liegenschaften und Finanzen am 20.02.2024 ging es unter der Vorlagennummer 72/2024 um die Auftragsvergabe in Höhe von mehreren Millionen Euro für die Energieversorgung städtischer Gebäude. Die ist notwendig, da der derzeitige Vertrag mit dem Energieversorger zum 30.06.2024 ausläuft.

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Achim Brauer, wunderte sich in der Sitzung darüber, dass in den Eckpunkten der Ausschreibung nicht festgelegt wurde, dass die Stromversorgung ausschließlich aus erneuerbaren Energien kommen sollte. Ein entsprechender Antrag von ihm, dies noch aufzunehmen, wurde vom Ausschussvorsitzenden als unzulässig bezeichnet und anschließend von der Mehrheit des Ausschusses abgelehnt.

Herr Brauer wollte sich damit nicht zufriedengeben und beauftragte im Namen der Fraktion eine Fachanwalts für Verwaltungsrecht mit der Prüfung der Angelegenheit.

Das Fazit des Anwalts:
„Es gibt keine bundesrechtliche gesetzliche Verpflichtung Kohlestrom zu beziehen. Diese Verpflichtung ergibt sich auch nicht aus dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Haushaltsführung, weil das nur bedeutet, dass die Gemeinde Ihre Ziele möglichst wirtschaftlich erreichen muss. Sie muss deshalb den günstigsten Ökostromanbieter nehmen, kann sich aber dieses Ziel, wir wollen Ökostrom selbstverständlich setzten.“

Achim Brauer brachte den Wunsch, nun die Ausschreibung um den Punkt „ausschließlich erneuerbare Energien“ zu erweitern in die gestrige Ratssitzung als mündliche Anfrage ein.
Die erstaunliche Antwort des Bürgermeisters: „Wir beziehen sowieso schon seit 10 Jahren Ökostrom.“
Auf Nachfrage von Herrn Brauer, warum das dann nicht in den Eckpunkten auftaucht, kam die lapidare Antwort: „Das ist nicht nötig“.

Es verwundert doch sehr, dass der Bürgermeister ohne Ratsbeschluss Ökostrom von RWE bezieht (s. dazu unsere Anfrage vom 12.11.2019, Vorlage 536/2016, im Verlauf der Diskussion unseres Antrags wurde seitens des Bürgermeisters erklärt, dass die Stadt Bergheim sowieso Ökostrom beziehe) und nun eine Ausschreibung für rechtens hält, in der ein Ausschlusskriterium (Ökostrom) nicht benannt wird.

Bei der Konstituierung des aktuellen Rates, wurde seinerzeit beschlossen, den Rat wegen der nötigen Transparenz bei allen Ausschreibungstexten zu beteiligen.
„Wenn der Rat die wesentlichen Rahmenbedingungen für Verträge und Ausschreibungen nicht kennt und nur das Ergebnis der Verhandlungen präsentiert bekommt, kann er seiner Aufgabe das Verwaltungshandeln zu kontrollieren nicht erfüllen.“ so Brauer
Die Auffassung des Bürgermeisters bezüglich der Eckpunkte für einen Millionenvertrag hält Brauer für sehr bedenklich.

Großes Thema derzeit im Rat und in Bergheim: Der Neubau der L93n ... JA oder Nein?Dazu erreichte alle Fraktionen ein übe...
18/12/2023

Großes Thema derzeit im Rat und in Bergheim: Der Neubau der L93n ... JA oder Nein?
Dazu erreichte alle Fraktionen ein überaus interessantes Schreiben von Frau Sandra Paul, mit einer wunderbaren Visualisierung, die wir hier gerne bekannt machen würden und dem ungekürzten Text dazu:

Hallo zusammen,

gestern habe ich von der Tribüne aus zum ersten Mal eine Ratssitzung verfolgt und ich war sehr beeindruckt. Wenn ich komplexe Zusammenhänge verstehen möchte, hilft es mir, wenn ich meine Eindrücke zeichne. Ich teile meine Zeichnung gerne mit Ihnen und hoffe, dass sie zum Dialog einlädt.

Ich kann die Argumente und Sorgen beider Bürgerinitiativen gut verstehen und am Ende wollen alle das Gleiche: ein gutes Leben jetzt und für unsere Kinder und deren Kinder.
Es haben nur alle andere Strategien auf dem Weg dort hin.

Was ich nicht verstehen kann ist, dass Straßen NRW alle Bürgerfragen beantworten sollte.
Das ist als ob ich ein Ladenlokal ausschreibe; Bewerber sind ein Unverpackt Laden und ein Metzger und es gibt eine Bürgerinitiative für den Unverpackt Laden und eine für den Metzger.
Dann soll der Metzger die Fragen der Bürger beantworten. Er tut dies, indem er erläutert, wie man gesetzeskonform und gemäß der Hygienebedingungen Fleisch richtig zerlegt.

Gefehlt haben mir also Personen, die Fragen zu gesamtheitlichen Konzepten als Alternative zum Auto hätten beantworten könne und zur Verkehrsberuhigung von Dorfdurchfahrten und wie wir als Bürger uns beteiligen können, um gemeinsam in die Umsetzung zu gehen. Gefehlt haben mir Möglichkeiten der gemeinsamen Gestaltung. Bürgerbeteiligung hat doch was mit Mitmachen zu tun und nicht nur mit zuhören, oder verstehe ich das falsch?

Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar für den Abend gestern und ich bin Idealistin. Ich glaube, dass Demokratie und echte Bürgerbeteiligung möglich ist. Und ich glaube, dass wir alle noch viel dazu lernen und üben müssen. Ich als Bürgerin habe mich zu lange versteckt und 'andere machen lassen'. Das möchte ich jetzt gerne besser machen. Für die Generationen, die nach uns kommen.

Die Moderation gestern fand ich sehr gut, ruhig und bestimmt. Durch diese Moderation sind nach ca. 2 Stunden die 'Masken gefallen' und Menschen haben sich als Menschen gezeigt. Auch wieder nur meine Meinung. Das ist nicht angenehm, es ist anstrengend und ungewohnt und es fühlte sich aber stimmig an.

Das als Feedback einer Bürgerin. Viel Freude mit meiner Zeichnung als Graphic Recording und Protokoll der gestrigen Sitzung.

Sandra Paul
Visual Plot – Managementsysteme | Methoden | Visualisierung
https://visual-plot.de
Gemeinwohl-Beraterin
Gemeinwohl-Ökonomie e.V.
https://germany.ecogood.org/

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