08/05/2026
8. Mai – Tag der Befreiung. Tag der Verantwortung. 🕯️
81 Jahre ist es her, dass Nazi-Deutschland kapitulierte. 81 Jahre, in denen wir in Deutschland in Frieden, Freiheit und Demokratie leben dürfen – hart errungen und niemals selbstverständlich.
Heute haben Vertreter unserer CDU-Fraktion an der Gedenkveranstaltung des Bündnisses für Demokratie und Vielfalt unter dem Motto „Erinnern – Gedenken – Mahnen" teilgenommen. Vom Rathausplatz ging es gemeinsam zum alten Friedhof, wo am Grab der Zwangsarbeiter mit Redebeiträgen und einer Kerzenaktion der Opfer von Krieg, Holocaust, Zwangsarbeit und Gewaltherrschaft gedacht wurde. Auch Bürgermeister Thomas Heinzel sprach zu den Anwesenden.
Eine Teilnehmerin trug die Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985 vor. Sein Satz „Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart" hat nichts von seiner Aktualität verloren.
Zugleich erinnern wir daran: Der 8. Mai war nicht für alle Menschen in Europa der Beginn von Freiheit. Millionen lebten danach unter kommunistischer Diktatur weiter. Erst mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wuchs zusammen, was zusammengehört – ein geeintes Europa als Friedensprojekt, das heute mehr denn je Schutz und Stärkung braucht.
Der 8. Mai ist doppelte Verpflichtung: Gedenken an die Befreiung vom Nationalsozialismus – und klarer Auftrag, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat gegen jeden Totalitarismus zu verteidigen.
In einer Zeit, in der antisemitische Vorfälle zunehmen, jüdisches Leben angegriffen wird und Hass sich wieder offen zeigt, reicht bloßes Gedenken nicht aus. „Nie wieder" bedeutet Haltung zeigen – gegen Antisemitismus, gegen Extremismus jeder Couleur, für unsere freiheitliche Demokratie.
Erinnerung ist kein Ritual. Sie ist ein politischer Auftrag. 🇩🇪