27/03/2023
IN MEINEM TREPPENHAUS WERDEN KONSUMIERT. WAS KANN ICH TUN?
ist eine Krankheit. Dass Menschen, die Drogen konsumieren, dies zum Beispiel in deinem Treppenhaus tun, ist keine Provokation gegen Dich.
Heute gibt es immer weniger Rückzugsmöglichkeiten. Zum Beispiel wegen fehlender Schutzräume, wachsender , Verdrängung aus dem öffentlichen Raum – und der Kriminalisierung von suchterkrankten Menschen.
GRUNDSÄTZLICH DROHT KEINE AKUTE GEFAHR🚨
Trotzdem ist die Situation vielleicht unangenehm.
Oft ist die Person im Moment des nicht im Stande, ihr Umfeld wahrzunehmen. Und trotzdem kann sich so eine Begegnung bedrohlich anfühlen. Gerade mit Kindern möchten wir brenzlige Situationen vermeiden.
Die Überforderung kann zu Nichtstun oder Aggression führen. Das hilft beides nicht.
1. Bleib ruhig📌
Vermeide aggressives Verhalten und halte Dir vor Augen, dass
Du einen Menschen vor Dir hast, der Angst haben oder panisch werden kann.
2. Unterstützung für dich 💬
Zusammen Lösungen finden.
Du musst mit der Situation nicht allein klarkommen. Klopf bei Deiner Nachbar*in, informiere die – überlegt gemeinsam wie ihr vorgehen wollt.
3. Verstehen heißt nicht billigen💬
Du darfst auch für dich etwas fordern.
Wenn ihr die Situation als zu belastend empfindet, bittet die Person, woanders zu konsumieren. Das ist okay. Drogensucht ist eine Krankheit – heißt aber nicht frei von Verantwortung.
3. Hilfe für die Person🚑
Die Situation erfordert professionelle Hilfe?
Bei gesundheitlicher Gefahr rufe den Rettungsdienst (112). Die Situation kehrt immer wieder und du brauchst Hilfe beim Umgang damit?
Wende dich an FIXPUNKT.