03/09/2026
Kinder haben ein Recht auf Bildung und darauf, auf dem Schulhof keine Angst haben zu müssen!
Waren die Ergebnisse des im Juni vorgestellten Berliner Konflikt- und Gewaltbarometers schon erwartungsgemäss erschreckend, findet mein Entsetzen jetzt konsequente Fortsetzung in Gestalt der daraus gezogenen Erkenntnisse.
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch hat heute die Ergebnisse von drei Monaten Workshop-Arbeit vorgestellt.
Was sind ihre Antworten auf tägliche Gewalt, Mobbing, Diskriminierung - gerade auch von Schülern christlichen Glaubens, Konformitätsdruck ausgeübt vor allem von Kindern aus anderen Kulturen auf z.B. Schulessen und züchtige Kleidung ihrer Mitschülerinnen? Welche Rezepte sollen nach Ansicht des Senats gegen Aggressionen und körperliche Angriffe auf Lehrer helfen?
Im Wesentlichen: Prävention! Für mich die nette Umschreibung der Kapitulation vor gescheiterter Integration!
Dazu noch die unvermeidlichen Hohlformeln aus dem Floseklbaukasten: Entschlossenheit gegenüber Gewalttätern, entschiedener Kampf gegen Hass und Hetze.
Man kann es einfach nicht mehr hören!
Unsere Kinder haben ein Recht auf Bildung und auf einen angstfreien Schulhof!
Prävention ist wichtig, bringt aber nichts ohne spürbare Reaktionen von Schule und Rechtsstaat. Kein Pardon für Gewalttäter an Schulen. Rauswurf der Täter. Strafen für Eltern, einschliesslich Kürzungen staatlicher Leistungen für die, die Gelder kassieren.
Und an die, die von links gleich wieder schreien: Ein starker Sozialstaat schützt gerade diejenigen, die sich nicht selbst schützen können!
Ihr/euer
Mario Rhode