28/05/2026
PRESSEMITTEILUNG
Aserbaidschan begeht Unabhängigkeitstag mit festlichem Empfang in Berlin
Berlin, 26. Mai 2026 – Die Botschaft der Republik Aserbaidschan in Deutschland hat anlässlich des Unabhängigkeitstags zu einem festlichen Empfang in das Aserbaidschanische Kulturzentrum in Berlin eingeladen.
An der Veranstaltung nahmen rund 400 Gäste teil, darunter hochrangige Vertreter des Auswärtigen Amts, Mitglieder des Deutschen Bundestages, Botschafter zahlreicher Staaten sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien.
Nach den Nationalhymnen Aserbaidschans und Deutschlands, gespielt von einem Ensemble der Berliner Symphoniker, begrüßte Botschafter S.E. Nasimi Aghayev die Gäste. In seiner Ansprache erinnerte er an die Gründung der Aserbaidschanischen Demokratischen Republik am 28. Mai 1918 als erste parlamentarische und säkulare Republik in der muslimischen Welt.
Botschafter Aghayev betonte die Entwicklung Aserbaidschans zu einem starken und international angesehenen Staat sowie die strategische Rolle des Landes als Brücke zwischen Europa und Asien. Zugleich hob er die dynamische Entwicklung der deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen hervor.
Mit Blick auf die Entwicklungen im Südkaukasus sprach der Botschafter von einer „neuen Realität“, die schrittweise durch Dialog und Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Armenien entstehe. Als Zeichen wachsender Vertrauensbildung verwies er auf den Warenverkehr zwischen beiden Ländern und betonte die Bedeutung eines nachhaltigen Friedens für die Region.
Botschafter Christoph Israng, Leiter der Europaabteilung im Auswärtigen Amt, übermittelte die Glückwünsche des deutschen Außenministers Johann Wadephul zum Unabhängigkeitstag Aserbaidschans. Er würdigte die guten bilateralen Beziehungen sowie die Bedeutung Aserbaidschans für Stabilität und Zusammenarbeit im Südkaukasus.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Jazzgruppe „Caucasian Consort“. Der Empfang klang mit Spezialitäten der aserbaidschanischen Küche aus.