DGB Berlin-Brandenburg

DGB Berlin-Brandenburg Hier schreibt der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Berlin-Brandenburg.

Wir machen uns stark für eine solidarische Gesellschaft und sind die politische Stimme unserer acht Mitgliedsgewerkschaften: IG Metall, ver.di, IG BAU, IG BCE, NGG, GdP, EVG, GEW Verantwortlich
DGB Berlin-Brandenburg
Keithstraße 1
10787 Berlin

NETIQUETTE: Bitte beachtet beim Kommentieren die Kommentarrichtlinien für eine respektvolle Online-Kommunikation: https://www.dgb.de/themen/++co++8dccf18c-f988-11e9-8982-52540088cada

In Sachsen-Anhalt haben knapp die Hälfte der Menschen, die sich an der gestrigen Landtagswahl beteiligt haben, ihre Stim...
07/09/2026

In Sachsen-Anhalt haben knapp die Hälfte der Menschen, die sich an der gestrigen Landtagswahl beteiligt haben, ihre Stimme der AfD gegeben - einer rechtsextremen Partei, die Politik für die Reichen und gegen Innovation und Zukunftsarbeitsplätze macht; die migrantische, queere und behinderte Menschen sowie ihren politischen und gesellschaftlichen Gegnern klare Kampfansagen macht; einer Partei, die die Demokratie nutzt, um sie zu schwächen.

"Rechtsextremisten das Land zu überlassen, ist keine Option!", sagt unser Kollege Ernesto Harder. Er ist Vorsitzender des DGB-Bezirks, in dem Sachsen-Anhalt liegt. Katrin Skirlo, Landesleiterin des DGB Sachsen-Anhalt, unterstreicht: „Die Wahl ist eine Bewährungsprobe für die wehrhafte Demokratie in unserem Land. Sie zeigt, wie stark die gesellschaftlichen Spannungen sind und wie groß die Aufgabe für alle demokratischen Kräfte bleibt, die Würde, Sicherheit und Teilhabe aller Menschen zu schützen. Wir bleiben die starke Stimme der Beschäftigten: für Gute Arbeit, Mitbestimmung, soziale Sicherheit und Demokratie.“

Auch in Berlin und Brandenburg machen wir uns im DGB gemeinsam gerade und stehen fest und solidarisch an der Seite unserer Kolleg*innen in Sachsen-Anhalt. Wir machen uns stark für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit für alle Menschen in diesem Land. Heute und jeden Tag.

Die Mieten in Berlin fressen unsere Einkommen auf und steigen immer weiter. Wir fordern deshalb: 🏠 Mieten begrenzen: sec...
06/09/2026

Die Mieten in Berlin fressen unsere Einkommen auf und steigen immer weiter. Wir fordern deshalb:
🏠 Mieten begrenzen: sechsjähriger Mietenstopp, starke Mietpreisbremse, Kappungsgrenze.
🏠 Mieter*innen schützen: Milieuschutz, Umwandlungsschutz, konsequentes Vorgehen gegen Mietwucher und Verdrängung.
🏠 Gemeinwohlorientiert bauen: deutlich mehr öffentlicher und sozialer Wohnungsbau.
🏠 Wohnungen dauerhaft dem Renditedruck entziehen: starke landeseigene Unternehmen, Wohnungsgemeinnützigkeit, soziale Bodenpolitik und ggf. Vergesellschaftung.
🏠 Beschäftigtenwohnen schaffen: Werkswohnungen und insbesondere Azubi-Werke.
🏠 Private Eigentümer regulieren: soziale Verpflichtungen, Transparenz durch Mietenkataster sowie wirksame Kontrolle und Sanktionen.

Mit der diesjährigen Lausitzkonferenz haben DGB Sachsen, DGB Berlin-Brandenburg und revierWENDE in der Region einen Nerv...
01/09/2026

Mit der diesjährigen Lausitzkonferenz haben DGB Sachsen, DGB Berlin-Brandenburg und revierWENDE in der Region einen Nerv getroffen: Selten haben so viele Menschen an diesem etablierten gewerkschaftlichen Austausch über die Herausforderungen des Strukturwandels teilgenommen wie in diesem Jahr in Hoyerswerda.

Betriebs- und Personalräte diskutierten mit Expert*innen und Entscheider*innen aus Politik, Verwaltung, Projekten und Initiativen unter dem Motto "Anpacken für Gute Arbeit" über die Gestaltung des Wandels in der Lausitz, tauschten sich aus über Chancen, Risiken und Best-Practice, vernetzten sich miteinander.

Und sie forderten von den anwesenden Politikern aus Bund und Ländern Antworten ein auf die drängenden Fragen: Wie geht es weiter? Wie sichern wir gute, tarifgebundene, mitbestimmte Arbeitsplätze mit Zukunft in unserer Region? Nicht auf alle Fragen gab es darauf handfeste Antworten, nicht immer wurde eine klare Strategie deutlich.

Doch Fakt ist: Der Wandel geschieht heute schon – in den Betrieben, vorangebracht von engagierten Kolleg*innen, die sich jeden Tag ins Zeug legen, damit Gute Arbeit in der Lausitz Zukunft hat.

Fotos: © Christiane Schleifenbaum

In den letzten 10 Jahren sind die Angebotsmieten in Berlin um 77 Prozent gestiegen. Wer eine neue Wohnung sucht, findet ...
01/09/2026

In den letzten 10 Jahren sind die Angebotsmieten in Berlin um 77 Prozent gestiegen. Wer eine neue Wohnung sucht, findet praktisch keine bezahlbare Wohnung mehr. Auch im Bestand kostet eine Wohnung immer mehr.

Wir rufen deshalb auf zur Mietendemo
📅 am 5.9.
⏰ um 13 Uhr
🎯 am Roten Rathaus.

📣 Komm mit auf die Straße! Bring deine Familie, deine Nachbar*innen und Freund*innen mit!

Wir fordern:
👉 Den öffentlichen Wohnungsbau massiv ausweiten
👉 Soziale Vorgaben für die Landeseigenen Wohnungsunternehmen
👉 Den Mieterschutz stärken
👉 Einen Mietenstopp einführen
👉 Große private Wohnungsunternehmen in die Pflicht nehmen
👉 Den Vergesellschaftungsvolksentscheid umsetzen

🫵 Hilf mit, dass wir am Samstag mit vielen Menschen für bezahlbare Mieten auf der Straße sind. Teile und like diesen Beitrag, sage allen deinen Nachbar*innen und Freund*innen Bescheid und bringe deine Familie mit zur Demo! 💪

Mehr Infos: https://www.mietenwahnsinn.info/

Zeit für eine neue Runde unserer DGB-Wahlarena! Denn am 20. September wird in Berlin das Abgeordnetenhaus neu gewählt. W...
27/08/2026

Zeit für eine neue Runde unserer DGB-Wahlarena! Denn am 20. September wird in Berlin das Abgeordnetenhaus neu gewählt. Wir wollen wissen, was die Parteien für Gute Arbeit, faire Löhne, Mitbestimmung und ein soziales, solidarisches und bezahlbares Berlin und dessen Bewohner*innen tun wollen.

Deshalb laden wir die Spitzenkandidat*innen Elif Eralp (Die Linke), Stefan Evers (CDU), Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen) und Steffen Krach (SPD) zu uns ins Hans-Böckler-Haus zur Wahlarena ein auf eine Runde "Mensch, wähl doch mal!". Außerdem stellen die vier Kandidat*innen sich auch deinen Fragen.

Was, wann, wo?

🎲 DGB-Wahlarena zur Berliner Abgeordnetenhauswahl
📅 Freitag, 4. September 2026
⏰ 18-20 Uhr
🎯 Hans-Böckler-Haus
Keithstraße 1
10787 Berlin

Sag ein paar Freund*innen Bescheid, meldet euch jetzt noch an und seid am 4.9. dabei: 🔗 https://berlin-brandenburg.dgb.de/wahlarena
❗️ Ohne Anmeldung ist leider keine Teilnahme möglich. ❗️

ℹ️ Wir haben uns übrigens auch schon die Wahlprogramme angeschaut und mit unseren gewerkschaftlichen Forderungen verglichen. Die Übersicht, welche Partei für welche unserer Forderungen steht, gibt's hier: https://berlin-brandenburg.dgb.de/berlinwahl26/

🚨 Die Bundesregierung plant Einschnitte in die soziale Sicherung in einem noch nie dagewesenen Ausmaß: sinkende Rentenle...
12/08/2026

🚨 Die Bundesregierung plant Einschnitte in die soziale Sicherung in einem noch nie dagewesenen Ausmaß: sinkende Rentenleistungen, steigende Pflegekosten, Kürzungen bei der Gesundheitsversorgung, Debatten über längere Arbeitszeiten.
Was politisch als "Reform" bezeichnet wird, bedeutet für viele Beschäftigte: weniger Sicherheit und mehr Belastung.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen deshalb zu bundesweiten Kundgebungen auf. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbänden, Religionsgemeinschaften und weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen gehen wir auch in Berlin auf die Straße - für den Erhalt eines gerechten Sozialstaats.

Unter dem Motto Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente machen wir deutlich, dass wir diesen Weg nicht mitgehen, sondern bessere Ideen haben: Für die Menschen und für mehr Gerechtigkeit. Zugleich richten wir uns an die Berliner Politik, die kurz nach den Abgeordnetenhauswahlen um den Kurs für die Zukunft ringt. Wir haben was dazu zu sagen und werden unsere Forderungen auf die Straße tragen. Ein starker Sozialstaat lebt von Solidarität. Er verbindet die Generationen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sorgt dafür, dass niemand allein gelassen wird.

📣 Sei dabei! Je mehr Menschen kommen, desto größer die Wirkung.

ℹ️ Alle Infos zum bundesweiten Aktionstag findest du hier:
https://www.dgb.de/mitmachen/kampagnen/aktionstag-sozialstaat/
und speziell für die Berliner Demo unter dem Link in unserem Profil.

Spargel, Gurken, Erdbeeren & Co.: Sonderkulturen, die von Hand geerntet werden – zumeist von Wanderarbeiter*innen, die a...
11/08/2026

Spargel, Gurken, Erdbeeren & Co.: Sonderkulturen, die von Hand geerntet werden – zumeist von Wanderarbeiter*innen, die als Saisonkräfte nach Brandenburg kommen, meist aus Ost- und Südosteuropa. Viele von ihnen sprechen kein Deutsch, kennen ihre Rechte nicht und leben und arbeiten teils unter kritikwürdigen Bedingungen.

Jeden Sommer besichtigt der DGB Berlin-Brandenburg gemeinsam mit den Kolleginnen von Faire Mobilität , Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg , IG BAU und European Migrant Workers Union Landwirtschaftsbetriebe in Brandenburg. Wir sehen uns die Unterkünfte an, sprechen mit den Arbeiter*innen und beraten sie zu ihrem Arbeitsvertag oder Lohn.

Dieses Mal waren wir in einem Betrieb bei der Gurkenernte und in einem anderen bei der Heidelbeerernte. Beides harte körperliche Arbeit, wobei grade bei den Heidelbeeren überwiegend Frauen arbeiten. Insgesamt haben wir Verbesserungen bei der Unterbringung im Vergleich zum letzten Jahr festgestellt, ein großer Teil der Beschäftigten kommt seit vielen Jahren wieder. Auch scheinen die Kenntnisse über Arbeitsbedingungen und Lohn besser geworden zu sein. Dennoch bleiben Punkte zu beanstanden: ob es die Herde und Waschmaschinen vor der Tür der Baracke sind, der Zustand der sanitären Anlagen oder fehlende Arbeitsutensilien – es ist gut, wenn wir immer wieder ein Auge auf die Arbeitsbedingungen im Brandenburger Feld achten.

Denn es bleibt dabei: Auch Wanderarbeiter*innen haben Rechte. Und wenn die nicht eingehalten werden, also Mindestlohn, Arbeits- und Gesundheitsschutz mangelhaft sind, dann müssen die Landwirtschaftsbetriebe auch Konsequenzen fürchten. Zum Beispiel durch Bußgelder der Arbeitsschutzbehörde. Oder auch mittels der sozialen Konditionalität in der EU-Agrarförderung: Wer Steuergelder (also Unternehmensförderung) erhält, muss Arbeits- und Sozialstandards einhalten – ein wichtiges Instrument, das gestärkt und weiterentwickelt werden muss.

🏠 Unser Berlin, das sollte eine Stadt sein, in der Menschen von ihrer Arbeit gut leben und bezahlbar wohnen können.Doch ...
05/08/2026

🏠 Unser Berlin, das sollte eine Stadt sein, in der Menschen von ihrer Arbeit gut leben und bezahlbar wohnen können.

Doch immer mehr vom Lohn geht für die Miete drauf, jede Tariferhöhung wird von steigenden Mieten aufgefressen. Wohnen ist zum Renditeobjekt geworden und damit zur zentralen Frage sozialer Gerechtigkeit.

Berlin braucht mehr als immer neue Konkurrenz um zu wenige bezahlbare Wohnungen. Beschäftigte, Familien, Auszubildende, Erwerbslose, Rentner*innen, Wohnungslose und Geflüchtete dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Die Lösung heißt: mehr bezahlbarer Wohnraum für alle, die ihn brauchen.

Deshalb fordern wir:

🏗️ Mehr bezahlbare Wohnungen, die dauerhaft dem Renditedruck entzogen sind:
Berlin muss seine landeseigenen Wohnungsunternehmen stärken sowie die Genossenschaften stärker unterstützen. Diese Akteure handeln langfristig, sie müssen deshalb den Großteil der neuen Wohnungen bauen, unter anderem mehr als 5.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr.

🌱 Öffentlichen Boden sichern – für bezahlbares Wohnen statt Spekulation:
Boden ist nicht vermehrbar. Berlin darf deshalb landeseigene Grundstücke nicht aus der Hand geben. Das Land muss Boden ankaufen und bevorraten, ihn für gemeinwohlorientierten Wohnungsbau nutzen und ihn den landeseigenen Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften und sozialen Trägern zu fairen Bedingungen bereitstellen.

👷 Öffentliches Geld nur mit guter Arbeit.
Wer mit öffentlichen Aufträgen Wohnungen baut, muss Tariflöhne zahlen und für gute und sichere Arbeitsbedingungen sorgen. Bezahlbares Wohnen darf nicht auf Lohndumping beruhen. Das Berliner Ausschreibung- und Vergabegesetz sieht das vor, es muss aber auch umgesetzt und die Einhaltung überprüft werden.

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat sich seine   verdient. Gerade in belastenden Berufen sind viele Beschäftigte froh, wenn...
04/08/2026

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat sich seine verdient. Gerade in belastenden Berufen sind viele Beschäftigte froh, wenn sie überhaupt bis Anfang 60 arbeiten können.

Deshalb unterstützen wir die Initiative der ostdeutschen Ministerpräsidenten.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen begrüßt die klare Positionierung der ostdeutschen Ministerpräsidenten in der Rentendebatte.

Du jobbst in den Ferien? Viel Spaß, viel Erfolg!  🎉  Wir haben zusammen mit unserer DGB-Jugend Berlin-Brandenburg hier e...
14/07/2026

Du jobbst in den Ferien? Viel Spaß, viel Erfolg! 🎉 Wir haben zusammen mit unserer DGB-Jugend Berlin-Brandenburg hier ein paar Infos für dich zusammengestellt, worauf du als Schüler*in beim Jobben achten solltest.

Du willst das alles in Ruhe nachlesen? Alle Infos gibt es ausführlich auch noch mal unter dem Link in unserem Profi oder hier: https://berlin-brandenburg.dgb.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/start-in-die-sommerferien-die-wichtigsten-tipps-und-regeln-fuer-den-ferienjob/

Adresse

Keithstraße 1
Berlin
10787

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von DGB Berlin-Brandenburg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen