08/05/2023
"Kaum im Amt gönnt sich der neue Berliner Senat aus CDU und SPD für sich und seine engsten Mitarbeiter eine Personal- und Finanzspritze. Die Büroleitungen der Senatorinnen und Senatoren sollen deutlich besser bezahlt werden als ihre Vorgänger. Die Staatssekretäre in den Ressorts erhalten eine zusätzliche Sekretariatsstelle und in der Senatskanzlei wird eine zusätzliche Leitungsstelle geschaffen. Das geht aus einer Senatsvorlage vor, die Finanzsenator Stefan Evers (CDU) unmittelbar nach Amtsantritt vorgelegt hat und die am kommenden Dienstag beschlossen werden soll. „Zur Professionalisierung der Strukturen und Anpassung an die personellen Erfordernisse ist eine aktualisierte Beschlusslage des Senats herbeizuführen“, heiß es zur Begründung des Stellen- und Finanzzuwachses offiziell. Demnach sollen die Büroleiter künftig als „Leiter oder Leiterin Leitungsstab“ nach der Besoldungsstufe besoldet werden. Das bedeutet ein Grundgehalt in Höhe von brutto 8301,14 Euro ohne Zulagen. Die Stellen sind aber befristet und an die Amtszeit des Senatsmitglieds gekoppelt. Bisher wurden Büroleiter nach E15 bezahlt, das sind je nach Erfahrungsstufe 5017 bis 7144 Euro brutto im Monat."
Wie kann man sich nur so hart (auf Kosten der Steuerzahler*innen) gönnen?
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