20/06/2024
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Sidonie Adlersburg war ein Sinti-Mädchen, das 1933 in Wien geboren wurde und von der Familie Breirather in der österreichischen Stadt Steyr adoptiert wurde. Ihr vollständiger Name war Sidonie Adlersburg, und sie wurde später zum Symbol für die Verfolgung der Roma und Sinti während des Nationalsozialismus.
Die Geschichte von Sidonie Adlersburg ist besonders tragisch. Nachdem sie von ihrer Adoptivfamilie liebevoll aufgenommen und großgezogen worden war, wurde sie 1943 von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer ethnischen Herkunft aus ihrer Familie gerissen und nach Auschwitz deportiert. Trotz der Bemühungen ihrer Adoptiveltern, sie zu retten und die Behörden davon zu überzeugen, dass sie ihr Kind sei, konnte Sidonie nicht gerettet werden. Sie starb im Vernichtungslager Auschwitz.
Ihre Geschichte wurde später durch das Buch "Sidonie" von Erich Hackl bekannt, das 1989 veröffentlicht wurde. Hackl, ein österreichischer Schriftsteller, der für seine Werke, die auf realen Begebenheiten basieren, bekannt ist, beschreibt in diesem Buch das Leben und das tragische Schicksal von Sidonie Adlersburg. Das Buch ist eine eindringliche Darstellung der Grausamkeiten des NS-Regimes und ein bewegendes Zeugnis für die Opfer des Holocausts.
Sidonie Adlersburg mit ihre Lieblingspuppe im Alter von etwa drei Jahren (Foto: Nachlass Familie Breirather/Archiv DokuZ)Familie Breirather mit Sidonie Adlersburg (vorne rechts) und Freunden, um 1942 (Foto: Nachlass Familie Breirather/Archiv DokuZ)Sidonie wurde im Zugangsbuch des „Zigeunerlagers.....