11/06/2026
Einigkeit über dringenden Reformbedarf. Koalition in Verantwortung für politische Entscheidungen.
Die Einsicht in die Notwendigkeit tiefgreifender wirtschaftspolitischer Reformen hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Koalitionsausschuss geeint, gleichwohl gehen die Vorstellungen über den richtigen Weg durchaus weiter auseinander. Die Koalitionspartner stünden nun in der Verantwortung, dieses gemeinsame Reformverständnis noch vor der Sommerpause in politische Entscheidungen zu überführen, welche Betriebe und Beschäftigte spürbar entlasteten.
„Zunächst ist wichtig festzuhalten, dass allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Runde die Notwendigkeit tiefgreifender wirtschaftspolitischer Reformen bewusst ist, auch wenn über die notwendigen Maßnahmen nach wie vor unterschiedliche Sichtweisen bestehen. Deutschland braucht wieder mehr wirtschaftliche Dynamik. Dafür müssen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und die Zukunftsfähigkeit der Betriebe in den Mittelpunkt politischen Handelns rücken. Nur so können sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze erhalten und neue Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung geschaffen werden“, betonte Handwerkspräsident Jörg Dittrich.
Für das Handwerk bleibe insbesondere die Reform der sozialen Sicherungssysteme mit einer spürbaren Verringerung der Lohnzusatzkosten zentral. Nur wenn Arbeit bezahlbar bleibe, könnten Betriebe investieren, Beschäftigung sichern und handwerkliche Leistungen für ihre Kundinnen und Kunden zu vertretbaren Preisen anbieten.
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