Jan Richter

Jan Richter 🏅 Heimathafen:
✊️ Vorstandsbüro Die Linke im Bundestag
💯 Ahoi Mitbestimmung!

Der Streik ist beendet. Der Kampf gegen die Zwei-Klassen-Belegschaft geht weiter. Lesenswertes Interview bei der BAG Bet...
04/08/2026

Der Streik ist beendet. Der Kampf gegen die Zwei-Klassen-Belegschaft geht weiter. Lesenswertes Interview bei der BAG Betrieb & Gewerkschaft über den Tarifabschluss bei den Vivantes-Töchtern und die politischen Aufgaben, die bleiben. ▶ https://gleft.de/6Ip

Lesenswerte Analyse von Benjamin Pestieau (PTB) zur Krise der europäischen Autoindustrie. Fun Fact: Er gehört in seiner ...
24/07/2026

Lesenswerte Analyse von Benjamin Pestieau (PTB) zur Krise der europäischen Autoindustrie. Fun Fact: Er gehört in seiner Partei zur Gewerkschaftskoordination „Wereld van de Arbeid“ – Welt der Arbeit. Ein Begriff, mit dem ich viel verbinde. 😉✊🚩

Eine BAG lebt von ihren Landesarbeitsgemeinschaften – aber auch von aktiven AG'en in Städten oder gar Betrieben. Die "AG...
21/07/2026

Eine BAG lebt von ihren Landesarbeitsgemeinschaften – aber auch von aktiven AG'en in Städten oder gar Betrieben. Die "AG Betrieb & Gewerkschaft in der EVG" macht vor, wie linke Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ihre Stimme in die Debatte einbringen. Ein starkes Signal. ✊

Gewerkschaften kämpfen für gute Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und einen starken Sozialstaat. Deshalb gehört auch die...
13/07/2026

Gewerkschaften kämpfen für gute Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und einen starken Sozialstaat. Deshalb gehört auch die Frage nach den Folgen von Aufrüstung und Militarisierung für Beschäftigte in die gewerkschaftliche Debatte. Lesenswert, der neue Beitrag von Ulrike Eifler 👉 https://gleft.de/6Hx 💯💜

Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels sein.Doch genau in diese Richtung steuert die Bundesregierung mit ihrer GKV-...
10/07/2026

Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels sein.

Doch genau in diese Richtung steuert die Bundesregierung mit ihrer GKV-Reform. Höhere Zuzahlungen, zusätzliche Belastungen für Familien und Einschnitte bei der Versorgung treffen diejenigen, die auf eine starke gesetzliche Krankenversicherung angewiesen sind. Gleichzeitig verzichtet die Koalition darauf, die Pharmaindustrie stärker an den Kosten zu beteiligen.

Das ist kein Naturgesetz. Es ist eine bewusste politische Entscheidung - und deshalb kann sie auch politisch verändert werden.

Wir halten dagegen: mit einer solidarischen Bürgerversicherung, in die alle einzahlen - auch Beamte, Abgeordnete und Menschen mit hohen Einkommen. Wer mehr verdient, muss auch mehr beitragen. So finanzieren wir eine gute Gesundheitsversorgung, statt die Versicherten immer weiter zur Kasse zu bitten. Gesundheit darf kein Luxus sein.

Für höhere Löhne und gute Arbeit zu kämpfen, ist die Aufgabe von Gewerkschaften. Aber der Gesetzgeber entscheidet über d...
03/07/2026

Für höhere Löhne und gute Arbeit zu kämpfen, ist die Aufgabe von Gewerkschaften. Aber der Gesetzgeber entscheidet über den politischen Ordnungsrahmen, in dem diese Kämpfe stattfinden. Er kann dafür sorgen, dass Beschäftigte leichter oder schwerer für ihre Interessen eintreten können. Deshalb müssen Gewerkschaften auch diese Rahmenbedingungen verteidigen.

Vor diesem Hintergrund finde ich, dass die lobenden Worte der DGB-Vorsitzenden zum Reformpaket der Bundesregierung das falsche Signal aussenden. Die Ausweitung sachgrundloser Befristungen, längere Arbeitszeiten und Angriffe auf den Sozialstaat lassen keinen „ernsthaften Willen, die großen Herausforderungen wirklich anzupacken“ erkennen.

Dieses Reformpaket ist ein Frontalangriff auf Arbeitnehmerrechte und soziale Sicherheit. Es verschlechtert nicht nur die Lebensbedingungen vieler Menschen, sondern erschwert es Beschäftigten zudem, sich gemeinsam zu organisieren und für ihre Interessen einzutreten.

Die Stärke der Gewerkschaften erwächst nicht aus wohlwollenden Worten gegenüber Regierungen. Sie erwächst aus ihren Mitgliedern. Aus Kolleginnen und Kollegen, die sich organisieren und gemeinsam Druck machen. Auf diese Kraft sollten wir gerade jetzt setzen.

Union und SPD machen dort weiter, wo die Agenda 2010 aufgehört hat: Sie stärken die Macht der Arbeitgeber - zulasten der...
02/07/2026

Union und SPD machen dort weiter, wo die Agenda 2010 aufgehört hat: Sie stärken die Macht der Arbeitgeber - zulasten derer, die arbeiten.

Einer ihrer Vorschläge ist ein Frontalangriff auf Millionen Beschäftigte: Sachgrundlose Befristungen sollen künftig bis zu vier Jahre möglich sein und statt bisher dreimal gleich sechsmal verlängert werden können.

Man muss sich klarmachen: Menschen sollen jahrelang arbeiten, ohne zu wissen, ob sie in wenigen Monaten überhaupt noch einen Arbeitsplatz haben. Wer in dieser Unsicherheit lebt, überlegt sich zweimal, ob er Missstände anspricht, den Betriebsrat unterstützt oder streikt. Ein Arbeitsvertrag auf Zeit verändert das ganze Leben. Man gründet später eine Familie, kauft später eine Wohnung und hält die Klappe.

Genau das ist gewollt. Befristungen sind kein neutrales Instrument der Personalpolitik, sondern ein Machtinstrument. Sie disziplinieren Beschäftigte, spalten Belegschaften und sichern die Macht der Arbeitgeber.

Seit den Hartz-Gesetzen verschieben Bundesregierungen das Kräfteverhältnis zwischen Kapital und Arbeit Schritt für Schritt zugunsten der Kapitalseite. Tarifbindung und gewerkschaftliche Stärke gehen seit Jahren zurück - nicht zufällig. Wer Beschäftigte dauerhaft in Unsicherheit hält, erschwert ihre Organisierung und schwächt ihre kollektive Gegenmacht. Genau deshalb sind Befristungen für Arbeitgeber so attraktiv.

Der Wunsch der Kapitalseite nach grenzenloser Flexibilität endet dort, wo das Bedürfnis von Millionen Beschäftigten nach Sicherheit beginnt.

Seit fast 30 Jahren regiert die SPD mit kurzen Unterbrechungen im Bund. In dieser Zeit wurden Arbeitnehmerrechte geschleift, der Niedriglohnsektor ausgeweitet, die Tarifbindung geschwächt und die Macht der Gewerkschaften zurückgedrängt. Statt den Kurs zu ändern, macht die SPD weiter. Wieder einmal stellt sich die Frage: Was ist der Mehrwert für abhängig Beschäftigte, wenn die SPD regiert?

Die SPD ist überflüssig geworden. Neoliberale Politik macht die Union auch ohne sie. Für die Interessen der Beschäftigten gibt es längst Die Linke.

In der Mai-Ausgabe von   war nur Platz, um die Kontaktstelle Gewerkschaften vorzustellen. Für die Homepage habe ich den ...
25/06/2026

In der Mai-Ausgabe von war nur Platz, um die Kontaktstelle Gewerkschaften vorzustellen. Für die Homepage habe ich den Beitrag erweitert und die politische Idee dahinter aufgeschrieben. Klassenpolitik braucht Verbindung. Mein Beitrag für die BAG Betrieb & Gewerkschaft.

Sozialer Fortschritt wird nicht gewährt, sondern erkämpft.

Wo Menschen sich zusammenschließen, entsteht die Gegenmacht, die reale Verbesserungen durchsetzen kann. Deshalb sind starke Gewerkschaften unverzichtbar. Und deshalb braucht es auch politische Verbindungen zwischen den Kämpfen in den Betrieben und den Debatten im Parlament.

Die Kontaktstelle Gewerkschaften der Bundestagsfraktion soll genau dazu beitragen. Sie greift Konflikte und Forderungen aus der Arbeitswelt auf, trägt sie in die parlamentarische Arbeit und vermittelt politische Impulse zurück in die Gewerkschaften. Warum ihre Wiedereinrichtung mehr ist als eine organisatorische Entscheidung und weshalb Klassenpolitik Verbindung braucht, beschreibt Jan Richter in dem Beitrag.

✊ Brücke zwischen Betrieb und Parlament.

Der Beitrag erschien ursprünglich in kürzerer Form in der WELT DER ARBEIT. Für die Veröffentlichung auf der Homepage wurde er erweitert und um die politische Idee hinter der Kontaktstelle ergänzt.

🔗 Link: https://betriebundgewerkschaft.de/aus-dem-bundestag/2026/06/brucke-zwischen-betrieb-und-parlament/

Union und SPD reden über Die Linke.Die Linke redet über die Rente.Eine Frage der Prioritäten.
24/06/2026

Union und SPD reden über Die Linke.
Die Linke redet über die Rente.
Eine Frage der Prioritäten.

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