Rosa-Luxemburg-Stiftung

Rosa-Luxemburg-Stiftung Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in Deutschland. Sie steht der Partei DIE LINKE nahe.

[de] Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der sechs parteinahen politischen Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland. Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die politische Bildung. Die Stiftung fördert mit ihrer Arbeit eine kritische Gesellschaftsanalyse (http://ifg.rosalux.de/), progressive kulturelle Ansätze sowie die Vernetzung emanzipatorischer Akteure. Sie agiert international im Feld der En

twicklungszusammenarbeit und des gleichberechtigten Dialogs (http://www.rosalux.de/internationale-politik.html) und dokumentiert mit Hilfe des Archivs des demokratischen Sozialismus (http://www.rosalux.de/archiv/archiv-und-bibliothek.html) wichtige Ergebnisse linker Politik. Darüber hinaus fördert sie im Rahmen ihres Studienwerks den wissenschaftlichen Nachwuchs mit Stipendien (
http://www.rosalux.de/studienwerk).


[en] The Rosa Luxemburg Foundation is one of the largest political education institutions in Germany today and we are committed to the mainstream ideology of democratic socialism. We are a globally acting foundation is a nationwide political education organisation, a discussion forum for critical thought and political alternatives as well a research facility for progressive social analysis. Our page in English: http://www.facebook.com/rosaluxglobal/

Fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika: In der Regenbogennation geht die Xenophobie um, während andere afrikanische Lände...
05/09/2026

Fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika: In der Regenbogennation geht die Xenophobie um, während andere afrikanische Länder die Solidarität aus Zeiten der Apartheid beschwören.

Nach Angaben der Regierung von Mosambik sind sieben ihrer Staatsbürger*innen bei Pogromen in Mossel Bay, etwa 380 Kilometer östlich von Kapstadt, ums Leben gekommen. Aus Sorge um das Leben ihrer Staatsangehörigen haben mindestens sechs afrikanische Länder mit der Evakuierung ihrer Bürger*innen begonnen, darunter Mosambik, Malawi, Nigeria, Ghana und die Demokratische Republik Kongo (DRK).

👉 Die ganze Analyse kostenlos auf unserer Webseite lesen: https://www.rosalux.de/news/id/55104/fremdenfeindliche-gewalt-in-suedafrika

Was verändert sich unter Peter Magyar in Ungarn tatsächlich? Es ist nun drei Monate her, seit Péter Magyar nach einem er...
03/09/2026

Was verändert sich unter Peter Magyar in Ungarn tatsächlich?

Es ist nun drei Monate her, seit Péter Magyar nach einem erdrutschartigen Wahlsieg am 13. April 2026 seine Regierung in Ungarn gebildet hat. Er besiegte die rechtsextreme Fidesz-Partei von Viktor Orbán, die Ungarn 16 Jahre lang ununterbrochen regiert hatte und während des größten Teils dieser Zeit über eine Zweidrittelmehrheit im Parlament verfügte.

👉 Eine Bestandesaufnahme nach 100 Tagen im Amt: https://www.rosalux.de/news/id/55129/ungarn-vom-autoritaeren-zum-gewoehnlichen-kapitalismus

„Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Heute vor 80 Jahren gründeten rund 100 Delegierte in der Hamburger Elbschlossbrauere...
02/09/2026

„Alle reden vom Wetter.
Wir nicht.“

Heute vor 80 Jahren gründeten rund 100 Delegierte in der Hamburger Elbschlossbrauerei den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS).

Führende Sozialdemokraten wie Erich Ollenhauer und Kurt Schumacher hatten für den Bund geworben, der als Hochschulorganisation der SPD gedacht war. Doch nach hitzigen Debatten beschloss man, er solle auch Nichtmitgliedern offenstehen.

Der SDS war eine unbequeme Studentenvertretung und verstand sich auch noch sozialistisch, nachdem die SPD sich 1959 im „Godesberger Programm“ vom Marxismus verabschiedet hatte. 1961 kam es zum Eklat: Der SDS wurde per „Unvereinbarkeitsbeschluss“ von der SPD verstoßen.

Wider Willen gehörten die sozialistischen Student*innen fortan zur außerparlamentarischen Opposition. Mit seiner Kritik am Vietnamkrieg und an der großen Koalition wurde der SDS zum Kern eines gesellschaftlichen Aufbruchs, der heute unter der Chiffre „68“ bekannt ist.

Auch innerhalb der Organisation wurde heftig gestritten – so im September 1968, als die Delegierte Sigrid Rüger mit einem Tomatenwurf gegen die männliche Führungsriege Aufmerksamkeit für ein Referat ihrer Genossin Helke Sander erzwang: Es ging um Kindererziehung, Hausarbeit und das politische im Privaten. Es entstand eine neue Welle der Frauenbewegung, die mit Aktionen des zivilen Ungehorsams in die Gesellschaft eingriffen.

Mit der Radikalisierung an den Hochschulen 1967/68 wurde der SDS zur Massenorganisation – und brach 1970 in rivalisierende Strömungen auseinander.

Die SPD hatte unterdessen 1960 mit dem Sozialistischen Hochschulbund (SHB) eine neue Studentenvertretung gegründet. Doch als der SHB sich ebenfalls weiter nach links orientierte, wurden ihm 1972 alle Mittel gestrichen. 1973 übernahmen die Juso-Hochschulgruppen – sie gaben bisher keinen Anlass zum Rauswurf.

👉 Zum Hintergrund hier noch ein Interview mit K.D. Wolf, dem ehemaligen Vorsitzenden des SDS: https://www.rosalux.de/mediathek/media/element/948

Südafrika gegen Elon Musk: In Musks Heimatland regt sich mit "Stop Starlink" Widerstand gegen den reichsten Mann der Wel...
01/09/2026

Südafrika gegen Elon Musk: In Musks Heimatland regt sich mit "Stop Starlink" Widerstand gegen den reichsten Mann der Welt.

Patrick Bond, Elinor Sisulu und Scott Timcke analysieren warum Musk Südafrika – und vielleicht die Welt – so sieht, wie er es tut.

👉 Die ganze Analyse kostenlos auf unserer Webseite: https://www.rosalux.de/news/id/55116/wie-suedafrika-auf-elon-musk-blickt

🗓️ Livestream + Berlin | 5.10.Antifaschistische WirtschaftspolitikIsabella M. Weber diskutiert mit Ines Schwerdtner, And...
31/08/2026

🗓️ Livestream + Berlin | 5.10.

Antifaschistische Wirtschaftspolitik
Isabella M. Weber diskutiert mit Ines Schwerdtner, Andreas Audretsch und Tim Klüssendorf

„Können wir endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?“ – Mit diesem Tweet ging Isabella Weber viral. Jetzt hat die Starökonomin ein Buch darüber geschrieben, das hier zum ersten Mal öffentlich präsentiert wird.

In „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ argumentiert Weber, wie eine Wirtschaftspolitik, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht, den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern könnte. Zentrale Forderungen sind bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, die demokratische Kontrolle der Konzernmacht, und Kooperation statt Nationalismus.

❗ Die Veranstaltung wird auch im Livestream übertragen. Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich.

👉 Veranstaltungswebseite: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XK21B/antifaschistische-wirtschaftspolitik

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag und der Urania Berlin.

Die Auseinandersetzung um die Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) und das Wolhynien-Massaker von 1943 sorgte für ein...
27/08/2026

Die Auseinandersetzung um die Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) und das Wolhynien-Massaker von 1943 sorgte für einen Eklat zwischen Polen und der Ukraine.

Der ukrainische Historiker und Holocaustforscher Petro Dolhanow analysiert die geschichtspolitische Debatte und ihre Instrumentalisierung.

👉 Die ganze Analyse der erinnerungspolitischen Auseinandersetzung und ihrer Instrumentalisierung findest Du auf unserer Webseite: https://www.rosalux.de/news/id/55099/das-wolhynien-massaker-von-1943

Die Umwelt- und Klimakosten der Künstlichen IntelligenzKaum etwas prägt die US-Wirtschaft so stark wie KI. Schätzungen z...
26/08/2026

Die Umwelt- und Klimakosten der Künstlichen Intelligenz

Kaum etwas prägt die US-Wirtschaft so stark wie KI. Schätzungen zufolge gehen zwischen der Hälfte und zwei Dritteln des US-Wirtschaftswachstums auf Investitionen in KI zurück.

In diesem Jahr werden in den USA voraussichtlich rund 800 Milliarden Dollar in KI investiert – das entspricht zwei bis 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und kommt dem US-Verteidigungshaushalt nahe, der bei 2,9 Prozent des BIP liegt.

Das Problem: Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Energie, um ihre Rechenprozesse zu betreiben, sowie Wasser, um ihre Systeme zu kühlen und vor Überhitzung zu schützen.

Studien zufolge könnte der Boom bei KI-Rechenzentren bis 2030 zwischen 24 und 44 Millionen Tonnen CO₂ zusätzlich in die Atmosphäre freisetzen – das wären im Vergleich fünf bis zehn Millionen zusätzliche Autos auf den Straßen der USA. Außerdem würden Rechenzentren dann zwischen 731 und 1.125 Millionen Kubikmeter Wasser verbrauchen. Das entspricht dem jährlichen Wasserbedarf von 6 bis 10 Millionen Menschen in den USA.

Indem die rasante Ausbreitung von KI-Rechenzentren eine bislang kaum sichtbare Infrastruktur ins Bewusstsein rückt, legt sie auch tiefer liegende gesellschaftliche Verhältnisse offen.

👉 Zur Analyse: https://rosalux.nyc/de/the-environment-and-climate-cost-of-artificial-intelligence/

Institutioneller Rassismus ist Realität in diesem Land – dies gilt insbesondere für den Sicherheitsapparat und seine Org...
25/08/2026

Institutioneller Rassismus ist Realität in diesem Land – dies gilt insbesondere für den Sicherheitsapparat und seine Organe, etwa für die Staatsschutzabteilungen in der Polizei und der Justiz.

Der Film „Staatsschutz“ von Faraz Shariat erzählt die Geschichte einer jungen deutsch-asiatischen Staatsanwältin, die den Apparat von innen aufräumen will.

Massimo Perinelli spricht in der neuen -Folge mit dem Filmemacher sowie mit der Nebenklageanwältin Seda Basay-Yildiz über den Rassismus von Behörden und über Möglichkeiten und Grenzen ihrer demokratischen Veränderung.

🎧 Zur neuen ManyPod-Folge: https://www.rosalux.de/manypod

„Verminderung der Bandgeschwindigkeiten, Senkung des Arbeitstempos, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, sechs Wochen Ur...
24/08/2026

„Verminderung der Bandgeschwindigkeiten, Senkung des Arbeitstempos, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, sechs Wochen Urlaub, eine Mark mehr für alle, Wiedereinstellung der Entlassenen, Bezahlung der Streikstunden.“

So lauteten die Forderungen der rund 10.000 Beschäftigten des Kölner Ford-Werks, die Ende August 1973 die Arbeit niederlegten. Es handelte sich um türkeistämmige Arbeitsmigrant*innen, die zu diesem Zeitpunkt ein Drittel der Belegschaft bei Ford ausmachten. Da die IG Metall und der Betriebsrat die Unterstützung verweigert hatten, besetzten die Streikenden die Fabrik und wählten eine eigene Streikleitung.

Der spontane Streik dauerte sieben Tage an und sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Grund für den Unmut der Streikenden war, dass sie bei Ford meist die am schlechtesten bezahlten und gleichzeitig schwersten Arbeiten am Fließband und in der Endmontage ausüben mussten. Auch war ihrer Forderung nach unbezahltem Urlaub nicht entsprochen worden, sodass nun rund 300 türkische Arbeiter, die zu spät aus dem Urlaub zurückgekehrt waren, entlassen werden sollten.

Nachdem manche deutschen Arbeiter zunächst mit den türkeistämmigen Kollegen sympathisiert hatten, distanzierten sie sich zunehmend. Der spontane Streik endete letztlich in einer Niederlage. Gegen die Streikenden gingen Schlägertrupps vor, sogar der Verfassungsschutz schaltete sich ein, Baha Targün, Sprecher des Streikkomitees, wurde in die Türkei ausgewiesen.

Der Streik bei Ford 1973 war der Höhepunkt der bis heute größten Welle unkontrollierter Arbeitskämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik. Im Jahr 1973 nahmen etwa 275.000 Beschäftigte an über 300 nicht genehmigten Streiks teil. Der Ford-Streik war der erste große Arbeitskampf in der BRD, der vorwiegend von Migranten getragen wurde.

23/08/2026

Wie hängen ökonomische Verarmung, Rechtsruck und Männlichkeitskult zusammen?

Die Verachtung alles „Schwachen“ ist eine tragende Säule faschistischer Ideologie. Die rechte Rückbesinnung auf traditionelle, soldatische Männlichkeit ist auch ein Symptom der Militarisierung der Gesellschaft – eine Gesellschaft, die wieder „kriegstüchtig“ werden soll, und dafür geistig und materiell verarmen muss.

🗣 Im Juli sprachen Édouard Louis, Didier Eribon, Eva von Redecker und Amina Aziz darüber, wie queerer Widerstand gegen den Rechtsruck aussehen kann. Mehr denn je brauchen wir Antworten auf den Aufstieg des neuen Faschismus, die Identitäts- und Klassenpolitik zusammendenken.

Adresse

Straße Der Pariser Kommune 8 A
Berlin
10243

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