Rosa-Luxemburg-Stiftung

Rosa-Luxemburg-Stiftung Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in Deutschland. Sie steht der Partei DIE LINKE nahe.

[de] Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der sechs parteinahen politischen Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland. Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die politische Bildung. Die Stiftung fördert mit ihrer Arbeit eine kritische Gesellschaftsanalyse (http://ifg.rosalux.de/), progressive kulturelle Ansätze sowie die Vernetzung emanzipatorischer Akteure. Sie agiert international im Feld der En

twicklungszusammenarbeit und des gleichberechtigten Dialogs (http://www.rosalux.de/internationale-politik.html) und dokumentiert mit Hilfe des Archivs des demokratischen Sozialismus (http://www.rosalux.de/archiv/archiv-und-bibliothek.html) wichtige Ergebnisse linker Politik. Darüber hinaus fördert sie im Rahmen ihres Studienwerks den wissenschaftlichen Nachwuchs mit Stipendien (
http://www.rosalux.de/studienwerk).


[en] The Rosa Luxemburg Foundation is one of the largest political education institutions in Germany today and we are committed to the mainstream ideology of democratic socialism. We are a globally acting foundation is a nationwide political education organisation, a discussion forum for critical thought and political alternatives as well a research facility for progressive social analysis. Our page in English: http://www.facebook.com/rosaluxglobal/

Im Vorfeld der Fußball-WM hat sich in Mexiko der Konflikt zwischen streikenden Lehrkräften und Regierung zugespitzt.Die ...
12/06/2026

Im Vorfeld der Fußball-WM hat sich in Mexiko der Konflikt zwischen streikenden Lehrkräften und Regierung zugespitzt.

Die Gewerkschaften lassen sich bei ihren weiteren Plänen nicht in die Karten schauen. Sie schließen Demonstrationen im direkten Umfeld des Aztekenstadions im Süden der Hauptstadt oder an anderen neuralgischen Punkten der Metropole nicht aus und erhöhen auf diese Weise den Druck auf die Regierung.

👉 Den ganzen Text jetzt kostenlos auf rosalux.de lesen: https://www.rosalux.de/news/id/54908/mexiko-streik-der-lehrerinnen

Bundesweit fehlt jede vierte Pflegekraft, um den aktuellen Pflegebedarf zu decken. Dabei ist der zunehmende Bedarf durch...
11/06/2026

Bundesweit fehlt jede vierte Pflegekraft, um den aktuellen Pflegebedarf zu decken. Dabei ist der zunehmende Bedarf durch den demographischen Wandel noch nicht einberechnet.

Viele Beschäftigte in der Pflege haben sich deshalb in den vergangenen Jahren organisiert und für Entlastung, verbindliche Personalvorgaben und bessere Arbeitsbedingungen gekämpft.

Die von der Bundesregierung geplante Krankenkassen-Reform sei wie ein „Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte“, sagt Franziska Aurich, Krankenpflegerin an der Charité Berlin, im Interview mit Sabine Daams.

👉 Das ganze Interview über die Folgen der geplanten Krankenkassen-Reform und weitere Beiträge aus unserem aktuellen Schwerpunkt „Kampf um den Sozialstaat“ auf https://www.rosalux.de/kampf-um-den-sozialstaat lesen.

Was können wir heute von den großen Sozialprotesten Anfang der 2000er Jahre lernen?Eine Mehrheit der Bevölkerung ist – d...
10/06/2026

Was können wir heute von den großen Sozialprotesten Anfang der 2000er Jahre lernen?

Eine Mehrheit der Bevölkerung ist – damals wie heute – der Meinung, dass die geplanten Reformen der Bundesregierung zum Abbau des Sozialstaats nicht gerecht sind.

👉 Warum es gerade jetzt an die Erfahrungen von 2003 anzuknüpfen gilt, und welche Fehler von damals nicht wiederholt werden dürfen, argumentiert Bernd Riexinger auf https://www.rosalux.de/news/id/54892/die-gewerkschaften-haben-probleme-mit-protesten-wenn-die-spd-regiert

Kein Sport hat eine so globale Verbreitung wie der Fußball, auch über das Spielfeld hinaus. Mit dem Eröffnungsspiel der ...
09/06/2026

Kein Sport hat eine so globale Verbreitung wie der Fußball, auch über das Spielfeld hinaus.

Mit dem Eröffnungsspiel der 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer am 11. Juni 2026 in Mexiko-Stadt beginnt ein Ereignis, das wochenlang und weltweit die Aufmerksamkeit fesseln wird.

👉 Nicole Selmer zeichnet auf https://www.rosalux.de/news/id/54792/fussball-macht-und-widerstaende ausführlich die politische Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften der Männer nach, die auch eine Geschichte der Solidarität und des Widerstands gegen Machtkonzentration, Korruption und Menschenrechtsverletzungen ist.

08/06/2026

In seinem neuen Buch zieht Kohei Saito eine ernüchternde Bilanz unserer Gegenwart: Zentrale ökologische Grundlagen unseres Wohlstands sind bereits zerstört, während autoritäre Kräfte und Kriege weltweit zunehmen. Gleichzeitig stagniert das Wirtschaftswachstum im globalen Norden – ein Zeichen dafür, dass der Kapitalismus an seine Grenzen stößt, zunehmend geprägt von der Macht globaler Techno-Oligarchien.

Ist die Krise eine Chance? Saito widerspricht entschieden. Statt eines Aufbruchs erwartet uns eine Ära chronischer Notlagen: Knappheit, gesellschaftliche Destabilisierung und Naturkatastrophen werden unsere Zukunft prägen – nicht Überfluss, Beschleunigung oder Emanzipation. Vor diesem Hintergrund plädiert Saito dafür, das Ende des Fortschrittsnarrativs anzuerkennen und eine neu gedachte, demokratische Planwirtschaft zu entwickeln, um verbleibende Freiheiten zu sichern.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, diese Diagnose zu diskutieren und gemeinsam über Perspektiven jenseits des Katastrophen-Kapitalismus nachzudenken.
Kohei Saito spricht mit der Klimaaktivistin Carla Reemtsma über die politischen Konsequenzen seiner Analyse sowie über aktuelle Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Kampf für Klimagerechtigkeit.

Zum Autor: Dr. Kohei Saito (*1987) ist Associate Professor für Philosophie an der Universität Tokio. Er promovierte 2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Mitherausgeber der Marx-Engels-Gesamtausgabe. 2018 wurde er mit dem renommierten Isaac-Deutscher-Preis ausgezeichnet, 2020 erhielt er den JSPS-Preis der Japanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften für herausragende junge Forschende. Sein Buch "Systemsturz" wurde ein internationaler Bestseller und verkaufte sich allein in Japan über eine halbe Million Mal.

Zur Gesprächspartnerin: Carla Reemtsma ist Klimaaktivistin und Mitbegründerin von Fridays for Future Deutschland. Sie engagiert sich seit Jahren für Klimagerechtigkeit und bringt eine zentrale Stimme der jungen Klimabewegung in die Diskussion ein.

Fotocredits: Reemtsma (Superbass CC BY-SA 4.0), Saito (Bettina Theuerkauf)

Heute vor 40 Jahren schließt sich der „Hamburger Kessel“. Bereits am Tag zuvor hatte die Polizei Zufahrtswege zu einer g...
08/06/2026

Heute vor 40 Jahren schließt sich der „Hamburger Kessel“. Bereits am Tag zuvor hatte die Polizei Zufahrtswege zu einer geplanten Demo gegen das im Bau befindliche Atomkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein blockiert.

Dagegen will eine Gruppe von Atomkraftgegner*innen protestieren: Etwa 800 Menschen versammeln sich am 8. Juni gegen 12 Uhr auf dem Heiligengeistfeld im Hamburger Stadtteil St. Pauli.

Mit mehreren Hundertschaften kreist die Polizei sie ein. Es wird von anwesenden RAF-Mitgliedern fabuliert. Obwohl schnell klar ist, dass von den Demonstrierenden keine Gewalt ausgeht, müssen sie bis zu 13 Stunden ausharren. Weil die Polizei stundenlang keine Toilettengänge zulässt, müssen sich viele vor aller Augen erleichtern, einige machen sich in die Hosen. Es sind Stunden der Ohnmacht und Erniedrigung.

Erst nachträglich können sich die Eingekesselten vor Gericht wehren. Das erste Urteil fällt im Oktober 1986: Das Hamburger Verwaltungsgericht erklärt den Kessel für rechtswidrig. Ein Jahr später spricht das Landgericht den Opfern ein Schmerzensgeld von je 200 DM zu. Das Strafverfahren gegen die Verantwortlichen zieht sich jedoch hin, Ermittlungen gegen den Hamburger Innensenator Rolf Lange (SPD) werden eingestellt.

Im Januar 1988 wird Anklage gegen die vier verantwortlichen Polizeichefs erhoben, ein Urteil ergeht erst 1991: Sie haben sich der Freiheitsberaubung und Körperverletzung schuldig gemacht. Dennoch müssen die Angeklagten lediglich ein Bußgeld zahlen.

👉 „Die Polizei und ihre Lizenz zur Gewalt“ von Benjamin Derin und Tobias Singelnstein auf https://www.rosalux.de/news/id/54164/die-polizei-und-ihre-lizenz-zur-gewalt lesen.

Die Beherrschten haben gegenüber den Herrschenden einen Vorsprung – epistemisch, ästhetisch, affektiv und normativ. Jene...
07/06/2026

Die Beherrschten haben gegenüber den Herrschenden einen Vorsprung – epistemisch, ästhetisch, affektiv und normativ. Jene mögen zwar reich an Geld und Macht sein, aber ansonsten sind sie arm und führen ein „hässliches, trauriges und gemeines Leben“. So lautet die These von Daniel Loicks Buch „Die Überlegenheit der Unterlegenen“.

Massimo Perinelli spricht mit dem Autor über das situierte Wissen und die transgressive Kraft derjenigen, die von Ausschluss und Ausbeutung betroffen sind. Und darüber, wie diese die Gesellschaft zum Besseren verändert haben in ihren tagtäglichen Anstrengungen, sich gegen alle Widerstände ein möglichst gutes Leben aufzubauen.

Daniel Loick ist Associate Professor für Politische Philosophie und Sozialphilosophie an der Universität Amsterdam. Seine Arbeit verortet sich an der Schnittstelle von Philosophie, Sozialtheorie und Politik und steht in der Tradition der kritischen Theorie. Besonders interessiert er sich für Kritiken der Staatsgewalt (Polizei, Gefängnisse und Grenzen) sowie Politiken der Lebensform. Er lebt und arbeitet in Amsterdam und Frankfurt am Main.

🎧 Hört euch jetzt die neue Folge an: https://www.rosalux.de/mediathek/media/element/2833

06/06/2026

Die Bundesregierung plant den größten Angriff auf den Sozialstaat seit der Agenda 2010, obwohl das wesentliche Problem laut Martyna Linartas woanders liegt: Auf der Einnahmeseite.

Linartas bezieht sich auf den Ökonomen Thomas Piketty, der das World Inequality Lab leitet und dessen Report von 2022 klar macht: "[D]ie Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts [ist] ohne eine erhebliche Umverteilung der Einkommen und Vermögen nicht möglich. Der Aufstieg der modernen Wohlfahrtsstaaten im 20. Jahrhundert, der mit enormen Fortschritten in den Bereichen
Gesundheit, Bildung und Chancen für alle verbunden war, ging mit dem Anstieg steiler progressiver Steuersätze einher […]. Eine ähnliche Entwicklung wird erforderlich sein, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen."

🗣Martyna Linartas ist promovierte Politikwissenschaftlerin und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema sozialen Ungleichheit. Sie hat die Wissensplattform Ungleichheit.info mitgegründet.

📖 Wenn ihr mehr zum Thema Reichtum und Ungleichheit wissen wollt, und warum es sich hier um keine Neiddebatte handelt, dann lest euch das Argumente-Heft "Geld allein macht nicht glücklich!" durch, entweder zum Download auf unserer Website oder kostenlos als Broschüre bestellen!

👉 Den kompletten Talk mit Martyna Linartas aus unserer Buchpremieren-Reihe linksbündig findet ihr auf unserer Website: https://www.rosalux.de/mediathek/media/element/2654

Wie kann q***rer Widerstand gegen den Rechtsruck aussehen? Mehr denn je brauchen wir Antworten auf den Aufstieg des neue...
05/06/2026

Wie kann q***rer Widerstand gegen den Rechtsruck aussehen?

Mehr denn je brauchen wir Antworten auf den Aufstieg des neuen Faschismus – Antworten, die Identitäts- und Klassenpolitik zusammendenken.

Die Schriftsteller Didier Eribon und Édouard Louis beschreiben in ihren Werken eindringlich, wie Erfahrungen von Queerfeindlichkeit, Ausgrenzung und gesellschaftliche Abwertung eng mit ihrer Herkunft aus der französischen Arbeiterklasse verbunden sind. Dabei wird deutlich: Die Möglichkeit, offen und selbstbestimmt q***r zu leben, ist keine Frage individueller Selbstverwirklichung, sondern eine Frage der sozialen, politischen und ökonomischen Verhältnisse, in denen man lebt.

Auch die Philosophin Eva von Redecker hat in den vergangenen Jahren immer wieder auf die tiefen Brüche in einer Klassengesellschaft hingewiesen, die erst von neoliberalen und zunehmend von autoritären Entwicklungen verschärft werden. In ihrem aktuellen Werk zum „neuen Faschismus“ zeigt sie, dass der zunehmende „Drang nach Härte“ nicht am Rand entsteht, sondern aus der Mitte demokratischer Gesellschaften selbst – als Reaktion auf die sozialen Verwerfungen und Unsicherheiten des neoliberalen Zeitalters.

Die Moderation dieses besonderen Abends übernimmt Miriam Davoudvandi. Sie arbeitet als Journalistin, Podcasterin und Autorin. Mit ihrem jüngsten Buch „Das können wir uns nicht leisten“ beschreibt sie die alltäglichen Ausschlüsse, die durch Armut produziert werden.

Eine Kooperationsveranstaltung von Berliner CSD e.V., Helle Panke und Rosa-Luxemburg-Stiftung.

👉 Anmeldung über https://www.rosalux.de/q***rundklasse

Adresse

Straße Der Pariser Kommune 8 A
Berlin
10243

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