Die Koalition der Freien Szene Berlin gründete sich im März 2012 in Berlin, um Ideen für eine neue Kulturpolitik zu entwickeln. Freie Szene - das sind die freien Kunst- und Kulturschaffenden, die rund 95 Prozent der Berliner Kunstszene ausmachen. Sie sind nicht an den Opernhäusern, Theatern, Orchestern oder Museen der Stadt angestellt und partizipieren somit von lediglich 2,5 Prozent des Berliner
Kulturetats. Die freie Szene Berlin sind ausgebildete Künstler_innen und Kulturschaffende, die Berlins Kulturlandschaft bereichern, neue Impulse geben und das vielgerühmte „Flair“ ausmachen! Diese Freie Szene arbeitet selbstbeauftragt und leistet in fragilen Existenzmodellen und unter improvisierten Arbeitsbedingungen Großes in dieser Stadt in den Bereichen Tanz, Literatur, Bildende Kunst, Musik, Schauspiel, neue Medien, Architektur, Design sowie in allen spartenübergreifenden und transdisziplinären Produktionsformaten. Eine Kunstszene, die es trotz ihrer Vielfältigkeit und Autonomie, geschafft hat, zusammen zu finden. Erstmalig hat sich im Frühjahr 2012 in Berlin eine spartenübergreifende Koalition der Freien Szene aller Künste gebildet. Dieser Zusammenschluss hat das Ziel, die gemeinsam erarbeiteten 10 Punkte für eine bessere Förderpolitik zu Gehör zu bringen. Mit der Koalition der Freien Szene hat sich ein eindrucksvoller Verbund gebildet, der nicht mehr gewillt ist, Berlins städte- und kulturpolitische Entwicklung einfach nur hinzunehmen. Mehr Infos unter: www.berlinvisit.org