OLiVe Berlin

OLiVe Berlin Die Offenen Linken Vernetzungstage bieten Workshops und Diskussionen rund um linke Themen. Wir wollen ins Gespräch kommen und uns so besser vernetzen.

Die Offenen Linken Vernetzungstage sollen ein Ort sein an dem Menschen, die sich für linke Themen interessieren, gemeinsam Raum für Diskussionen und Austausch haben. Gemeinsam wollen wir über die bessere Welt diskutieren, uns vernetzen und Tipps und Tricks für unseren politischen Alltag austauschen. Unter dem Motto „Gemeinsam Grenzen überwinden. Gemeinsam Mauern durchbrechen.“ findet die erste OLiVe vom 03. bis zum 05. November in Berlin statt.

04/11/2018

Die diesjährige OLiVe ist heute zu Ende gegangen. Das Wochenende mit neu gewonnenen Ideen, Wissen und Mitstreiter*innen stärkt uns unsere alltäglichen Kämpfe fortzuführen - wir hoffen, euch geht es genauso. Danke, dass ihr da wart und mit uns das Wochenende gestaltet habt! Und ein fettes Danke an alle Referent*innen

Wir haben es in der Hand! Morgens zwar erstmal nur den Kaffee - aber das ist schon mal 'n guter Anfang. Gleich starten d...
03/11/2018

Wir haben es in der Hand! Morgens zwar erstmal nur den Kaffee - aber das ist schon mal 'n guter Anfang.
Gleich starten die ersten Workshops, nachmittags gibt es was zu futtern und die Action Connection. Kommt rum!

02/11/2018

Wir sind bereits am Aufbauen und freuen uns auf den baldigen Beginn der OLiVe. Kommt ab 17 Uhr vorbei! Das komplette Programm findet ihr auf unserem Blog

Programm Freitag 17 Uhr Eröffnung 17.30 – 18 Uhr Begrüßung & Programmvorstellung 18 – 19.30 Uhr Workshopphase I Sexarbeit Das Prinzip Hoffnung – Utopie und Antifaschismus [von Andreas Kemper] Über die Absurdität, dass feministische Solidarität eine Utopie ist… [von Dest-Dan und »Gemei...

Ob Klimawandel, Kohleausstieg, Repression gegen Aktivist*innen im Hambacher Forst, Glyphosat oder die Abholzung des Rege...
01/11/2018

Ob Klimawandel, Kohleausstieg, Repression gegen Aktivist*innen im Hambacher Forst, Glyphosat oder die Abholzung des Regenwaldes. In klima- und umweltpolitischen Themen werden die Konsequenzen der kapitalistischen Verwertungslogik überaus deutlich, doch trotzdem bleibt eine Antwort aus linksradikalen Bewegungen oft aus und das Thema wird wenn überhaupt nur am Rand besprochen. Die Bewegungen, die sich mit diesen wichtigen Themen beschäftigten, werden nur selten besprochen und zwischen den verschiedenen Akteur*innen gibt es oft kaum Austausch. In einem Workshop am Sonntag der OLiVe wollen wir das zumindestens ein klein wenig ändern und in offener Diskussion über linksradikale Perspektiven, Analysen, Probleme und Handlungsoptionen reden.

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen, schrieb der Philosoph Ernst Bloch 1938 im US-amerikanischen Exil als Antwort a...
01/11/2018

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen, schrieb der Philosoph Ernst Bloch 1938 im US-amerikanischen Exil als Antwort auf den raumgreifenden Nationalsozialismus. Damit begründete er sein Prinzip Hoffnung als umfangreiche Philosophie der Konkreten Utopie. Doch welche konkreten Vorstellungen stecken hinter Blochs Philosophie und wie lassen sie sich auf unsere heutigen Lebensrealitäten beziehen? Wir freuen uns sehr dazu Andreas Kemper auf den OLiVe zu begrüßen, welcher gleich zwei Vorträge am Freitag Abend und Samstag Mittag halten wird. Vor dem Hintergrund von Ernst Blochs Metaphysik wird es unter anderem um Utopie, Antifaschismus und eine Kritik an Männlichkeit, sowie um anti-klassistische Selbstorganisierung von Arbeiter*innenkindern gehen.

Da wir in diesem Jahr in der Schule für Erwachsenenbildung (kurz SFE) zu Gast sind, wollen wir euch am Samstag Abend der...
31/10/2018

Da wir in diesem Jahr in der Schule für Erwachsenenbildung (kurz SFE) zu Gast sind, wollen wir euch am Samstag Abend der OLiVe auch den Dokumentarfilm Berlin Rebel High School über die Schule zeigen, denn diese ist anders als andere Schulen. Der Film begleitet die Schüler*innen einer Klasse, die sich auf dem Weg zu ihrem Abitur befinden, und stellt dabei das besondere Konzept der Schule vor. Die SFE wurde 1973 als basisdemokratisches Projekt gegründet, es gibt dort keine*n Direktor*in und keine Noten. Die Lehrer*innen und Angestellten werden von den Schüler*innen selbst bezahlt, und alle zwei Wochen wird über alle Entscheidungen abgestimmt. Das dies nicht immer unproblematisch läuft ist klar, aber dennoch ist der Film eine wunderbare Anregungen auch über Utopien in der Bildung nachzudenken.

31/10/2018

„P**nografie ist Kriegspropaganda gegen Frauen“, findet Alice Schwarzer schon seit den 80ern. Aber spätestens seit den 90ern ist klar: Schmuddelfilme und Feminismus müssen sich nicht ausschließen, sondern können viel voneinander lernen. Doxytocine und Candy Flip vom DIY Post P**n Kollektiv Meow Meow wollen mit euch deshalb am Freitag der OLiVe über alternative, feministische, queere P**nographie sprechen und Entwicklungen wie Authentizitätsgebot, "Ethical P**n" und die Forderung "Pay for your p**n" unter die Lupe nehmen.

1968 ist für die heutige Linke und ihre Praxis immer noch ein wichtiger Bezugsspunkt. Damals entstanden Protest- und Org...
31/10/2018

1968 ist für die heutige Linke und ihre Praxis immer noch ein wichtiger Bezugsspunkt. Damals entstanden Protest- und Organisationsformen, die bis heute prägend sind. Diese wurden in den 70er Jahren weiterentwickelt und beeinflussten die Entstehung der Neuen Sozialen Bewegungen. Um diese besser zu verstehen und einzuordnen, sollten die Ereignisse von 68 genauer betrachtet werden. Deshalb wollen wir am Sonntag der OLiVe mit euch über dieses Thema sprechen. Konkret geht es um die Theorien von Johannes Agnoli, einem wichtigen Protagonisten jener Zeit. Als Mitbegründer des Republikanischen Clubs 1967 wirkte er auf die damaligen Proteste ein und verfasste bereits währenddessen wichtige Reflexionen. Als Professor für Politikwissenschaft an der FU Berlin von 1972 bis 1990 beeinflusste er maßgebend die studentische Linke. Seine politisch-ökonomischen Analysen auf Grundlage der marxistischen Theorie zielten auf eine emanzipatorische Praxis. Im Sammelband "1968 und die Folgen" wirft Agnoli einen kritischen Blick auf die Revolte. Er beschreibt dabei die Außerparlamentarische Opposition und hinterfragt ihre Wirkung. Dabei greift er die wichtigsten Diskussionen über Theorie und Praxis der Bewegung auf. Provokation und Öffentlichkeit, Basisdemokratie und Willensbildung sind die großen Schlagwörter dieser Zeit. Der Vortrag soll einen ersten Einstieg in Agnolis Theorien bieten und zu einer kritischen Diskussion über die 68er Ereignisse beitragen.

Sea rescue is not a crime! Im Jahr 2016 kauften junge Aktivist*innen von Jugend Rettet das Schiff IUVENTA, bauten es um ...
30/10/2018

Sea rescue is not a crime!
Im Jahr 2016 kauften junge Aktivist*innen von Jugend Rettet das Schiff IUVENTA, bauten es um und starteten kurz darauf Einsätze im Mittelmeer, um Menschen aus Seenot zu retten. Nach fast zwei Jahren Rettungsmissionen und über 14.000 auf hoher See Geretteter wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seither liegt das Schiff in Ketten. Zudem wird gegen die Crew ermittelt.
Am Freitag gibt's bei uns Iuventa der Film zu sehen - die Geschichte des Projekts von der ersten Mission bis zur Beschlagnahme. Im Anschluss gibt es noch die Möglichkeit mit Aktiven des Projekts zu diskutieren. Kommt vorbei!

26/10/2018

Die Aufhebung des jetzigen Zustands und morgen eine bessere Welt - aber was heißt das konkret? Über Umrisse der Weltkommune wollen die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft mit euch sprechen. Wir freuen uns auf die Diskussion bei den Offene Linke Vernetzungstage 2018!

Gegenwärtig sind reaktionäre und autoritäre Kräfte nicht nur weltweit im Aufwind begriffen, Nationalkonservative, Faschisten und Islamisten scheinen auch das Feld des Utopischen fest im Griff zu haben. Während die Vorstellung von einer besseren Welt lange Zeit als zentrale Stärke der Linken galt, begnügen sich emanzipatorische Kräfte heute zumeist damit, Defensivpositionen einzunehmen, breite Bündnisse auszurufen und an sozialdemokratischen Minimalstandards festzuhalten. Doch besteht die richtige Antwort auf die rechte Gefahr wirklich darin, dass radikale Linke sich mit dem liberalen Bürgertum in eine Gemeinschaft des Reformismus retten? Nein, vielmehr sind gerade jetzt radikale Gegenentwürfe zum Bestehenden an der Zeit. Die Revolten und Aufbrüche der letzten Jahrzehnte blieben in dieser Hinsicht ziemlich blass und kapitulierten davor, den Übergang zu einer wirklich nachkapitalistischen Gesellschaft zu wagen. Dabei spricht einiges dafür, dass die alte Bestimmung des Kommunismus als einer Gesellschaft, in der jede nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen leben und tätig werden kann, brandaktuell ist. Was die Aufhebung des jetzigen Zustands konkret heißt und wie die Welt von morgen aussehen könnte, haben wir in der neuen Ausgabe von Kosmoprolet zu umreißen versucht. Einige der zentralen Fragen, auf die die Kommunarden und Kommunardinnen in den kommenden Aufständen stoßen werden, wollen wir zur Debatte stellen.

25/10/2018

Transformation der Arbeit im digitalen Kapitalismus? Über die Veränderung unserer täglichen Lohnarbeit will die Black Pond Antifa mit euch am Samstag auf den Offene Linke Vernetzungstage 2018 diskutieren!

Start-ups und Plattformen wie AirBnB oder Uber treten langsam an die Stelle von Fließband und Fabrik. Mit ihr transformiert sie den Menschen gleich mit: Die Individualisierung des Einzelnen schreitet voran und die kapitalistische Verwertung dringt in jeden Aspekt des Lebens ein. Gleichzeitig ist jede*r und alles, was nicht in dieses Modell passt vom ökonomischen Abstieg bedroht, große Sektoren wie Logistik und Einzelhandel werden zusehends automatisiert. Diese Problematik wird zumindest oberflächlich auch vom Staat, bürgerlichen Politiker*innen und Wirtschaft erkannt, sogenannte Alternativen wie das Grundeinkommen, dessen konkrete Ausführung von neoliberal bis linksradikal reicht, werden immer häufiger angesprochen. Wir wollen mit euch diskutieren und Perspektiven über heutiges Klassenbewusstsein, kapitalistische Vereinzelung und die Trennung zwischen Arbeit und Lohn erforschen.

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Gneisenaustr. 2a
Berlin
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