Netzwerk Gerechter Welthandel

Netzwerk Gerechter Welthandel ". Mehr zu unserem Selbstverständnis: https://www.gerechter-welthandel.org/ueber-uns/

Das Netzwerk Gerechter Welthandel ist im April 2017 aus dem Zusammenschluss der folgenden Bündnisse entstanden: TTIPunfairHandelbar und Trägerkreis der bundesweiten Großdemonstrationen „CETA & TTIP STOPPEN!

10/12/2024

*** English below ***

Am Freitag war es so weit, nach über 25 Jahren Verhandlungen gaben die Mercosur-Staaten und die EU die Einigung über einen finalen Text zum Freihandelsabkommen bekannt. Damit gaben sie den Startschuss für einen Ratifizierungsprozess mit offenem Ausgang. Mit der Einigung ignoriert Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Kritik über 400 zivilgesellschaftlicher Organisationen und wichtiger EU-Staaten wie Frankreich, Polen, Österreich und der Niederlande.

Gerechter Welthandel lädt deshalb zu einem Eil-Webinar ein. Gemeinsam wollen wir uns die Folgen des Vertrages anschauen, die aktuelle Situation erörtern und einen Ausblick geben:

🚨 Einigung? Das EU-Mercosur-Handelsabkommen: Auswirkungen auf Mensch und Umwelt – und wie es noch gestoppt werden kann

📅 Dienstag, 17. Dezember (auf Deutsch!)

⏰ Uhrzeit: 18:00 Uhr

🔗 Zoomlink: https://us06web.zoom.us/j/9627582151?pwd=ZTk2ZlByemtDdkIrYVg1WURaYlBUdz09

*** English***

Done deal? - the EU-Mercosur trade agreement, its consequences for people and the planet and what can still be done to prevent it from entering into force.

📅 Thursday, 12th of December, 19.00 (CET)/15.00 (Mercosur) - in English, Spanish and Portuguese.

🔗 Join us in an one hour emergency webinar to learn more about this toxic trade deal and what to do to stop it. To participate, please register here:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_5vhxfCkgTc2vJeecrrR5Hg

Der Auftritt des argentinischen Präsidenten in Spanien, sowie dessen Politik veranlassen das Netzwerk gerechter Welthand...
23/05/2024

Der Auftritt des argentinischen Präsidenten in Spanien, sowie dessen Politik veranlassen das Netzwerk gerechter Welthandel in Kooperation mit der Asamblea en Solidaridad con Argentina en Berlín
zu folgendem Statement:

„Mit großem Entsetzen beobachten wir die derzeitigen Entwicklungen in Argentinien und die Auftritte von Präsident Javier Milei im Ausland, wie vor Kurzem in Spanien. Im Land selbst sehen wir eine Zerstörung demokratischer Grundlagen durch rechtsradikale und diskriminierende Diskurse, den Abbau des Sozialstaates und der Grundrechte, die Behinderung der Aufarbeitung der Militärdiktatur sowie eine Zunahme der Umweltzerstörung. International zielt Milei auf die Stärkung rechter Netzwerke, statt auf den Ausbau demokratischer Beziehungen. Wir fordern die deutsche Bundesregierung daher auf, diesem Präsidenten keine Plattform durch einen offiziellen Besuch in Deutschland zu bieten und sich von dessen antidemokratischem Verhalten zu distanzieren. Der EU-Mercosur-Vertrag muss auf Eis gelegt werden. Die Menschenrechte in Argentinien sind ernsthaft in Gefahr, Geschäfte mit einer solchen Regierung widersprechen einer feministischen Außenpolitik.“

https://www.gerechter-welthandel.org/2024/05/23/rechtsextremist-javier-milei-in-deutschland-keine-buehne-bieten/

🔥Heißes Handelsjahr mit Lateinamerika🔥– Webinar zu den Abkommen mit Chile, Mexiko und dem Mercosur📆: Heute⏰: 12:00 UhrIm...
30/03/2023

🔥Heißes Handelsjahr mit Lateinamerika🔥
– Webinar zu den Abkommen mit Chile, Mexiko und dem Mercosur
📆: Heute
⏰: 12:00 Uhr

Im Rahmen der Lateinamerika-Karibik Woche vom 27.-31. März 2023 veranstaltet PowerShift ein Webinar, um über die Handelsabkommen mit lateinamerikanischen Ländern zu informieren. Denn die EU hat 2023 zum heißen Handelsjahr mit Lateinamerika erklärt. Sie will sowohl Abkommen mit Mexiko, als auch mit Chile und dem Mercosur unterzeichnen. Doch was bedeuten diese Handelsabkommen für die Länder, vor allem für die arbeitenden Bevölkerung, Frauen, Indigene und Kleinbauern- und bäuerinnen? Wie sieht der Zeitplan aus und wie positioniert sich die europäische und lateinamerikanische Zivilgesellschaft dazu? Das sind Fragen, denen PowerShift in diesem Webinar nachgehen wird.

Im Rahmen der Lateinamerika-Karibik Woche vom 27.-31. März 2023 veranstaltet PowerShift ein Webinar, um über die Handelsabkommen mit lateinamerikanischen Ländern zu informieren. Denn die EU hat 2023 zum heißen Handelsjahr mit Lateinamerika erklärt. Sie will sowohl Abkommen mit Mexiko, als auch ...

Hunderttausende auf den Straßen, Millionen von Unterschriften und die größte Bundesverfassungsbeschwerde der Geschichte....
01/12/2022

Hunderttausende auf den Straßen, Millionen von Unterschriften und die größte Bundesverfassungsbeschwerde der Geschichte. Von all dem unbeeindruckt ratifiziert der Bundestag heute das undemokratische und klimaschädliche CETA.
❗️Mit Stimmen der Sozialdemokraten und Grünen❗️

Bundestag stimmt morgen über CETA ab: Wir protestieren!Wo: Platz der RepublikWann: Donnerstag, 01.12., 09:00 UhrAm 1. De...
30/11/2022

Bundestag stimmt morgen über CETA ab: Wir protestieren!
Wo: Platz der Republik
Wann: Donnerstag, 01.12., 09:00 Uhr

Am 1. Dezember soll der Deutsche Bundestag über die Ratifizierung des umfassenden Handels- und Investitionsschutzabkommens zwischen der EU und Kanada (CETA) abstimmen.
Im Vorfeld der Abstimmung bringen wir - Gewerkschaften, Menschenrechts-, Umwelt- und weitere gesellschaftliche Organisationen - unsere anhaltende Ablehnung gegenüber CETA zum Ausdruck.
Gemeinsam machen wir deutlich, dass wir mit der Etablierung von weiteren Sonderklagerechten für Konzerne nicht einverstanden sind!
Dabei haben wir eine über vier Meter hohe Justitia ;)

Wir freuen uns auf Euch

LEAK: Interpretationserklärung zu CETA schützt nicht vor Klagen gegen Klimaschutz / Versprechen der Handelsagenda nicht ...
10/09/2022

LEAK: Interpretationserklärung zu CETA schützt nicht vor Klagen gegen Klimaschutz / Versprechen der Handelsagenda nicht erfüllt

Mit dem heutigen Tag macht das Netzwerk gerechter Welthandel den von der Bundesregierung und der EU Kommission nicht veröffentlichten Text zur Interpretation des Investitionsschutzkapitels von CETA für alle zugänglich. Zuvor hatte bereits IA Reporter den Text veröffentlicht.

In ihrer Handelsagenda hatte die Ampel-Koalition Ende Juni angekündigt, das EU-Kanada-Abkommen endgültig zu ratifizieren. Zuvor wollte man sich jedoch dafür einsetzen, dass der Investitionsschutz, wie im Koalitionsvertrag festgehalten, auf “direkte Enteignung und Diskriminierung” beschränkt wird, um “die missbräuchliche Anwendung” (Handelsagenda, 23.06.2022) zu verhindern. Dies sollte über eine „Interpretationserklärung“ des Joint Committees erreicht werden. Man dachte, dadurch den politischen Missbrauch (!) des Investitionsschutzes begrenzen zu können und zu verhindern, dass Konzerne gegen Klimaschutzmaßnahmen klagen können.

Eine detaillierte juristische Bewertung folgt. Deutlich ist aber bereits jetzt: Die Interpretationserklärung hält nicht, was die Regierung versprochen hat. Mit CETA wird weiterhin eine Paralleljustiz geschaffen, die international agierenden Konzernen das exklusive Recht gibt, Staaten zu verklagen. Verpflichtungen für Konzerne oder Rechte für Bürger*innen und Verbände sind im CETA-Vertragstext nicht enthalten. In Zeiten sozialer und ökologischer Krisen und Katastrophen ist dieses Vorhaben unverantwortlich.

Die vorliegende Interpretationserklärung stellt sogar selbst eine Revision von CETA nach (!) Inkrafttreten in Aussicht, weil Investitionsschutz und Nachhaltigkeitsklauseln nicht mehr den Standards genügen. Hintergrund ist die Vereinbarung von EU-Kommission und Bundesregierung, Nachhaltigkeitsvorgaben in neuen Handelsabkommen mit einem Sanktionsmechanismus zu versehen – im CETA Vertragstext fehlt dieser jedoch völlig.

Mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit einer Revision gesteht die Ampelregierung ein, dass sie sich der brandgefährlichen Defizite des aktuellen CETA-Vertragstextes bewusst ist. Warum drängt die Ampelregierung dennoch auf die Ratifizierung?

Von Schiedsgerichten profitieren nur Investor*innen, die ihre hoch rentablen umwelt-, klima- und sozial schädlichen Geschäftsmodelle ausweiten und dafür sogar noch staatliche Garantien erhalten wollen.

Fazit: Auch mit der vorliegenden Interpretationserklärung darf CETA nicht ratifiziert werden! Die geplanten Schiedsgerichte schützen nur Profite, sie schaden Menschen und dem Planeten. Auch mit der Interpretationserklärung ist der politische Missbrauch der Schiedsgerichte nicht verhindert. Es braucht Neuverhandlungen im Sinne eines gerechten Welthandels, der es den Gesellschaften in Kanada und der EU ermöglicht, in Respekt vor unser aller Lebensgrundlagen und den Grenzen des Planeten zu wirtschaften. Wenn nicht mit Kanada, mit wem wollen wir diesen Neuanfang wagen?
https://www.gerechter-welthandel.org/wp-content/uploads/2022/09/20220905_Draft-Decision-and-Declarations_CETA.pdf

Stoppen wir die Ratifizierung von CETA!Eine gemeinsame Erklärung der deutschen und kanadischen ZivilgesellschaftAnlässli...
23/08/2022

Stoppen wir die Ratifizierung von CETA!
Eine gemeinsame Erklärung der deutschen und kanadischen Zivilgesellschaft

Anlässlich der Kanadareise von Bundeskanzler Olaf Scholz und im Vorfeld der angekündigten Ratifizierung des Handels- und Investitionsschutzabkommens zwischen der EU und Kanada (CETA) durch den deutschen Bundestag bringen wir – Gewerkschaften, Menschenrechts-, Umwelt- und weitere gesellschaftliche Organisationen – unsere anhaltende Ablehnung gegenüber CETA zum Ausdruck;
denn CETA schützt einseitig Konzerninteressen, indem es demokratische Willensbildung untergräbt und wirksame Politik zum Schutz von Klima, Umwelt und dem Sozialen verhindert.
Während die meisten Vertragsbestandteile von CETA in Europa und Kanada seit fast fünf Jahren vorläufig angewendet werden, gilt dies nicht für die umstrittenen Bestimmungen zum Investitionsschutz. Diese Bestimmungen sowie die geplante Schaffung einer Sondergerichtsbarkeit (Investment Court System, ICS) würden ausländischen Investoren exklusiv das Privileg einräumen, Staaten vor einem privaten Schiedsgericht statt vor nationalen Gerichten zu verklagen sobald sie erwartete Profite durch Gesetzgebung beeinträchtigt sehen. Diese Sondergerichtsbarkeit für private Investoren würde nur dann geschaffen, wenn die Parlamente aller EU-Mitgliedstaaten CETA ratifzieren.
Die geplante Sondergerichtsbarkeit ICS stellt, wie jedes andere Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahren (investor–state dispute settlement, ISDS) eine immense Bedrohung für die souveräne Politikgestaltung durch Parlamente dar, beispielsweise bei der Bekämpfung der Klimakrise, der Anhebung von Sozial- oder Umweltstandards. ISDS-Mechanismen wurden auch von kanadischen Unternehmen bereits mehrfach eingesetzt, um demokratisch beschlossene Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zu untergraben. So drohte das kanadische Unternehmen Vermilion Energy mit einer milliardenschweren ISDS-Klage, um ein französisches Gesetz aus dem Jahr 2017 zu blockieren, das die Förderung fossiler Brennstoffe bis 2040 beenden sollte. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie ISDS-Mechanismen wirksame Klimaschutzmaßnahmen und den Ausstieg aus fossiler Energie verhindert haben und weiterhin verhindern werden.
Deutsche Regierungsparteien haben kürzlich angekündigt, CETA mit einer Interpretationserklärung zum Investitionsschutzkapitel ratifizieren zu wollen.
Die unterzeichnenden Organisationen aus Deutschland und Kanada verurteilen dieses Vorgehen und weisen erneut darauf hin, dass es keine Rechtfertigung für die Schaffung einer Sondergerichtsbarkeit für Investorenrechte gibt – mit oder ohne Auslegungserklärung, welche sowieso keine oder nur geringe Auswirkungen auf zukünftige ISDS-Schiedsverfahren hätte.
Die geplante vollständige Ratifizierung von CETA würde zudem die gefährlichen und einseitigen Sonderrechte für Investoren massiv ausweiten. Nicht nur kanadische und europäische Investoren wären klageberechtigt, sondern z.B. auch US-Konzerne mit Tochtergesellschaften in Kanada und in Europa.
Im krassen Gegensatz zu diesen einklagbaren Rechten sieht CETA keinerlei Verpflichtungen für Investoren vor. Ebenso wenig ermöglicht das Abkommen Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden oder Gewerkschaften, Klage zu erheben, wenn ein Unternehmen gegen Umwelt-, Arbeits-, Gesundheits-, Verbraucherschutz- oder andere Vorschriften verstößt.
In einem Abkommen zwischen der EU und Kanada sind Sondergerichte für Konzerne völlig überflüssig, denn Investoren in beiden Ländern können ihre Rechte ja vor nationalen Gerichten geltend machen, so wie jeder andere auch. Es gibt keinen Grund, warum Investoren ein spezielles und exklusives Gericht für sich bräuchten – eines, das in der Vergangenheit häufig zugunsten von Konzernen und gegen Staaten entschieden hat. Dieses Schiedssystem ist in einem Abkommen unter Freunden nicht nur unnötig, sondern brandgefährlich!
Angesichts der Klima- und Energiekrise würde die vollständige Ratifizierung von CETA einer Transformation unserer Volkswirtschaften und dem Ausstieg aus fossilen Energien nur Steine in den Weg legen. Denn die Einführung von Sonderrechten für Konzerne käme vor allem den Öl-, Gas- und Rohstoffunternehmen zugute. Wenn wir unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schnell beenden wollen, darf die CETA- Sondergerichtsbarkeit für Investoren auf keinen Fall eingeführt werden.
Sonderrechte für Konzerne sind ein Relikt des 20. Jahrhunderts, das der Lösung der drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts im Wege steht. Stattdessen brauchen wir einen Paradigmenwechsel hin zu einer Handelspolitik, die die Interessen der Menschen und des Planeten in den Vordergrund stellt. Mit der Ratifizierung von CETA würden wir uns von dieser dringend notwendigen Entwicklung weit entfernen.
Wir fordern daher die Verantwortlichen auf, den CETA-Ratifizierungsprozess zu stoppen! Keine Sonderrechte für Investoren! Schützen wir Menschen und das Klima, nicht die Profite von Konzernen.

List of signatory organisations
Canada:
ATTAC-Québec ● Canadian Centre for Policy Alternatives ● Canadian Environmental Law Association ● Climate Action Network Canada ● The Council of Canadians ● Friends of the Earth Canada ● Greenpeace Canada ● Grand(m)others Act to Save the Planet ● MiningWatch Canada ● Trade Justice Network ● Trade Justice Prince Edward Island

Germany:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. ● Attac Deutschland ● Berliner Wassertisch ● Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. ● BUND Naturschutz in Bayern e. V. ● Bündnis gerechter Welthandel München ● Bündnis Stoppt TTIP & Co. Darmstadt.Dieburg ● Bürgerinitiative Umweltschutz Offenburg e.V. ● Deutsche Umwelthilfe e.V. ● Deutscher Kulturrat ● Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband ● Deutscher Gewerkschaftsbund Hessen und Thüringen ● FIAN Deutschland ● Friedens-und Konfliktforschung Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Ev. Kirche ● Foodwatch ● Forum Umwelt und Entwicklung ● GEW Hessen ● Greenpeace e.V. ● Heidelberger Bündnis für einen gerechten Welthandel ● Initiative Blackrock-Tribunal ● Kölner Bündnis für gerechten Welthandel ● Konstanzer Bündnis für gerechten Welthandel ● Lokale, freihandelskritische Bündnisse und Initiativen in Deutschland ● Mannheimer Bündnis für gerechten Welthandel ● NABU Deutschland ● Naturfreunde Deutschland ● Netzwerk gerechter Welthandel ● Netzwerk gerechter Welthandel Baden-Württemberg ● Ortenauer Bündnis für einen gerechten Welthandel ● Ostalb gegen TTIP ● Power-Shift e.V. ● Solidarische Landwirtschaft Deutschland ● Transparency International Deutschland ● Umweltinstitut München e.V. ● Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ● ver.di Südhessen ●Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung – W**D e.V. ● Wuppertaler Aktionsbündnis gegen TTIP und andere Freihandelsfallen

https://www.gerechter-welthandel.org/2022/08/20/stoppen-wir-die-ratifizierung-von-ceta/

20/07/2022

Liebe Freund:innen eines gerechten Welthandels,

seit acht Jahren setzen wir uns gegen TTIP und CETA ein. Gemeinsam haben wir zu Hunderttausenden auf der Straße für einen gerechten Welthandel gekämpft. Zusammen waren wir die größte Europäische Bürgerinitiative und die größte deutsche Bundesverfassungsbeschwerde in der Geschichte der Bundesrepublik.
Von Beginn an waren wir ein breites und buntes Netzwerk aus Kulturverbänden, Gewerkschaften, Klima- und Umweltschutzorganisationen, bäuerlichen Vereinigungen, globalisierungskritischen Initiativen, Verbraucherschutz und Kirchen. Wir haben unheimlich viel erreicht und doch sind wir noch lange nicht am Ziel. Täglich eskalieren die weltweiten ökologischen und sozialen Krisen. Nicht zuletzt wegen einer rücksichtslosen Außenwirtschafts- und Investitionspolitik.
Doch statt einen Aufbruch zu wagen begeht die Bundesregierung gerade einen großen Fehler: Im Eilverfahren soll CETA durch den Bundestag gepeitscht werden.Gerade in diesen Zeiten eine Paralleljustiz mit Sonderklagerechten für ausländische Investoren etablieren zu wollen ist brandgefährlich und zutiefst unverantwortlich! Solche Schiedsgerichte behindern die gerade jetzt so wichtige Handlungsfreiheit unserer Parlamente und Regierungen.

Das können wir so nicht stehen lassen! Gemeinsam müssen wir jetzt alle zusammen nochmal aufstehen.

Ganz herzlich laden wir Euch daher am 22.07. um 16:00 Uhr zur großen Strategie- und Aktionskonferenz ein!
Leitet diese Einladung an möglichst viele Freund:innen und Initiativen weiter.

17/07/2022

Weltspitze: Fünf von weltweit 25 besonders skandalösen Öl- und Gasprojekten liegen in Kanada; ein weiteres in den USA dient dem Transport kanadischen Teersandöls

15/07/2022

In der Opposition haben sich die Grünen vehement gegen CETA und TTIP ausgesprochen. Jetzt soll CETA mit den Stimmen der Grünen ratifiziert werden. Fordern Sie deshalb jetzt die für Handelspolitik zuständigen Spitzenpolitiker:innen der Grünen auf, auch als Regierungpartei Flagge zu zeigen und im...

Adresse

Berlin

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Netzwerk Gerechter Welthandel erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Netzwerk Gerechter Welthandel senden:

Teilen