Mitte November 2011 gründeten eine Hand voll Leute eine Initiativgruppe zum Wiederaufbau der Skateanlage in der Wuhletalstrasse in Berlin-Marzahn. Anfang November wurde unsere viel genutzte Rampe in Brand gesetzt und somit teilweise unbefahrbar gemacht. Daraufhin wurde die Rampe zunächst eingezäunt, und nach einigen Kontaktversuchen mit dem zuständigen Amt, um eine Reparatur zu organisieren, einfa
ch so abgerissen! (Es hätten 4 Belagplatten ausgetauscht werden müssen!)
Ende November war es dann soweit und die Bagger rückten ohne jegliche Vorwarnung an. Sie rissen vor unseren Augen die gesamte Anlage ab, an der wir Jahrelang trainiert, gelernt und auch gelehrt hatten. An diesem Tag waren es viele Emotion die in uns brodelten als wir beim Abriss, scheinbar hilflos, zusehen mussten. Es war Trauer, Wut, Verzweiflung und auch Hass in unseren Augen zu sehen und einige hatten überlegt, ihren so geliebten Sport an den Nagel zu hängen. Gemeinsam nahmen wir Kontakt zu den Verantwortlichen im Bezirksamt auf. Gespräche mit dem Stadtrat und dem Grünflächenamt folgten. In der Marzahner BVV brachten wir eine Anfrage ein, um über die Gründe und die Zukunft unseres Skateparks Informationen zu bekommen. Der Jugendhilfeausschuß und die BVV beauftragten uns, nach Zuspruch, die Fläche beplanen zu dürfen, eine Zukunftswerkstatt mit allen Beteiligten durchzuführen. Dies geschah dann am 25. März 2012 durchgehend erfolgreich. Entstanden sind zwei super Modelle, die im nächsten Schritt auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden mussten. Gemeinsam stimmten wir über ein Modell ab, an dem weitergeplant werden sollte. Es wurde ein 3D Modell, am PC , maßstabsgetreu erstellt, welches
bei der zweiten Zukunftswerkstatt vorgestellt und verbessert wurde. Im Prozess der weiteren Planung mussten wir feststellen, dass wir mehr wollten als einen einfachen 0815 Skatepark. Wir wollten keinen Platz mehr erschaffen an dem nur wir Skater, Bmxer, Boarder, unseren Spaß haben, sondern wir wollten einen Ort erdenken der für jeden nutzbar ist. So wurde dann nicht nur eine hervorragende Skateanlage erdacht sondern auch eine Fläche die Kinder, Jugendliche, Erwachsene aber auch Ältere Mitbürger nutzen könnten, freigehalten. Hierfür ist ein Termin für eine weitere Zukunftswerkstatt geplant, wo die Kinder gemeinsam mit uns Jugendlichen, die dazu vorgesehene Fläche, nach ihren Vorstellungen, Ideen und Wünschen, beplanen können.