Junge AfA

Junge AfA Die "Junge AfA" ist eine Gruppierung Junger ArbeitnehmerInnen innerhalb der "AfA" und keine eigene Arbeitsgemeinschaft.

11/09/2020

Shari Kowalewski, Berufsschulteamerin für die IG Metall und SPD-Kreistagskandidatin für Herscheid/Lüdenscheid

Shari Kowalewski ist seit ihrem Abitur bei der IG Metall aktiv. Für den Kreistag kandidiert sie, weil sie sich für die Interessen junger Menschen einsetzen will. Dazu gehört für sie ein günstiger ÖPNV, eine lebendige Kulturlandschaft, aber auch gute Ausbildungsbedingungen. Außerdem sitzt sie im Landesvorstand der NRW Jusos

Eine   von 504€ sind unverschämt!Die Jungsoziallistinnen und Jungsoziallisten (Junge AfA) in der AfA Arbeitsgemeinschaft...
08/11/2018

Eine von 504€ sind unverschämt!

Die Jungsoziallistinnen und Jungsoziallisten (Junge AfA) in der AfA Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD fordern einen Realistischen Wert zur Mindestausbildungsvergütung, so Tim Radzanowski.
Die 504€, die die Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nennt, sind zur heutigen Zeit mehr als .
Vor allem das , welches durch unbesetzte ist, wird somit weiter unter druck gesetzt und nicht geschätzt.
Als Vertreter der Jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD, fordern wir eine bemessen am Mindestlohn!

Diese könnte in Augen der Jungen AfA, bei einem von 9,19€ (01.Januar.2019) und einer 39Std./Woche, wie folgt aussehen:

1.Ausbildungsjahr: 716,82 € (50%)
2.Ausbildungsjahr : 860,18€ (60%)
3.Ausbildungsjahr : 1003,55€ (70%)

Laut der Website www.ausbildung.de, wird die zum/zur Friseur/in derzeit wie folgt Vergütet:

1.Ausbildungsjahr : 450€
2.Ausbildungsjahr : 550€
3.Ausbildungsjahr : 700€

In allen anderen , die über den Mindestlohn liegen,
soll sich die wiederfinden.
Die Staffelung richtet sich an dem des jeweiligen .
Nehmen wir 1800€ als Beispiel, so würde die wie folgt aussehen:

1.Ausbildungsjahr : 900€ (50%)
2. Ausbildungsjahr : 1080€ (60%)
3.Ausbildungsjahr : 1260€ (70%)

Die Vergütung wird mit jeder des Mindestlohns oder des Einstiegsgehaltes angepasst.
Des weiteren fordern wir eine im Sinne von der (Beispiel: Azubi-Ticket), Kosten von Unterkünften und weiteren Nebenkosten!
Mehr „Netto vom Netto“, so Tim Radzanowski.

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01/07/2018

Erhöhung des – wir wollen mehr!

Die Einführung des Mindestlohns bzw. dessen Erhöhung 2019 auf 9,19€ und ein Jahr später auf 9,35€ ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, jedoch sind weitere Korrekturen notwendig.
Der Mindestlohn muss den angepasst sein. Mit dem Ansteigen der Lebenshaltungskosten, wie Miete, Lebensmittel und Strom darf der Mindestlohn nicht nur knapp die Kosten decken! Er muss auch eine Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen, ohne aufstocken zu müssen! Kein staatlich subventioniertes Lohndumping! sagte bereits, dass der Mindestlohn mindestens 12 Euro die Stunde betragen müsste, als Korrekturinstrument, in einer Welt, die geprägt ist durch die und den technischen Wandel.
Zweitens sind Kontrollen der Einhaltung des Mindestlohns notwendig. Laut Zahlen des DGB werden rund 1,8 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um ihren gerechten Lohn betrogen. Hier müssen dem Zoll mehr finanzielle Mittel für Personal zu Verfügung stehen. Zuletzt muss neben dem Mindestlohn auch die eingeführt werden.
Im steht dazu: „Im Rahmen der Novelle des Berufsbildungsgesetzes werden wir eine Mindestausbildungsvergütung im Berufsbildungsgesetz verankern. Das Gesetz soll bis zum 1. August 2019 beschlossen werden und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten."
Die haben hierzu einen konkreten Vorschlag eingebracht: Im ersten Lehrjahr soll eine Mindestvergütung von 635€, im zweiten Jahr 696€, im dritten 768€ und im vierten 796€ ausgezahlt werden. Oder 80% aller durchschnittlichen Tarifvergütungen. Diese Zahl ist so gewählt, da im Schnitt vor allem auch Auszubildende in einem Betrieb ohne Tarifbindung deutlich niedriger für ihre Arbeit entlohnt werden. Deshalb ist es wichtig, dass die hier genannten Standards gesetzt werden und der Koalitionsvertrag umgesetzt wird.
Arbeit muss zum GUTEN Leben reichen!
Ein Beitrag von Inez Aust (Hauptverfasserin), Ron En und den jungen Leuten in der AfA Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD
SPD SPD-Bundestagsfraktion

22/06/2018

Solidarität mit den ArbeitnehmerInnen in Österreich


Angeregt durch die jungen Aktiven in der AfA Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), die in regem Kontakt zu ihren KollegInnen in Österreich stehen, hat sich die AfA in der SPD mit der politischen Lage im Nachbarland befasst und zeigt sich tief besorgt. Mit dem Hochziehen der Asyldebatte versucht die dortige Rechtsregierung nach klassischem Muster von ihrer Politik des massiven Abbaus von Arbeitnehmerrechten abzulenken.
Die AfA in der SPD bekundet ihre Solidarität gegenüber den ArbeitnehmerInnen in Österreich.

Mit einem Initiativantrag möchte die Österreichische Regierung die Arbeitszeit „flexibilisieren“. Die Höchstarbeitszeit soll von 10h/Tag (50h/Woche) auf 12h/Tag (60h/Woche) angehoben werden. Angeordnete Überstunden müssen geleistet werden und die Mitbestimmung durch den Betriebsrat bei der Gestaltung der Überstunden und deren Ausgleich soll aufgehoben werden.
Das ist besonders dramatisch für die etwa eine Millionen ÖsterreicherInnen, die Gleitzeit arbeiten, da es zukünftig die Überstundenzuschläge für die 11. Und 12. Überstunde nicht mehr geben wird. Ein Freizeitausgleich für die harte Arbeit hängt dabei vom Wohlwollen der Arbeitgeber ab, auch muss das Zeitguthaben nicht mehr in einem bestimmten Zeitraum ausgeglichen werden, Überstunden können also über Jahre hinweg aufgehäuft werden, ohne feste Regelung wann diese abgeglichen werden können.

Die AfA steht solidarisch an der Seite des Osterreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB), der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und an der Seite der betroffenen ArbeitnehmerInnen Österreichs. Eine Erhöhung der Höchstarbeitszeit ist ein Raub an Lebensqualität, Lohn und Gesundheit, das Gesetz ist außerdem ein Angriff auf die wertvolle Mitbestimmung in Österreich.

Ganz besonders verurteilt die AfA das Vorhaben der Österreichischen Regierung, die Jugendvertrauensräte durch eine Herabsetzung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen zu ersetzen (siehe Regierungsprogramm, S. 103).
Die besonderen Belange junger ArbeitnehmerInnen können nur von jungen ArbeitnehmerInnen selbst vertreten werden, nur wer selbst jung ist kann die Probleme und Themen der Jugend richtig verstehen. Die Jugendvertrauensräte abzuschaffen nimmt den jungen Menschen ihre Stimme im Betrieb. Jugendvertrauensräte sind das wertvolle Bindeglied um den Betriebsräten die Situation der besonders schutzbedürftigen Jugend im Betrieb näher zu bringen. Da Betriebsräte außerdem nur alle fünf Jahre gewählt werden, würden einige Auszubildende gar keine Möglichkeit haben während ihrer Ausbildung für Ihre Vertretung abzustimmen.
Die Zukunft der Gesellschaft, aber auch jeder Firma hängt von ihrem Nachwuchs ab. Die Jungen sind es, die noch am längsten in der und mit der Zukunft leben werden und sie müssen das Recht haben diese selbst zu gestalten. Dies ist innerhalb der Betriebe nur durch die hervorragende Arbeit der Jugendvertrauensräte möglich.

Die AfA steht an der Seite der ÖGJ - Österreichische Gewerkschaftsjugend, die mit herausragenden demokratischen Mitteln gegen diese Ungerechtigkeit ankämpft und mit den etwa 3000 Jugendvertrauensräten, die Tag für Tag die Stimme der Jugend in den Betrieben verteidigen. Gebt nicht auf! Hoch, die internationale Solidarität!
Gleichzeitig warnt die AfA vor einem Eingriff in das deutsche Arbeitszeitrecht. Vielmehr muss die europäische Arbeitszeit-Richtlinie den strengen Gesetzen in den Mitgliedsstaaten mit den höchsten Standards angepasst werden, um weiteres Dumping bei den Arbeitsbedingungen abzuschließen.


Mit solidarischen Grüßen

Klaus Barthel,
Ronja Endres (Ron En),
Tim Radzanowski

25/05/2018

Grundwerte-Kommission ist auf dem richtigen Weg. Soziale Aspekte gehören weiter nach vorne!Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland steht viel auf dem Spiel. Wenn jetzt, in wirtschaftlich vergleichsweise günstigen Zeiten, nicht gehandelt wird, steht Europa bei künftigen Krisen v...

In der heutigen Sitzung des AfA- Bundesvorstandes, haben wir nach einer Bilanz des letzten Jahres, uns dazu entschlossen...
19/05/2017

In der heutigen Sitzung des AfA- Bundesvorstandes, haben wir nach einer Bilanz des letzten Jahres, uns dazu entschlossen den Namen "Junge AfA" beizubehalten.

Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt und wird vom Bundesvorstand aber auch vom AfA- Bundesausschuss, mehrheitlich unterstützt.

23/12/2016
22/08/2016

Was kann die SPD tun, damit Deutschland für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder gerechter wird?

Zum Start des neuen Ausbildungsjahrgang wurde heute das erste Auszubildendenwohnheim in Hamburg eröffnet! (rd)
01/08/2016

Zum Start des neuen Ausbildungsjahrgang wurde heute das erste Auszubildendenwohnheim in Hamburg eröffnet! (rd)

Das günstigste Zimmer in Hamburgs erstem Azubi-Wohnheim kostet 350 Euro pro Monat. Heute wird die Einrichtung eröffnet.

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Wilhelmstraße 140
Berlin
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