FFBIZ e.V. - feministisches Archiv

FFBIZ e.V. - feministisches Archiv Archiv/Bibliothek (Präsenzbestand) Wer kann das Archiv nutzen? Alle Menschen, die Interesse an unserem Bestand haben.

Impressum: http://www.ffbiz.de/impressum/index.html Das FFBIZ e.V., gegründet 1978, ist eines der bestandsgrößten feministischen Archive.

Stellungnahme zum aktuellen Stand des Queeren ArchivzentrumsWie wir bereits in unserem letzten Statement vom 21.04.26 mi...
28/05/2026

Stellungnahme zum aktuellen Stand des Queeren Archivzentrums

Wie wir bereits in unserem letzten Statement vom 21.04.26 mitgeteilt haben,
haben wir die Zusammenarbeit des FFBIZ mit der Magnus-Hirschfeld-
Gesellschaft (MHG) beendet.

Grund dafür ist der mündliche Zwischenbericht zum Gutachten über die Rolle
und möglichen Verstrickungen von Ralf Dose und der MHG in
pädoaktivistische Kontexte sowie die bisherige Reaktion der MHG auf diese
Erkenntnisse.
[...]
Es hätte spätestens nach diesem Zwischenbericht seitens der MHG ein
entschlossenes Vorgehen und weitere Schritte zur lückenlosen Aufklärung
gebraucht. Beides fehlt bis heute.
Das FFBIZ war bei der Präsentation des Zwischenberichts vor Ort. Die dort
vorgestellten Inhalte haben uns erneut deutlich vor Augen geführt, wie wichtig
eine umfassende, transparente und verantwortungsvolle Aufarbeitung ist.
[...]
Nach Angaben der MHG soll das Gutachten im August in gedruckter Form
vorliegen. Wir hoffen sehr, dass die MHG die verbleibende Zeit nutzt, um sich
ernsthaft und verantwortungsvoll mit ihren möglichen Verstrickungen in
pädoaktivistische Netzwerke auseinandersetzt.

Abschließend möchten wir noch auf eure Spenden eingehen: Viele
von euch haben das Archivzentrum in den vergangenen Monaten
finanziell unterstützt. Dafür danken wir von Herzen. Aktuell ist einiges in
Bewegung, was ein mögliches Archivzentrum in anderer Konstellation bzw. für
das FFBIZ alleine auf dem Kindl-Gelände angeht. Wir werden fortlaufend
darüber informieren, bitten aber noch um etwas Geduld. Sobald wir wissen,
wie es weitergeht, werden wir uns mit den Spender*innen in Verbindung
setzen.
Sollte es dazu Fragen geben, melden Sie und meldet euch gerne bei uns unter
[email protected].
Gerade in dieser schwierigen Zeit bedeutet uns Ihre und eure Unterstützung
sehr viel. An dieser Stelle deshalb vielen Dank dafür!

Das vollständige Statement könnt ihr hier auf den Slides und unserer Website nachlesen.

In unserem Format "RE:SEARCH" teilen wir tolle kreative Ergebnisse von Archivrecherchen mit euch und endlich geht es wie...
27/05/2026

In unserem Format "RE:SEARCH" teilen wir tolle kreative Ergebnisse von Archivrecherchen mit euch und endlich geht es wieder los:

Die Ausstellung „QUEERE KUNST IN DER DDR?“ läuft noch bis zum 28.06.26 im KVOST, der nGbK, dem Mitte Museum und dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge.

Ausgestellt werden die Biografien von neun Künstler*innen und ihre Werke, zum Beispiel Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien. Ihre Kunst eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf die politische Situation der DDR, in der beispielsweise Homosexualität zwar schrittweise entkriminalisiert wurde, aber weiterhin stark stigmatisiert blieb.

Mit dabei: Die Fotografien von Rita "Tommy" Thomas. Wer uns schon länger folgt, kennt Tommy bereits: Sie war Aktivistin, Hundefriseurin und Hobbyfotografin. Nach dem Mauerbau verwandelte sie ihre Privatwohnung in einen Treffpunkt für q***re Menschen und für alle, die jenseits der strikten Normvorstellungen des Regimes lebten. Momente des Austauschs, alternativer Fürsorgenetzwerke und des Widerstands hielt Tommy fotografisch fest. Die Fotosammlung befindet sich seit 2018 bei uns im FFBIZ .

Schaut vorbei – wir wünschen euch viel Freude bei Entdecken der Ausstellung!

Euer Interesse an den Stadtrundgängen war riesig! Deshalb freuen wir uns sehr, in diesem Jahr zwei weitere Termine zur G...
29/04/2026

Euer Interesse an den Stadtrundgängen war riesig! Deshalb freuen wir uns sehr, in diesem Jahr zwei weitere Termine zur Geschichte der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg anbieten zu können.

Entdeckt mit uns zehn Orte der Geschichte der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg - und ihre Verflechtungen mit den Themen Stadtteilerneuerung, Hausbesetzungen, Migration und Frauenbewegung(en)! Die lokale Alltagsgeschichte im damaligen Arbeiter*innenbezirk trifft auf ihren geschichtlichen Kontext. Was hatte die Internationale Bauausstellung damit zu tun, dass in SO36 das politische Leben tobte? Wie entstanden in diesem Kontext Räume für migrantische und deutsche Frauenbewegungen? Welche Selbstorganisationen gab es – und welche gibt es noch bis heute?

Zeitzeugin Berrin Önler-Sayan nimmt uns mit auf eine Reise in die 1970er und 1980er Jahre und zeigt auch, welche Initiativen und Orte bis heute weiter bestehen.

🗓 Termine:
19.05., 17:00 Uhr
21.05., 17:00 Uhr

Die Stadtrundgang dauert gut 3 Stunden und ist kostenlos. Wir legen etwa 4 Kilometer Strecke zurück.

Verbindliche Anmeldung unter dem Link in der Bio.

Du steckst mitten in einer Recherche, findest aber im Meta-Katalog nicht die passenden Archivalien?Am 12.05. bieten wir ...
28/04/2026

Du steckst mitten in einer Recherche, findest aber im Meta-Katalog nicht die passenden Archivalien?

Am 12.05. bieten wir von 16-17 Uhr einen Online-Termin zur Rechercheberatung an. Dort unterstützen wir dich bei deiner individuellen Recherche.
Du bekommst eine persönliche Beratung, wie sich Archivrecherchen von einer einfachen Google-Suche unterscheiden, welche Schlagwörter geeignet sind und welche weniger und worauf du achten kannst, um deinem Rechercheziel näher zu kommen.

Die Beratung findet in einer Kleingruppe statt. Wenn du eine Einzelberatung wünschst, schreib uns gerne eine kurze E-Mail.

Anmeldung unter: [email protected] (bitte schreib uns ein paar Worte zu deinem Thema)

Jetzt online: Die sechste Folge Feministories zum Thema Queerness & B**M – was verbindet die beiden?📻In dieser Folge spr...
16/04/2026

Jetzt online: Die sechste Folge Feministories zum Thema Queerness & B**M – was verbindet die beiden?📻

In dieser Folge sprechen wir über Zugehörigkeit, Selbstermächtigung, Community – darüber, wie q***re Perspektiven B**M neu denken können.

Entstanden ist diese Episode in Kollaboration mit dem Podcast Feministories des feministischen Archivs FFBIZ und der Fotografin Alice Liddell - auch bekannt als - einer in Berlin lebenden multidisziplinären Künstlerin, deren fotografische Arbeit das Podcast-Cover gestaltet.

Moderiert wird die Folge von Sarah und Darius Rex, welche über ein Jahr lang an einem ethnografischen Forschungsprojekt zu Queerness und B**M gearbeitet haben.

Sarah kommt aus der Linguistik, Literaturwissenschaft und Genderforschung. Sie ist Künstlerin und bewegt sich in q***ren B**M- und Fetisch-Communities. Queerness und Fetisch sind auch wichtige Elemente in ihrer künstlerischen Arbeit. Darius studiert Gender Studies mit Fokus auf Sexualitäten, ist selbst Teil der B**M-Community und gibt Workshops zu Konsens, Empowerment und souveräner Dominanz.

Weitere Stimmen im Podcast sind Elliot und Quirin - unsere Interviewees, die spannende Einblicke in q***re Berliner B**M-Communities geben.

Gemeinsam sprechen wir über die Forschung, persönliche Erfahrungen und darüber, wie Queerness und B**M miteinander verbunden sind, sich gegenseitig beeinflussen, herausfordern und stärken.
Die Folge könnt ihr überall hören, wo es Podcasts gibt!✨️

⭐️Es geht in die nächste Runde!⭐️🎒Stadtrundgang: Auf den Spuren der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg.Entdeckt m...
30/03/2026

⭐️Es geht in die nächste Runde!⭐️

🎒Stadtrundgang: Auf den Spuren der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg.

Entdeckt mit uns zehn Orte der Geschichte der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg - und ihre Verflechtungen mit den Themen Stadtteilerneuerung, Hausbesetzungen, Migration und Frauenbewegung(en)! Die lokale Alltagsgeschichte im damaligen Arbeiter*innenbezirk trifft auf ihren geschichtlichen Kontext. Was hatte die Internationale Bauausstellung damit zu tun, dass in SO36 das künstlerische und politische Leben tobte? Wie entstanden in diesem Kontext Räume für die migrantische und deutsche Frauenbewegungen? Welche Selbstorganisationen gab es – und welche gibt es noch bis heute?

Zeitzeugin Berrin Önler-Sayan nimmt uns mit auf eine Reise in die 1970er und 1980er Jahre und zeigt auch, welche Initiativen und Orte bis heute weiter bestehen.

🗓 Termine:
15.04., 16 Uhr
17.04., 16 Uhr

Die Stadtrundgang dauert etwa 3 Stunden und ist kostenlos. Wir legen etwa 4 Kilometer Strecke zurück.
Anmeldung unter dem Link in der Bio.

Heute vor 104 Jahren wurde die Künstlerin, Schriftstellerin und eine der frühesten sex-positiven Aktivistinnen Deutschla...
12/03/2026

Heute vor 104 Jahren wurde die Künstlerin, Schriftstellerin und eine der frühesten sex-positiven Aktivistinnen Deutschlands Helga Goetze geboren.💫

Bekannt wurde sie z.B. durch ihre Hauptrolle im Film "Rote Liebe" von Rosa von Praunheim und durch ihre fast täglichen Mahnwachen vor der Berliner Gedächtniskirche. Dort trat sie mit bestickten Umhängen, Zeichnungen, Gedichten und Parolen wie „Ficken ist Frieden“ für sexuelle Selbstbestimmung ein.

Die erste Lebenshälfte verbrachte Goetze in einer normkonformen Ehe. Mit Mitte vierzig begann ein neuer Abschnitt: In den 1970er Jahren verließ sie ihre Familie, gründete in Hamburg ein Institut für Sexualinformation und engagierte sich zunehmend künstlerisch und politisch.

Ab 1978 lebte Goetze in Berlin, wo sie über zwei Jahrzehnte für freie Liebe, weibliche Lust und den Abbau von Tabus auftrat. Parallel entstand ein umfangreiches Werk aus Gedichten, Zeichnungen, Stickereien und Aktionen, in dem sie traditionelle Geschlechterrollen und gesellschaftliche Moralvorstellungen hinterfragte.

Im FFBIZ befindet sich Goetzes Teilnachlass mit Korrespondenz, Büchern, Plakaten und Gedichten.

Einige dieser Materialien werden erstmals öffentlich in der Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ in der Villa Oppenheim gezeigt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. April und am 14.03. gibt es eine öffentliche kostenlose Veranstaltung mit Gedichten, Gesprächen und Musik.✨️

Die fünfte Folge Feministories ist online! 📻Sie widmet sich zwei Beispielen (q***r-)feministischer Musikerinnen aus Verg...
30/01/2026

Die fünfte Folge Feministories ist online! 📻

Sie widmet sich zwei Beispielen (q***r-)feministischer Musikerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart.

Unsere Reise beginnt in den 1970er Jahren bei den Flying Le****ns, der ersten Frauenrockband Deutschlands. Dabei begegnen wir – wie bereits in der vierten Folge von Feministories – erneut Monika Jaeckel, die als eine der Sängerinnen und Texterinnen den Sound und die Ausrichtung der Band prägte. Wir stoßen auf das Frauenfest 1974 an der TU Berlin und setzen uns mit Fragen von Ein- und Ausschlüssen innerhalb der Musikszene der 1970er Jahre auseinander.

Von dort aus schlagen wir den Bogen in die Gegenwart und sprechen mit der Rapperin .mp3 darüber, welche Kontinuitäten und Unterschiede sich in q***rfeministischen Musikkulturen der letzten Jahre erkennen lassen.

Die Folge findet ihr auf unserer Website, auf Spotify, Apple Podcasts oder Amazon Music! 🎧

Hast du Fragen, Anregungen oder Kritik? Kontaktiere uns gerne unter [email protected]

Diese Folge Feministories wurde entwickelt im Rahmen des Erschließungsprojektes „Monika Jaeckels privat-musikalischer Nachlass“ des Spinnboden Lesbenarchiv und -bibliothek, gefördert vom

Fotos: FMT / Cristina Perincioli, Nikolas-Petros Androbik
Cover: Judith Fehlau

❄️ Winterpause ❄️Ab dem 20.12. verabschieden wir uns in die Winterpause.Im Januar nutzen wir die Zeit, um neue Materiali...
18/12/2025

❄️ Winterpause ❄️
Ab dem 20.12. verabschieden wir uns in die Winterpause.
Im Januar nutzen wir die Zeit, um neue Materialien zu erschließen.
Ab 03.02.26 sind wir dann wieder für euch erreichbar!

📩 Termine zur Nutzung dann wie immer unter: [email protected]

Das heutige RE:SEARCH-Projekt ist der Zine-Workshop von  in Kollaboration mit Trans*missions, der im Sommer 2025 im FFBI...
17/12/2025

Das heutige RE:SEARCH-Projekt ist der Zine-Workshop von in Kollaboration mit Trans*missions, der im Sommer 2025 im FFBIZ stattfand.

Trans*missions ist ein Sound- und Storytelling-Projekt für q***re Jugendliche, das dazu einlädt, in Archive einzutauchen und sich den Archivalien auf eine spielerische Art und Weise zu nähern.

Der Zine-Workshop im FFBIZ wurde durchgeführt von Aimé Dabbadie und initiiert von a. Monti und lotti mani Seebeck: Ausgewählte Zines aus der Sammlung wurden dabei mit eigenen Arbeiten kombiniert. Die Teilnehmenden wählten ein Zine, suchten zwei Lieblingsseiten aus und schrieben einen Fanbrief an das gewählte Zine. In einer Collage verbanden sie Brief und Seiten zu einer persönlichen Hommage an q***re Geschichte und Community.✨

English:
Today’s RE:SEARCH project features the Zine Workshop by Aimé Dabbadie in collaboration with Trans*missions, which took place at FFBIZ in the summer of 2025.

Trans*missions is a sound and storytelling project for trans* and q***r young people that invites participants to dive into archives and engage with archival materials in a playful and creative way.

The Zine Workshop at FFBIZ was hosted by Aimé Dabbadie and initiated by a. Monti and lotti mani Seebeck. Selected zines from the collection were combined with participants’ own creations. Each participant chose a zine, picked two favorite pages, scanned and printed them, and then wrote a fan letter to their chosen zine. In a final collage, they combined the letter and the pages into a personal homage to q***r history and community.✨

Die heutige RE:SEARCH-Ausgabe führt euch in einen intensiven, stellenweise aufwühlenden und politischen Briefwechsel zwi...
10/12/2025

Die heutige RE:SEARCH-Ausgabe führt euch in einen intensiven, stellenweise aufwühlenden und politischen Briefwechsel zwischen zwei Frauen unterschiedlicher feministischer Generationen: der Widerstandskämpferin und Politikerin Hilde Radusch und der Schriftstellerin Pieke Biermann.📖

Den dichten und komplexen Briefwechsel aus sieben Mappen zeichnet Elio Buntfuß in einem Zine schlaglichtartig nach und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Art, wie die beiden Frauen miteinander kommuniziert haben.

Was 1985 mit einem knappen Schreiben an Radusch begann, entwickelte sich schnell zu einem lebendigen Austausch über Biermanns politische Arbeit, Raduschs Erfahrungen im NS-Gefängnis, Sexualität(en), Freundinnenschaft, aber auch über Alltägliches, wie Raduschs Liebe zu Kakteen, von denen einer noch heute im FFBIZ steht. Auch Konflikte und politische Spannungen werden im Zine eingeordnet und kontextualisiert.

Für Elio als Teil einer jüngeren Generation an Feminist*innen sind die Briefe zugleich Anknüpfungspunkt und Reibungsfläche. Elio schreibt:
„Dieses Zine versteht sich nicht als Heldinnenerzählung. Hilde und Pieke sind – wie alle Menschen – nicht unfehlbar. Und dennoch kann ich viel aus diesen Briefen mitnehmen, mich wiederfinden, widersprechen und weiterdenken.“

Die chronologisch sortierte Korrespondenz wird im FFBIZ aufbewahrt.✨

Adresse

ScharnweberStr. 31
Berlin
10247

Öffnungszeiten

Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00

Telefon

+493095612678

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