FFBIZ e.V. - feministisches Archiv

FFBIZ e.V. - feministisches Archiv Archiv/Bibliothek (Präsenzbestand) Wer kann das Archiv nutzen? Alle Menschen, die Interesse an unserem Bestand haben.

Impressum: http://www.ffbiz.de/impressum/index.html Das FFBIZ e.V., gegründet 1978, ist eines der bestandsgrößten feministischen Archive.

Heute vor 30 Jahren, am 9. August 1996, ist May Ayim in Berlin verstorben.May Ayim war eine wichtige Figur der Schwarzen...
09/08/2026

Heute vor 30 Jahren, am 9. August 1996, ist May Ayim in Berlin verstorben.

May Ayim war eine wichtige Figur der Schwarzen deutschen Frauenbewegung und prägte mit ihrer Literatur und wissenschaftlichen Arbeit den Begriff “afrodeutsch” gemeinsam mit anderen Schwarzen Frauen.

Neben ihrer politischen und wissenschaftlichen Arbeit schrieb sie Gedichte, in denen sie Erfahrungen von Ausgrenzung, Widerstand, Liebe und Hoffnung literarisch verarbeitete. Im Jahr 1996 nahm sich May Ayim das Leben.

Einige Fotos aus ihrer Berlin-Zeit, die sie mit Freundinnen und Wegbegleiterinnen wie Audre Lorde zeigen und einige ihrer Gedichte befinden sich bei uns im FFBIZ. Es lohnt sich also ein Blick ins Archiv!

Seit 2014 interviewen wir im FFBIZ Zeitzeug*innen zur Geschichte der Frauenbewegungen in Berlin. Die Interviews erzählen...
04/08/2026

Seit 2014 interviewen wir im FFBIZ Zeitzeug*innen zur Geschichte der Frauenbewegungen in Berlin. Die Interviews erzählen davon, wie Frauen und Lesben seit 1968 in Ost- und Westberlin autonome Einrichtungen, Netzwerke und weitere feministische Infrastrukturen aufgebaut und getragen haben.

✨ Neu auf unserer Website: das Oral Her*Story-Interview mit Claudia Fingerhuth.

Claudia Fingerhuth ist Kickboxtrainerin und Mitgründerin des feministischen Kampfsportvereins „Lowkick e.V.“. Im Interview spricht sie über ihre Politisierung rund um den 1. Mai 1987, ihre Zugänge zum feministischen Kampfsport, erste Coming-outs und weitere prägende Erfahrungen.

🔗 Den Link zum Interview findet ihr über den Link in unserer Bio.

Das heutige RE:SEARCH-Ergebnis ist ein lokalgeschichtliches Projekt zu queerer Geschichte im Ost-Berliner Bezirk Lichten...
20/07/2026

Das heutige RE:SEARCH-Ergebnis ist ein lokalgeschichtliches Projekt zu queerer Geschichte im Ost-Berliner Bezirk Lichtenberg.💫

Das Recherche- und Vermittlungsprojekt „Queer Lichtenberg – gestern und heute" wurde von der Queerbeauftragten des Bezirks Sabine Pöhl und dem Museum Lichtenberg initiiert und seit Februar 2025 von den Historikern Karl-Heinz Steinle und Andreas Pretzel betreut.

Die dazugehörige Broschüre wurde im Mai vorgestellt und zeigt Personen, Orte und Netzwerke der queeren Geschichte Lichtenbergs der letzten 100 Jahre, von den 1920er Jahren über den Nationalsozialismus und die DDR bis ins wiedervereinte Berlin.

Bei den Archivrecherchen zum Freund*innenkreis um Rita “Tommy” Thomas, Anna B. Wein und Charlotte von Mahlsdorf und zur Homosexuellen Interessengemeinschaft Berlin führte die Spur auch ins FFBIZ! Bei uns befinden sich nämlich über 200 Fotos aus der Fotosammlung von Rita “Tommy” Thomas.

Ab dem 27.08.2026 könnt ihr einige der Ergebnisse in der Ausstellung „100 Jahre queeres Leben in Lichtenberg" im Museum Lichtenberg ansehen. 🎉

📍 Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin

10/06/2026
Stellungnahme zum aktuellen Stand des Queeren ArchivzentrumsWie wir bereits in unserem letzten Statement vom 21.04.26 mi...
28/05/2026

Stellungnahme zum aktuellen Stand des Queeren Archivzentrums

Wie wir bereits in unserem letzten Statement vom 21.04.26 mitgeteilt haben,
haben wir die Zusammenarbeit des FFBIZ mit der Magnus-Hirschfeld-
Gesellschaft (MHG) beendet.

Grund dafür ist der mündliche Zwischenbericht zum Gutachten über die Rolle
und möglichen Verstrickungen von Ralf Dose und der MHG in
pädoaktivistische Kontexte sowie die bisherige Reaktion der MHG auf diese
Erkenntnisse.
[...]
Es hätte spätestens nach diesem Zwischenbericht seitens der MHG ein
entschlossenes Vorgehen und weitere Schritte zur lückenlosen Aufklärung
gebraucht. Beides fehlt bis heute.
Das FFBIZ war bei der Präsentation des Zwischenberichts vor Ort. Die dort
vorgestellten Inhalte haben uns erneut deutlich vor Augen geführt, wie wichtig
eine umfassende, transparente und verantwortungsvolle Aufarbeitung ist.
[...]
Nach Angaben der MHG soll das Gutachten im August in gedruckter Form
vorliegen. Wir hoffen sehr, dass die MHG die verbleibende Zeit nutzt, um sich
ernsthaft und verantwortungsvoll mit ihren möglichen Verstrickungen in
pädoaktivistische Netzwerke auseinandersetzt.

Abschließend möchten wir noch auf eure Spenden eingehen: Viele
von euch haben das Archivzentrum in den vergangenen Monaten
finanziell unterstützt. Dafür danken wir von Herzen. Aktuell ist einiges in
Bewegung, was ein mögliches Archivzentrum in anderer Konstellation bzw. für
das FFBIZ alleine auf dem Kindl-Gelände angeht. Wir werden fortlaufend
darüber informieren, bitten aber noch um etwas Geduld. Sobald wir wissen,
wie es weitergeht, werden wir uns mit den Spender*innen in Verbindung
setzen.
Sollte es dazu Fragen geben, melden Sie und meldet euch gerne bei uns unter
[email protected].
Gerade in dieser schwierigen Zeit bedeutet uns Ihre und eure Unterstützung
sehr viel. An dieser Stelle deshalb vielen Dank dafür!

Das vollständige Statement könnt ihr hier auf den Slides und unserer Website nachlesen.

In unserem Format "RE:SEARCH" teilen wir tolle kreative Ergebnisse von Archivrecherchen mit euch und endlich geht es wie...
27/05/2026

In unserem Format "RE:SEARCH" teilen wir tolle kreative Ergebnisse von Archivrecherchen mit euch und endlich geht es wieder los:

Die Ausstellung „QUEERE KUNST IN DER DDR?“ läuft noch bis zum 28.06.26 im KVOST, der nGbK, dem Mitte Museum und dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge.

Ausgestellt werden die Biografien von neun Künstler*innen und ihre Werke, zum Beispiel Gemälde, Skulpturen, Keramiken und Fotografien. Ihre Kunst eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf die politische Situation der DDR, in der beispielsweise Homosexualität zwar schrittweise entkriminalisiert wurde, aber weiterhin stark stigmatisiert blieb.

Mit dabei: Die Fotografien von Rita "Tommy" Thomas. Wer uns schon länger folgt, kennt Tommy bereits: Sie war Aktivistin, Hundefriseurin und Hobbyfotografin. Nach dem Mauerbau verwandelte sie ihre Privatwohnung in einen Treffpunkt für queere Menschen und für alle, die jenseits der strikten Normvorstellungen des Regimes lebten. Momente des Austauschs, alternativer Fürsorgenetzwerke und des Widerstands hielt Tommy fotografisch fest. Die Fotosammlung befindet sich seit 2018 bei uns im FFBIZ .

Schaut vorbei – wir wünschen euch viel Freude bei Entdecken der Ausstellung!

Euer Interesse an den Stadtrundgängen war riesig! Deshalb freuen wir uns sehr, in diesem Jahr zwei weitere Termine zur G...
29/04/2026

Euer Interesse an den Stadtrundgängen war riesig! Deshalb freuen wir uns sehr, in diesem Jahr zwei weitere Termine zur Geschichte der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg anbieten zu können.

Entdeckt mit uns zehn Orte der Geschichte der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg - und ihre Verflechtungen mit den Themen Stadtteilerneuerung, Hausbesetzungen, Migration und Frauenbewegung(en)! Die lokale Alltagsgeschichte im damaligen Arbeiter*innenbezirk trifft auf ihren geschichtlichen Kontext. Was hatte die Internationale Bauausstellung damit zu tun, dass in SO36 das politische Leben tobte? Wie entstanden in diesem Kontext Räume für migrantische und deutsche Frauenbewegungen? Welche Selbstorganisationen gab es – und welche gibt es noch bis heute?

Zeitzeugin Berrin Önler-Sayan nimmt uns mit auf eine Reise in die 1970er und 1980er Jahre und zeigt auch, welche Initiativen und Orte bis heute weiter bestehen.

🗓 Termine:
19.05., 17:00 Uhr
21.05., 17:00 Uhr

Die Stadtrundgang dauert gut 3 Stunden und ist kostenlos. Wir legen etwa 4 Kilometer Strecke zurück.

Verbindliche Anmeldung unter dem Link in der Bio.

Du steckst mitten in einer Recherche, findest aber im Meta-Katalog nicht die passenden Archivalien?Am 12.05. bieten wir ...
28/04/2026

Du steckst mitten in einer Recherche, findest aber im Meta-Katalog nicht die passenden Archivalien?

Am 12.05. bieten wir von 16-17 Uhr einen Online-Termin zur Rechercheberatung an. Dort unterstützen wir dich bei deiner individuellen Recherche.
Du bekommst eine persönliche Beratung, wie sich Archivrecherchen von einer einfachen Google-Suche unterscheiden, welche Schlagwörter geeignet sind und welche weniger und worauf du achten kannst, um deinem Rechercheziel näher zu kommen.

Die Beratung findet in einer Kleingruppe statt. Wenn du eine Einzelberatung wünschst, schreib uns gerne eine kurze E-Mail.

Anmeldung unter: [email protected] (bitte schreib uns ein paar Worte zu deinem Thema)

Jetzt online: Die sechste Folge Feministories zum Thema Queerness & B**M – was verbindet die beiden?📻In dieser Folge spr...
16/04/2026

Jetzt online: Die sechste Folge Feministories zum Thema Queerness & B**M – was verbindet die beiden?📻

In dieser Folge sprechen wir über Zugehörigkeit, Selbstermächtigung, Community – darüber, wie queere Perspektiven B**M neu denken können.

Entstanden ist diese Episode in Kollaboration mit dem Podcast Feministories des feministischen Archivs FFBIZ und der Fotografin Alice Liddell - auch bekannt als - einer in Berlin lebenden multidisziplinären Künstlerin, deren fotografische Arbeit das Podcast-Cover gestaltet.

Moderiert wird die Folge von Sarah und Darius Rex, welche über ein Jahr lang an einem ethnografischen Forschungsprojekt zu Queerness und B**M gearbeitet haben.

Sarah kommt aus der Linguistik, Literaturwissenschaft und Genderforschung. Sie ist Künstlerin und bewegt sich in queeren B**M- und Fetisch-Communities. Queerness und Fetisch sind auch wichtige Elemente in ihrer künstlerischen Arbeit. Darius studiert Gender Studies mit Fokus auf Sexualitäten, ist selbst Teil der B**M-Community und gibt Workshops zu Konsens, Empowerment und souveräner Dominanz.

Weitere Stimmen im Podcast sind Elliot und Quirin - unsere Interviewees, die spannende Einblicke in queere Berliner B**M-Communities geben.

Gemeinsam sprechen wir über die Forschung, persönliche Erfahrungen und darüber, wie Queerness und B**M miteinander verbunden sind, sich gegenseitig beeinflussen, herausfordern und stärken.
Die Folge könnt ihr überall hören, wo es Podcasts gibt!✨️

⭐️Es geht in die nächste Runde!⭐️🎒Stadtrundgang: Auf den Spuren der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg.Entdeckt m...
30/03/2026

⭐️Es geht in die nächste Runde!⭐️

🎒Stadtrundgang: Auf den Spuren der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg.

Entdeckt mit uns zehn Orte der Geschichte der migrantischen Frauenbewegung in Kreuzberg - und ihre Verflechtungen mit den Themen Stadtteilerneuerung, Hausbesetzungen, Migration und Frauenbewegung(en)! Die lokale Alltagsgeschichte im damaligen Arbeiter*innenbezirk trifft auf ihren geschichtlichen Kontext. Was hatte die Internationale Bauausstellung damit zu tun, dass in SO36 das künstlerische und politische Leben tobte? Wie entstanden in diesem Kontext Räume für die migrantische und deutsche Frauenbewegungen? Welche Selbstorganisationen gab es – und welche gibt es noch bis heute?

Zeitzeugin Berrin Önler-Sayan nimmt uns mit auf eine Reise in die 1970er und 1980er Jahre und zeigt auch, welche Initiativen und Orte bis heute weiter bestehen.

🗓 Termine:
15.04., 16 Uhr
17.04., 16 Uhr

Die Stadtrundgang dauert etwa 3 Stunden und ist kostenlos. Wir legen etwa 4 Kilometer Strecke zurück.
Anmeldung unter dem Link in der Bio.

Adresse

ScharnweberStr. 31
Berlin
10247

Öffnungszeiten

Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00

Telefon

+493095612678

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