17/06/2026
China ist für Deutschland wichtiger Handelspartner und Konkurrent zugleich.
Gerade deshalb ist es so wichtig, direkt miteinander zu sprechen – offen, ehrlich und ohne Illusionen.
Wir sind als Delegation der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach Peking gereist, um die Lage vor Ort besser zu verstehen, unsere Positionen klar zu machen und über faire Regeln im Handel zu sprechen.
Unser Fraktionsvorsitzender Jens Spahn ist gemeinsam mit Catarina dos Santos, Inge Gräßle, Norbert Röttgen, Mark Helfrich und Nicolas Zippelius anlässlich des Parteiendialogs der Union mit der Kommunistischen Partei Chinas am Sonntag nach Peking gereist.
Ein umfassendes Bild gibt es nur aus verschiedenen Blickwinkeln. Darum hat sich unsere Delegation nicht nur mit Vertretern des Politbüros und der KPCh getroffen, sondern auch mit einer Nichtregierungsorganisation, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in China einsetzt, mit Vertretern der deutschen Wirtschaft, dem Botschafter der Europäischen Union sowie mit deutschen Journalisten, die in China leben und von dort berichten.
In intensiven und offenen Gesprächen wurde klar: Die zweit- und drittgrößte Volkswirtschaft der Welt können auch in Zukunft stark voneinander profitieren. Aber freier Handel braucht Regeln.
Unsere Delegation hat deutlich gemacht: Wenn es nicht gelingt, sehr bald klare Regeln mit China zu vereinbaren, müssen wir reagieren und Jobs in der deutschen Industrie aktiv schützen.
Thema war auch Chinas Haltung gegenüber Russland angesichts des brutalen Angriffskriegs Putins gegen die Ukraine: Die chinesische Unterstützung für Russland liegt wie eine dunkle Wolke über unseren Beziehungen zur Volksrepublik.
Aufklaren kann es nur, wenn bei dieser zentralen Frage Fortschritt erzielt wird.
Einige Eindrücke unserer Reise, unserer Gespräche und Begegnungen seht ihr in den Fotos.