04/09/2026
Soziokultur im Osten stärken.
Vertreter*innen der ostdeutschen Landesverbände und des Bundesverbands Soziokultur haben sich mit Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, ausgetauscht.
Im Mittelpunkt standen die besondere Geschichte der Soziokultur in Ostdeutschland, ihre Bedeutung gerade in ländlichen Räumen und ihre Rolle als Teil einer demokratischen Zivilgesellschaft.
Soziokulturelle Einrichtungen schaffen Räume für Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt, tragen zur Quartiersentwicklung bei und stärken lebendige Dörfer. Damit sie diese Arbeit auch künftig leisten können, brauchen sie verlässliche Unterstützung, finanziell ebenso wie durch politische Sichtbarkeit und Anerkennung.
Gesprochen haben wir auch über konkrete kulturpolitische Herausforderungen. Dazu gehören die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts und der Ausbau des Schallschutzes als wichtige Grundlagen für die Existenzsicherung soziokultureller Einrichtungen.
Vielen Dank für den konstruktiven Austausch!
Mit dabei waren Franziska Pollin von ImPuls Brandenburg, Ulrike Hanf von Soziokultur Mecklenburg-Vorpommern, Kirstin Zinke von Soziokultur Sachsen, Lars Johansen von LASSA Sachsen-Anhalt, Bettina Rößger von der LAG Soziokultur Thüringen sowie Kristina Rahe und Georg Halupczok vom Bundesverband Soziokultur.
Foto©️Büro Elisabeth Kaiser