04/09/2026
Der Preis wird seit 1979 vom Land Berlin für herausragendes Engagement um Toleranz zwischen Völkern, Rassen und Religionen verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und ging in diesem Jahr an Andreas Nachama.
Staatssekretär Alexander Straßmeir überreichte die Auszeichnung und sagte: „Andreas Nachama hat sich in herausragender Weise um die Aufarbeitung der NS-Geschichte, die Förderung des jüdischen Lebens in Deutschland und den Dialog zwischen den Religionen verdient gemacht. Als Rabbiner, Hochschullehrer, rabbinischer Leiter des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam und langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin hat er nicht nur die Erinnerung an die Schoah wachgehalten, sondern auch gezeigt, wie Versöhnung in der Praxis aussieht“.