Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Wir sind für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Berlin zuständig.

Der Preis wird seit 1979 vom Land Berlin für herausragendes Engagement um Toleranz zwischen Völkern, Rassen und Religion...
04/09/2026

Der Preis wird seit 1979 vom Land Berlin für herausragendes Engagement um Toleranz zwischen Völkern, Rassen und Religionen verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und ging in diesem Jahr an Andreas Nachama.
Staatssekretär Alexander Straßmeir überreichte die Auszeichnung und sagte: „Andreas Nachama hat sich in herausragender Weise um die Aufarbeitung der NS-Geschichte, die Förderung des jüdischen Lebens in Deutschland und den Dialog zwischen den Religionen verdient gemacht. Als Rabbiner, Hochschullehrer, rabbinischer Leiter des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam und langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin hat er nicht nur die Erinnerung an die Schoah wachgehalten, sondern auch gezeigt, wie Versöhnung in der Praxis aussieht“.

Auf Hella Dunger-Löper folgt Thomas Krüger – das hat die Generalversammlung des Landesmusikrates entschieden.Kulturstaat...
03/09/2026

Auf Hella Dunger-Löper folgt Thomas Krüger – das hat die Generalversammlung des Landesmusikrates entschieden.
Kulturstaatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski: „Ich danke Hella Dunger-Löper für ihren unermütlichen Einsatz in den vergangenen neun Jahren. Sie hat die ganz unterschiedlichen Facetten des Berliner Musiklebens stets vertreten und sich für sie stark gemacht. Dem neuen Präsidenten wünsche ich eine ebenso glückliche Hand für sein neues Schaffensfeld“.

Neue Atelierräume in MoabitDas alte Frauengefängnis Lehrter Straße wird zum Kulturort. Hier entstanden mit Unterstützung...
03/09/2026

Neue Atelierräume in Moabit

Das alte Frauengefängnis Lehrter Straße wird zum Kulturort. Hier entstanden mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur 81 neue Atelierräume für Künstlerinnen und Künstler aller Genres.
Kultursenator Evers übergab die Schlüssel an die künftigen Nutzer: „Auch das benachbarte ehemalige Justizgebäude in der Lehrter Straße 60 soll künftig zu einem Ort künstlerischer Produktion werden und weitere Räume für das Arbeitsraumprogramm bieten. So sichern wir kulturelle Infrastruktur. Ich möchte, dass Berlin eine Stadt bleibt, in der Kunst nicht nur präsentiert, sondern auch produziert werden kann. Eine Stadt, in der Künstlerinnen und Künstler nicht nur zu Gast sind, sondern arbeiten, experimentieren und Neues entwickeln können“.

Für 17,7 Millionen Euro wurde das Gebäude denkmalgerecht saniert. 140 Künstlerinnen und Künstler können in diesem landeseigenen neuen Kunstraum nun arbeiten, sich austauschen und gemeinsame Projekte entwickeln.

Das Schulferienende ist der Beginn einer neuen Spielzeit an Berlins Bühnen. Am BE ging es beispielsweise mit Peter Handk...
02/09/2026

Das Schulferienende ist der Beginn einer neuen Spielzeit an Berlins Bühnen. Am BE ging es beispielsweise mit Peter Handkes “Schnee von gestern, Schnee von morgen“ los. Das BE ist eines von rund 150 Berliner Theatern und Bühnen der Stadt. Im vergangenen Jahr kamen 3,3 Millionen Besucherinnen und Besucher aus aller Welt, um die höchst unterschiedlichen Inszenierungen zu sehen. Vom Friedrichstadtpalast über Musical im Theater des Westens, Kabarett, Kinder- und Jugendtheater, klassische Sprechtheater – Berlin punktet durch Diversität und Vielfalt.
„Theater sind Orte des Austauschs, sie regen an, manchmal regen sie auf. Künstlerischer Diskurs, der uns ins Gespräch bringt, den Fokus auf Dinge lenkt, die wir vielleicht ohne Theater nicht gesehen hätten“, so Staatssekretär Alexander Straßmeir.

Nachts im MuseumDie Lange Nacht der Museen ist ein Berliner Kind. Hier gab es sie 1997 erstmalig. 6000 Menschen kamen da...
31/08/2026

Nachts im Museum

Die Lange Nacht der Museen ist ein Berliner Kind. Hier gab es sie 1997 erstmalig. 6000 Menschen kamen damals in 17 Häuser. Ein Erfolg, der weltweit kopiert wurde und wird. Diesmal öffneten 75 Museen und Ausstellungsräume mit 750 Veranstaltungen ihre Türen bis zwei Uhr nachts. „Crime in Berlin“ – das Verbrechen im Museum zog Zehntausende an.
Staatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski: „Die Lange Nacht zeigt, wie vielfältig und facettenreich unsere Museen und Ausstellungsräume sind. Kultur findet eben nicht nur in Mitte und Charlottenburg statt, sondern in ganz Berlin. Jeder einzelne Bezirk hat sein besonderes Haus. Die Lange Nacht bringt Menschen in Häuser, die sie sonst vielleicht nicht für sich entdeckt hätten. Ich danke Kulturprojekte Berlin und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Museen für ihren besonderen Einsatz“.

„Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf“ hatte Premiere in den Hackeschen Höfen. Mit dabei: Kultursenator Stefa...
31/08/2026

„Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf“ hatte Premiere in den Hackeschen Höfen. Mit dabei: Kultursenator Stefan Evers – mit einem klaren Bekenntnis:
„Juden müssen in Berlin sichtbar jüdisch leben können. Ohne Angst. Ohne sich erklären zu müssen. Ohne darüber nachdenken zu müssen, ob eine Kippa, ein Davidstern oder der Besuch einer Synagoge sie in Gefahr bringt. Wer jüdisches Leben bedroht, greift unsere Stadt an.“ Jüdisches Leben muss geschützt werden.
Der berührende Film beschreibt die Heimkehr des Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg nach Leer und seinen Kampf gegen Antisemitismus.

Bis in den Herbst hinein gibt es hier am alten Flughafen Tempelhof tagsüber Workshops und Diskussionen. Abends wandelt s...
31/08/2026

Bis in den Herbst hinein gibt es hier am alten Flughafen Tempelhof tagsüber Workshops und Diskussionen.
Abends wandelt sich die Feuerwache in einen Club, in dem unterschiedlichste Kollektive an den Start gehen.
Staatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski: „Sie alle brauchen Raum, denn die Clubkultur repräsentiert die Stadt weit über die Grenzen Berlins hinaus. Das kann sie nur, wenn wir gemeinsam neue und verlässliche Orte entwickeln. Die Alte Feuerwache ist ein solcher Ort“.

Gestern eröffnete die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum NeueSynagogeBerlin gleich zwei großartige Ausstel...
28/08/2026

Gestern eröffnete die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum NeueSynagogeBerlin gleich zwei großartige Ausstellungen, die gemeinsam nach Formen jüdischer Gegenwart fragen: „Forms of Alignment“ und „Dagesh - jüdische Kunst im Kontext“. Dieser Ort ist besonders: „Es ist ein Ort der Erinnerung – an die Zerstörung der Synagoge während der Novemberpogrome 1938, an die Schoah und an die fast vollständige Auslöschung jüdischen Lebens in Berlin. Gleichzeitig ist es ein Ort der Gegenwart: Ein lebendiges Zentrum für jüdische Kultur, Bildung und Begegnung.“, so Staatssekretär Alexander Straßmeir in seinem Grußwort, und weiter „Jüdisches Leben in Deutschland ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein lebendiger und prägender Bestandteil unserer Gegenwart … Sichtbarkeit ist kein Geschenk – sie ist ein Recht, das allen zusteht. Und Kunst und Kultur sind kraftvolle Werkzeuge, um dieses Recht einzufordern.“

Sieben Tage Pop – 1000 Möglichkeiten. Bis zum 30. August läuft im Silent Green, der Kulturbrauerei, dem Pierre Boulez Sa...
27/08/2026

Sieben Tage Pop – 1000 Möglichkeiten. Bis zum 30. August läuft im Silent Green, der Kulturbrauerei, dem Pierre Boulez Saal und an vielen anderen Orten der Stadt die Pop-Kultur-Recepition – ein besonderes Festival.

Staatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski : „Popkultur gehört seit jeher zur DNA der Stadt. Musik und vor allem auch populäre Musik in all ihren Genres gehört zum Selbstverständnis Berlins – in jedem Bezirk, vom kleinen Club bis hin zu den großen Hallen und Festivalbühnen. Ein öffentlich gefördertes Festival – darf auch Risiko ermöglichen, um eine Weiterentwicklung für die Stadt voran zu treiben. Die zentralen Ziele der Berliner Musikpolitik sind: etwas wagen, experimentieren, nicht nur konsumieren sondern reflektieren“.

Popkultur ist ein Standortfaktor und prägend für die internationale Strahlkraft Berlins: sie zieht Talente, Unternehmen und internationales Publikum an, schafft Arbeit, prägt das Bild Berlins in der Welt. Und ja - sie bringt Geld in die Stadt.

Die Berliner Gedenktafeln erinnern an bedeutende Persönlichkeiten, die für die Stadt eine überregionale Bedeutung haben....
26/08/2026

Die Berliner Gedenktafeln erinnern an bedeutende Persönlichkeiten, die für die Stadt eine überregionale Bedeutung haben. Seit heute erinnert Berlin in der Ruhlaer Straße 8, 14199 Berlin-Schmargendorf, mit einer Berliner Gedenktafel an den Historiker Simon Dubnow (1860–1941). Sein Leben war eng mit den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Europas verbunden. Er setzte sich früh für jüdische Selbstbestimmung, kulturelle Autonomie und Minderheitenrechte ein. Die Tafel erinnert an die Bedeutung von Widerstand und Zivilcourage: Dubnow musste vor zwei totalitären Regimen fliehen – und dennoch hielt er an seinem Engagement für Freiheit fest.

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