Juso-Hochschulgruppen

Juso-Hochschulgruppen Sozialistisch, internationalistisch & feministisch. Die Juso-Hochschulgruppen sind der Studierendenve Sozialistisch, internationalistisch und feministisch.

Wir Juso-Hochschulgruppen sind der Studierendenverband der Jusos und der SPD. An bundesweit mehr als 80 Universitäten und Fachhochschulen treten wir für soziale und demokratische Hochschulen ein, kämpfen für mehr BAföG, gegen Studiengebühren und tragen dazu bei, studentischen Interessen innerhalb und außerhalb der Hochschulen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene eine starke Stimme zu geben. Die

aktiven Juso-Hochschulgruppen vor Ort setzen sich in der studentischen Selbstverwaltung (z.B. Studierendenparlament, AStA, Studierendenrat usw.) und in den akademischen Gremien der Hochschule (z.B. Akademischer Senat, Fachbereichsrat, Institutsrat usw.) für Verbesserungen für Studierende ein. Dabei orientieren sie sich einerseits an unseren gemeinsamen Grundwerten, aber immer auch an den ganz konkreten Interessen und Belangen der Studierenden vor Ort. Mit den Grenzen des Hochschulcampus endet unser Engagement jedoch nicht. Hochschulen sind Teil der Gesellschaft und unser Engagement vor Ort zielt immer darauf, auch gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen. Wir kämpfen für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen, für soziale Gerechtigkeit, gegen Diskriminierungen jeglicher Art und für Frauen*empowerment. Die Mitarbeit bei der Juso-Hochschulgruppe steht allen offen, die sich mit den politischen Grundsätzen des Verbands identifizieren können – egal ob mit oder ohne SPD-Parteibuch, ob mit oder ohne Juso-Mitgliedschaft. Informationen über die politischen Forderungen der Juso-Hochschulgruppen, den Bundesverband, aber natürlich auch über Deine Juso-Hochschulgruppe vor Ort gibt es hier und auf unserer Homepage.

03/06/2026

🚲 Heute ist Weltfahrradtag.
Fahrradmobilität ist mehr als eine Frage der Fortbewegung. Sie entscheidet mit darüber, wer zur Hochschule kommt, den Nebenjob erreicht, Freund*innen trifft oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann.
Gerade für Studierende ist das Fahrrad oft unverzichtbar: Es ist günstig, flexibel und schließt die Lücke zwischen Wohnung, Campus, Arbeitsplatz und ÖPNV.
Dabei wird das Potenzial des Fahrrads noch immer unterschätzt:
➡️ Über 40 % der Autofahrten in deutschen Großstädten sind kürzer als fünf Kilometer.
➡️ Expert*innen gehen davon aus, dass in Ballungsräumen bis zu 30 % der Pkw-Fahrten auf das Fahrrad verlagert werden könnten.
➡️ Gleichzeitig zeigen Studien, dass Menschen mit geringem Einkommen häufiger kein eigenes Fahrrad besitzen, seltener sicher Rad fahren können und oft in weniger fahrradfreundlichen Wohngebieten leben.
Wer über Fahrradmobilität spricht, spricht deshalb auch über soziale Gerechtigkeit.
Eine soziale Verkehrswende braucht:
🚲 sichere und durchgängige Radwege
🚲 sichere Kreuzungen
🚲 ausreichend Fahrradstellplätze an Hochschulen
🚲 eine bessere Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV
🚲 bezahlbare Mobilität für alle
Denn Mobilität darf kein Privileg sein.

28/05/2026

Heute ist Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit und wir müssen dringend über den Gender Health Gap sprechen!

Vor sechs Jahren wurde George Floyd von dem Polizisten Derek Chauvin getötet. Seine letzten Worte – „I can’t breathe“ – ...
25/05/2026

Vor sechs Jahren wurde George Floyd von dem Polizisten Derek Chauvin getötet. Seine letzten Worte – „I can’t breathe“ – gingen um die Welt und machten sichtbar, was für viele Schwarze Menschen Alltag ist: rassistische Polizeigewalt.
Der Mord an George Floyd löste die größten Proteste in den USA seit Jahrzehnten aus. Millionen Menschen gingen unter dem Ruf „Black Lives Matter“ weltweit auf die Straße.
Doch die Bewegung begann nicht erst 2020. entstand bereits 2013 nach dem Freispruch von George Zimmerman, der den 17-jährigen Trayvon Martin erschossen hatte. Seitdem steht die Bewegung für den Kampf gegen rassistische Gewalt und gegen ein System, das Schwarze Menschen strukturell benachteiligt – in der Polizei, vor Gericht, in der Schule und im Alltag.
Der Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt geht weiter!

„Staatliche Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, Elterngeld oder BAföG werden wir absehbar nicht erhöhen können. In manc...
24/05/2026

„Staatliche Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, Elterngeld oder BAföG werden wir absehbar nicht erhöhen können. In manchen Bereichen müssen wir sparen […]“, erklärte Unionsfraktionschef Jens Spahn.
Dass selbst die ohnehin viel zu geringe Erhöhung der BAföG-Wohnkostenpauschale nun wieder infrage gestellt wird, zeigt erneut, welche politischen Prioritäten gesetzt werden: Für Bildung soll angeblich nie Geld da sein.
Dabei steigen die Mieten immer weiter, besonders in Hochschulstädten. 440 Euro reichen vielerorts nicht einmal für ein WG-Zimmer. Gleichzeitig wird ständig vom „Fachkräftemangel“ gesprochen. Wer ernsthaft in die Zukunft investieren will, darf Studierenden kein existenzsicherndes BAföG verweigern.
Was wir brauchen, ist ein elternunabhängiges BAföG als Vollzuschuss mit einer Wohnkostenpauschale, die sich an den tatsächlichen Lebenshaltungskosten des jeweiligen Studienortes orientiert.

Das Deutschlandticket war ein Versprechen: Mobilität sollte einfacher, günstiger und gerechter werden. Auch das Deutschl...
23/05/2026

Das Deutschlandticket war ein Versprechen: Mobilität sollte einfacher, günstiger und gerechter werden. Auch das Deutschlandsemesterticket ist ein wichtiger Fortschritt, weil Studierende bundesweit Bus und Bahn nutzen können.
Doch inzwischen zeigt sich: Ein Ticket allein reicht nicht. Durch die Kopplung an den Preis des Deutschlandtickets steigt auch der Preis für Studierende. Aus einem günstigen Mobilitätsangebot wird für viele eine spürbare Belastung in den Semestergebühren. Gleichzeitig verlieren Studierendenschaften an Spielraum, eigene solidarische Lösungen auszuhandeln.
Wir wollen ein Deutschlandsemesterticket, das seinen Anspruch erfüllt: dauerhaft bezahlbar, sozial gerecht und zuverlässig nutzbar. Dafür braucht es eine Entkopplung vom steigenden Deutschlandticketpreis, rechtssichere Solidarmodelle, barrierefreien ÖPNV überall und gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

Wenn Innovation nur dann zählt, wenn sie sich verwerten lässt, verliert Wissenschaft ihren Kern.Patente, Rankings, Wettb...
22/05/2026

Wenn Innovation nur dann zählt, wenn sie sich verwerten lässt, verliert Wissenschaft ihren Kern.
Patente, Rankings, Wettbewerbsdruck, akademische Anerkennung wird immer stärker in marktfähige Zahlen gepresst.
Wir als Juso-Hochschulgruppen setzen uns für freie und vielfältige Forschung und Lehre ein, unabhängig von kapitalistischen Verwertungsinteressen. Hochschulen müssen Orte des kritischen Denkens, freien Erkenntnisgewinns und gesellschaftlichen Fortschritts sein. Wissenschaft darf nicht dem Profit untergeordnet werden!

Gleichstellungsarbeit gerät zunehmend unter Druck. Antidemokratische und antifeministische Angriffe nehmen deutlich zu u...
21/05/2026

Gleichstellungsarbeit gerät zunehmend unter Druck. Antidemokratische und antifeministische Angriffe nehmen deutlich zu und reichen von strukturellen Hürden bis hin zu direkten verbalen Anfeindungen gegen Einrichtungen und Engagierte. Die Folgen sind bereits spürbar: Aus Angst vor Angriffen werden Beratungs- und Unterstützungsangebote zunehmend eingeschränkt oder zurückgefahren. Statt ihre Arbeit weiter auszubauen, müssen sich viele Einrichtungen schützen, um nicht zur Zielscheibe zu werden. Dadurch geraten wichtige Räume für Unterstützung, Teilhabe und Chancengleichheit unter Druck, mit verheerenden Folgen für eine offene und gerechte Gesellschaft.

19/05/2026

Boykotte wirken oft moralisch eindeutig - aber treffen sie wirklich Machtstrukturen oder am Ende die Zivilgesellschaft?

Ein materialistischer Blick auf Boykottbewegungen im Fußball und beim ESC zeigt: Nicht jede Form des Boykotts ist emanzipatorisch. Während sich manche gegen autoritäre Staaten und deren Machtapparate richten, treffen andere pauschal Kulturschaffende, Wissenschaftler*innen oder die Zivilgesellschaft.

Emanzipatorische Politik bedeutet, progressive Kräfte international zu stärken, statt Menschen kollektiv zu isolieren.

Heute ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Vor 36 Jahren, am 17.05.199...
17/05/2026

Heute ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Vor 36 Jahren, am 17.05.1990, strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel ICD. Seit 2005 wird an diesem Tag weltweit auf Diskriminierung und Gewalt gegenüber queeren Menschen aufmerksam gemacht.

Noch immer werden queere Menschen in 65 Staaten strafrechtlich verfolgt, in 12 Ländern droht sogar die Todesstrafe. Vielerorts sind staatliche Behörden selbst an Unterdrückung beteiligt oder verweigern Schutz vor Hass und Gewalt. Erst kürzlich wurde im Senegal über eine Verschärfung der Strafen für gleichgeschlechtlichen S*x abgestimmt. Dort drohen künftig bis zu zehn Jahre Haft.

Als Juso-Hochschulgruppen stehen wir solidarisch an der Seite der queeren Community weltweit.
Wir kämpfen gegen Diskriminierung, Gewalt und Hass und für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen, in der jede Person frei und selbstbestimmt leben kann!

Heute ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Vor 36 Jahren, am 17.05.199...
17/05/2026

Heute ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Vor 36 Jahren, am 17.05.1990, strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel ICD. Seit 2005 wird an diesem Tag weltweit auf Diskriminierung und Gewalt gegenüber queeren Menschen aufmerksam gemacht.
Noch immer werden queere Menschen in 65 Staaten strafrechtlich verfolgt, in 12 Ländern droht sogar die Todesstrafe. Vielerorts sind staatliche Behörden selbst an Unterdrückung beteiligt oder verweigern Schutz vor Hass und Gewalt. Erst kürzlich wurde im Senegal über eine Verschärfung der Strafen für gleichgeschlechtlichen S*x abgestimmt. Dort drohen künftig bis zu zehn Jahre Haft.
Als Juso-Hochschulgruppen stehen wir solidarisch an der Seite der queeren Community weltweit. Wir kämpfen gegen Diskriminierung, Gewalt und Hass und für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen, in der jede Person frei und selbstbestimmt leben kann!

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Wilhelmstraße 141
Berlin
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