05/08/2026
Rote Bank in Treptow-Köpenick: SPD-Fraktion setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Die Rote Bank im Luisenhain in Köpenick ist weit mehr als eine Sitzgelegenheit. Für die SPD-Fraktion Treptow-Köpenick steht sie als sichtbares Symbol gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und als Mahnung, nicht wegzusehen.
„Jede vierte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt durch ihren Partner. Diese Gewalt geschieht häufig im Verborgenen. Mit der Roten Bank wollten wir ein dauerhaftes Zeichen im öffentlichen Raum schaffen, das an die Opfer erinnert und Betroffenen Mut macht, Hilfe zu suchen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Irina Vogt.
Die Rote Bank geht auf die internationale Initiative „La Panchina Rossa“ zurück und wurde auf Initiative der SPD-Fraktion in Treptow-Köpenick beschlossen. Eine Plakette mit Notrufnummern und einem QR-Code verweist auf Beratungs- und Unterstützungsangebote im Bezirk. Heute ist die Bank zugleich ein Ort des Gedenkens an Opfer von Femiziden und ein Symbol für Solidarität.
„Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Die Rote Bank erinnert uns jeden Tag daran, hinzusehen, zuzuhören und zu helfen. Nur gemeinsam können wir Gewalt verhindern und Betroffene stärken“, so Vogt.
Die SPD-Fraktion will sich auch künftig für Gewaltschutz, Prävention und den Ausbau niedrigschwelliger Hilfsangebote in Treptow-Köpenick einsetzen.