Impressum: http://koepfchenstattkohle.org/impressum/ Das Projekt „Köpfchen statt Kohle“ setzt die seit mehreren Jahren laufenden Versuche des Bezirksamts Pankow fort, in öffentlichen Gebäuden die Potenziale der Energieeinsparung durch Verhaltensänderungen der Nutzer zu realisieren. Mit „Köpfchen statt Kohle“ wird die bisherige Projektidee weiterentwickelt und innoviert. Die externe Beratung und Pr
ojektbegleitung konzentriert sich nicht mehr in einer Hand, sondern wird an zwei Spezialisten vergeben – einen für die technische Seite (Heizungsregelung, Anlagenüberprüfung etc.) und einen für die pädagogischkommunikative Seite (Unterstützung des Schulunterrichts, Organisation von Nutzerkonferenzen, Projekt-Öffentlichkeitsarbeit etc.). Die Motivation der beteiligten Schulen erfolgt nicht mehr primär über finanzielle Anreize (Weitergabe eines Teils der erzielten monetären Einsparungen an die Schulen), sondern durch die Bereitstellung kompetenter Projektbegleitung und Hilfen zur Schulentwicklung sowie die materielle Förderung von besonders innovativen oder engagierten Ansätzen. Neben Schulen werden auch weitere öffentliche Gebäude mit unterschiedlichen Nutzerstrukturen eingebunden – eine Kultureinrichtung, eine Jugendfreizeitstätte und ein Verwaltungsgebäude der Baubehörde. Mit dieser Neuorientierung des Projekts sollen auch die Chancen für eine Ausweitung auf den gesamten Bezirk ausgelotet werden. Die Überzeugung, dass neben investiven und technischen Maßnahmen vor allem auch das Verhalten und die Kooperation der Nutzer ausschlaggebend für die Energieeffizienz ist, basiert auf heute allgemein anerkannten Erfahrungswerten. Die Verantwortlichen der „Energiestadt Zürich“ kommen sogar zu der Einschätzung, dass der verhaltensorientierte Anteil an der realisierbaren Energieeffizienz überwiegt: „Die technische Seite alleine kann auch im besten Fall nur ein Drittel der in einem Gebäude möglichen Energieeinsparungen erwirken. Energiebewusstes Handeln der Gebäudenutzer steuert die restlichen zwei Drittel bei.“