22/05/2026
Frauen leben im Durchschnitt länger als Männer, verbringen jedoch mehr Jahre mit gesundheitlichen Einschränkungen – ein Ausdruck des sogenannten „Gender Health Gap“. Symptome werden bei Frauen häufiger übersehen, Diagnosen erfolgen später und Erkrankungen wie Endometriose oder Herz-Kreislauf-Leiden sind teils unzureichend erforscht. Ein Grund dafür ist, dass der männliche Körper in der medizinischen Forschung lange als Standard galt, mit Folgen für Diagnostik und Behandlung.
Im Rahmen des „Ladies Circle – Frauen, Gesundheit & Prävention“ haben wir Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft und Politik zusammengebracht, um über Lösungen zu diskutieren: bessere geschlechtersensible Forschung, stärkere Prävention und eine gezieltere Versorgung für Frauen. Ein herzliches Dankeschön an die Panelgäste Prof. Dr. Gertraud Stadler, Prof. Dr. Mandy Mangler, Dr. Johannes Wimmer sowie Bundesministerin Nina Warken und Bundesministerin Dorothee Bär.