Februar 1985 wurde in Britz das „Blub Badeparadies“ von Harald Frisch eröffnet. Nach der Eröffnung wurde das Blub Trikotsponsor für die Saison 1985/1986 des Berliner Traditionsverein Hertha BSC.Seit seiner Eröffnung hatte das Blub, das mit Sprüchen wie „Berlin blubst vor Vergnügen“ warb, etwa sieben Mio. Besucher und war täglich von 10 bis 23 Uhr geöffnet. Anfangs waren es 600.000 pro Jahr, 2001 n
ur noch 330.000. Frisch erklärte, dass der öffentliche Charakter den das Blub hatte, maßgeblich zum Niedergang beigetragen hat. Es gab erhebliche Gewaltprobleme mit Jugendgangs, die die Schwimmbecken als ihr Territorium betrachteten. Dagegen wurden drei Sicherheitsfachkräfte eingestellt, die hier gegen aber nichts ausrichten konnten. Dies und der zunehmende bauliche Verfall schreckten vor allem Familien ab. Im Dezember 2002 wurde das Blub vom Gesundheitsamt wegen akuten Rattenbefalls, Vogeldreck und der seuchenhygienischen Zustände geschlossen. Gesundheitsstadtrat Michael Freiberg hatte nach Beschwerden von Besuchern Kontrolleure in das Britzer Bad geschickt. Der Rattenbefall soll vom nahe liegenden Teltowkanal auf das Gelände gekommen sein. Der Kanal vom Außen- ins Innenbecken wurde ab dann abends zusätzlich mit einem Maschendrahtzaun gesperrt. Schon 2002 gab es einige Bereiche die vom Gesundheitsamt geschlossen wurden. Aus diesen Gründen wurde 2003 Insolvenz angemeldet, danach suchte Harald Frisch einen Investor. In der Berliner Morgenpost vom 25. Juli 2004 wurde das Blub auf Platz 67. der „100 Besten, die uncoolsten Orte der Stadt“ gewählt. Februar 2005 schloss das Blub.