31/05/2026
Bürokratieabbau auf Kosten der Mitbestimmung? Die GEW BERLIN befürchtet, dass die vom Senat geplante Reform des Personalvertretungsgesetzes (PersVG) einen massiven Eingriff in die Mitbestimmung im öffentlichen Dienst bedeuten und damit die Rechte der Personalräte spürbar schwächen würde.
Aus Sicht der AfA muss das weitere Vorgehen des Senats kritisch beobachtet werden. Denn es braucht vielmehr starke Personalräte – gerade in Zeiten von Personalmangel, steigender Arbeitsbelastung und wachsendem Druck im öffentlichen Dienst.
Mitbestimmung ist kein Hindernis – sie ist eine wichtige Voraussetzung für gute Arbeit und einen funktionierenden öffentlichen Dienst.
Der Gesetzentwurf zur PersVG-Reform werde nach Angaben eines Sprechers der Finanzverwaltung gegenwärtig senatsintern final abgestimmt. Nach derzeitigem Stand werde der Entwurf im August dann als Antrag ins Abgeordnetenhaus eingebracht.
Die Bildungsgewerkschaft GEW warnt vor verfassungsrechtlich zweifelhaften Maßnahmen des Senats. Diese könnten die Berliner Personalräte einschränken.