22/08/2026
Überörtliche Hilfe in Hürtgenwald, 15.08.26
Um 10:14 Uhr wurden wir zur überörtlichen Hilfe nach Hürtgenwald alarmiert. Der Einsatz war zunächst für 24 Stunden angesetzt. Die erste Information kam über Divera. Anschließend wurden Aufgaben und Posten verteilt.
Um 11:30 Uhr fand auf der Hauptwache die erste Besprechung statt. Aufgrund der unsicheren Versorgungslage wurde entschieden, die Verpflegung der Einsatzkräfte weitgehend selbst sicherzustellen. Die vorbereiteten Mahlzeiten wurden durch Nudel- und Reisvorräte ergänzt. Für das Frühstück wurden außerdem Brötchen, Aufschnitt, Butter, Käse, Marmelade und Nutella beschafft.
Um 13:00 Uhr fand die zweite Besprechung mit den Zugführern statt, parallel packten wir die Lunchpakete. Zusätzlich wurden Getränke und weitere Ausrüstungs- und Verpflegungsmittel vorbereitet. Ab 14:30 Uhr erfolgte die Ausgabe, bevor wir um 15:05 Uhr zum Bereitstellungsraum in Hürtgenwald aufbrachen. Gegen 20:00 Uhr wurde dort noch Kraftstoff aufgenommen, danach ging es nach Großhau.
Nach kurzer Lageeinweisung ging es für die Züge in ihre Einsatzabschnitte und wir richteten unseren Verpflegungsplatz ein.
Rund um die Uhr kochten wir Kaffee und stellten ihn für die Einsatzkräfte bereit, damit jederzeit eine warme Tasse Kaffee zur Verfügung stand. In der Nacht übernahmen wir zusätzlich die Verteilung der Verpflegung des vor Ort eingesetzten DRK in die einzelnen Einsatzabschnitte, sodass die Einsatzkräfte direkt an ihren Stellen versorgt wurden.
Am Morgen bereiteten wir das Frühstück vor, damit alle vor dem weiteren Einsatz gestärkt waren. Danach machten auch wir uns wieder abmarschbereit.
Nach fast 24 Stunden konnten wir unseren Auftrag beenden und die Rückverlegung antreten.
Besonders wichtig war uns, nicht mit der bereits durch Anwohner betriebenen Verpflegungsstation zu konkurrieren. Die HelferInnen dort haben Unglaubliches geleistet und die Einsatzkräfte engagiert versorgt. Viele konnten sich dort noch mit Linsensuppe und Dönertaschen stärken, bevor es weiter in die Einsatzabschnitte ging.
Ein ganz großes Dankeschön an alle freiwilligen HelferInnen vor Ort für eure Unterstützung, Gastfreundschaft und euren unglaublichen Einsatz! ❤️