14/07/2026
Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr 2026
Vergangenen Samstag war es wieder so weit: Der jährliche Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Bietigheim stand an. An diesem Tag konnten die Mädchen und Jungen den Alltag einer Berufsfeuerwehr hautnah erleben.
Aufgrund der hohen Temperaturen fand der Berufsfeuerwehrtag in diesem Jahr in einer verkürzten „Light-Version“ statt. Statt einer 24-Stunden-Schicht dauerte die Veranstaltung von 9:00 bis 21:30 Uhr.
Nach dem Antreten in der Fahrzeughalle wurden die Jugendlichen auf die Fahrzeuge eingeteilt und erhielten ihre Aufgaben. Anschließend richteten sie ihre Ausrüstung, bevor bereits der erste Alarm mit dem Stichwort „Rauchentwicklung“ einging. Nach dem erfolgreichen Löschen einer brennenden Feuertonne ging es zum gemeinsamen Frühstück zurück ins Gerätehaus.
Über den Tag verteilt sorgten verschiedene Spiele, ein Fußballturnier sowie eine Wasserschlacht mit Pool für Abwechslung und die nötige Abkühlung.
Insgesamt wurden die Jugendlichen zu sieben Übungseinsätzen alarmiert. Dazu gehörten eine Tierrettung, ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, die Unterstützung des Rettungsdienstes, ein ausgelöster Rauchwarnmelder, eine Ölspur sowie weitere Einsatzlagen. Zwischen den Einsätzen wurden regelmäßig Pausen eingelegt, um sich mit kleinen Snacks und viel Flüssigkeit zu stärken. Besonders die Wassermelone war bei den sommerlichen Temperaturen sehr beliebt.
Am Abend räumten die Jugendlichen gemeinsam das Gerätehaus auf. Vor dem Abendessen wurden noch einige Runden Werwolf und verschiedene Bewegungsspiele gespielt. Bei gemeinsamer Pizza konnten sich Jugendliche und Betreuer stärken, bevor der letzte Alarm des Tages mit dem Stichwort „ausgelöste Brandmeldeanlage“ erfolgte.
Zum Abschluss fand eine gemeinsame Feedbackrunde statt. Trotz des verkürzten Berufsfeuerwehrtages wurden die Jugendlichen zufrieden von ihren Eltern abgeholt.
Alle Übungseinsätze wurden von den Betreuern der Jugendfeuerwehr vorbereitet und begleitet. Gleichzeitig war die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim jederzeit einsatzbereit, sodass auch bei einem möglichen Realeinsatz die Betreuung der Jugendlichen sichergestellt gewesen wäre.