18/03/2024
Frauenfrühstückstreffen der SPD ASF mit Severin Eder
Scheibelsgrub. (ce) Die ASF der SPD im KV Straubing-Bogen veranstaltete anlässlich des Int. Frauentages ein Frauenfrühstückstreffen im Gasthof Gürster in Scheibelsgrub. Dazu eingeladen war auch der niederbayerische Kandidat der SPD zur Europawahl Severin Eder. Claudia Ebner, die Vorsitzende, war sehr erfreut, viele Frauen begrüßen zu dürfen. Severin Eder stellte sich zu Beginn seiner Rede vor und ging dann speziell auf die Frauenthemen in seinem Wahlprogramm ein. Er sei 31 Jahre alt, in Eggenfelden geboren, habe eine Lehre zum Elektroniker gemacht, dann sein Abitur nachgeholt und an der Europahochschule studiert. Nun sei er Beschäftigter im Tourismus und Betriebsrat. Er sei in einem deutsch-italienischen Haushalt aufgewachsen, habe beide Staatsbürgerschaften, deshalb sei Europa ein Herzensthema für ihn.
Bis vor ein paar Jahren wäre er davon ausgegangen, dass es für Frauenrechte nur eine Richtung gäbe - mehr, besser, weiter. Niemals habe er gedacht, dass im Jahr 2024 teilweise darum gekämpft werden müsse, dass der Status Quo erhalten bleibe. In der EU hätten die Sozialdemokraten erfolgreich für mehr Rechte für Frauen gekämpft. So gut wie alle Errungenschaften für Frauen im deutschen Recht hätten einen europäischen Ursprung. Schon 1950 sei in den Römischen Verträgen das Ziel gleicher Bezahlung von Männern und Frauen festgeschrieben worden. Zu einer Zeit, wo Männer in Westdeutschland ihren Frauen noch die Berufstätigkeit ganz verbieten konnten. Wir seien heute viel weiter. Aber die Arbeit sei noch lange nicht getan. Und wir müssten fürchten, dass mit dem Rechtsruck in vielen Mitgliedsstaaten, Frauenrechte weiter unter Druck geraten. Er wolle, dass die Rechte der Frauen europäisch festgeschrieben werden – mit einer Charta der Frauenrechte. Damit Sanktionen gegen die Autokraten vorgenommen werden können, die die Rechte der Frauen verletzten. Die SPD werde für den Schutz vor Gewalt kämpfen, für ein Recht auf sichere Schwangerschaftsabbrüche, für gleiche Bezahlung, für gleiche Teilhabe in Politik und Gesellschaft. Er wolle mit positiver Energie in den Wahlkampf starten und den Leuten wieder Lust auf Zukunft machen. Denn er wisse genau, dass die Sozialdemokratie mehr gebraucht werde denn je. Er möchte für ein noch besseres Europa kämpfen! Endlich für ein soziales und vereintes Europa wo wir gegenseitig auf uns schauen und nicht jeder auf sich selbst.