29/06/2026
10 neue Stolpersteine, die am 16. und 18. Juni verlegt wurden, erinnern an Einwohnerinnen und Einwohner Bad Godesbergs, die während des Nationalsozialismus vertrieben wurden.
➡️ oft unter sehr schwierigen ökonomischen Bedingungen (Verkauf ihrer Immobilien und ihres Hab und Guts zu unfairen Preisen)
➡️ Viele von ihnen verloren Angehörige, die in Bad Godesberg blieben und in Konzentrationslagern ermordet wurden.
➡️ Einige von ihnen mussten weiterfliehen (z. B. von den Frankreich in die Schweiz oder von den Niederlanden nach Uruguay), weil das Land, in dem sie Zuflucht gesucht hatten, vom Deutschen Reich besetzt wurde.
➡️ Manche kämpften in Armeen anderer Staaten gegen das Deutsche Reich.
➡️ Mehrere änderten ihre Namen, weil sie sich ihrer Herkunft schämten.
Wir begrüßen es, dass wir uns heute ihrer erinnern. Sie waren Bürgerinnen und Bürger Bad Godesbergs.
🕯️🕯️🕯️🕯️ Schwertberger Straße 10. Hermann, Johanna, Herbert und Helga Lepehne. Flucht in die Niederlande, dann nach Uruguay.
🕯️ Ecke Burgstraße/ Aennchenstraße. Otto und Frieda Jülich. Flucht in die USA.
🕯️🕯️ Bonner Straße 10. Sally Bär (Solly Baer). Flucht nach Südafrika.
🕯️ Bonner Straße 75. Horst Klee (Harry Kley). Flucht nach England.
🕯️🕯️ Rheinallee 36. Erich und Margot Weil. Flucht nach Frankreich, dann in die Schweiz.