Bundesamt für Naturschutz BfN

Bundesamt für Naturschutz BfN Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Bundesamt für Naturschutz BfN, Regierungsinstitution, Konstantinstrasse 110, Bonn.

Für das Bundesamt für Naturschutz (BfN) postet das Social-Media-Team des Bundesamtes für Naturschutz www.bfn.de | Impressum: www.bfn.de/impressum.html
Hier geht es zur Social-Media-Netiquette des BfN: https://www.bfn.de/social-media-netiquette Das Bundesamt für Naturschutz ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Siche

rheit (BMUKN). Wir beraten das BMUKN in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördern Naturschutzprojekte, betreuen Forschungsvorhaben und sind zuständige Meeresnaturschutzbehörde für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone sowie Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.

Natürlicher Klimaschutz lebt vom Austausch und der Zusammenarbeit der Akteure. Das erste Vernetzungstreffen der  -Region...
03/09/2026

Natürlicher Klimaschutz lebt vom Austausch und der Zusammenarbeit der Akteure. Das erste Vernetzungstreffen der -Regionalbüros der Bundesländer fand am 1. und 2. September im Bundesamt für Naturschutz in Bonn statt. Rund 80 Teilnehmende der Regionalbüros aus allen Bundesländern tauschten sich über Synergien und Lösungsansätze zum Natürlichen Klimaschutz aus.
Ziel des Treffens war es vor allem, die Zusammenarbeit zwischen den Regionalbüros zu stärken und ein gemeinsames Verständnis zu Arbeitsprozessen zu entwickeln. Darüber hinaus konnte der Wissenstransfer zu wichtigen Themen im Natürlichen Klimaschutz gefördert werden.

Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“: Naturschutz und erneuerbare Energien an LandDer Ausbau von Stromtras...
02/09/2026

Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“: Naturschutz und erneuerbare Energien an Land

Der Ausbau von Stromtrassen, Windenergie- und Solaranlagen, Biomassekraftwerken und Batteriespeicheranlagen schreitet voran und prägt zunehmend Natur und Landschaft.
Dadurch wird der Bedarf an einer strategisch geplanten und gemanagten grünen Infrastruktur immer dringender. Denn für den natürlichen Klimaschutz, den Landschaftsschutz, den Schutz von Arten und Lebensräumen sowie der biologischen Vielfalt sind ebenso Flächen notwendig wie für die Infrastruktur der Energiewende.

📰 Wo steht der Naturschutz beim Ausbau der erneuerbaren Energien an Land und wie könnten Beiträge zu einer naturverträglichen Ausgestaltung der Energiewende aussehen? Diesen Fragen widmet sich die neue Schwerpunktausgabe der Zeitschrift „Natur und Landschaft“.
Weiterführende Links finden Sie [SB1.1]auf der Website der Zeitschrift unter: https://www.natur-und-landschaft.de/online-ausgabe

👉 Die aktuelle Ausgabe können Sie ab sofort über den Webshop des Kohlhammer Verlags zum Preis von 16,80 € downloaden oder einzelne Beiträge zum Preis von 4,95 €.


Foto (jpg): Titelbild der aktuellen Ausgabe von „Natur und Landschaft“ (© Verlag W. Kohlhammer, Graphik: Lorna Schütte)

🎊Unser ANK-Projekt des Monats September: Die KlimafarmOb Erosionsschutzmatten beim Heavy Metal-Festival in Wacken oder b...
01/09/2026

🎊Unser ANK-Projekt des Monats September: Die Klimafarm

Ob Erosionsschutzmatten beim Heavy Metal-Festival in Wacken oder biologisch abbaubare Pflanztöpfe – die Vielfalt der Produkte aus Mooren ist groß. Das Projekt Klimafarm setzt auf die Bewirtschaftung wiedervernässter Moore mit spezialisierter Erntetechnik und dem Aufbau von Wertschöpfung aus der gewonnenen Biomasse. Die Verbindung des natürlichen Klimaschutzes mit der Landwirtschaft ist die Basis dieses ANK-Projekts.

❗️Lange Zeit wurden Moore entwässert, damit ihre Flächen landwirtschaftlich genutzt werden konnten. Dies bringt jedoch immer größere Probleme mit sich, da trockengelegte Torfböden an Höhe verlieren, die Entwässerung zunehmend schwieriger wird und bei der Zersetzung des Torfs erhebliche Mengen an CO₂ freigesetzt werden.

⛷ Pistenraupe fürs Moor?
👉Das Projekt Klimafarm der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein untersucht im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK), wie sich wiedervernässte Moorflächen weiterhin wirtschaftlich nutzen lassen.
Für die Ernte werden unter anderem speziell angepasste Maschinen wie eine umgerüstete Ski-Pistenraupe, Stachelwalzenmäher und Schlepper mit Zwillingsbereifung eingesetzt.
Fotos: Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Thunfisch im Sylter Außenriff gesichtetVor wenigen Tagen wurde zum ersten Mal im Rahmen des BfN Flugmonitorings ein Thun...
31/08/2026

Thunfisch im Sylter Außenriff gesichtet

Vor wenigen Tagen wurde zum ersten Mal im Rahmen des BfN Flugmonitorings ein Thunfisch im Naturschutzgebiet „Sylter Außenriff – Östliche Deutsche Bucht“ gesichtet. Es handelte sich um einen Atlantischen Blauflossen-Thunfisch (𝘛𝘩𝘶𝘯𝘯𝘶𝘴 𝘵𝘩𝘺𝘯𝘯𝘶𝘴). Das Tier wurde auf rund zwei bis 2,5 Meter Länge geschätzt. Blauflossen-Thunfische können kurzzeitig Schwimmgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen. Sie zählen damit zu den schnellsten Meeresfischen und können ein Gewicht von bis zu 600 kg erreichen. Diese Thunfischart unternimmt weite Wanderungen, um nahrungsreiche Meeresgebiete aufzusuchen. Seine Nahrung besteht unter anderem aus Schwarmfischen wie Heringen, Sprotten, und Sandaalen, die charakteristischen Arten der Fischgemeinschaft im Sylter Außenriff darstellen.

Diese außergewöhnliche Naturbeobachtung wurde im Rahmen des Schweinswalmonitorings des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) über der östlichen Nordsee gemacht und ist für die Forschung außergewöhnlich und zugleich ein Zeichen für erfolgreiche Meeresnaturschutzmaßnahmen. Auf demselben Forschungsflug wurden zahlreiche Schweinswale, darunter Mutter-Kalb-Paare, sowie viele Robben beobachtet. Die Forschungsergebnisse unterstreichen die Bedeutung des Schutzgebiets Sylter Außenriff als nahrungsreiches Meeresgebiet für seltene und gefährdete Arten.

Der Blauflossen-Thunfisch war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts regelmäßig und zeitweise in großer Individuenzahl in der Nordsee anzutreffen. Mit der starken Zunahme der Fischerei ging der Bestand jedoch drastisch zurück und Anfang der 1960er-Jahre brach die Fischerei auf Blauflossen-Thunfisch vollständig zusammen. Der Blauflossen-Thunfisch wurde 2003 in die sog. OSPAR-Liste (OSPAR = Oslo-Paris-Konvention; Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks) der bedrohten bzw. im Rückgang begriffenen Arten und Lebensräume aufgenommen.

Die Bestände im östlichen Atlantik haben sich inzwischen deutlich erholt und auch das Verbreitungsgebiet der Art hat sich wieder nach Norden ausgedehnt. Beispielsweise wurden bereits 2022 Blauflossen-Thunfische vor der norwegischen Küste beobachtet.

Weitere Infos zum marinen Monitoring des BfN: https://www.bfn.de/marines-monitoring

Außenriff

Foto: Whitepointer/iStock-Getty Images Plus via Getty Images

Heute aus unserer Reihe "Artportraits": der Warzenbeißer Der Warzenbeißer (Decticus verrucivorus) ist die Art des Monats...
28/08/2026

Heute aus unserer Reihe "Artportraits": der Warzenbeißer

Der Warzenbeißer (Decticus verrucivorus) ist die Art des Monats August des Rote Liste Zentrums und wurde außerdem zum Insekt des Jahres 2026 gewählt. Er erhielt seinen ungewöhnlichen Namen aufgrund des alten Volksglaubens, dass sein kräftiger Biss und sein „scharfer Saft“ Warzen heilen könnte.

Die markanten Merkmale dieser Heuschreckenart sind sein bulliger Körper, die langen Fühler und das charakteristische würfelförmigen Muster auf den kurzen Vorderflügeln. Er ist auf nicht oder wenig gedüngten Wiesen und Magerrasen heimisch. Von Ende Mai bis zum Frühherbst hört man dann die Rufe der Männchen. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier in die obere Bodenschicht. Erst im folgenden oder übernächsten Frühjahr schlüpfen die Larven und entwickeln sich über sieben Häutungen zu geschlechtsreifen Heuschrecken.

Der Warzenbeißer ist in ganz Europa und Asien verbreitet, und auch in Deutschland findet man ihn im gesamten Bundesgebiet. Durch Düngung, Aufforstung oder Umbruch des Bodens ihrer natürlichen Lebensräume schwindet auch die Populationen des Warzenbeißers. In der aktuellen Roten Liste Deutschlands wie auch in fast allen Roten Listen der Länder gilt die Art deshalb als gefährdet.

Weitere Infos unter: https://www.rote-liste-zentrum.de/themenwelt/artenportraits/heuschrecke-mit-kraftvollem-biss/

Foto © Wolfgang Kathe

Was lebt eigentlich unter unseren Füßen?Böden gelten als Hotspots der Biodiversität. Sie beherbergen eine enorme Vielfal...
27/08/2026

Was lebt eigentlich unter unseren Füßen?

Böden gelten als Hotspots der Biodiversität. Sie beherbergen eine enorme Vielfalt an Lebewesen, mikroskopisch kleine Pilze und Bakterien, Regenwürmer, Asseln, Tausendfüßer und viele mehr. Genau dieses komplexe Netzwerk hält den Boden gesund und funktionsfähig.

Es gibt viele verschiedene Programme, um den Bodenzustand datentechnisch zu erfassen. Allerdings haben diese jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und Zielsetzungen. Dadurch sind die Daten nur schwer vergleichbar, sodass eine Bewertung des Zustands und der Veränderungen der Bodenbiodiversität auf Bundesebene bislang nicht möglich ist. Wie sich das ändern lässt, beschreibt das „Konzept für ein bundesweites Bodenbiodiversitätsmonitoring“, das nach Jahren intensiver Arbeit durch ein Fachgremium erstellt wurde. Im Gremium engagieren sich Fachleute aus der Bodenzoologie, -mikrobiologie und -ökologie, der Monitoringpraxis, der Forschung sowie Bundes- und Landesbehörden beteiligt.

Das jetzt fertiggestellte Konzept für ein bundesweites Bodenbiodiversitätsmonitoring ist ein wichtiger Schritt, um das Leben im Boden besser zu verstehen, seinen Zustand belastbarer zu erfassen und die Voraussetzungen für wirksamen Boden- und Biodiversitätsschutz weiterzuentwickeln.

Ausführliche Infos zu diesem Thema findest du unter: https://www.monitoringzentrum.de/konzept-fuer-ein-bundesweites-bodenbiodiversitaetsmonitoring



Foto ©Tomasz Klejdysz – stock.adobe.com

⛷️Aus einer ehemaligen Skisprunganlage wird ein natürliches Biotop Der MDR berichtet über das Naturschutzgroßprojekt "Bä...
26/08/2026

⛷️Aus einer ehemaligen Skisprunganlage wird ein natürliches Biotop
Der MDR berichtet über das Naturschutzgroßprojekt "Bäche, Moore und Bergwiesen im Thüringer Wald".🌳👇
https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/sued-thueringen/suhl/abriss-schanze-100,vesser-100.html

📆Die Vesser wurde beim Bau der Schanze in den 50er Jahren mit einer langen Betondecke und einem aufgeschütteten Damm überbaut. Der Bach wurde stark eingeengt und verdunkelt. Das schränkt die Durchgängigkeit dieses Abschnitts für viele Tiere erheblich ein.

Der Rückbau des Schanzenauslaufs und die Freilegung der Vesser als Gebirgsbach verbessern nicht nur die Lebensbedingungen der Tiere und Pflanzen in und an der Vesser. Auch der Blick vom Wanderweg auf die ehemalige Schanze wird frei und macht sie in Kombination mit den Informationstafeln sichtbar. 🏞
Die Förderung erfolgt im Rahmen von chance.natur - Bundesförderung Naturschutz. Projekt II wird insgesamt mit 7,8 Mio. € Bundesmitteln und 1,6 Mio. € Landesmitteln gefördert.

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/sued-thueringen/suhl/abriss-schanze-100,vesser-100.html

Das Areal um eine alte Skisprunganlage im Suhler Ortsteil Vesser soll renaturiert werden. Dafür wird der Auslauf der früheren Walter-Ulbricht-Schanze zurückgebaut.

Save the date: Themenwoche „Natur stärken – Klima schützen“ vom 7. – 14. OktoberVom 7. - 14. Oktober 2026 findet die ANK...
25/08/2026

Save the date: Themenwoche „Natur stärken – Klima schützen“ vom 7. – 14. Oktober

Vom 7. - 14. Oktober 2026 findet die ANK-Themenwoche statt, in der sich die ANK-Projekte online unter dem Hashtag “ sowie am 10. Oktober am Aktionstag mit zahlreichen Aktionen vor Ort präsentieren.

Gezeigt werden neben Projekterfolgen auch Forschungsergebnisse, Bildungsmaßnahmen und viele Anwendungsbeispiele. Mit dem Aktionstag "Klimaschützer Meer" werben zahlreiche ANK-Projekte am 10.10. für Meereslebensräume als natürliche Verbündete im Klimaschutz. Tauche in die Unterwasserwelten ein und erkunde zum Beispiel den Kohlenstoffreichtum der Salzwiesen.
Die Themenwoche des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz ist eine gemeinsame Aktion des Bundesumweltministerium, dem Bundesamt für Naturschutz und dem Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz.
Weitere Infos: https://www.bundesumweltministerium.de/natuerlicher-klimaschutz/ank-themenwoche-2026

Foto: Michael Sauer / Adobe Stock

𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗯𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 „𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲“ 🐟 Fische sind ein wichtiger Teil der Nahrungsnetze und Ökosysteme der Meere u...
22/08/2026

𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗯𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 „𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲“ 🐟

Fische sind ein wichtiger Teil der Nahrungsnetze und Ökosysteme der Meere und Ozeane. Doch laut Roter Liste für Meeresfische sind viele Fischarten aktuell leider in keinem guten Zustand. Das gilt sowohl für kommerziell genutzte Fischarten als auch nicht-genutzte Fischarten.

Wesentliche Ursachen für den schlechten Zustand der Meeresfische sind u.a.:
· die Veränderungen und der Verlust von Lebensräumen, z.B. durch übermäßigen Nährstoffeintrag aus der Landwirtschaft (Eutrophierung)
· Temperaturerhöhung durch den Klimawandel
· der Beifang von nicht-kommerziell genutzten Arten in der Fischerei
· Hindernisse, die dafür sorgen, dass bestimmte Wanderfischarten, wie die Finte oder der Europäische Stör, ihre Fortpflanzungsgebiete in den Flüssen nicht mehr erreichen können.

Gerade für nicht-kommerziell genutzte Fischarten gibt es bisher nur wenige wissenschaftliche Daten über ihr Vorkommen und ihre Rolle im Ökosystem. Insbesondere in den Schutzgebieten der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee bestehen noch große Wissenslücken.

Mit dem Projekt „Unterstützung bei der Maßnahmenentwicklung und Umsetzung von 𝗦𝗰𝗵𝘂tzkonzepten für 𝗙𝗶sche (SchuFi)“ will das BfN ein besseres Verständnis der Biodiversität und Ökologie nicht-kommerziell genutzter Fischarten in der AWZ erzielen. Dafür sollen Schutzkonzepte und Maßnahmen für nicht-kommerziell genutzte Fischarten entwickelt werden. In Kooperation mit der Universität Hamburg, Fachbereich Biologie, Institut für marine Ökosysteme und Fischereiwissenschaften, dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften werden entsprechende Untersuchungen beauftragt.

Weitere Infos: https://www.bfn.de/projektsteckbriefe/unterstuetzung-bei-der-massnahmenentwicklung-und-umsetzung-von-schutzkonzepten?utm_source=chatgpt.com



Foto: Gerard Soury/The Image Bank via Getty Images

Datentonnen liefern wichtige Messdaten für das Schutzgebietsmanagement durch das BfN in der Nord- und Ostsee. Parameter,...
19/08/2026

Datentonnen liefern wichtige Messdaten für das Schutzgebietsmanagement durch das BfN in der Nord- und Ostsee. Parameter, wie zum Beispiel CO₂-Gehalt in der Wassersäule und der Atmosphäre oder auch Daten zur Schallbelastung werden dadurch erfasst.
Die BfN-Datentonnen sind die einzigen dauerhaften Messstellen in den -Meeresschutzgebieten von Nord- und Ostsee.

Unsere BfN-Kolleg*innen waren vor wenigen Tagen unterwegs, um zwei dieser Datentonnen im Naturschutzgebiet Pommersche-Bucht-Rönnebank in der Ostsee routinemäßig zu überprüfen. Solche Prüfungen sind notwendig, damit die Daten weiterhin zuverlässig aufgenommen werden können.
Perspektivisch sollen die Datentonnen auch sogenannte eDNA erfassen, um zu erfahren, welche Fischarten zeitweise oder dauerhaft das Schutzgebiet nutzen. Diese Daten ergänzen die Ergebnisse laufender Monitoring-Programme zu Seevögeln, marinen Säugetierarten und Bodenlebewesen.



Fotos: Maik Badendieck

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