Linksjugend 'solid Braunschweig

Linksjugend 'solid Braunschweig Hierbei handelt es sich um die Facebookseite der Linksjugend Braunschweig. Wir wollen damit vorallem

25/10/2020

Aufgrund der Aktuellen Corona Lage, ruht unser Aktivismus (nach außen) erstmal.
Wir sind nach der Pandemie wieder für euch da ! :-)

Bleibt Gesund & bleibt Zuhause !

Gelb ist wohl das neue Braun... 😒🙇🙄😟
05/02/2020

Gelb ist wohl das neue Braun... 😒🙇🙄😟

Goldener Teppich für die AfD... 🤷🤯
22/11/2019

Goldener Teppich für die AfD... 🤷🤯

Für Samstag, 30. November, sind mehrere Demos angemeldet. Die Stadt erläutert die Bedingungen. „Bündnis gegen Rechts“ ist empört: „Ein Skandal!“

Auch wir rufen am 30.11.2019 zum Protest gegen den Parteitag der Fascho Partei (AFD) auf.
15/11/2019

Auch wir rufen am 30.11.2019 zum Protest gegen den Parteitag der Fascho Partei (AFD) auf.

+++ Auf die Straße gegen die AfD! +++

Die AfD veranstaltet am 30.11. ihren Bundesparteitag in Braunschweig. Wir haben da ne Meinung zu und rufen Euch dazu auf, die Proteste gegen den Parteitag zu unterstützen! Derzeit wird unter dem Deckmantel einer vorgeblich demokratischen Partei der Staatsstreich geplant. Man kann diese Gefahr gar nicht überschätzen. Deshalb: Antifaschismus heißt Widerstand!

Unsere Genoss*innen von der linksjugend Niedersachsen sind im Bündnis organisiert - wenn Ihr also zu unserem Block dazustoßen wollt, dann meldet Euch bei den Genossis!

08/11/2019

Klare Worte ! 🙈

Was haben wir da für Leute im Parlament sitzen ?!
08/11/2019

Was haben wir da für Leute im Parlament sitzen ?!

08/11/2019

DIE LINKE BS :

🏳️‍🌈Der Miet-Hai kommt nach Braunschweig - am Dienstag den 12. November um 13:30 Uhr vor dem Rathaus🏳️‍🌈

Liebe Freund*innen,
die Mieten steigen und immer mehr Wohnungen fehlen, die Situation auf dem Braunschweiger Wohnungsmarkt wird immer angespannter. So läßt sich das Ergebnis der letzten Wohnungsbedarfsprognose zusammenfassen. Doch leider scheint das nicht zu einem Umdenken in der Wohnungspolitik der Stadt führen.
Deshalb wollen wir vor der Ratssitzung
am kommenden DIenstag, 12. November um 13:30 Uhr
ein deutliches Zeichen setzen und im Rahmen unserer Mietenkampagne vor dem Rathaus mit einem Infostand vor dem Rathaus die Forderungen der Ratsfraktion unterstützen.

Seit dabei & setzt ein Zeichen ! 👅

10/09/2019

Triggerwarnung: Suizid

+++Aufklärung verbessern, Suizide verhindern+++

Heute ist Welt-Suizid-Präventionstag. Seit 2003 findet er jährlich, am 10.09. statt. Es soll an diesem Tag vor allem darum gehen über das Thema Suizid zu reden und aufzuklären. Suizid ist auch im Jahr 2019 noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft und die derzeitigen Verhältnisse tragen nicht zu einer Lösung des Problems bei. Die Welt-Gesundheitsorganisation sieht Suizid als eines der größten Gesundheitsprobleme an.
In Deutschland begingen 2017 9241 Menschen Suizid. Expert*innen gehen davon aus, dass die Anzahl an Suizidversuchen um ein zehnfaches höher liegt.
Damit sterben mehr Menschen an Suizid, als an Verkehrsunfällen, Drogen und Gewalttaten zusammen. Bei den unter 25jährigen ist es die zweithäufigste Todesursache weltweit.
Kein Mensch begeht grundlos Suizid. Viel mehr sind es gesellschaftliche Probleme, die in Menschen den Wunsch wecken nicht mehr leben zu wollen oder Erkrankungen auslösen, die zum Suizid führen. Hier trägt vor allem der ständige Leistungsdruck einen großen Teil dazu bei. Des Weiteren ist es immer noch so, dass psychische Erkrankungen nicht wirklich ernstgenommen werden.
Anzeichen für einen Suizid sind das Betroffene sich nichts mehr aus liebgewonnen Sachen machen, ihre Ess- und Schlafgewohnheiten verändern, sich zurückziehen, sie Hoffnungslosigkeit äußern oder sich selber anfangen zu hassen. 8 von 10 Suiziden sind angkündigt.
Wir fordern das Suizid endlich durch eine nationale Aufklärungskampagne enttabuisiert wird. Die Versorgung psychisch kranker Menschen muss allgemein verbessert werden, in dem es mehr Personal im psycho-sozialen Sektor gibt und Wartezeiten auf Therapieplätze im (teil)stationären und ambulanten Bereich massiv verringert werden.Vor allem muss es auch mehr Angebote geben, für Menschen die sich in einer Krisensituation befinden. Auch müssen psychische Krankheiten endlich entstigmatisiert werden. Es braucht mehr Präventionsarbeit und eine bessere Finanzierung des gesamten Bereiches.

Suizid ist keine Lösung!

29/08/2019

Hat der unter Bewährung stehende Ne***zi Pierre B. erneut zugeschlagen und wieder jemanden den Kiefer gebrochen?

(Prozess am 2.9. um 9:30 Uhr vor dem Amtsgericht Wolfenbüttel)

Das jedenfalls wirft ihm jetzt die Staatsanwaltschaft Braunschweig vor: Er soll demnach bereits vor einem Jahr, am 31.8.2018, ein junges Gewerkschaftsmitglied in Cramme (Landkreis Wolfenbüttel) ohne ersichtlichen Grund so brutal ins Gesicht geschlagen haben, dass dieser einen Kieferbruch erlitt. Der junge Mann musste daraufhin mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden und war wochenlang arbeitsunfähig. Am 2.9.2019 soll nun um 9:30 Uhr der Prozess gegen ihn vor dem Amtsgericht Wolfenbüttel stattfinden.

Wir fragen die Verantwortlichen:

Warum haben weder Polizei, noch Staatsanwaltschaft, noch das Gericht die Öffentlichkeit über die erneute Gewalttat und die mutmaßliche Täterschaft des Ne***zis informiert?

Wieso braucht die Staatsanwaltschaft fast ein Jahr um den Ne***zi anzuklagen, während dieser weiter frei rumläuft, sich an Ne***ziaufmärschen beteiligt, dabei aggressiv und bedrohlich auftritt, Kampfsport für gewalttätige Auseinandersetzungen trainiert und weiter Menschen bedrohen und einschüchtern kann?

Warum wurde der Ne***zi nicht wegen Wiederholungsgefahr in U-Haft genommen, obwohl er erneut jemanden schwer verletzt haben soll und sich selbst in T-Shirts mit der Aufschrift "Überzeugungstäter" präsentiert?

Wie kann es sein, dass die Haftstrafen bei diesem rechten Wiederholungstäter zweimal wegen einer "positiven Sozialprognose" zur Bewährung ausgesetzt wurden und diese trotz der erneuten Straf- und Gewalttaten nicht widerrufen wurden?

Wo bekommen Betroffene rechter Drohungen und Gewalt in der Stadt Braunschweig professionellen und parteilichen Rat, Unterstützung und Hilfe?

Wer schützt die Betroffenen von rechten Drohungen und Gewalt davor, erneut Ziel rechter Attacken zu werden, wenn die Täter immer wieder mit einer Bewährungsstrafe davonkommen und die Betroffenen ständig in der Angst leben müssen, erneut auf die rechten Gewalttäter zu treffen?

---

Pierre B. - ein rechter Überzeugungstäter

Der Bodybuilder und Kampfsportler Pierre B. wurde bereits im Dezember 2016 zu einer Haftstrafe von 2 Jahren ausgesetzt zur Bewährung verurteilt. Vorgeworfen wurde ihm damals schon eine ganze Reihe von Straf- und Gewalttaten:

- Im Februar 2016 hatte er zwei Schüler der Neuen Oberschule in Braunschweig attackiert und einem von ihnen den Kiefer gebrochen.

- Ebenfalls im Februar 2016 hatte er mit einem weiteren Ne***zi auf einen Mitarbeiter der Jugendorganisation „Die Falken“ eingeschlagen.

- Im Juli 2016 hatte er dann beim Public Viewing des EM-Finales einen Mann erst in den Bauch getreten und dann auf den am Boden Liegenden eingetreten. Die herbeigerufenen Polizeibeamten beleidigte er und zeigte den Hitlergruß.

Mehr dazu hier: http://buendnisgegenrechts.net/2016/12/21/urteil-nazischlaeger-erhaelt-bewaehrung-jn-anhaenger-provozieren-rangelei-vor-gericht/

Auch danach gab es weitere Verurteilungen:

- Am 1.5.2016 wurden Polizisten bei einem Aufmarsch von Ne***zis in Erfurt attackiert. Die Polizei in Thüringen fahndete in diesem Zusammenhang im Januar 2017 mit einem Foto nach einem dort unbekannten Täter. Nachdem u.a. das Bündnis gegen Rechts darauf hingewiesen hatte, dass es sich bei dem Gesuchten um Pierre B. handelt, stellte sich dieser bei der Polizei. Inzwischen wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung per Strafbefehl zu einer Geldstrafe verurteilt (Mehr dazu hier: http://buendnisgegenrechts.net/2017/01/24/pressespiegel-fahndung-nach-braunschweiger-neonazi/)

- Am 28.9.2017 wurde er vor dem Amtsgericht Braunschweig wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung zu einer Haftstrafe von 9 Monaten verurteilt, die wiederum zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem wurde ihm als Auflage gemacht, 50 Arbeitsstunden in einer sozialen Einrichtung abzuleisten und einen Anti-Aggressionskurs zu machen. Verurteilt wurde er, weil er im Juni 2017 u.a. Steine auf drei Personen „der linken Szene“ geworfen hatte. Kurz nach der Tat war der 25-Jährige in U-Haft genommen worden (https://www.news38.de/braunschweig/article212074283/NO-Schlaeger-bekommt-wieder-Bewaehrung.html).

- Im Januar 2018 bestätigte das Landgericht das Urteil in der Berufungsverhandlung (https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article213187745/NO-Schlaeger-steht-erneut-vor-dem-Landgericht-Braunschweig.html)

Gegen Pierre B. liefen zudem dutzend weitere Straf- und Ermittlungsverfahren, die teilweise eingestellt wurden. Dabei ging es (teilweise mehrfach) um „Volksverhetzung“, „Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindliche Organisationen“ und „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“. Demnächst findet vor dem Amtsgericht Braunschweig außerdem ein weiterer Prozess gegen Pierre B. und den Ne***zi Lasse R. (ebenfalls "Adrenalin Braunschweig") statt. Diese müsse sich wegen „versuchten gemeinschaftlicher Diebstahl“ und „(gemeinschaftlicher) Sachbeschädigung“ vor Gericht verantworten.

Morddrohungen und Sympathien für rechte Mörder

Pierre B. gehört zu der mittlerweile selbstaufgelösten neonazistischen „Kampf- und Sportgemeinschaft Adrenalin Braunschweig“, die immer wieder durch offene NS-Propaganda, Drohungen und gewalttätige Angriffe auffällt. Zuletzt nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, als ein Mitglied der Gruppe den festgenommenen Tatverdächtigten als „Bruder in Haft“ bezeichneten, ein anderer den Sprecher des Bündnis gegen Rechts in einem Video mit dem Worten „Heute Walter, Morgen Janzen“ bedrohte und an die Tür des Mehrfamilienhauses, in dem dieser wohnt, Aufkleber der Gruppe verklebt und „Wir töten dich! Janzen“ geschrieben wurde. Pierre B. nimmt auch nach der Auflösung der Gruppe weiter an extrem rechten Aktivitäten teil, so hielt er z.B. am 3.8.2019 bei einer Kundgebung im Braunschweiger Hauptbahnhof das Transparent der NPD-Jugend „Junge Nationalisten“.

Kampfsport für den politischen Straßenkampf

Es ist hinlänglich bekannt, dass Pierre B. regelmäßig und gezielt Kampfsport für die Auseinandersetzung mit Menschen, die die Ne***zis zu ihren Feindbildern erklärt haben, trainiert. Unter dem Namen „Frontgermane“ betreibt er einen YouTube-Kanal, auf dem er martialische Videos vom Kraft- und Kampfsporttraining von ihm und anderen Mitgliedern von „Adrenalin“ veröffentlicht, die teilweise mit Rechtsrock unterlegt sind. In den Sozialen Netzwerken verbreitete „Adrenalin“ Videos und Fotos auf denen auch Pierre B. zu sehen ist und die mit Parolen, wie „Kampfsport gegen Links“ oder „Kampfsport gegen Überfremdung“ betitelt wurden. In den Sozialen Netzen bezeichnen sich Mitglieder von „Adrenalin“ selbst als „Nazi-Bande“, "Intensivstraftäter" und “Überzeugungstäter" und machen sich immer wieder lustig über die Strafverfolgungsmaßnahmen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz.

Einen Tag nachdem er dem jungen Mann in Cramme den Kiefer gebrochen haben soll, fielen Pierre B. und eine handvoll weiterer Mitglieder von „Adrenalin Braunschweig“, bei einer AfD-Demonstration in Chemnitz durch ihr äußerst provokatives und aggressives Auftreten auf. Videos und Berichte vom Tag zeigen Pierre B., wie er dabei ist, als Journalist*innen angegangen und bedrängt werden und er mit erhobenen Fäusten auf Polizist*innen losgeht.

- Einen Übersicht zur Beteiligung von „Adrenalin Braunschweig“ in Chemnitz gibt es hier: http://recherche38.info/2018/09/08/bs-in-chemnitz/

- Am 26.6.2019 berichtete auch das Nachrichtenmagazin monitor in einem Beitrag über „Kampfsport in der rechten Szene“ hier wird auch über Pierre B. berichtet: https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-kampfsport-in-der-rechten-szene-100.html

Auch in Braunschweig fiel Pierre B. weiter durch Bedrohungen auf: So tauchte er zuletzt am 9.8.2019 am Rande des Landeskongress der Linksjugend solid in Braunschweig auf, und beschimpfte und bedrohte mit einem Schraubenzieher in der Hand Teilnehmende der Versammlung.

Auf dem rechten Auge blind?

Bis heute hat weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeit von sich aus über diese erneute Gewalttat des unter Bewährung stehenden Ne***zi informiert. In den Pressemeldungen des Polizeikommissariats Wolfenbüttel aus den Tagen des Vorfalls wird zwar über Sachbeschädigungen, Einbrüche, Trunkenheitsfahrten und Vandalismus berichtet - den Vorfall, bei dem immerhin ein junger Mann schwer verletzt wurde, findet man dort allerdings nicht. Auch die Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft wurde trotz des sicherlich aktuell großen Interesses der Öffentlichkeit am Umgang der Behörden mit neonazistischen Bedrohungen und Gewalttaten nicht durch die Pressestelle mitgeteilt.

Es ist zudem völlig unverständlich, dass die Staatsanwaltschaft fast ein Jahr braucht, um eine Anklage zu erheben und der Verdächtigte nicht wegen Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft genommen wurde. Immerhin ist der mutmaßliche Täter bekennender Ne***zi, gilt als äußerst aggressiv, saß schon wegen ähnlichen Delikten in U-Haft und wurde zweimal wegen Körperverletzungsdelikten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Auch der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius bestätigte in einer Unterrichtung des Landtages am 20.6.2019, die Gefährlichkeit der Gruppe „Adrenalin Braunschweig“, der Pierre B. angehört(e): Die Mitglieder von „Adrenalin Braunschweig“ seien demnach bereits mehrmals als „rechtsextremistische Gewalttäter“ in Erscheinung getreten, würden sich in den Sozialen Medien als Kampfsportler und Straßenkämpfer präsentieren und ganz bewusst die Konfrontation mit „Angehörigen der Antifa und der linken Szene“ suchen.

Die Gerichte zeigten sich bisher recht milde und verständnisvoll in der Beurteilung des Ne***zis: Nachdem der unter Bewährung stehende und in U-Haft genommene Ne***zi im September 2017 wegen einer Körperverletzung verurteilt wurde, setze die Richterin diese erneut zur Bewährung aus: "Die fünfmonatige Untersuchungshaft, hieß es, habe ihn nachhaltig beeindruckt". Die Richterin sah nicht dessen rechte Gesinnung als Tatmotiv, sondern sondern eine "Persönlichkeitsstörung", die auch durch eine schwere Kindheit mit eigenen Gewalterfahrungen bedingt sei. Das Landgericht Braunschweig sprach nach der Berufungsverhandlung ebenfalls von einer "positiven Sozialprognose". Die Braunschweiger Zeitung berichtete über die Bestätigung der Gründe für die erneute Aussetzung der Strafe zur Bewährung: "Der Bewährungshelfer und seine beiden Betreuer hatten sich wohlwollend über den 25-Jährigen geäußert. Er sei zuverlässig, pünktlich und habe alle 300 Arbeitsstunden aus dem ersten Urteil abgeleistet. Zudem wolle er den Hauptschulabschluss nachmachen und sei zu einem Anti-Gewalt-Training bereit. Von seiner rechtsradikalen Gesinnung und dem Kontakt zu seinen Kameraden aus der rechten Szene will der Verurteilte indes nicht ablassen - gut sichtbar trug er am Montag im Gerichtssaal seine Tätowierung: ein Eisernes Kreuz im Nacken. Er habe diese Kontakte aber aufs 'Private' beschränkt, trete für seine politische Überzeugung nicht mehr Öffentlich in Erscheinung, etwa bei Kundgebungen, hieß es vor Gericht." (Quelle: (https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article213187745/NO-Schlaeger-steht-erneut-vor-dem-Landgericht-Braunschweig.html)

Schon nachdem Pierre B. aufgrund des Urteil des Amtsgerichts aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, verbreite Lasse R. ein Bild bei instagram, auf dem er und Pierre B. vor der U-Haftanstalt Rennelberg posieren und und schrieb dazu: "Bald werden an den Straßen die Bäume voll Verräter hängen. ". Schon im Gericht trat eine Gruppe von Ne***zi bedrohlich gegenüber anderen Zuschauer*innen auf. Einer trug im Gerichtsaal ganz offen ein T-Shirt mit der Forderung "Solidarität mit André" und dem Bild des NSU-Helfers André Eminger.

Entgegen der "positiven Sozialprognose" war Pierre B. sowohl vor als auch nach dem Urteil des Landgerichts weiter in der Ne***zi-Szene aktiv, beteiligte sich an Aufmärschen und anderen Aktivitäten und fiel immer wieder durch Drohungen auf. Hier nur ein paar Beispiele der zahlreichen Aktivitäten an denen Pierre B. In den letzten beiden Jahren beteiligt war:

- 18.11.17 Cremlingen: Teilnahme an einem Kampfsportseminar der NPD-Jugend „Jungen Nationalisten“ (JN) mit „White Rex“ (https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/11/23/white-rex-kampfsporttraining-mit-russischem-neonazi_25081)

- 3.2.2018 Peine: Teilnahme an einer der Demonstration der „Patrioten Niedersachsen“ (https://twitter.com/dokurechts/status/959885754209067009)

- 13.2.2018 Vienenburg: Teilnahme an einer Kundgebung der Ne***zi-Partei "Die Rechte"

- 7.4.2018 Braunschweig und Salzgitter: Teilnehmer an zwei Mobilisierungskundgebungen für den bundesweiten Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ am 2. Juni 2019 in Goslar

- 26.4.2018 Salzgitter: Pierre B. ist mit dabei als drei Mitglieder der NPD-Jugend „Junge Nationalisten“ (JN) ins Gewerkschaftshaus in Salzgitter eindringen und JN-Flugblätter auslegen. Dabei bedrohen und beleidigen sie auch Mitarbeiter*innen

- 1.5.2018 Erfurt: Pierre B. nimmt an der Demonstration der NPD/JN teil und trägt dort eine JN-Fahne

- 9.5.2018 Braunschweig: Vor den Schlossarkaden entrollen ein dutzend Ne***zis, unter ihnen Pierre B., ein Transparent auf dem sie „Freiheit für Ursula Haverbeck“ fordern. Ursula Haverbeck ist eine mehrfach verurteilte Holocaustleugnerin.

- 10.5.2018 Bielefeld: Teilnahme einer Demonstration vor der JVA in Bielefeld, wo die verurteilte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck einsetzt

- 31.5.2018 Vienenburg: Teilnahme an einer Mobilisierungskundgebung für den Ne***ziaufmarsch "TDDZ" in Goslar

- 2.6.2018 Goslar: Teilnahme am Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ)

- 18.8.2018 Berlin-Spandau: Teilnahme am sogenannten "Rudolf Hess Marsch"

- 27.8.2018 Chemnitz Pierre B. nimmt an einem Aufmarsch der "Bürgerbewegung Pro Chemnitz" teil, bei der es zu Angriffen auf Polizei, Gegendemonstrant*innen und Journalist*innen kommt. Er selbst soll auch Journalist*innen attackiert haben (https://twitter.com/M000X/status/1034431082123481088?s=20)

- 1.9.2018 Chemnitz: Teilnahme an einem Aufmarsch von Afd, PEGIDA, und "Pro Chemnitz". Pierre B. ist in Fernsehbeiträgen zu sehen, wie er aggressiv auf die Polizei losgeht.

- 1.5.2019 Braunschweig: Teilnahme an einer Kundgebung von "Adrenalin Braunschweig"

- 31.7.2019 Braunschweig: Pierre B. hält das Transparent bei einer Aktion der NPD-Jugend "Junge Nationalisten" im Hauptbahnhof.

Darüber hinaus war Pierre B. auch immer wieder Gast bei Veranstaltungen der AfD, zuletzt z.B. bei der Abschlussveranstaltung des EU-Wahlkampfes der AfD Niedersachsen in der Stadthalle Braunschweig am 25.5.2019 (https://twitter.com/AFDWatchNDS/status/1132931271066357760)

Weitere Hintergründe zu Pierre B. und "Adrenalin Braunschweig" gibt es hier:

- Rechte Hassattacken: Die Angst von Opfern in Braunschweig | Panorama 3 | NDR: https://www.youtube.com/watch?v=PhqNK5wuYjk

- Extrem gewaltbereit: Kampfsport in der rechten Szene | Monitor | Das Erste | WDR: https://www.youtube.com/watch?v=g-5Jre2eUTM

- “Deutsche die Messerstich verteilen”: Gewalttätige Ne***zis aus Braunschweig mischten in Chemnitz mit | rechgerche38.info: http://recherche38.info/2018/09/08/bs-in-chemnitz/

- Übergriffe und Morddrohungen: Rechrer Straßenterror ist für uns Alltag | Bundesvorstand Die Falken: https://www.wir-falken.de/aktuelles/meldungen/10753389.html

- Artikel zu Pierre B. bei recherche38.info: https://recherche38.info/?s=pierre

24/07/2019

+++ Johnson als Premier? Dann kann Andi Scheuer auch Bundeskanzler! +++

Die Realität hat mal wieder die Satire überholt. Boris Johnson, die britische, echthaartragende und Kinder bei Fußballturnieren umkloppende Antwort auf Donald Trump, ist nun Premierminister. Mehr geht nicht. Wir können den Laden nun eigentlich auch dicht machen.

Johnson ist stolzer Träger des vom The Economist herausgegebenen Awards "politician who has done most to let down his party and country" gilt als faul, hat keine Probleme mit einem "No-Deal-Brexit" und ist der Meinung, dass wir ohne Eliten immer noch in Höhlen leben würden. Sein "bestes" Wahlversprechen gab er 2004: Wenn man die Torys wählte, dann bekäme die eigene Frau größere Brüste und man(n) selbst einen BMW M3. Wer hingegen auf gesellschaftliche Emanzipation und soziale Errungenschaften steht, dem legen wir weltweit die Wahl von emanzipatorisch-sozialistischen Parteien ans Herz. Aber das nur so am Rande.

24/06/2019

Polizisten sollen sich vermummt in die „Welcome to Hell“-Demo vor dem G20-Gipfel in Hamburg eingereiht haben. Vor Gericht schweigt ein Beamter.

Adresse

Wendenstraße 52
Brunswick
38100

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