18/04/2026
Ich war heute ziemlich baff. 😳 Während ich im Kurzurlaub bei „meinem Ostsee-Bäcker“ ein Frühstücksbrötchen genieße, fällt mein Blick auf die maritime Dekoration. Möwen, Boote, Seile und sogar aufgeschütteter Sand. Und was sehe ich plötzlich: Im Sand liegen nicht nur Muscheln, sondern auch Kronkorken und Zi******enstummel. Gehört das zum Einrichtungskonzept oder wollte jemand witzig sein?
Ich bin neugierig und frage das Personal in der Ostseebäckerei. Die Antwort: „Der Müll gehört tatsächlich zum Konzept. Am Strand finden sie ja auch Müll. So sieht das nun mal aus. Bei uns ist er nur festgeklebt.“
Erst bin ich positiv überrascht, dass hier vermutlich ein Innenarchitekt ganz subtil auf das Thema Umweltverschmutzung hinweisen wollte. Im zweiten Moment bin ich entsetzt. Denn anscheinend sind wir mittlerweile an dem Punkt angelangt, an dem Müll in der Umwelt zur Normalität geworden ist. Und dass man sich damit eher abfindet, anstatt den Müll eigenhändig zu beseitigen.
Ich mach da nicht mit.
Beim Spaziergang am Strand sammle ich Müll auf und entsorge ihn im Restmüll (s. Foto). Und durch meinen Verein CleanUpYourCity lerne ich zum Glück immer wieder Menschen kennen, für die das MÜLLSAMMELN Normalität ist. Nicht der MÜLL an sich.
Das macht mir Mut. Und dieser abschließende Satz von der Bäckereifachverkäuferin: „Die Kinder haben den Müll teilweise schon aus der Dekoration rausgepult.“ Das ist doch ein gutes Zeichen. Oder nicht?
Was denkt ihr darüber?
Liebe Grüße aus Travemünde von Katrin, Gründerin von CleanUpYourCity.